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zwangsgedanken

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Gast

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Hi :)
Ich bin ein Mädchen und 15 Jahre alt.
Ich habe schon seit ich klein bin Zwangsgedanken. Früher wusste ich das nur nicht. Erst seit ein paar Jahren, als ich die Krankheit mal gehört habe, habe ich im Internet danach gesucht usw. Und mancmanchmal sind die gedanken schlimmer und manchmal geht es. Ich habe das jedochbnoch nie jemanden erzählt und ich kann es irgendwie auch nicht. Trotzdem will ich unbedingt diese scheiß gedanken los haben, was aber außer es. Passiert ein wunder wahrscheinlich nie ohne Therapie passieren wird und ich habe keinen Bock die die gamze Zeit zu haben. Ixh mein, wie wäre das wenn ich mal einen Freund habe das geht doch nicht so ne Freundin mit zwängen zwängen. Ich habe schon so oft sekbsthilfebim Internet ausprobiertvund es hilft eine Ac h alles nicht. Was soll ich tun? Es sind übrigens so magische gedanken also ich habe die gedanken dass wenn ich irgendwas. Mache dann passiert das oderund wenn ichs nicht mache passiert das außerdem müssen manche gegenstände in meinem.zimmer an einem bestimmten Ort sein und ich.muss manche Handlungen in bestimmten Routinen ichund bestimmten Uhrzeit ausführen. und ich darf manChr speisen und Getränke nur an bestimmten Zeiten oder gar nicht essen bzw trinken. das ist schon lälästig. Aber wie gesagt manchmal habe ich es auch einigermaßen unter Kontrolle. Oder wenn irgendwas passiert ist dann denke ich es ist wegen irgendeiner bestimmten Handlung die ixh gemacht habe passiert. Also was soll ich tun schřeibr einfach wasvdazu. Entschuldigung dass es so schwer zu lesen ist aber ihr wisst schon die texterkennung am handy undich habr keinr Lust das auszubessern weil ich mich eh nicht so gut dabei fühle wenn ich das schreibe. Ja an guten und schön dass ihre durchlest ööyyyyyyyy
 

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Gast

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Zwangsgedanken entstehen aus tiefsitzenden Ängsten. Die Seele versucht verzweifelt, sich Sicherheiten zu schaffen. Du kannst das in einer Therapie beleuchten. Ich habe das durch, einmal pro Woche ein Jahr lang und es hat sich echt gelohnt! ;)
Hatte das auch schon als Kind.
Dürfen deine Eltern das wissen? Meine haben es nicht ernst genommen. Ich bin dann selber zu einem Psycho gegangen.
 
G

Gast

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Danke für deine Antwort :) Meine Eltern sollen es nicht wissen und ich wwürde auch gerne zu psycho.gehen aber was soll ich denn meinen Eltern erzählen wenn ich jede Woche Dort bin bin?
 
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Gast

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Danke für deine Antwort. :)
Meinen Eltern kann ich das nicht ererzählen, was vielleicht auch mit der Angst zu tun hat. Ich will aber trotzdem gern zum psycho gehen wie soll ich das machen? Also was soll ich meinen Eltern erzählen wenn ich immer dort bin?
 
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seele28

Gast
Deine Eltern werden es erfahren. Die Therapeutin muss einen Antrag für die Therapie zu Kasse schicken und die Kasse schickt dann Post zu euch nachhause, mit der zusage oder absage. Also werden die zwangsläufig etwas mit bekommen. Es gibt keinen anderen Weg. Die Krankenkasse muss darüber bescheid bekommen, sonst wird dir auch keine Therapie genehmigt. Wie es bei privaten Krankenkassen geregelt ist, weiß ich nicht. Aber da werden deine Eltern auch bescheid bekommen vermute ich mal.

Arbeitest du denn schon? Also bist du in einer Ausbildung? Wenn ja, dann bist du sicherlich selbstversichert, dann bekommst du Post und nicht deine Eltern. Dann könntest du es ihnen verschweigen. Bei mir war es dann auch so, als ich Therapie anfing, mit 17 Jahren. Da hab ich gearbeitet und war selbst versichert und ich bekam dann auch die Post. Und meine Eltern hätten nichts mit bekommen, wenn ich selbst nichts gesagt hätte. Das wäre so noch eine Möglichkeit, falls du arbeitest, aber noch Familienverischert bist.

Und übrigens, mach dir da mal keine Gedanken mit Beziehung. Ich bin selbst in einer, schon mehr als drei Jahre jetzt. Hab eine Zwangsstörung Gedanken und Handlungen gemischt. Und noch viele andere Diagnosen. Mein Freund kommt damit gut zurecht, klar es ist komplizierter als mit einem gesunden Menschen. Aber er versteht das ich die Zwänge brauche, als Sicherheit. Auch wenn er mich nicht so ganz versteht. Aber er nimmt Rücksicht. Klar das nicht jeder damit umgehen kann, aber vielleicht ist es dann auch der falsche? Mach dir da erst mal keine Gedanken, sondern mehr das du jetzt die Zwänge in den Griff bekommst.

