Jens79
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Hallo Hazel,
recht hast du, die Sache mit dem Stolz ist komplizierter als man denkt.
Es gibt also diese eine Form von Stolz, die man besser als 'Selbstachtung' bezeichnet. Die Selbstachtung gibt sich jeder selbst und sie ist nicht von irgend einer Leistung abhängig und wer sie sich von anderen nehmen lässt, ist selber schuld. Ich weiß, das ist in der Praxis manchmal verdammt hart, aber so ist das nunmal. Ich denke auch nicht, dass es möglich ist, durch "zu viel Selbstachtung" sich über andere hinwegzusetzen; sich für etwas besseres zu halten oder nur an sich zu denken. Denn unter Selbstachtung verstehe ich, dass man seine Stärken UND Schwächen kennt und sich daraus ein gesundes Selbstwertgefühl entwickelt.
Nur wer ein hohes Selbstwertgefühl hat, kann sich unbeschadet Fehler eingestehen und hat es auch nicht nötig, mit anderen zu konkurrieren mit dem Ziel, sein Selbstwertgefühl aufzuwerten.
Und wie ich schon mal schrieb, bleibe ich dabei, dass man, um sich tatsächlich stolz zu fühlen, zuvor eine Leistung erbracht haben muss. Wo kämen wir da hin, wenn man jetzt schon auf's faulsein stolz sein dürfte?! Aber muss sich jemand, der grad mal nichts tut, deshalb wertlos fühlen?
Ist ein Auto wertlos, sobald man es auf dem Parkplatz abstellt?
Viele Grüße,
Jens
recht hast du, die Sache mit dem Stolz ist komplizierter als man denkt.
Seine eigenen beibehalten und sich nicht beim neidisch sein erwischen lassen... ;-)Hazel meinte:Was tun? Sich anpassen an die Maßstäbe anderer oder seine eigenen beibehalten?
Es gibt also diese eine Form von Stolz, die man besser als 'Selbstachtung' bezeichnet. Die Selbstachtung gibt sich jeder selbst und sie ist nicht von irgend einer Leistung abhängig und wer sie sich von anderen nehmen lässt, ist selber schuld. Ich weiß, das ist in der Praxis manchmal verdammt hart, aber so ist das nunmal. Ich denke auch nicht, dass es möglich ist, durch "zu viel Selbstachtung" sich über andere hinwegzusetzen; sich für etwas besseres zu halten oder nur an sich zu denken. Denn unter Selbstachtung verstehe ich, dass man seine Stärken UND Schwächen kennt und sich daraus ein gesundes Selbstwertgefühl entwickelt.
Nur wer ein hohes Selbstwertgefühl hat, kann sich unbeschadet Fehler eingestehen und hat es auch nicht nötig, mit anderen zu konkurrieren mit dem Ziel, sein Selbstwertgefühl aufzuwerten.
Und wie ich schon mal schrieb, bleibe ich dabei, dass man, um sich tatsächlich stolz zu fühlen, zuvor eine Leistung erbracht haben muss. Wo kämen wir da hin, wenn man jetzt schon auf's faulsein stolz sein dürfte?! Aber muss sich jemand, der grad mal nichts tut, deshalb wertlos fühlen?
Ist ein Auto wertlos, sobald man es auf dem Parkplatz abstellt?
Viele Grüße,
Jens