Wow, sehr viele Beiträge sind mittlerweile hier reingeflattert und ich möchte mich bei jedem von euch dafür bedanken. 🙂
Um einige Sachen klarzustellen, die ich eventuell ein bisschen unglücklich formuliert haben könnte:
Es liest sich irgendwie so, als hätte ich direkt nach dem Aus eine andere Frau an meiner Seite. Ich wechsle natürlich nicht(!) meine "Freundin" jedes Quartal. Da liegen dann auch mindestens genauso viele Monate Pause drin, wie ich mit der Freundin zusammen war, weil die Situation mich auch bisschen mitnimmt, wie ich es auch oben im Startpost niedergeschrieben habe.
Ich habe ansonsten ein recht erfülltes Leben. Meiner beruflichen Karriere geht es sehr gut, meinen Hobbies gehe ich nach und habe auch nichts, worüber ich mich aufregen könnte: Naja, vielleicht, dass die Mannschaft, die ich unterstützte, seit Jahren nicht mehr die Bundesliga-Schale hochhebt, aber das ist ein anderes Thema 😀
Das mit dem Psychologen habe ich mir natürlich auch vorher schon überlegt, aber dann dachte ich, dass es vielleicht auch "zu normal" sei und ich nur den Platz für wirklich bedürftige Menschen da wegnehme, weil Psychologen - zumindest hier in der Region - ziemlich gefragt und überlastet sind.
Ich weiß nicht, woran es liegen könnte. Ich habe keinerlei traumatischen Erlebnisse (auch nicht in der Kindheit) gehabt und wüsste auch keinen Anhaltspunkt, dem ich mein Problem zuordnen könnte. Bindungsängste habe ich keine, aber es mag trotzdem nicht klappen. Nachdem ich eine Person "in und auswendig" kenne (bezogen auf alle Eigenschaften, Verhaltensweisen etc. - Wenn man halt weiß, wie die Partnerin tickt), dann wird mir langweilig, weil da dann nichts Neues mehr kommt. Wäre auch absurd, wenn man sich jeden Tag verstellen würde, hahahaha da muss ich ja selbst lachen^^