Ich würde dir dringend raten eine Therapie zu machen. Ich weiß nicht wie gut dein Verhältnis zu deinen Eltern sind. Aber falls er gut sein sollte, sag es ihnen, die werden es sicherlich verstehen und für gut heißen. Denn wer möchte denn schon das sein eigenes Kind leidet? Versuch erst einmal ein Termin bei einer Therapeutin zu bekommen, die bieten immer diese ersten fünf Probesitzungen an. Damit man sich kennlernt, schaut ob du eine Therapie brauchst und was für eine. Erst nach den fünf Sitzungen wird die Therapeutin einen Antrag zu Kasse stellen. Vorher könntest du mit ihr klären, wie du am besten das mit deinen Eltern regelst. Da kann die Therapeutin auch schon gute Ratschläge geben.

Und du wirst mit Wartezeiten rechnen müssen. Manchmal bis über ein Jahr. Aber daher nicht aufgeben, weiter anrufen, sich auf Wartelisten setzen lassen.

Lg Seele28
 
G

Gast

Gast
Ich habe überhaupt nicht gewartet. Bin einfach zu einem Psychiater gegangen. Da kriegt man sofort einen Termin. Du solltest dir einen erwachsenen Verbündeten suchen. Gibt es eine Lehrerin, der du vertraust? Sie könnte mit deinen Eltern reden. Zum Kinder-und Jugendpsychologen gehen ist heute verbreitet. Du kannst ja sagen, du machst dort ein Lerntraining oder so.
 
S

seele28

Gast
Ich habe überhaupt nicht gewartet. Bin einfach zu einem Psychiater gegangen. Da kriegt man sofort einen Termin. Du solltest dir einen erwachsenen Verbündeten suchen. Gibt es eine Lehrerin, der du vertraust? Sie könnte mit deinen Eltern reden. Zum Kinder-und Jugendpsychologen gehen ist heute verbreitet. Du kannst ja sagen, du machst dort ein Lerntraining oder so.
Psychiater und Therapeut ist auch etwas anderes. Der Psychiater macht grundsätzlich keine Therapie, manche bieten das zwar an, aber auf privater Basis. Zumindest hab ich die Erfahrung gemacht, das bei jedem Psychiater den ich angerufen hatte, der auch psychotherapie anbietet, nur privat abrechnet. Der Psychiater verschreibt also nur Medikamente, aber macht keine Psychotherapie. Und auch da kann man auch lange auf einen Termin warten. Wenn man Glück hat, bekommt man schnell einen Termin. Ist aber nicht der Regelfall. Aber was die Te braucht ist kein Psychiater sondern ein Therapeuten. Klar wenn sie Glück hat bekommt sie auch da schnell einen Termin, aber ob dieser Therapeut auch so gut ist, ist dann eine andere Frage.

Ich hatte irgendwann durch Glück meine Therapeutin durch Wildwasser gefunden. Man hatte mir gesagt das sie wieder Plätze ab Okt. hätte. Hatte da gleich angerufen und musste dann noch zwei Monate ca. warten bis zu dem Vorgespräch. Ich hatte Glück das es recht schnell ging. Aber auch ich hab jahrelang gesucht. Also ist nicht so einfach das ganze.
 
G

Gast

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Deine Eltern werden es erfahren. Die Therapeutin muss einen Antrag für die Therapie zu Kasse schicken und die Kasse schickt dann Post zu euch nachhause, mit der zusage oder absage. Also werden die zwangsläufig etwas mit bekommen. Es gibt keinen anderen Weg. Die Krankenkasse muss darüber bescheid bekommen, sonst wird dir auch keine Therapie genehmigt. Wie es bei privaten Krankenkassen geregelt ist, weiß ich nicht. Aber da werden deine Eltern auch bescheid bekommen vermute ich mal.

Arbeitest du denn schon? Also bist du in einer Ausbildung? Wenn ja, dann bist du sicherlich selbstversichert, dann bekommst du Post und nicht deine Eltern. Dann könntest du es ihnen verschweigen. Bei mir war es dann auch so, als ich Therapie anfing, mit 17 Jahren. Da hab ich gearbeitet und war selbst versichert und ich bekam dann auch die Post. Und meine Eltern hätten nichts mit bekommen, wenn ich selbst nichts gesagt hätte. Das wäre so noch eine Möglichkeit, falls du arbeitest, aber noch Familienverischert bist.

