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Klimaschutz? Rezession!

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So ist es.
Es wird auch irgendwann deshalb eine ökologische Steuerreform geben, die die Lohnnebenkosten zu einem großen Teil aus den Preisen herausnehmen muß. Damit die BRD weiter konkurrenzfähig auf den Weltmärkten ist.
Verbrauchspreise hoch - Lohnzusatzkosten runter.

Zitat:

Erneuerbare Energien haben einen wesentlich geringeren Einfluss auf die Strompreise, als häufig behauptet wird. Bei einer durchschnittlichen monatlichen Stromrechnung eines Drei-Personen-Haushaltes von rund 52 Euro beträgt der Kostenanteil aller erneuerbarer Energien lediglich 2,3 Prozent. Davon entfallen derzeit 65 Prozent auf Windenergie.

Entgegen der landläufigen Meinung verbilligt Windenergie den Strom. Je mehr Windstrom produziert wird, desto stärker sinken die Großhandelspreise an der Leipziger Strombörse. Dies ist das Ergebnis einer neuen Studie des Hamburgischen Welt-Wirtschafts-Archivs (HWWA). Nach Angaben der Wissenschaftler erbringen Deutschlands Windkraftanlagen derzeit Einsparungen in Höhe von über einer Milliarde Euro pro Jahr. Dies bestätigen auch die heutigen Berichte von „Tagesspiegel“ und dpa. Vor allem die industriellen Stromverbraucher profitieren so von der Windenergie, da in ihrer Stromrechnung der Großhandelspreis stärker ins Gewicht fällt als beim Haushaltskunden.
Teure Kraftwerke kommen nicht zum Einsatz, wenn Windstrom verfügbar ist. Durch diesen Grenzkosteneffekt verbilligt sich der Einkauf für Stromhändler, wenn über Deutschland der Wind weht. Die Studie des HWWA wird von einer Untersuchung des Energieversorgers Eon bestätigt. Zusammen mit Wissenschaftlern der Universität Duisburg-Essen analysierte der Energieversorger den Einfluss von Windvorhersagen auf die Großhandelspreise der Leipziger Strombörse innerhalb eines Jahres. Nach dem Ergebnis der Eon-Untersuchung fällt der jährliche Einspareffekt sogar dreimal höher aus als in der HWWA-Studie, denn Windstrom vermeidet zusätzlich Kosten für den Ausstoß von Kohlendioxid. Den CO2 Effekt belegte schon vor Monaten eine Studie der Uni Flensburg.
Die Förderung der Windenergie durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) betrug laut Branchenangaben 2005 rund 1,2 Milliarden Euro und soll 2006 noch 900 Millionen Euro ausmachen. Damit dürften die Spareffekte an der Strombörse die Förderung der Windenergie durch das EEG bei weitem überwiegen. Der Grenzkosteneffekt war unter Analysten und Stromhändlern schon lange bekannt. Nun ist er auch wissenschaftlich bestätigt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das Problem ist, in welche Richtungen gedacht, geforscht, gelenkt wird. Und diese Richtungen werden durch indoktrinierte Politiker und Bürokraten mittels Gesetzen, Verordnungen und Subventionen vorgegeben.

Und das ist das eigentliche Problem. Wir werden, bildlich betrachtet, irgendwann in einem Wald von Windmühlen stehen und feststellen, dass der Mixer nicht läuft.
 
Das Problem ist, in welche Richtungen gedacht, geforscht, gelenkt wird. Und diese Richtungen werden durch indoktrinierte Politiker und Bürokraten mittels Gesetzen, Verordnungen und Subventionen vorgegeben.
Das stimmt nicht, Willy. Es gibt zwar immer wieder mal Ausnahmen, aber grundsätzlich ist Forschung frei. Anders würde es nicht funktionieren.

Wenn du in einem Land die Forschung lenken würdest, dann würden die dort verhinderten Erkenntnisse halt in einem anderen Land entdeckt werden. Darum ist keiner so dumm Forschung lenken zu wollen.

Dass Forschung nicht gelenkt wird, sieht man auch daran, dass Forscher in ganz verschiedenen Ländern auf gleiche Ergebnisse kommen.
 
