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Zitate zum Nachdenken

„Den meisten Menschen fällt es schwer zu glauben, dass ein Bewusstseinszustand frei von jeder Negativität möglich ist. Und doch ist das der befreite Zustand, auf den alle spirituellen Lehren hinweisen. Es ist die versprochene Erlösung und das nicht in einer illusorischen Zukunft, sondern genau Hier - genau Jetzt. Ich liebe die schlichte Definition des Buddha für Erleuchtung: ‚Das Ende allen Leidens.‘ Aber was bleibt übrig, wenn es kein Leiden mehr gibt? Buddha schweigt dazu und sein Schweigen bedeutet, dass du es selbst herausfinden musst.“ Eckhart Tolle


„Das Selbst zu sein, das Sie in Wirklichkeit sind, ist das einzige Mittel, um die Seligkeit zu erfahren, die Sie immer besessen haben. Gott und die Welt sind nicht außen - blicken Sie deshalb nach innen, dann hat das Elend ein Ende. Leid ist nur eine Täuschung, die von der falschen Vorstellung einer Individualität verursacht wird. Wenn man sein eigenes Selbst erforscht, das ungetrübte Glückseligkeit ist, gibt es kein Leid mehr im Leben. Man leidet durch die Vorstellung, dass der Körper das <Ich> ist. Leid wird nur durch diese Täuschung verursacht. Wenn man selbst in Frieden ist, gibt es überall nur Frieden.“
Sri Ramana Maharshi


„Wenn Sie das wirklich verstehen wollen, müssen Sie Ihre Identifikation mit dem Körper aufgeben und sich selbst als das Bewusstsein verstehen, das den Körper belebt. Solange Sie sich mit dem Körper identifizieren, werden Schmerz und Leid Tag für Tag zunehmen. Wenn Sie sich für den Körper halten, bedeutet das, dass Sie ihr wahres Selbst vergessen haben. Und für diejenigen, die sich selbst vergessen, stellt sich Kummer ein. Wenn Sie sich mit dem Körper identifizieren, werden Sie das Gefühl haben zu sterben, aber in Wirklichkeit gibt es keinen Tod. Lassen Sie den Körper da sein oder nicht: Ihre wahre Natur ist immer gegenwärtig - sie ist ewig. Alles Leiden wird enden, wenn Sie das Falsche als falsch, das Vergängliche als vergänglich erkennen und im reinen Gewahrsein verweilen.“
Sri Nisargadatta Maharaj


Als Jesus von den Pharisäern gefragt wurde, wann das Reich Gottes komme, antwortete er: „Das Reich Gottes kommt nicht so, dass man es beobachten könnte. Niemand wird kommen und verkünden: Seht, hier ist es! oder: Seht, dort ist es! Denn siehe, das Reich Gottes ist schon mitten unter euch.“
Lukas 17:20​
 
„Wenn ihr nicht fastet im Blick auf die Welt, werdet ihr das Königreich nicht finden. Wenn ihr nicht den Sabbath als Sabbath achtet, werdet ihr den Vater nicht sehen. Gesegnet sind die, die eins sind und auserwählt, denn sie werden das Königreich finden. Von dort seid ihr gekommen und dorthin werdet ihr zurückkehren. Wonach ihr sucht, ist schon gekommen, aber ihr erkennt es nicht.“
Jesus: Lehrspruch 27, 49 und 51


„Wenn dem Verstand das entzogen wird, womit er sich ständig beschäftigt, wird er still und spiegelt die Wirklichkeit wider. Wenn Sie diese Stille nicht stören und in ihr verharren, dann werden Sie feststellen, dass sie von einem Licht und einer Liebe durchdrungen ist, wie Sie es noch nie erlebt haben - und trotzdem werden Sie es augenblicklich als Ihre wahre Natur wiedererkennen. Deshalb ist es immer wieder notwendig, eins mit dem Bewusstsein zu sein. Wenn der Verstand ‚schwelgt’, wird das Selbst verhüllt; wenn der Verstand ‚fastet’, erscheint das Selbst in seiner vollen Reinheit.“
Sri Nisargadatta Maharaj


„Verwirf alles, was du erworben hast, als wäre es nur ein Bett, das für dich während einer Krankheit aufgeschlagen wurde. Nur, wenn du alle Wahrnehmungen aufgegeben hast, weil nichts Objektives mehr wahrzunehmen ist und keine Erscheinungen mehr dir im Wege stehen, nur wenn du dich von der ganzen Skala dualistischer Begriffe befreit hast, wird sich deine wahre Natur offenbaren. Reine und leidenschaftslose Erkenntnis bedeutet ein Beenden des unaufhörlichen Flusses der Gedanken und Bilder.“ Huang-po, chinesischer Zen-Meister​
 
Wer bin ich? Sie sagen mir oft,

ich träte aus meiner Zelle

gelassen und heiter und fest,

wie ein Gutsherr aus seinem Schloß.

Wer bin ich? Sie sagen mir oft,

ich spräche mit meinen Bewachern

frei und freundlich und klar,

als hätte ich zu gebieten.


