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Zweifel vor Heirat

  • Starter*in Starter*in Sebastian92
  • Datum Start Datum Start
Das ist klar. Tatsache ist aber, er schmachtet der Freigeist-Frau hinterher. Bei ihr fühlt er sich richtig gut, auch wenn eine Beziehung nicht funktionieren würde, weil sie kein konservatives Leben will, er aber schon.

Da möchte ich aber nicht die praktische Verlobte sein, mit der halt alles geht, was er sich wünscht, ein solides, ruhiges Leben mit Haus und Kindern.

Aber träumen würde er immer von der Anderen. Nein, danke, das würde kein gutes Ende nehmen.

Du hast schon recht. "Wir verstehen uns gut" klingt bisschen mager.

Sebastian, verstehst Du Dich mit ihr gut oder würdest Du eine Hand für sie geben?

Würdest Du überhaupt jemand eine Hand von Dir geben?

Wer wird die Ehre unseres Geschlechtes wiederherstellen? Wir Männer sind furchtbar zurückgefallen. Zarte 18jährige Mädels pflegen Sterbende, die aus allen Poren bluten und wie ein
Elch ihr Leben ausröhren. Die können ihren Freunden nicht einmal erzählen was sie tun, weil diese zum kotzen eingebildeten und verzärtelten Knäblein nichs davon ertragen könnten....... Die peinlichen Kasperl die glauben es wäre was, ein Sturmgewehr zerlegt zu haben. Und diesen hübschen, jungen wie uralten Frauen sagen wollen wie das Leben funktioniert. Was soll uns uns werden, Sebastian? Wo ist der Mann der einen Wert hat und wieder für etwas einsteht. Aber dann sag nicht "wir verstehen uns gut". Kannst Du sie lieben?

Lass den Perfektionsanspruch hinter Dir und Deine Selbstbezogenheit. Du willst dies? Du willst das?
Du WIRST eines Tages auf dem Tisch liegen. Du WIRST vor Wahrheiten gestellt werden, die alle Unterschiede zwischen Moderne und Mittelalter aufheben. Verstehst Du? Du wirst ein Mensch wie DAMALS werden und vor dasselbe leidsame Schicksal gestellt. Sterben werden wir, wie auf dem Teppich von Bayeux. Alles wird aufgehoben sein. Der Schleier wird gelüftet und NICHTS von alle dem was wir "unseren komfortablen Fortschritt" nennen, wird noch gelten. Das gilt aber nicht nur für Dich alleine. Darum wären wieder Männer gefragt die den Pfeiler in der Brandung machen, die ihren berschützen und von ganzem Herzen bejahen, was das Schicksal ihnen bringt.

Wenn Du kannst. Wenn die Gefühle nicht da sind bzw. ein "wir verstehen uns recht gut" nicht übersteigen, ja dann ist es vielleicht besser sich zurückzuziehen.

Aber was sind Deine Gefühle wenn Du Dich fragst, ob die Kinder dieser Frau mit Dir geboren werden sollen oder nie.

Eigentlich will ich Dich gar nicht in diese oder jene Richtung beeinflussen. Denn ich bin ja ein Fremder. Aber so ein Plädoyer DAFÜR gestatte ich mir. Alles Andere liegt ja eh bei Dir. Du bist an Meinungen interessiert und hier ist meine.
 
Vielleicht hast Du Deine Verlobte noch zu wenig betrachtet? Ich meine hintergründig. Die Einmaligkeit einer Person erkennen, heißt sie lieben.
 
Was gefällt dir so gut mit der Künstlerin? Freieres Leben, weniger Konventionen? Ist ja nicht so deins und kämst du nicht klar mit, Die tiefsinnigen Gespräche? Kannst du doch für dich und deine V. auch umsetzen. Sprich doch mal Dinge an, macht auch mal was Abenteuerliches, trau dich halt mal, was unkonventionelles vorzuschlagen.