Naja, gelenkt wird Forschung durch verschiedene Maßnahmen in einem gewissen Maße natürlich schon. Aber eben nicht kontrolliert, was du wohl eher sagen wolltest.
 
Das stimmt nicht, Willy. Es gibt zwar immer wieder mal Ausnahmen, aber grundsätzlich ist Forschung frei. Anders würde es nicht funktionieren.

Wenn du in einem Land die Forschung lenken würdest, dann würden die dort verhinderten Erkenntnisse halt in einem anderen Land entdeckt werden. Darum ist keiner so dumm Forschung lenken zu wollen.

Dass Forschung nicht gelenkt wird, sieht man auch daran, dass Forscher in ganz verschiedenen Ländern auf gleiche Ergebnisse kommen.

Wenn Windmühlen in Gegenden mit 50%er Auslastung drehen und das nicht nur in Einzelfällen, dann haben Ideologen ihre Finger im Spiel. Und das ist auch das, was uns die Amerikaner in Sachen Umwelttechnologien voraushaben.
 
Naja, gelenkt wird Forschung durch verschiedene Maßnahmen in einem gewissen Maße natürlich schon. Aber eben nicht kontrolliert, was du wohl eher sagen wolltest.
Auf lange Sicht kann auch nicht gelenkt werden. Wenn du einem Projekt kein Geld gibts, weil du vieleicht den Antragsteller nicht magst, oder weil du es nicht für wichtig hälst, oder weil du tatsächlich etwas verheimlichen wollen solltest - dann wird entweder der Antragssteller sich woanders eine Finanzierung suchen, oder es wird früher oder später jemand anderes diese Forschungen durchführen.
Es gibt überall auf der Welt Forscher, die sich ständig untereinander austauschen, in Konkurrenz stehen und nur darauf warten sich irgendwie profilieren zu können. Wenn da jemand versucht lenkend oder kontrollierend einzugreifen, dann merkt man das. Leute die sich lenken lassen, werden da nicht ernst genommen und verschwinden früher oder später in der Versenkung - meistens früher.

Wenn Windmühlen in Gegenden mit 50%er Auslastung drehen und das nicht nur in Einzelfällen, dann haben Ideologen ihre Finger im Spiel. Und das ist auch das, was uns die Amerikaner in Sachen Umwelttechnologien voraushaben.
Welche Ideologie sollte denn ein Interesse an so etwas haben?
Und was hat das mit Forschung zu tun?
 
Ich denke, es werden unterschiedliche Dinge gemeint. So wie ich Willy verstanden habe, meinte er, dass ideologisch bedingt in bestimmten Bereichen bevorzugt investiert bzw. gefördert wird.

Atomkraft: bäh
Windkraft: yummy
 
Ja, dass jetzt niemand mehr in Sachen Atomenergie forscht - das ist schon klar.🙂 Das hat aber nix mit Ideologie zu tun, sondern mit Konsequenz. Es hat sich in der Forschung nun mal gezeigt, dass vieles für erneuerbare Energien und gegen Atomenergie spricht.

Aber Jungs - mal ehrlich: Wenn man euch das sagen muss - wo lebt ihr dann eigentlich?
 
Es wird noch in der Atomtechnologie geforscht, wenn auch nicht im großen Ausmaß und speziell in Deutschland. Was im Fall von Deutschland natürlich wieder die These belegt.

In diesem Zusammenhang sollte man sich auch den Streit um die Standortfrage des ITER ansehen, wo die Grünen sich aus ideologischen Gründen versperrt haben.
 
Aber Jungs - mal ehrlich: Wenn man euch das sagen muss - wo lebt ihr dann eigentlich?

Auf jedenfall außerhalb eures Elfenbeinturms.
Atomkraftwerke werden weltweit gebaut.
Atomkraft wird als Brückentechnologie gesehen, bis es die alternativen Energien zur Marktreife gebracht haben.
Atomkraft erlebt zu Recht eine Renaissance und Deutschland kristalisiert sich mehr und mehr als souveräner Geisterfahrer.
2009 wird sich das sicher ändern. Richtig so.

Die Sache mit den Windmühlen ist ein Beispiel der Absurdität des EEG. Und das EEG ist von Grünen Ideologen kreiert. Deshalb ideologischer Schwachinn.
 
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