Da ich einen Hang habe zu dominanteren Personen, würde ich mich bei unterwürfigeren Männern dann eher wie eine Mutter oder eine Schwester fühlen, selbst wenn es gar nicht darum gehen würde, exakt wie eine Mutti zu sein und alles Mögliche für ihn zu erledigen....
Ich find an Deinen Präferenzen absolut nicht außergewöhnliches - die meisten Frauen stehn auf dominante Männer die ihnen sagen wo's lang geht. Außergewöhnlich ist bei Dir allenfalls, dass Du Dir dessen bewußt bist und das offen sagst.
Dein Problem ist ganz banal: Solange der Kerl dabei loyal bleibt und sie halbwegs gut behandelt (und das wirst Du vermutlich auch wollen), ist der spätestens mit 30 weg und kommt auch nicht mehr auf den Markt, weil das einfach die stabilsten Beziehungen sind.
Wenn mich einer anspricht, ist der in der Regel ein vom Äusseren her überhaupt nicht meinen Vorstellungen entsprechender Typ, der eine dominante Frau sucht, die für ihn alle seine Probleme löst oder gemeinsam mit ihm leidet.
Wenn Du selber auch eher dominant bist, dann wirds natürlich noch schwieriger, denn dann suchst Du jemanden, der Dich zähmen kann - und dazu muss er nicht nur dominanter sein als Du, er muss sich das auch antun
wollen, denn Du wirst wohl immer wieder aufbegehren, einfach um ihn herauszufordern, und darauf bestehen, immer wieder aufs neue unterworfen zu werden.
Ein entsprechender Mann muss das schon
ziemlich sportlich sehen, um sich das auf Dauer freiwillig anzutun, anstatt sich eine zu nehmen, die sich ihm willig unterordnet und mit der er eine ruhige und harmonische Ehe führen kann. Dem musst Du also schon
sehr viel bieten - auch und vor allem sexuell.
Oder aber, Du legst es von vornherein auf "etwas Begrenztes" an, wo man Alltag und Machtspielchen etwas besser draußen halten kann und für die's, zumindest eine zeitlang, ein "normal dominanter" Kerl auch tut.
digitus