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zu blöd

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Hallo Gelöscht 28362,

schau mal hier: zu blöd. Hier findest du vielleicht was du suchst.

vielleicht sollte ich mir mal ein paar scheuklappen aufsetzen... ich hör nix, ich seh nix, ich weiss nix, ich sag nix, ich bin nichts, ich denke nichts. gar nicht da ... .. .


das leben ist manchmal einfach zu brutal. und menschen auch.
 
ich bin dermassen enttäuscht von den menschen, dass es mich anödet weiterzuleben. jegliche arbeit verliert sinn. jegliche auseinandersetzung, in der gesellschaft sein, verliert ihren sinn. jeder in seiner kleinen welt, bemüht sich durchzusetzen. das ist.. öde.

öde.


aber nicht, dass es was neues wäre 😉
 
warum erscheinen meine beiträge nicht?

eine antwort mit begründung wäre toll. aber muss nicht sein.
 
die suche nach dem was ist und wieso ist schwer genug, warum sind die menschen nicht daran interessiert zu sehen, was genau ist. das internet macht es nicht einfacher. da sind dann nur die spezialisten in der lage, besser zu sehen. der normale hat wieder eine scheinwelt bekommen. wie damals die glotze. diejenigen welche ganzen produktionen gemacht haben, wussten was wie, etc.. die zuschauer nicht. das gleiche mit den hochglanzmagazinen, die die das produziert haben, wissen grösstenteils, wie photoshop eingesetzt wurde und welche maschinerie dahinter liegt.

obwohl sich der mensch im laufe der jahre zum spezialisten entwickelt hat (flugzeuge, atomkraft, nanotechnologie, gentechnologie, spitzenmedizin, prothesen, etc.), hat das, was er nicht weiss, für den normalo, stetig zugenommen. es ist nicht nur das wissen, das sich vermehrt hat, sondern auch die "falschen bilder". das was man sieht, ist ein kunstwerk, science fiction. so wie viele keine ahnung haben, wie die artischocke wächst, aber gerne drüber labern, wie toll artischockenherzen wären. statt dass mit der zeit, also im prozess des lebens, man immer mehr versteht, mehr sieht, sieht man statt dessen verquerer. weil wir mit illusionen zubombardiert werden. nicht nur im physischen auch psychisch werden wir nicht immer "richtig" aufgeklärt und "richtig" miteinbezogen. immer nur halb, halbwahrheiten.

wie will man also die welt, die man hineingeboren wurde, verstehen? verstehen können? es ist schon so irgendwie schwer genug, wenn man dann noch mit falschen ideen, falschen bildern gefüttert wird, blöd gehalten wird, klarblick zu behalten. klarblick zu erweitern.

es wird verhindert.

im zwischenmenschlichen bereich ebenfalls. anstatt die zeit der begegnung für das sehen zu nutzen, spielen wir immer was vor, etwas zu sein, das wir nicht sind. klar hat das seine gründe und erklärungen.

es geht mir um die tatsache, wer was wie von diesen 7'000'000 weiss. und was das bedeutet. für den einzelnen. für die gesellschaft.

die politik hats ja nicht so mit wahrheit. die wirtschaft.. die hat ihre eigene logik. kauf fructis und du hast schöne glatte haare. kauf das, und du bist endlich glücklich. die eltern? die haben ihre wahrnehmungsbrille, ihre eigenen grenzen an emotionaler und geistiger verarbeitung von dem, was sie gemacht haben. was sie gedacht haben. als sie mal klein waren.

wenn sogar studenten nicht in der lage sind, sich zu erklären, das zu erklären, was sie grad lernen. weil es so viel ist. weil sie nebenbei nicht student sind. sich durchs leben schlagen müssen. etc.

wahrheit.

auch geschäftsleute können sich nicht wirklich erklären, wenn man sie danach fragt.