Wie wärs, wenn du mit deiner Verlobten ein bisschen mehr Spannung und Aufregung ins Leben bringst?

Viele Menschen reden zwar andauernd über emotionale Nähe, die sie sich wünschen, aber wenns dann tatsächlich nah werden könnte, kriegen sie den Mund nicht mehr auf.

Versuch mit deiner Verlobten genauso vertrauensvolle Gespräche hinzukriegen wie mit der Freundin, denn sie ist deine Partnerin und nicht die idealisierte Unerreichbare.

Wenn das nicht geht, frag dich, warum. Und dann hör aber auch auf, deiner Verlobten ihre Zeit zu stehlen.
 
Ich denke, wenn man älter und lebenserfahrener ist, dann schätzt man mehr die Partner, welche zu einem stehen und mit denen tatsächlich eine feste Beziehung möglich ist.

Menschen, welche man aus der Ferne anhimmelt und idealisiert...sind viel austauschbarer als ein fester Beziehungspartner.
 
Ein lebendiges Herz.^^ 🌸
Tiefere Gefühle haben zu wollen,(egal jetzt mit wehn) ist jeden seine Recht und weist einen sein Lebensweg.
Was ist denn Wertvoller als nach seinen ureigenen Gefühlen zu gehen/zu Leben/herauszufinden..?
Immerhin werden wir damit Alt werden, alles andere Sachliche ist doch nur theoretischer Zubehör.
Nur der Verstand- sprich; Sicherheiten haben wollen, funkt gern und all zu oft Ungut dazwischen,
statt sich auf das Abenteuer Leben mal einzulassen und meine damit nicht deine Bekannte,
die diese Gefühle in dir ausgelöste / erkannt hast.
Vllt ist eine Heirat tatsächlich noch zu Früh, bleibe doch mal nur bei Dir und dem Gefühl nach Intensentität.
Ein unerkannter Schatz in Dir.
Kommt Zeit,kommt Rat.
 
Hallo,
schon seit längerem beschäftigt mich ein Problem und ich weiß nicht mehr wirklich weiter. Ich bin 29 und seit 4 Jahren mit meiner Freundin zusammen. Es läuft gut, wir haben selten Streit und wir verstehen uns einfach gut. Auch von unseren Lebensvorstellungen passt es, wir sind beide eher der häusliche, bodenständige Typ und wollen auch beide Kinder. Nächstes Jahr wollen heiraten.
So weit, so gut. Es aber eine andere Frau, die mich nicht richtig los lässt. Wir kennen uns schon sehr lange und ich würde sagen auch sehr gut. Sie ist die Person, die wirklich alles über mich weiß, obwohl wir uns nicht so oft sehen. Mit niemandem hatte ich bisher so eine Chemie, wie mit ihr. Gelaufen ist aber nie etwas, wir waren nie zum selben Zeitpunkt single, haben aber immer versucht irgendwie Kontakt zu halten - teilweise mit richtig dummen Methoden. Zwischenzeitlich war ich mal mit einem ihrer Partner befreundet, damit wir unkompliziert zu dritt was unternehmen konnten und ich bei ihr sein konnte. Vor ein paar Jahren haben wir dann auch mal über unsere Gefühle gesprochen, ihr geht es genauso. Mit ihr erlebe ich eine emotionale Nähe und Tiefe, die ich mit meiner Freundin so nicht habe. Bei ihr fühle ich mich einfach komplett angenommen, genauso wie ich bin. Allerdings sind wir sonst wirklich sehr unterschiedliche Menschen, sie ist ein totaler Freigeist, Künstlerin, viel unterwegs, hat ganz andere Lebensvorstellungen.