Und übrigens, mach dir da mal keine Gedanken mit Beziehung. Ich bin selbst in einer, schon mehr als drei Jahre jetzt. Hab eine Zwangsstörung Gedanken und Handlungen gemischt. Und noch viele andere Diagnosen. Mein Freund kommt damit gut zurecht, klar es ist komplizierter als mit einem gesunden Menschen. Aber er versteht das ich die Zwänge brauche, als Sicherheit. Auch wenn er mich nicht so ganz versteht. Aber er nimmt Rücksicht. Klar das nicht jeder damit umgehen kann, aber vielleicht ist es dann auch der falsche? Mach dir da erst mal keine Gedanken, sondern mehr das du jetzt die Zwänge in den Griff bekommst.

Ich würde dir dringend raten eine Therapie zu machen. Ich weiß nicht wie gut dein Verhältnis zu deinen Eltern sind. Aber falls er gut sein sollte, sag es ihnen, die werden es sicherlich verstehen und für gut heißen. Denn wer möchte denn schon das sein eigenes Kind leidet? Versuch erst einmal ein Termin bei einer Therapeutin zu bekommen, die bieten immer diese ersten fünf Probesitzungen an. Damit man sich kennlernt, schaut ob du eine Therapie brauchst und was für eine. Erst nach den fünf Sitzungen wird die Therapeutin einen Antrag zu Kasse stellen. Vorher könntest du mit ihr klären, wie du am besten das mit deinen Eltern regelst. Da kann die Therapeutin auch schon gute Ratschläge geben.

Und du wirst mit Wartezeiten rechnen müssen. Manchmal bis über ein Jahr. Aber daher nicht aufgeben, weiter anrufen, sich auf Wartelisten setzen lassen.

Lg Seele28
Danke für deine Antwort.
Ich habe gar nicht daran gedacht, dass das ja die Krankenkasse zahlt. Also werden es meine Eltern erfahren. Ich denke, ich werde mal zu einer der Probesitzungen gehen und da dann das mit meinen Eltern klären. Ich verstehe mich eig. ganz gut mit meinen Eltern, doch irgenwie kann ich denen sowas nicht sagen. Warum genau weiß ich auch nicht. Das ist schon immer so, ich habe denen noch nie, seit ich klein bin, viel erzählt. Vielleicht hat das auch mit dieser Angst zu Tun. Ich weiß es nicht. Die Wartezeiten sind mir egal, hauptsache ich bekomme so schnell, wie es eben möglich ist, eine Therapie.
 
P

Püppi83

Gast
Hallo kleiner Gast, einen Termin bei einem ambulanten Therapeuten zu bekommen, dauert oftmals sehr lange. Daher rate ich immer, sofern Interesse besteht, stationär in Therapie zu gehen, eben auch, weil die Kliniken größere und intensivere Therapieangebote als ambulante Therapeuten haben. Wenn du erst einmal keine Therapie machen kannst, kann ich dir nur raten, erst einmal auf Abstand zu deinen Zwangsgedanken zu gehen. Sprich diesen kaum Beachtung zu schenken. Zwangsgedanken sind nämlich bekanntlich sehr belastend und wenn man sich gegen diese Gedanken wehrt, werden diese extremer. Irgendwann sollten deine Gedanken "normale" Gedanken sein. In der Therapie kannst du dann die Ursache für deine Zwangsgedanken erforschen und mit jener umgehen lernen. Und soweit ich weiß, besteht der Unterschied zwischen einem Psychologen und einem Psychiater darin, dass der Psychiater im Gegensatz zum Psychologen Medikamente verschreiben darf. Dir alles Gute! :)
 
G

Gast

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Hallo kleiner Gast, einen Termin bei einem ambulanten Therapeuten zu bekommen, dauert oftmals sehr lange. Daher rate ich immer, sofern Interesse besteht, stationär in Therapie zu gehen, eben auch, weil die Kliniken größere und intensivere Therapieangebote als ambulante Therapeuten haben. Wenn du erst einmal keine Therapie machen kannst, kann ich dir nur raten, erst einmal auf Abstand zu deinen Zwangsgedanken zu gehen. Sprich diesen kaum Beachtung zu schenken. Zwangsgedanken sind nämlich bekanntlich sehr belastend und wenn man sich gegen diese Gedanken wehrt, werden diese extremer. Irgendwann sollten deine Gedanken "normale" Gedanken sein. In der Therapie kannst du dann die Ursache für deine Zwangsgedanken erforschen und mit jener umgehen lernen. Und soweit ich weiß, besteht der Unterschied zwischen einem Psychologen und einem Psychiater darin, dass der Psychiater im Gegensatz zum Psychologen Medikamente verschreiben darf. Dir alles Gute! :)
Dankeschön genau so wie du es gesagt hast, also den Gedanken auf Abstand gehen, mache ich es gerade auch die letzten Tage hat das auch Super geklappt ist nur seit gestern Nachmittag, wo etwas nicht so gutes passiert ist, wieder schlechter geworden.
 

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