was also tun die menschen? was tun wir? weshalb benehmen wir uns so und nicht anders. von welchen vorstellungen sind wir geritten? merkt der einzelne das? und ist er bereit sich darüber auszutauschen? müsste heissen, dass man auch bereit sein müsste, das so zu sehen. müsste heissen, dass man aus dem paranoiden wettbewerbsspiel aussteigen müsste.
ich weiss, manche haben nur deshalb den kick, weil sie gegen jemanden antreten. antreten müssen. das kitzelt die. nur dann sind sie auch fähig stundenlang sich abzumühen. man tut es nicht für sich, für die sache, fürs leben, nein, weil man in einer gruppe gegen eine andere andere antreten kann. das gibt gefühl für das wir, das gibt feuer unterm A****. für die, die ihr feuer im herzen längst verloren haben.

auch zwischenmenschlich. es werden sachen angedeutet. die angst, ganz nackt vor jemand anderem zu stehen. wichtig, die maske aufzubehalten. wichtig, die rollen weiter zu tragen. ohne zu wissen welche rolle genau und warum. man macht das einfach so. alle machen das so. also mach ich das auch so. man fühlt sich genötigt. hier von ich zu reden, in der ersten person einzahl, zeigt eigentlich, dass die gehirnwäsche, der druck von aussen, von der masse, die man nicht sieht, von den ganzen gruppierungen und meinungen und institutionen, die man nicht sieht, gewirkt hat.

sicher. man kann nicht mit dem leben erst dann anfangen, wenn man "es" checkt. es = all die details und die gesamtheit.

man fängt mit null an. so wie jede neue pflanze, jedes neue tier. mit null, mit den genen ausgestattet, mit dem zentralnervensystem.

sicher kann man in einer seichten welt und in einer welt der illusionen und des mangels an wissen leben. ist ja keine voraussetzung, wirklich. obwohl, man greift im täglichen schon auf so viel akkumuliertes wissen zurück ohne es zu merken. man würde ja sonst in einem stall übernachten, oder - es ist ja bald weihnachten - wie jesus im stall geboren werden. was vielleicht gar nicht mal die ungesundeste methode ist. und gleich neben einem lämmlein liegen. statt in einer sterilen abstellhalle für babies.

und dann kommt noch dieser scheiss körper hinzu. indem wir durch die welt gehen. der sich immer unmittelbar bemerkbar macht, einen aus der welt holt, in den moment. wenn das herz versagt. wenn die nieren versagen. wenn die lungen versagen. wenn das hirn versagt. da befindet man sich in einer unmittelbar existenzbedrohenden situation, das alles andere in den hintergrund rückt.

wir sind alle so voll bebildert und beschildert. wir merken es gar nicht. und die, die sich mit den bebilderungen und beschilderungen beschäftigen.. die gehen saufen und koksen, weil sie das, was sie tun, ja eigentlich auch scheisse finden. was anderes machen würden. für sowas legen die kein studium hin. aber auch bei ihnen, sie beugen sich "tatsachen", "notwendigkeiten", müssen sich anpassen, dem spiel, das schon seit ewigkeiten gespielt wird.

und so geht eine masse an menschen auf dem planeten seinen weg.

statt wichtige aktuelle fakten auf den tisch zu stapeln, werden weiterhin lügen erzählt, die menschen unaufgeklärt gelassen. die massen.

wie in orwell. sie werden schön betütelt. und der andere rest ist depressiv. und voller sehnsucht. im sinnlosen festgehalten. das aufrechterhalten von vorstellungen. weil man die wirklichkeit nicht erträgt. man mutet einem sonst alles zu. aber das nicht. wieso eigentlich nicht? ich weiss es nicht.

und wenn man dann was sagt, heisst es, du bist doch verrückt. und, das ist halt so.

nein, weder bin ich verrückt, noch ist das einfach halt so.

aber eben.

es ist sicher auch ein weg durchs leben. aber wenn alle schon einen auf obermoral tun, dann bitte richtig.

