Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Zum ersten Mal überwunden, um Hilfe zu bitten – alleinerziehend und gerade am Limit

Wenn ich heute noch einmal solche Zustände hätte, würde ich ähnlich vorgehen, wie damals- nichts kaufen, egal, wie groß der Gusto ist, es ist auch der Magen gefüllt mit "Mehlsüppchen", oder einer Kost, wie man sie früher hatte, als niemand Geld hatte. Es gab damals in einem Supermarkt jeden Mittwoch alles in die Tonne hinter dem Markt, weil Donnerstags die neue Lieferung kam, da war ein Schlaraffenland an Gemüse und Obst. Ich habe mich mit dem Filialleiter abgesprochen, er genehmigte mir eine Entnahme. Ebenso kam ich drauf, dass die ganzen verpackten belegten Brötchen täglich entsorgt werden mussten, so wie Abgelaufenes, aber noch Brauchbares.

Weil ich weiß, dass so viele Menschen zwar Geld haben, aber keine Kraft, keinen Willen, keine Lust ihre Plätze in Schuss zu halten, wär ich schon mal bereit, diesen zu helfen. Frag nach, wer aus deinem Umfeld die Fenster geputzt haben will, die Küche poliert, die Hunde spazieren geführt, die Blumen gegossen braucht etc- oder frag bei deinem Bekanntenkreis um all das, das für einen Flohmarkt taugt und verkaufe es für sie, gegen Provision.
Ich habe aus Salzteig damals all das hergestellt, das gern gekauft wurde, das war auch eine Lösung, wie eine Lösung wäre, wenn du dich mit jemand zusammentust, der gern mit dir befreundet wäre und wo ihr gemeinsam alles teilt, zugleich nicht mehr alleine rumwuselt, sondern jeder für den anderen da ist. Das geht auch platonisch mit jemand, der nett ist, weiblich oder männlich, tu dich halt mit einer Familie zusammen, einer Person, einer Gruppe, wo jeder jedem hilft.
 
Hallo zusammen,

ich schreibe diesen Beitrag mit ziemlich viel Überwindung, weil ich eigentlich immer versuche, alles alleine zu schaffen. Aber gerade merke ich, dass ich an einen Punkt komme, an dem es allein kaum noch geht.

Ich bin alleinerziehende Mama von zwei Mädchen und habe in den letzten Jahren viel hinter mir. Nach einer schweren Zeit habe ich versucht, mir und meinen Kindern Stück für Stück wieder ein stabiles Leben aufzubauen. Vieles habe ich geschafft, aber finanziell ist es oft ein Balanceakt.

In den letzten Monaten kamen mehrere Zusatzkosten zusammen, laufende Verpflichtungen, Auto, Alltag – und gleichzeitig ist durch die Krebserkrankung meines Vaters familiäre Unterstützung weggefallen, auf die ich mich früher oft verlassen konnte.

Im Moment merke ich, dass mich der tägliche Druck wegen Geld sehr belastet. Dieses ständige Rechnen, Sorgen und Überlegen, wie ich alles hinbekomme, macht mich müde.

Deshalb habe ich mich jetzt überwunden, Hilfe zu suchen – sei es durch Tipps, Erfahrungen, Zuspruch oder auch finanzielle Unterstützung über eine kleine Aktion, die ich gestartet habe. Schon kleine Beiträge würden mir helfen, wieder etwas Luft zu bekommen und offene Belastungen auszugleichen.

Ich wünsche mir einfach, meinen Mädchen nach vielen belastenden Jahren auch wieder schöne gemeinsame Erinnerungen und etwas Leichtigkeit schenken zu können.

Danke
fürs Lesen. 🤍
Es tut mir wahnsinnig leid zu hören, was du gerade alles gleichzeitig stemmen musst, und ich finde es unglaublich mutig, dass du dich hier so ehrlich öffnest, denn gerade als Alleinerziehende hat man ja oft das Gefühl, immer die Starke sein zu müssen. Dass dann auch noch die Krebserkrankung deines Vaters dazukommt, ist eine enorme emotionale Last. Ich kenne diesen finanziellen Druck zwar nicht in diesem Ausmaß, aber ich weiß aus meinem Umfeld, wie zermürbend es ist, wenn man eigentlich nur für seine Kinder da sein will, aber der Kopf ständig bei den unbezahlten Rechnungen hängt. Hast du vielleicht schon mal geschaut, ob es bei dir in der Nähe Beratungsstellen wie die Caritas oder die Diakonie gibt, die manchmal Soforthilfe-Fonds für Mamas in Notlagen haben oder beim Ausfüllen von Anträgen für Wohngeld und Kinderzuschlag helfen können? Oft gibt es auch regionale Stiftungen für Familien in Krisensituationen, die genau für solche Momente da sind, wenn das Schicksal so geballt zuschlägt. Ich drücke dir und deinen Mädels jedenfalls ganz fest die Daumen!
 
Was hast du denn für eine Aktion gestartet?
Ich habe eine kleine private Unterstützungsaktion auf gofoundme gestartet, einfach in der Hoffnung, etwas finanziellen Druck rausnehmen zu können. Mir ist bewusst, dass das kein Dauerweg ist und keine Selbstverständlichkeit. Es war eher ein Schritt aus Verzweiflung und Überwindung, weil ich gerade nicht mehr wusste, wie ich alles allein auffangen soll.
 
Zahlt der Vater Unterhalt?

Ohne weitere Infos von dir sind Antworten schwierig.
Ja, der Vater zahlt grundsätzlich Unterhalt. Trotzdem reicht es im Alltag leider oft nicht aus, wenn mehrere Zusatzkosten gleichzeitig zusammenkommen und ich wegen fehlender Betreuung beruflich kürzertreten musste.

Dazu kommen laufende Verpflichtungen, Termine mit meiner Tochter wegen Therapie und ADHS-Abklärung sowie die Tatsache, dass familiäre Unterstützung durch die Krebserkrankung meines Vaters weggebrochen ist.

Ich wollte bewusst nicht jedes Detail öffentlich ausbreiten, aber ich verstehe natürlich, dass Rückfragen kommen.
 

Anzeige (6)

Ähnliche Themen

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben