Der Ausmass des Feedbacks, den ich über mich ergehen lassen musste, wäre für einige Anlass zum Suizid gewesen. Ich lebe aber immer noch und laufe nicht heulend durch die Gegend, auch wenn es mich innerlich zerstört hat.
Und ich behaupte mal, dass ich um Welten stärker bin, als Tussis, die nie jahrelang demütigt wurden wegen ihrer Erscheinung und sich diese Ablehung und Demütigung nicht mal vorstellen können, aber dennoch übers Thema klugscheissen.🙄
Niemand gefällt sich als Opfer. Niemand möchte minderwertig sein und minderwertige Möglichkeiten haben aufgrund von etwas, was man selbst nicht beeinflussen kann.
Die Stärke, die von einzelnen verlangt wird, ist auch um Welten unterschiedlich. Minderwertige Möglichkeiten verlangen eine Extraportion Kraft, die jene, die es besser getroffen hat, erst gar nicht haben müssen.
uha Suizid als feedback für unerwünschtes feedback wäre ja recht passivaggressive Garstigkeit. Gut dass du dich da im Griff hast und nicht dazu neigst.
Stärke zeigt sich in der Überwindung der Ichmacken (also auch den Komplexen), Demut vorm Leben und Energiegeschenk und dass man die geschenkte Energie gut einsetzt und nicht allzu sehr in Anhaften an Ichmacken (Komplexe, Ängste etc.) verschwendet. Das erfordert natürlich einen Lernprozess der Bewusstwerdung und Anreicherung von innerem und äußerem Wissen....harte Arbeit für uns alle....aber gemacht werden muss sie früher oder später..wenn nicht jetzt dann im nächsten Leben...
Kraft ist nach meiner Erfahrung Resultat innerer Konzentration oder eines guten Dialoges zwischen innerem kern und Ich und es kommt drauf an worauf man sich dann im Leben so konzentriert...man kann sich natürlich auf seine Ichmacken konzentrieren und das innere Selbst = die energetische kraftquelle jedes Menschen (manche nennen sie Seele oder Geist eines menschen) wird dann dafür vereinnahmt um sein Ich rum zu tanzen und gibt Energie rein und rein ohne genügend zurück zu kriegen und das wirkt sich dann auch auf den Körper aus..er wird schwach,, krank und stirbt schnell wenn die Ichzentriertheit zu stark ausgeprägt ist. Prägend ist übrigens alles...was man tut, wie man denkt, wie man urteilt, wie man mit sich und der 'Welt umgeht etc... Alternative: man dreht sich ein wenig von zu starker Zentriertheit auf sein Ich (ich, ich, ich leide an der Welt etc. die Welt muss sich um mich drehen etc. nach mir richten damit ich nicht leide etc..was nicht funktioniert ..Re-Aktion: De-pression etc etc.) weg, überwindet seine macken ein stückweit und kommt damit näher an die Welt, näher ans Leben ran...das bringt dann dem inneren Selbst wieder kraft und somit wächst die Kraft. Große Ichzentriertheit laugt immer wieder aus (nennt sich dann Burnout oder Depression wenn die Energie futsch ist...Hirn und Körper reagieren ja auf diesen Prozess) denn es wird Energie abgesaugt aus dem inneren Selbst und auch bei anderen Menschen. Das bringt dann oft die Beziehungsprobleme mit sich da die Beziehung zwischen einem Ich (Person mit Vorprägungen, Gefühlen, Ichmacken wie Komplexen, zu starken Ängsten etc.) und dem inneren Selbst/Sein bereits gestört ist überträgt sich das ja auch auf jegwede andere Beziehung im Umfeld...ist auch wieder sone Energiesache...ungleichgewicht, kritische Punkte etc...alles Physik des Lebens.
Das ist dann sehr schade und leidvoll für die betroffene Person.
Große Wut und Aggression ist manchmal Kennzeichen für Energieabfall....bevor das Licht dann ganz erlischt bäumt sich das Körpersystem und die Psyche dann noch mal auf.
Energiehaushalte sind empfindlich und man kann es sich an sich net leisten zu viel Quatsch mit seiner kostbaren Lebensenergie zu betreiben...Achtsamkeit ist wichtig und das man guckt wo man seine Energie einsetzt...für sich selbst und für das Leben selbst oder gegen sich und gegen das leben....ist ne Frage der inneren Haltung. Die innere Haltung ist natürlich mitgeprägt durch vorangehende Kontakte und Vorprägungen (elternhaus etc.) und manche Menschen (so auch ich) hatte da keine guten Startbedingungen....allerdings reagiert jeder anders darauf habe ich festgestellt.
Ich wünsche dir genauso wie dem TE eine gute und weise Re-AKTION in allen Lebenslagen die dir noch begegnen werden. Eine gute Nachricht ist ja dass Menschen allesamt sehr lernfähig und anpassungsfähig sind und es auch mit konsequenter Übung gelingt zu starke Ichmacken (Komplexe etc) zu überwinden und Selbstbewusstsein (= Bewusstheit des inneren Selbst als Geschenk und Energiequelle etc.) auf zu bauen. Genau wie Selbstwertgefühl und sowas. Ohne Fleiß natürlich auch hier keinen Preis.
In diesem Sinne erholsames WE und einen guten Start in die neue Woche oder ins neue Leben. Jeder Tag ist ja an sich Neuanfang den man nutzen oder nicht nutzen kann
😉
Tyra
Kurzfassung: alles Energie
Einsteins E = mc 2 greift auch hier, denn wenn das Ich zu viel Masse aufbringt saugt das Energie und Körper und Geist werden träge....Die alten chinesen wussten das immer schon oder Mystiker und solche Leute....mit dem Jing und Jang wird auch Ausgleich hingewiesen...zwischen Ich und Selbst z.B. Ein ausreichend starkes Selbst(bewusstsein, wertgefühl) reguliert ein Ich und seine gelegentlichen macken wie Komplexe ganz gut.
Im Universum geht natürlich nichts an Energie verloren...manche depressive Energieinseln kreiseln nen Weilchen (so 30-40 Erdenjahre im Durchschnitt) auf Erden um sich selbst herum, sterben (manchmal durch sich selbst oder andere Depressionen begleitende Krankheiten), innere Energie wird wieder frei und wird ggf wieder irgendwann irgendwie inkarniert (also verbindet sich mit anderen Atomen zu einer höheren Energiedichte = einem Körper)...das ist der Lauf der Dinge. 'Ein wenig Einfluss hat der mensch in seiner Lebenszeit da an sich schon...
Und eine Garantie dass es nach dem Tod besser wird beim nächsten Leben gibt es nicht...Der Buddhismus sagt: alles Leben ist leiden und danach hört es nicht auf...Ausnahme: erlangen eines höheren Bewusstseins (Erkennen der Zusammenhänge, Achtsamkeit, Bemühen Erkenntnisse um zu setzen etc)...dann geht es ab ins Nirwana, also Überwindung des Kreislaufs der Wiedergeburten. Energetisch passt dieses Konzept sehr gut zur Physik...Karma als sone Art Energieteilchen die Karma anziehen durch ihre jeweilige Polarität und Aufladung....Karmafreiheit (Tod des Ich bzw. weitgehendes Erlöschen der Ichmacken) dann sone Art Zustand innerer harmonie (Wegfallen von Polarität und Einssein mit dem Selbst/Seele + Kosmos)
Mit welcher Energieausstattung menschen ins Leben gelangen ist unterschiedlich. Es gibt kein Muss oder keine Pflicht oder Anleitung wie man seine Energie zeit des Lebens nutzt, das kann jeder selbst für sich entscheiden.