und die, die mehr ahnung haben, weil sie halt atomphysiker geworden sind, oder durch andere gegebenheiten die chance hatten, sich mal auf allen kontinenten aufzuhalten, selber ständig vor ort zu sein, die machen sich doch nur lustig über die anderen. die machen sich immer lustig über diejenigen, die es nicht verstehen, halb verstehen, oder nur ansatzweise. irgendwie müssen sie ja ihren eigenen frust abladen. und was eignet sich da besser, als es an dem auszulassen, der nicht über dieses wissen verfügt? sich über diese person einen wert zu geben, weil man sich selber für so wertlos hält, das leben für so verpfuscht hält, an seinen eigenen illusionen gescheitert ist, dass man es dann eben an jemanden auslassen muss. wenn das normale volk halt das nicht weiss, dann muss man es ihnen erklären. aber man kann sich ja in szene setzen, sich abheben, und lieber über die lustig machen. es ist ein akt der frustration. nichts anderes.

da könnten ja dann auch alle mütter kommen und die babies in den bettchen liegen lassen. sich darüber lustig machen, dass die kleinen da so hilflos liegen, abhängig sind, noch, von den grossen. das gibt ein gefühl der macht. ein gefühl von erwachsensein, ein gefühl von verantwortung. obwohl, manche zeigen ja andere reaktionen. aber das ist wieder ein anderes thema.

deshalb mag ich auch diese menschen, die, wenn man sie etwas fragt, weil man davon ausgeht, die wissen etwas, was man selber nicht so versteht oder gar weiss, zuerst hundert mal zurückfragen müssen: waaaas? du weisst das nicht? blablablabla.

das wissen kann schon zurückbehalten werden. aber wikipedia sei halb dank!

wenn das wissen und können zum einsatz am pokertisch werden, damit man was für sich rausschlagen kann, was auch immer das sein möge.

oder lehrer und professoren, die einem im ersten semester einfach mal sagen müssen, was für doofis man ist und wie hammer hart die schule sei, und dass man ein nichts sei, etc. wie in der armee halt. damit man ihnen eben auch das gefühl gibt, sie wären danach was besseres. die laufen dann auch so rum. manche. nicht alle zum glück. manche benutzen ihr gehirn weiterhin.

da ist man ja ein depp, wenn man freiwillig, den leuten was erklärt und zeigt. ausserhalb der erziehungsschienen. es rauströpfeln lässt. aber die dumb masses sind derart schon in ihrem scheiss drin, dass sie es gar nicht mehr hören wollen. die sind ja ganz froh, dass es professoren und sogenannte experten gibt.

hab mal mit so experten zusammengearbeitet. halbe götter. die darf man dann auch in anderen belangen nicht anrühren. das eine teilwissen wird auf die ganze person übertragen.

so bleiben sie in ihrem vakuum. man erkennt es nicht, wohin ein jeder rennt. und warum. muss man vielleicht auch nicht.

aber gegen die allgemeine verblödung? ethik? moral.. hab ich längst abgeschafft. einerseits will man verantwortungsvolle menschen, die ihrer aufgabe als erwachsene nachkommen. man jagt sie durch die schule, um sie dann bei der verblödung der massen heranzuziehen.

gegen diese gewachsenen institutionen kann ich nichts machen. dagegen, dass ich in einer masse eingebettet bin. dass ich mit null auf die welt komme.

aber im zwischenmenschlichen bereich... dass dieses spiel dort weitergeht, das.. ertrag ich nicht.. mein hirn nicht. oder mein ich, was das auch sein möge.

so viele revolutionen durchlaufen. so viele aufstände von versklavten menschen (die christen kennen sich ja hier aus, die juden auch). und warum tut man das heute noch? warum gibt man den menschen das bild der freiheit, obwohl man sie wieder aufs neue versklavt?

es ist das eine, wenn wir in einer welt sind, das für uns nicht ewige jugend und wohlstand bereit hält, sondern tod und verwesung, unsicherheit und wechsel, es ist das andere, wenn sich menschen das gegenseitig antun. tod und verwesung bereit halten. unsicherheit bieten.