Ich weiß nicht, was ich tun soll. Ich liebe meine Freundin natürlich, habe aber Angst eine falsche Entscheidung zu treffen. Von außen betrachtet ist mit ihr alles perfekt und die Entscheidung mit der Heirat die richtige. Auf der anderen Seite habe ich Angst, dass mir etwas fehlen wird, weil wir nicht den emotionalen Tiefgang haben, den ich mit der anderen Frau habe. Ich habe Angst mich für die falsche Variante zu entscheiden und es vielleicht in ein paar Jahren zu bereuen. Es geht mir aber auch nicht darum, dass die andere Frau "die aufregendere" ist, sondern eher um dieses Gefühl mich bei ihr wohl und angenommen zu fühlen. Gleichzeitig habe ich auch ein total schlechtes Gewissen meiner Freundin gegenüber. Wie gesagt, es ist nie was gelaufen und ich würde sie nie betrügen, aber trotzdem sind diese Gefühle da. Ich kann da auch nicht mit ihr drüber sprechen. Ich merke aber, wie mich die Situation von Tag zu Tag mehr belastet.

Ist es jemanden auch schon mal so gegangen? Habt ihr vielleicht einen Rat für mich?

Liebe Grüße,
Sebastian


Ich würde nicht nur sagen, dass du die Hochzeit abblasen, sondern auch den Kontakt zu beiden Frauen abbrechen solltest.

Zunächst mal habe ich den Eindruck, dass du keine Sekunde zu deiner Verlobten stehst. Wäre es dem so, hättest du trotz ambivalente Gefühle den Kontakt zu der Künstlerin längst beendet und dich darum gekümmert deine Probleme zu lösen.

Des weiteren scheint das mit der Künstlerin eine typische "Man will unbedingt das haben, was man nicht haben kann" Geschichte zu sein. Sie ist halt anders und gleichzeitig nicht erreichbar - dies ist für dich "aufregend und interessant" und bietet dir eine Menge Projektionsfläche an: Wenn man sich kaum sieht, kann nix über den anderen einfach so wissen, da sich im Leben eines Menschen vieles ändern kann. Das ist Quatsch, was du dir einredest. Ebenso, dass du ach so angenommen seist, obwohl sie dich lediglich auf der Friendzone verbannt hat und vermutlich nur deine dosierte Aufmerksamkeit genießt bis sie sich wieder verdünnisieren kann.

Ich würde sogar so weit gehen und mal behaupten, dass wenn du je mit der Künstlerin zsm. kommen würdest, du plötzlich aufwachen und feststellen würdest, dass dein verklärtest Bild über sie nichts mit der Realität zu tun hat und du ziemlich enttäuscht sein wirst.

In einem anderen Beitrag erwähnst du von Selbstwertproblemen und den Druck den Erwartungen anderer zu entsprechen. Somit könntest du das auch diese Unsicherheiten auf die Künstlerin projiziert haben, da sie für dich genau das widerspiegelt, was du gerne sein wärst: "Frei und unabhängig"

Es ist garnicht mal so ungewöhnlich, dass die Eigenschaften, die uns fehlen und wir sie in einer anderen Person zu erkennen glauben, oft eine besondere Attraktivität auslösen.

Deswegen würde ich dir raten beide Frauen in Ruhe zu lassen und erst mal dich selbst in Ordnung zu bringen.
 
irgendwie fährst du zweigleisig.
Die Frage ist halt auch, ob es mit der Freigeistfreundin funktionieren würde, ob es zu einer Partnerschaft käme.
Oft denkt man ja, daß die andere Option besser wäre, um dann nachher festzustellen, dass man es nicht so bekommt, wie man es sich vorstellt und man am Ende dann beides verliert.

heiraten würde ich nicht, weil du die Jahre ja irgendwie schon emotional woanders gewesen bist. Wie willst du "ja" zu deiner Verlobten sagen, wenn es in Wirklichkeit ein "jein" ist?
 
@TE
Hast du inzwischen mal mit deiner Verlobten gesprochen? Was ist draus geworden?
Oder ziehst du feige die ganze Sache (Hochzeit) durch?
 

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