Wer bin ich? Sie sagen mir auch,

ich trüge die Tage des Unglücks

gleichmütig lächelnd und stolz,

wie einer, der Siegen gewohnt ist.


Bin ich das wirklich, was andere von mir sagen?

Oder bin ich nur das, was ich selbst von mir weiß?

Unruhig, sehnsüchtig, krank, wie ein Vogel im Käfig,

ringend nach Lebensatem, als würgte mir einer die Kehle,

hungernd nach Farben, nach Blumen, nach Vogelstimmen,

dürstend nach guten Worten, nach menschlicher Nähe,

zitternd vor Zorn über Willkür und kleinlichste Kränkung,

umgetrieben vom Warten auf große Dinge,

ohnmächtig bangend um Freunde in endloser Ferne,

müde und leer zum Beten, zum Denken, zum Schaffen,

matt und bereit, von allem Abschied zu nehmen?


Wer bin ich? Der oder jener?

Bin ich denn heute dieser und morgen ein andrer?

Bin ich beides zugleich? Vor Menschen ein Heuchler

Und vor mir selbst ein verächtlich wehleidiger Schwächling?

Oder gleicht, was in mir noch ist, dem geschlagenen Heer,

das in Unordnung weicht vor schon gewonnenem Sieg?


Wer bin ich? Einsames Fragen treibt mit mir Spott.

Wer ich auch bin, Du kennst mich, Dein bin ich, o Gott!


(aus: Dietrich Bonhoeffer. Widerstand und Ergebung)
 
Je älter ich wurde und je schaler die kleinen Befriedigungen mir schmeckten, die ich in meinem Leben fand, desto mehr wurde mir klar, wo ich die Quelle der Freuden und des Lebens suchen müsse.

Ich erfuhr, dass Geliebtwerden nichts ist, Lieben aber alles, und mehr und mehr meinte ich zu sehen, dass das, was unser Dasein wertvoll und lustvoll macht, nichts anderes ist als unser Fühlen und Empfinden.
Wo irgend ich etwas auf Erden sah, das man “Glück” nennen konnte, da bestand es aus Empfindungen. Geld war nichts, Macht war nichts. Man sah viele, die beides hatten und elend waren.
Schönheit war nichts, man sah schöne Männer und Weiber, die bei aller Schönheit elend waren. Auch die Gesundheit wog nicht schwer; jeder war so gesund als er sich fühlte, mancher Kranke blühte bis kurz vor dem Ende vor Lebenslust, und mancher Gesunde welkte angstvoll in Furcht vor Leiden hin.
Glück aber war überall da, wo ein Mensch starke Gefühle hatte und ihnen lebte, sie nicht vertrieb und vergewaltigte, sondern pflegte und genoss.
Schönheit beglückte nicht den, der sie besaß, sondern den, der sie lieben und anbeten konnte.

Es gab vielerlei Gefühle, scheinbar, aber im Grunde waren sie eins. Man kann alles Gefühl Willen nennen, oder wie immer.
Ich nenne es Liebe. Glück ist Liebe, nicht anderes. Wer lieben kann, ist glücklich. Jede Bewegung unserer Seele, in der sie sich selber empfindet und ihr Leben spürt, ist Liebe.

Hermann Hesse 🙂
 
Mein Guru sagte immer:
„Egal wie alt du bist, du bist nur ein Kind.“
Sri Nisargadatta Maharaj

In jener Stunde traten die Jünger zu Jesus und sprachen: „Wer ist nun der Größte im Himmelreich?“ Da rief er ein Kind herbei, stellte es in ihre Mitte und sagte: „Wahrlich, ich sage euch: Wenn ihr nicht umkehrt und werdet wie die Kinder, so werdet ihr nicht in das Himmelreich kommen. Wer sich so klein macht wie dieses Kind, der ist der Größte im Himmelreich.“
Matthäus 18

„Wenn Sie verstehen, was die Kindheit ist, ist das Befreiung. Paradoxerweise werden Sie feststellen, dass Sie schon befreit sind. Wenn Sie das ‚Kind-Bewusstsein‘ nicht verstehen, in dem es keine Vorstellungen und Konzepte gibt, sind Sie in Gefangenschaft. Sie können alles Mögliche in der Welt tun, aber letzten Endes sind Sie gefesselt. Welche Aufgabe hat die Kindheit? Ihre Funktion besteht darin, Sie wissen zu lassen, dass Sie existieren. Das ist alles. Davor hatten Sie keine Erfahrung von Ich-Bewusstsein. Was zwischen dem Babyalter und der Kindheit passierte, ist genau das, was Sie daran hindert, Ihre wahre Natur zu erkennen.“
Sri Nisargadatta Maharaj

Jesus sah Kinder, die gestillt wurden. Er sagte zu seinen Schülern: „Diese Kinder, die gestillt werden, sind wie diejenigen, die ins Königreich eingehen.“ Sie sagten zu ihm: „Sollen wir das Königreich als Kinder betreten?“ Jesus antwortete: „Wer zum Kind wird, erkennt das Königreich.“
Lehrspruch 22 und 49