und wenn jemand aus seiner spur hinaus weiterdenkt, mehr erfahren will, wird er zurückgedrängt, in seine rolle im spiel, das von anderen ausgedacht wurde.
mittlerweile gibt es ja auch viele pillen, damit man in seiner rolle bleiben kann.

eigentlich ein witz.

und ist es eine erlösung, dann im doppelpack zu verblöden? vielleicht sieht man dann, dass man nicht alleine ist, der unterworfen wird. wäh, menschen sind echte kloschlüssel. so weit verängstigt, dass sie sich freuen, wenn jemand mit ihnen in der gleichen scheisse hockt. ("komm, sauf noch eine").

es gibt so viele so offensichtliche sachen, dass ich gar keine lust mehr habe darüber zu reden. jemandem was zu sagen. man lässt mich ja auch brav im stich. oder trampelt mich nieder. das leben. ein in stich lassen. gemäss der maxime: die welt ist ein grosses stadion und das leben ein grosses spiel des messens und gewinnens. am ende gibts ne medaille. das wars dann. man hatte den kick. auch so eine körperliche bürde.

anstatt das jeder mit seinem wissen beiträgt, wird es gegeneinander verwendet. und die ganzen statisten, die es dann halt braucht nicht. das leben ging früher ohne sklaven auch nicht. und heute ohne statisten nicht.

halbwahrheiten. versucht doch mal zur wahrheit zu gelangen 😉

und jetzt die euro.. europa.. ein nachhaltiges europa, anders als usa oder china, kann sich keiner vorstellen. die ängste wirken noch nach. man redet nicht drüber. man erzählt der neuen generation nichts. man will sie ja nicht belasten. oder stressen. sie sollen es ja toll haben. ein realitätsbruch. und dann wird alles verdreht. und jeder meint was richtiges, aber man versteht sich nicht mehr, kann es nicht entschlüsseln, weil jeder in seinem orbit seine runden dreht.

und es ist ja irritierend. irritierend, dass in einem land wie der usa, ich war übrigens nie dort, das so viele bekannte unis hat, so bekannte grössen von europa angezogen hat, einen krieg im namen gottes anfangen kann. dass so was geschehen kann. so wie in der schweiz, die sich in ihrer vorstellung als vorzeigedemokratiestaat suhlt, (jeder staat hat seine mythen), voll undemokratisch ist, voll widersprüchlich. das kopftuch auf der strasse wird gesteinigt, die grossen A****-herrscher werden in genf bedient. die konten mit ihren geldern gefüllt.

zizek, fromm, watzlawick und wer weiss noch ich. alle an diesen amerikanischen unis. alle mit dem wissen vollgestopft. dasselbe mit anderen ländern. aber wenn man dann sieht, dass das gleiche land mittelaltermässig abrutscht, das.. irritiert.

selber auf nationalistisch und eigene sippschaft tun, was die eigenen jungs anderswo anrichten, spielt keine rolle. ok, unschöner nebeneffekt, aber die kann man dann ja rügen. aber nur rügen.

wenn die feministin in dreck gezogen wird. nein, nicht von den männern, die sie fertig machen, die rollen einfordern, die sie versklaven möchten, wie im zeitalter des konfuzianismus, wo der mann dem staate untergeordnet ist, und die frau dem mann. nein, gibt es ja alles nicht. man sieht es nicht. also gibt es nicht. also wird es sofort verleugnet. das erzeugt dann noch mehr feministinnen. egal.

spielt keine rolle.
das leben ist kurz. und schnell vorbei. ehe man sich versieht.

aber die sklaven sollen untereinander auch nicht reden oder sich austauschen. sie haben ihren festen platz im gefüge drin. die müssen nur funktionieren. das tun, was man ihnen sagt.

und sie tun es auch. verantwortung. die wird dann abgeschoben.

und am ende fühlt sich jeder verarscht.

drüber reden. was man erlebt hat. was man fühlt und denkt.

