Hallo,
für alle, die aktiv etwas ändern möchten und dies auch können bzw. schon lange wollen, anbei einen nützlichen Artikel:
Die Babytouristen | NetDoktor.de
Vergangenheit
Hätten es die Araber etwa 730 (Tours und Poitiers) und die Türken 1683 (Wien) geschafft, Europa zu überrennen, wäre es uns weitaus schlechter ergangen, als das, was wir heute beklagen. Die Welt hatte damals andere, rücksichtslosere Regeln und Ansichten.
Realität:
Wir leben heute auf der Basis gleichberechtigter Gegebenheiten nebeneinander. Unsere Kulturen zeigen (erfolgreiche) Bemühungen um
Frieden und das ist - verglichen zu früheren Zeiten - neben der "Einführung" der 10 Gebote ein zweite ungeheure Errungenschaft, die wir uns nicht kaputt machen oder zerreden lassen sollten.
ZukunftFundamentalisten gibt es in jedem Bereich
. "Kompromiss" heißt aber das Zauberwort und Konfessionen sollten hier eine absolut nachrangige Rolle spielen, zumal sie ohnehin nach den gleichen Maximen "funktionieren", von den Zugehörigen aber leider - im Sinne von Abgrenzung - als Waffe genutzt werden, wie erbärmlich! Und das geschieht nicht nur im Vergleich Islam/Christentum, sondern bereits innerhalb dieser großen Konfessionen. Muslim ist nicht gleich Muslim und Christ ist nicht gleich Christ. Die heute mögliche ökumenische Trauung bei den Christen ist das beste Beispiel für einen erfolgreichen Kompromiss.
Gehen wir doch auf diesem Weg weiter, jammern wir nicht über Dinge, die der Einzelne sowieso nicht übergreifend ändern, in seinem Umfeld aber sehr wohl beeinflussen kann. Die ethnische Vermischung kommt, so oder so, aber den Weg dahin erträglich zu machen und nicht ausschließlich zu bekämpfen, diese Maxime sollte jeder anspruchsvoll und zu verantwortlichem Denken fähige Mensch in seinem ideellen "Handgepäck" haben.
Es sollte nicht vergessen werden, daß Araber und Türken GROSSE VÖLKER waren und daß Europa auch sehr von ihnen profitiert hat, wessen sich die wenigsten Araber oder Türken heute überhaupt noch bewusst sind. Gerade deshalb würde es sich aber empfehlen, wenn wir (Deutsche, Araber, Türken) ganz selbstverständlich auf Augenhöhe miteinander kommunizieren und in diesem Bewusstsein aufeinander zugehen. Dies sollten alle Seiten mit eigener Verantwortlichkeit und Stolz auf den eigenen Wert tun und zwar jeder mit dem Respekt, den er dem jeweilig fremden Land, in dem er sich entschlossen hat zu leben, unweigerlich schuldet!
Ein höchst komplexes Thema in geraffter Form. Meine Hoffnung gründet auf denen, die sich die Mühe machen, es verstehen zu wollen.
Es geht nicht mehr um mehr Platz auf dieser Welt für einzelne, es geht um viel wichtigeres, nämlich das ÜBERLEBEN ALLER!
LG Barnici