Werner Barz berichtet über sein Nahtoderlebnis. Oder besser gesagt: über seine spontane Einsicht in unser wahres und unsterbliches Wesen - untermauert von den großen Meistern der Selbsterkenntnis. Die Zitate von Herrn Barz habe ich in Lila hervorgehoben.
„Alles, was ich jetzt erzähle, passierte ja unmittelbar miteinander. Und die Worte sind oft nur Krücken. Man müsste mit dem Herz sprechen, aber das geht heut ned - wir haben ja nur unsere Sprache.“
„Wer sich noch im Körper seiner Göttlichkeit bewusst ist, der lebt in einem Zustand von Glückseligkeit jenseits aller Beschreibungen.“
Sri Ramana Maharshi
„Von der Liebe lässt es sich fassen und halten - vom Intellekt jedoch nicht.“
- Anonymus, England, 14. Jahrhundert -
„Ich fiel sofort in ein Licht - in ein Sonnenlicht, das aber nicht blendete.“
Seine Schüler sagten: „Zeige uns den Ort, an dem du bist. Wir müssen ihn suchen.“
Jesus antwortete: „Wer Ohren hat, soll hören. Es ist Licht in einem Menschen des Lichtes und es leuchtet auf die ganze Welt. Wenn es nicht leuchtet, ist es dunkel.“ Wenn sie euch fragen: „Wo seid ihr hergekommen?“, sagt ihnen: „Wir sind aus dem Licht gekommen, von dort, wo das Licht selbst wurde.“
Lehrspruch 24 und 50, Thomas Evangelium
„Das Selbst kommt nicht von woanders her, um durch den Kopf in den Körper zu gelangen. Es ist, wie Es ist: ewig funkelnd, ewig beständig, unbewegt und unwandelbar. Veränderungen, die wahrgenommen werden, gehören nicht dem Selbst an, das im Herzen wohnt und selbst-leuchtend wie die Sonne ist. Das Herz ist der höchste Raum und ohne Form. Es ist das Licht der Wahrheit.“
Ramana Maharshi
„Und dort war diese bedingungslose Liebe - es spielte überhaupt keine Rolle, wer oder was ich war.“
„Der Ursprung aller Liebe ist das Selbst. Sie sind diese Liebe, die ewig, formlos und unzerstörbar ist.“
Sri Nisargadatta Maharaj
„Denkt an jemanden, den ihr von ganzem Herzen liebt. Diese Liebe millionenfach multipliziert; das wird euch eine Idee geben, wovon ich spreche. Diese besondere Liebe ist wie nichts, was je auf der Erde existiert hat. Es gibt nichts, womit man sie vergleichen könnte. Sie ist jenseits von Dualität und Konzepten, jenseits von Worten und Gedanken. Da war nur das ICH BIN, immer anwesend, in sich selbst existierend. Diese Liebe für alles war die Liebe für das Selbst. Diese Liebe konnte nicht unterscheiden.“
Robert Adams
„Das Nächste war für mich nicht fassbar - ich wusste alles. Ich hatte alles Wissen.“
„Dieses Wissen (Jnana) ist dergestalt, dass es durch bloße Beschreibung nicht verstanden werden kann. Jemand, der sich selbst versteht, ist durch Selbsterkenntnis befreit.“
Sri Siddharameshwar Maharaj
„Dann beginnst du zu erkennen, dass es einen enormen Bereich von Intelligenz jenseits des Denkens gibt; dass dein Denken nur einen winzig kleinen Aspekt dieser Intelligenz ausmacht. Du erkennst auch, dass alles, was dem Leben wahren Wert verleiht - Schönheit, Liebe, Kreativität, Freude, innerer Friede - seinen Ursprung jenseits des Verstandes hat. Du beginnst zu erwachen.“
Eckhart Tolle
„Zur gleichen Zeit spürte ich, wie ich mich ausdehnte - über den Raum hinaus - über die Erde hinaus - in das Universum rein. [...] meine Fingerspitzen berühren das Ende des Universums.“