da kann ich drauf verzichten, dass mir jemand scheisse erzählt. egal was es ist. ob es darum geht anzugeben, ob es darum geht, den anderen kleinzubehalten, oder den anderen einfach nur zu stressen. weil man sich selber gestresst fühlt. oder sogar gestresst wurde. wenns nur die richtigen personen wären. und nicht die kinder, die dann immer alles abbekommen. und was die eltern den kindern jedesmal erzählen. und wenn die kinder dann mit ihren verschiedensten einpflanzungen aufeinandertreffen.

vor dem recht gleich.

ja, klar.

und an weihnachten kommt auch der weihnachtsmann. und gott gibt es auch. ja, ja, und er hat sogar eigenhändig den koran auf die erde gebeamt. und ja, die echten seher sind eh die atomphysiker. und die echten millionäre denen geht das eh am a**** vorbei. wenn sie mit ihrer jacht irgendwo rumtuckern.

atomuboote. auf die idee muss man kommen.

wenn die mami ihren grössenwahn auf ihren jungen überträgt. oder auf ihre tochter. und die kirche, moschee oder synagoge oder diese newage-jesus-christ-versammlungen mit musik dafür ohne drogen, sollen sich dann um die menschen kümmern, die irgendwie, im geschiebe, in der moräne, drunter gekommen sind.

das eine bedingt das andere. man will keine aufklärung. das würde ermächtigung heissen. das will man nicht. wenn es einen könig braucht, braucht es auch die sklaven. wenn es einen patron braucht, braucht es die braven emsigen arbeiter.

vertrauen. vertrauensbruch.

und.. als ob nicht genug nebel wäre, werden noch zusätzlich nebelmaschinen aufgestellt. könnte ja sein, dass jemandem was dämmert.. so in seinem alltag.

aber man ist immer zu spät. man kommt immer zu spät an. immer wenn alles schon passiert ist. und wen kümmerts?

die beachboys?

die tänzerinnen?

man kann sich das leben natürlich schwerer machen als sie ist. man kann auch rollen aufstellen. man kann auch den eigenen frust am anderen ausleben.

was das für ne moral oder für eine lebenseinstellung ist, weiss ich auch nicht. klar, da würd ich auch saufen und schlecht drauf sein. mich pimpen und schminken gehen. mit der rolex angeben. auf fach- und weltmännisch machen. und da sind die frauen nicht schuld, auch nicht die männer. oder die ausländer. (ich lieb das wort noch immer. wenn mich jemand fragt, isch bin ausländer. sorry, wurde so kategorisiert).

da muss man sich also nicht verwundern, wenn da so parolen im umlauf sind. ist ja die logische konsequenz von erziehung.

aber manche lieben sich in der rolle des moralisch entrüsteten. der schön auf seiner insel lebte, und da nun andere reintrampeln. ja, sei froh, dass sie keine atombombe auf dich gerichtet haben.

der kalte krieg ist ja kein thema mehr. scheinbar. kein wunder, dass die neue generation die alte nicht versteht. missverständnisse. absichtlich. tschernobyl. alles kein thema. ddr. stasi. alles kein thema. atombombenversuche. alles kein thema. energieindustrie. alles kein thema. ne. bin laden ist die dumme sau, die alles stört. was wissen wir schon drüber? aus der brille des anderen. der wiederrum durch die brille eines weiteren. und so weiter.

welche information erhalte ich am schluss?

tabula rasa machen. geht nicht. für die einen wünschenswert, für die anderen wirft es probleme auf. aber sind ja dann nicht meine. nicht wahr. geht mich nichts an. wenn meine selbstzufriedenheit, probleme beim anderen auslöst. geht mich dann nichts mehr an.

zuversicht ist wichtig. eine sinngebung auch. das miteinander sowieso. vertrauen auch. ohne geht es nicht.

man sollte keine anderen anficken. man sollte aufklären und erzählen.
der andere hat die wahrheit nicht gefressen. man sollte das puzzle zusammenstellen. sich dabei helfen. austauschen halt. aber nö. da sind wir alle zu trotzig dazu. zu sehr mit dem eigenen krieg beschäftigt.

und es wirkt. die menschen spielen mit. mit ihren rollen. die einen spucken auf die anderen, suchen die rollen in der hierarchie. suchen das gewinnen. nicht das leben. weil man sie zuerst minderwertig macht.

wir werden blöd gemacht. wir sind es nicht.
 
wir werden blöd gemacht. wir sind es nicht.