„Wenn du die Augen eines schlafenden Säuglings beobachtest, kannst du von ihm ganz leicht eine Lektion lernen. Wenn er schlafen geht, wirst du sehen, wie einfach er in den Schlaf gleitet und sich selbst vergisst. Während du das Baby anschaust, kannst du ebenfalls in einen Zustand der Vergessenheit gleiten, der frei von Vorstellungen, Träumen, Wünschen, Sorgen und Zweifeln ist. Verwirf die Ansicht, dass du ein Individuum bist. Wenn du als das Selbst lebst, wirst du eins mit dem allmächtigen Gott.“
Sri Siddharameshwar Maharaj

„Alle großen Leute waren einmal Kinder, aber nur wenige erinnern sich daran.“
Der kleine Prinz​
 
„Ihr werdet die Wahrheit erkennen und die Wahrheit wird euch frei machen.“
„Wir sind Nachkommen Abrahams und sind noch nie Sklaven gewesen. Wie kannst du sagen: Ihr werdet frei werden?“ Jesus antwortete: „Wer Sünde tut, ist Sklave der Sünde.“
Johannes 8:31

Neo: „Welche Wahrheit?“
„Dass du ein Sklave bist, Neo. Du wurdest wie alle in die Sklaverei geboren und lebst in einem Gefängnis, das du weder anfassen noch riechen kannst - ein Gefängnis für deinen Verstand.“
Matrix

„Dann benutzt der Verstand dich. Du bist unbewusst mit ihm identifiziert, deshalb weißt du noch nicht einmal, dass du sein Sklave bist. Es ist fast so, als seist du besessen ohne es zu wissen, und deshalb hältst du das Wesen, das dich besetzt, für dich selbst. Freiheit beginnt, wenn du erkennst, dass du mit dem Verstand, also dem Denker, der dich im Zustand der Besessenheit hält, nicht identisch bist. Wahre Erlösung ist ein Zustand der Freiheit - Freiheit von Angst, von Leiden, von allem Wollen, Brauchen, Greifen und Festhalten.“ Eckhart Tolle

„Die gesamte Menschheit hat sich von Geburt an in der Illusion verfangen und lebt in Sklaverei. Wenn ein Sklave zum Wissen erwacht, dass er ein Sklave ist, fängt er augenblicklich an, einen Weg in die Freiheit zu finden. Ein Sklave, der Freude an seinem Dasein als Sklave hat und alles dafür tut, damit es so bleibt, kann sich nicht einmal vorstellen, dass es einen schnellen Weg zur Freiheit gibt. Von allen Arten des Wissens ist Selbsterkenntnis das einzige Wissen, das ewigwährenden Frieden gewährt.“
Sri Siddharameshwar Maharaj

„Unsere wahre Natur ist Befreiung, aber wir bilden uns ein, gefesselt zu sein - wir bemühen uns angestrengt, frei zu werden, obwohl wir schon längst frei sind. Die Gedanken bilden deine Fesseln, und sie sind nicht außerhalb von dir - also brauchst du auch kein äußeres Heilmittel, um frei zu werden. Erforsche, was der Verstand wirklich ist und er wird verschwinden. Wenn der Verstand auf diese Weise verschwunden ist, verwirklichst du ewigen Frieden. Deine wahre Natur ist unendliches Bewusstsein. Das Gefühl nur auf den Körper begrenzt zu sein, wird vom Verstand erschaffen.“
Sri Ramana Maharshi

„Anhaftung entsteht aus der Vorstellung von einem <Ich> und einem <Mein>. Wenn Sie den wahren Sinn dieser Worte verstehen, werden Sie frei von Fesseln sein. Sie haben sich die Schlinge des denkenden Geistes um den Hals gelegt. Ihr wahrer Zustand existiert ewig und ist bereits vollkommen. Wenn Bewusstsein sich selbst erkennt, nennt man dies Selbsterkenntnis.“
Sri Nisargadatta Maharaj

„Nur, wenn eure Gedanken nicht mehr bei irgendwas verweilen, was auch immer es sein mag, werdet ihr den wahren Weg des Zen begreifen. Der Weg der Buddhas entfaltet sich in einem Geist, der völlig befreit ist von begrifflichem Denken - dann kehren wir zu unserem ursprünglichen Wesen jenseits der Dualität zurück. Wenn du Versenkung übst, sitze in der richtigen Haltung, verharre in vollkommener Ruhe und erlaube nicht der geringsten Denkbewegung, dich zu stören. Dies allein ist es, was man Befreiung nennt.“
Huang-po

„Die individuellen Seelen sind ewig. Sie haben existiert, bevor sie in die Körper kamen, die wie Gefängnisse sind. Nur die Selbsterkenntnis kann die Seele befreien. Dieses Wissen ist nichts Neues. Es ist ein Widerhall - eine Erinnerung an das, was vergessen wurde.“
Sokrates​
 
Menschen, die, ohne es zu wissen, meine Seele berühren.
Es gibt diese bedeutsamen Menschen, die in unser Leben treten, als wären sie durch Zufall genau im richtigen Moment zu unseren Weggefährten geworden. Sie finden in unserem Herzen einen Platz, ohne vorher um Erlaubnis gefragt zu haben.
 

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