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Zweitstudium in anderem Bereich sinnvoll?

Zweitstudium machen oder nicht?

  • Ja

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  • Nein

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  • Anzahl der Umfrageteilnehmer
    5

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dr.superman

Aktives Mitglied
Ich bin an der Uni Juniorprofessor und habe KollegInnen, die zwei oder mehr Studienabschlüsse in zwei oder mehr Disziplinen haben (ich auch) und oft geht man langfristig dazu über, zwei Lebensläufe zu entwerfen, gerade für die akademische Welt.
Ich habe schon über 10 Jahre in einem Zweitstudiumfach geforscht und gelehrt und bekam von potentiellen Mentoren immer noch zu hören:
Du warst aber ursprünglich mal...
irgendwann begreift man, dass verschiedene Disziplinen nicht immer, tendenziell sogar von wenigen, als Ressource verstanden werden.
 
A

Anonüm

Gast
in der Physik?
Eher nicht mehr.... das war mal....
Ja, in der Physik. Wenn man mit etwa 19 Jahren sein Abitur abschließt, sein Studium in Regelstudienzeit absolviert und in nur 4 Jahren promoviert dann ist man ungefähr 28 Jahre alt. Die Habilitation dauert mindestens noch einmal 4 Jahre. Folglich ist es praktisch unmöglich mit einem normalen Werdegang unter 30 Jahren schon habilitiert zu sein. Du schreibst ja sogar deutlich unter 30 - wie soll das gehen? Vermute, du blickst da eher auf deinen eigenen Fachbereich?

Ein Zitat aus einer recht aktuellen DPG-Studien (siehe Abscnitt 7.1):
"Die im Jahr 2018 promovierten Physikerinnen und Physiker waren zum Zeitpunkt des Abschlusses im Schnitt 30,9 Jahre alt und hatten 4,6 Jahre an ihrer Promotion gearbeitet. In den fünf davorliegenden Jahren schwankte das Alter zwischen 30,2 und 30,7 Jahren und die Promotionsdauer lag relativ konstant bei 4,2 Jahren."
 

Sofakissen

Aktives Mitglied
Soweit ich es mitbekomme, haben Physiker es auch nicht immer leicht. Die, die ich kenne, sind allesamt irgendwo Quereinsteiger geworden, beispielweise als Ingenieur oder in der IT.

Von daher würde ich die Sache eher so angehen, dass du dir zuerst überlegst, als was du mal arbeiten willst und dann, was du studieren musst (bzw. welche Ausbildung du brauchst), um da hin zu kommen. Nicht, dass du am Ende wieder einen Studiengang studiert hast, für den die Jobaussichten eher mau sind.

Bedenke, dass nach 3-5 Jahren tollem Studium noch ca. 40 Arbeitsjahre auf dich warten. Da kann es schon einen Unterschied machen, ob du mit deinem Fach einigermaßen leicht an einen halbwegs gut bezahlten Job rankommst oder ob du ständig Klinken putzen musst, nur um dann doch nicht viel mehr als den Mindestlohn zu verdienen.
 

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