So ist es ja auch, diese Tendenz gibt es durchaus. Deine Frustration darüber kann ich schon gut verstehen und auch nachvollziehen. Was ich aber nicht verstehe, das ist die Generalisierung aller anderen Menschen. Gibst du anderen Menschen überhaupt noch eine Chance? Schmeißt du hier nicht gleich alle in einen Topf? Kannst du dir nicht vorstellen, dass die oftmals wirklich gewollte Verblödung, die es garantiert gibt, gar nicht bei allen Menschen funktioniert? Nicht alle Menschen geben ihre innere Freiheit völlig auf. Sie wird ja auch gerade in Krisenzeiten immer mehr hinterfragt.

Meinst du nicht, dass es nicht auch noch Menschen gibt, die deine Skepsis teilen? Dass es auch Menschen gibt, die versuchen, sich vor allem erst mal selbst von den suggestiven Illusionen von außen zu befreien? Jede Verallgemeinerung ist kontraproduktiv, denke ich. Und es ist auch ein Mitmachen bei der gewollten Konfrontation. Denn dann hat niemand eine Chance, sich mit anderen gemeinsam von den sytemimanenten Illusionswelten zu befreien. Wenn dich alles nur noch anödet, wenn du niemanden mehr eine Chance gibst, eben nicht nur noch blöd zu sein, dann bist du meines Erachtens nach längst ein Teil des konfrontativen Sytems geworden, das du hier so vehement kritisierst. Ich glaube nicht, dass es so bleiben muss, wie es gerade ist. Aber für Veränderungen braucht es wohl vor allem etwas mehr Optimismus und den Glauben an andere Menschen, die sich auch nicht völlig korrumpieren lassen.
 
So ist es ja auch, diese Tendenz gibt es durchaus. Deine Frustration darüber kann ich schon gut verstehen und auch nachvollziehen.

für mich scheint frustration zum leben zu gehören wie sonne, schnee und lärm.

Was ich aber nicht verstehe, das ist die Generalisierung aller anderen Menschen.

weil ich gemeinsamkeiten auf einer anderen ebene aufzeigen möchte. systeme.
wenn andere damit nicht einverstanden sind, können sie ja ihre sicht der dinge darlegen (aber bitte nicht: das ist halt so.. oder karma.. oder schicksal.. oder gott.. oder charakter... oder was auch immer). das ist halt irgendwie, was ich gesehen habe. aber auch nicht konkret. ich schreib hier ja nicht meine biographie in romanform. von dem her ist es schon sehr sehr sehr abstrakt. und eben allgemein.

Gibst du anderen Menschen überhaupt noch eine Chance?

welche chance? ich red davon, dass der mensch beschränkt ist, was hat das mit mir zu tun? mit chancen? ich versuche zu erklären, dass wir alle krass fixiert sind, fixiert werden und ja, dass sich viele aus diesen fixierungen zu lösen versuchen, aber dass man im endeffekt nie ganz wird lösen können. das leben bleibt fixierung. das ist weder schlecht noch gut noch sonstwas. das ist einfach so. so wie menschen nach neun monaten das kind gebären.


Schmeißt du hier nicht gleich alle in einen Topf?

ja, alle die, die mit einem körper durch die welt gleiten. genau. jeder, der einen körper besitzt kommt in den topf.


Kannst du dir nicht vorstellen, dass die oftmals wirklich gewollte Verblödung, die es garantiert gibt, gar nicht bei allen Menschen funktioniert? Nicht alle Menschen geben ihre innere Freiheit völlig auf. Sie wird ja auch gerade in Krisenzeiten immer mehr hinterfragt.

die innere freiheit hebt die beschränkung, die im leben per se enthalten ist, wieder auf? wer kann das denn? superman?

die beschränkungen des seins bedeutet nicht, dass man nicht immer wieder schranken aufhebt, ganz im gegenteil, sie bedingt gerade das ringen nach innerer freiheit. (gibt es die? worin zeigt sie sich?)