„Ihre wahre Natur ist die des unendlichen Geistes.“
Ramana Maharshi
„Das Selbst ist endlos und ohne Grenzen.“
Siddharameshwar Maharaj
„Ich fühlte, wie der Körper sich ausdehnte und ein leuchtendes Licht schien aus meinem Herzen. Ich sah dieses Licht aus einer peripheren Perspektive und das Licht war in Wirklichkeit ich Selbst. Dieses brillante Licht, dessen Zentrum und auch dessen Begrenzung ich war, dehnte sich über das ganze Universum aus, und ich war fähig, die Planeten, die Sterne, die Galaxien als mich selbst zu fühlen. Es war unbeschreibliche Glückseligkeit. Nach einer Weile ließ das Licht nach, aber es entstand keine Dunkelheit. Da war ein Platz zwischen Licht und Dunkelheit - man könnte ihn leer nennen, aber es war nicht nur Leere. Es war dieses reine Bewusstsein, von dem ich immer spreche. Ich war mir des ganzen Universums bewusst. Da gab es keine Zeit, keinen Raum - da war einfach nur das ICH BIN. Ich war in allem. Ich war die Blume. Ich war der Himmel. Ich war die Menschen. Das Ich war alles und alles war das Ich. Das Wort <Ich> umfasste das ganze Universum. Ich fühlte Liebe, Mitgefühl und Demut zur gleichen Zeit. Es war wirklich unbeschreiblich.“
Robert Adams
„Das war eine geistige-körperliche Wahrnehmung - es war alles eins!“
„Es gibt nur Einssein. Das Selbst (Atman) ist eine Totalität - es ist durch alles hindurch dasselbe. Alle Atome und Partikel sind vergänglich. Sie vergehen, doch das höchste Selbst ist Eins und kann nicht zerstört werden. Es ist ein einheitliches Ganzes und überall gleichmäßig ausgebreitet. Jemand, der versteht, dass er in allem ist, gewinnt die Kraft der Allgegenwart und wird alles durchdringend. Wenn alles eins ist, halte nicht an der Idee fest, dass du ein getrenntes Wesen bist.“
Siddharameshwar Maharaj
„Gesegnet sind die, die eins sind und auserwählt, denn sie werden das Königreich finden. Von dort seid ihr gekommen und dorthin werdet ihr zurückkehren.“
Jesus, Lehrspruch 49
„Ich war nicht mehr Ich. Aber in diesem ganzen Raum des Lichtes waren auch Empfindungen da.“
„Das <Ich> wirft die Täuschung des <Ich> ab und bleibt doch <Ich>. Das ist das Paradox der Selbstverwirklichung. Das Ego ist der Ich-Gedanke - das wahre Ich ist das Selbst.“
Ramana Maharshi
„Ich bin das Licht in allen Dingen. Ich bin alles. Aus mir ist alles entsprungen und zu mir ist alles gelangt. Spalte ein Stück Holz - ich bin dort. Hebe den Stein hoch - du wirst mich dort finden.“
Jesus, Lehrspruch 77
„Es gab keine Zeit mehr in dem Sinne. Also der Raum war weg und die Zeit.“
„Im Tiefschlaf gibt es weder Zeit noch Raum. Das sind Vorstellungen, die erst aufsteigen, nachdem der Ich-Gedanke sich erhoben hat; vorher sind sie nicht da. Der Ich-Gedanke ist nur ein begrenztes Ich; das wahre Ich ist unbegrenzt, allumfassend, jenseits von Zeit und Raum. Sofort nach dem Aufwachen, bevor Sie eine objektive Welt wahrnehmen, gibt es einen Zustand reinen Gewahrseins, der Ihr wahres Selbst ist. Dessen gilt es bewusst zu werden!“
Ramana Maharshi
Hier noch der Link zum ganzen Gespräch:
Am 9. September 1986 erlebte Werner Barz - selbständiger Handwerksmeister und Marathonläufer - an der Autobahn-Tankstelle Brennersee in Österreich eine Nahto...
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