Meinst du nicht, dass es nicht auch noch Menschen gibt, die deine Skepsis teilen? Dass es auch Menschen gibt, die versuchen, sich vor allem erst mal selbst von den suggestiven Illusionen von außen zu befreien? Jede Verallgemeinerung ist kontraproduktiv, denke ich.

meine skepsis teilen.... hmmmm..... das leben ist ein bündel an schnittmengen, da bin ich auch mit enthalten. ja, versuchen tun wir das alle. meist. jeder.. auf seine art... jede? dann hältst du auch nichts von axiomen?


Und es ist auch ein Mitmachen bei der gewollten Konfrontation.

wirfst du mir jetzt vor, dass ich geboren wurde und nun mal einfach da bin? da kann ich ehrlich gesagt nichts dafür. ja. leben ist konfrontation.


Denn dann hat niemand eine Chance, sich mit anderen gemeinsam von den sytemimanenten Illusionswelten zu befreien.

ob gemeinsam, einsam, so richtig befreien kann sich niemand. und wenn dir das jemand erzählt, dann glaub das bitte nicht. ist gelogen.

Wenn dich alles nur noch anödet, wenn du niemanden mehr eine Chance gibst, eben nicht nur noch blöd zu sein, dann bist du meines Erachtens nach längst ein Teil des konfrontativen Sytems geworden, das du hier so vehement kritisierst. Ich glaube nicht, dass es so bleiben muss, wie es gerade ist. Aber für Veränderungen braucht es wohl vor allem etwas mehr Optimismus und den Glauben an andere Menschen, die sich auch nicht völlig korrumpieren lassen.

das verstehe ich jetzt nicht irgendwie...

ich weiss nicht, wieso manche ein problem damit haben, wenn man sagt, dass das menschsein wie alles im leben beschränkt ist. ich weiss nicht.. ich persönlich find das tröstlich. und es erklärt auch wiederrum einiges, was ich sehe und erlebe. von dem her. ich weiss auch nicht.
 
zu blöd ist halt auch ein sehr ... umgangssprachlicher, vereinfachender, eher negativ besetzter begriff.. man könnte ja auch sagen, dass der mensch halt auch in sich gefangen ist, gefangen gehalten wird, ja im gefängnis mit aufgezogen wird. oder dass er sich seines wesens, seines körpers im leben während dem leben im lebensprozess nicht entledigen kann.

so wie obelix, der immer nur sagen konnte: "die spinnen, die römer".


aber dass die menschen nicht lachen und bestätigen oder schmunzeln können, sagt mir eigentlich, dass sies genau gleich sehen, also nicht das bild, sondern das blöde, dem auch schon begegnet sind, diesen situationen, die - ich sag mal sehr einfach ausgedrückt - höchst unangenehm sind und ultrastressig. nicht bei jedem die gleiche situation. der eine denkt sich, ui, das ist jetzt blöd, und der andere denkt: ey cool, ein opfer!

jeder ein wenig ein fascho. gefangener seiner selbst. verklebt mit dem eigenen schatten. durch und mit einem körper wirkend.

logisch kann ich mich wegmeditieren, wegdenken, wegvorstellen, in eine bessere welt, wie die auch immer aussehen mag, kann ich mir jetzt gar nicht vorstellen. einfach keine kinderarbeit. nirgends. jeder ein dach überm kopf. ein bequemes heim. wasser. genügend essen. niemand, der einen schlägt oder sonst bissig hinter einem herjagd. einen an den haaren zerrt. mit erhobener hand androht. sonstwas vom körper abschneidet.

und logisch kann ich denken, wie ich es hätte besser machen müssen. wie es hätte sein müssen. wie es aber nicht war. und ich daran nichts ändern kann. und das wissen darum. und das nichtwissen darüber, wie es denn jetzt bitte schön weitergehen soll. wenn mein hirn ein computer wäre, könnt ich ihn jetzt mit den daten füttern und er würde mir die zielkoordinaten ausspucken.

geld. wohnung. arbeit. arbeitsweg. zug. bus. fahrrad. auto. tankstellen. bahnhöfe. flughäfen. steuern. abos. internetanschlüsse. aldi. rtl. schalter. beamte. hitze. kälte.

es gibt viel tolles, es gibt viel beschissenes.



>>>>Aber für Veränderungen braucht es wohl vor allem etwas mehr Optimismus und den Glauben an andere Menschen, die sich auch nicht völlig korrumpieren lassen.<<<<<<

ja, ja, optimismus und glauben an den anderen.

ich find das leben so schön, dass ich alles anschauen muss. die scheisse, die es produziert, die liebe, die es ausströmt, den tod, der die geburt wieder auffrisst.


>>>>>>dann bist du meines Erachtens nach längst ein Teil des konfrontativen Sytems geworden, das du hier so vehement kritisierst.<<<<

aber du hast sicher recht, dass ich konfliktuös sei ... ja und? wer nicht? du nicht? frei von konflikten?

ich kritisiere den zwang, die gewalt, das durchsetzen von macht. das bewusste vorführen von falschen bildern. egal ob subtil manipulativ oder gleich mit der keule ins gesicht. oder mit werten, wertungen, abwertungen, aufwertungen.

teil des konfrontativen systems.

das hört sich gut an 😉

danke.

fronten, die aufeinander treffen. geistige, körperliche, etc. das kann man beim busfahren sehr gut veranschaulichen, dieses konfrontative da 🙂

oder auf den skipisten.

oder um die ganzen küchentische herum.
 
Traumatisierter, ich denke sie generalisiert nicht.
Es ist ein Erleben und Fühlen das sich nur an den Menschen orientiert die sie umgeben und die sie täglich erlebt.
Mir geht es auch oft so das ich sage : "Alle spinnen".......... meine aber damit nur meine nähere Umgebung und das was mir da so entgegenleuchtet. Also einen bestimmten Kreis an Leuten die ich immer wieder vor Augen habe.
Mitz Sicherheit gibt es auch andere die dem nicht entsprechen, aber die muß man lange suchen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn es so ist, wie du schreibst, dann ist es ja ok. Ich kann das ja auch sehr gut nachvollziehen. Ich habe auch das Gefühl, dass das Leben um mich herum immer unwirklicher wird, dass um uns herum nur fast noch mühsam aufrechterhaltene Illusionen existieren, aber immer weniger echtes und lebendiges Leben.

Aber dennoch, es liegt ja an uns, an jedem Einzelnen, wenn wir uns wirklich davon befreien wollen anstatt es nur zu beklagen. Ohne Zuversicht wird es sicherlich gar nicht gehen. Ich glaube daran, dass es nicht nur mir selbst, sondern auch anderen durchaus gelingen kann, diesen Schritt hin zu mehr Autarkie von den vielen destruktiven Einflüssen zu tun. Das Gefühl allein dazustehen, das erzeugt natürlich eine starke Lähmung, viel Frust und eine schlimme Ohnmacht, die einen das Leben total vergällen kann.

Aber genau das ist wahrscheinlich ja auch das größte Problem, das wir haben, die so weit verbreitete Vereinzelung. Es ist so schlimm, dass kaum einer dem anderen noch traut oder gar etwas zutraut. Das kam für mich vor allem zum Ausdruck. Was diese Gesellschaft ja sicherlich auch hervorgebracht und gefördert hat. Der Individualismus, das Streben nach individueller Verwirklichung, das Trennende, das Leben nach äußeren Statussymbolen, das ist ja auch über viele Jahrzehnte hochgehalten worden.

Ich denke, wir stehen jetzt vor den Trümmern dieser egoistischen Lebensphilosophie, und reiben uns nun irritiert die Augen, weil wir es allmählich durchschauen aber noch nicht weiter wissen.
 
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