Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Zitate zum Nachdenken

Wir sind doch törichte Menschen!
Wie oft durchkreuzt die Furcht vor dem Lächerlichwerden
unsere innigsten, zartesten Gefühle!
Man schämt sich der Träne und – spottet;
man schämt sich des fröhlichen Lachens
und – schneidet ein langweiliges Gesicht;
die Tragödien des Lebens sucht man
hinter der komischen Maske zu spielen,
die Komödien hinter der tragischen;
man ist ein Betrüger und Selbstquäler zugleich!
(Wilhelm Raabe)
 
"Am Anfang merkt man noch nicht viel davon. Man hat eines Tages keine Lust mehr irgendetwas zu tun. Nichts interessiert einen, man ödet sich. Aber diese Unlust verschwindet nicht wieder, sondern sie bleibt und nimmt langsam immer mehr zu. Sie wird schlimmer von Tag zu Tag, von Woche zu Woche. Man fühlt sich immer missmutiger, immer leerer im Innern, immer unzufriedener mit sich und der Welt. Dann hört nach und nach sogar dieses Gefühl auf und man fühlt gar nichts mehr. Man wird ganz gleichgültig und grau, die ganze Welt kommt einem fremd vor und geht einen nichts mehr an. Es gibt keinen Zorn mehr und keine Begeisterung, man kann sich nicht mehr freuen und nicht mehr trauern, man verlernt das Lachen und das Weinen. Dann ist es kalt geworden in einem und man kann nichts und niemand mehr lieb haben. Wenn es einmal so weit gekommen ist, dann ist die Krankheit unheilbar. Es gibt keine Rückkehr mehr. Man hastet mit leerem, grauem Gesicht umher, man ist genauso geworden wie die grauen Herren selbst. Ja, dann ist man einer der ihren. Diese Krankheit heißt: die tödliche Langeweile." Michael Ende

"Es gibt manchmal im Laufe der Welt besondere Augenblicke, wo es sich ergibt, dass alle Dinge und Wesen, bis zu den fernsten Sternen hinauf, in ganz einmaliger Weise zusammenwirken, sodass etwas geschehen kann, was weder vorher noch nachher je möglich wäre. Leider verstehen die Menschen sich im allgemeinen nicht darauf, sie zu nutzen und so gehen die Sternstunden oft unbemerkt vorüber. Aber wenn es jemanden gibt, der sie erkennt, dann geschehen große Dinge." Michael Ende

"Denn wie der Vater die Toten aufweckt und lebendig macht, so macht auch der Sohn lebendig, welche er will." Jesus

Die Toten lebendig machen? Diese Aussage bezieht sich natürlich nicht auf verwesende Leichname, sondern richtet sich an Menschen, die sich innerlich leer und tot fühlen. Der Vater bzw. das lebendige Bewusstsein macht die "Toten" wieder lebendig, wenn man seine wahre Natur erkennt - das Selbst.
 
"Wenn Hasser dich wegen deines Aussehens und deines Andersseins angreifen, bedeutet das, dass ihnen sonst nichts mehr bleibt. Und dann weißt du, dass du gewinnst!"

Greta Thunberg
https://www.spiegel.de/lebenundlernen/schule/greta-thunberg-auf-facebook-anders-zu-sein-ist-eine-superkraft-a-1284681.html
 
Die Welt, der sterbliche Traum

"Wenn man es aus der Sicht des höchsten Selbst betrachtet, dann ist die Vorstellung, in dieser Fata Morgana ähnlichen Welt geboren zu werden, nichts als die ichhafte Erkenntnislosigkeit, in der man einen Körper als das "Ich" ansieht. Wessen Verstand der Vergessenheit des Selbst anheimgefallen ist, der muss sterben, weil er geboren ist und der wird wiedergeboren, wenn er gestorben ist. Wer aber seinen Verstand aufgegeben hat, weil er die wunderbare höchste Wirklichkeit erkannt hat, der wird in diesem Zustand der Wirklichkeit allein verbleiben, ohne Geburt und Tod. Wenn man das Selbst vergisst, den Körper für das Selbst hält, zahllose Geburten durchmacht und schließlich das Selbst erkennt und eins mit ihm wird, dann ist das wie ein Aufwachen aus einem Traum, in dem man durch die ganze Welt gewandert ist.

Der Weise spricht nur von Geburt und Wiedergeburt, damit sie diese Frage untersuchen und herausfinden, dass es weder Geburt noch Wiedergeburt gibt. Sie beziehen sich auf den Körper und nicht auf das Selbst. Erkennen Sie das Selbst und lassen Sie sich durch Zweifel nicht verwirren." Ramana Maharshi


"Solange man sich für eine getrennte Wesenheit, eine Person hält, kann man das gesamte Bild der unpersönlichen Wirklichkeit nicht wahrnehmen. Und diese Vorstellung einer getrennten Persönlichkeit beruht auf der Vorstellung von Raum und Zeit, welche keine eigene Existenz haben, sondern lediglich Werkzeuge sind, nur Mittel, die es ermöglichen, die Manifestation der Welt wahrzunehmen. Die individuelle Persönlichkeit entsteht nur aufgrund der Erinnerungen. Betrachten Sie sich selbst als etwas Augenblickliches ohne Vergangenheit oder Zukunft - wo bleibt dann die Persönlichkeit? In dem Moment, in dem der Gedanke von einem "Ich" auftaucht, gibt es das, was Gefangensein oder Sklaverei genannt wird. Dies zu erkennen bedeutet das Ende allen Suchens. Wenn Sie verstehen, dass alle ihre Gedanken auf Erinnerung und Projektion basieren, endet Ihre Suche." Nisargadatta Maharaj


"Der Tod kann ihn nicht berühren, Verlangen kann ihn nicht quälen, Sünden können ihn nicht beflecken; er ist frei von allem Wünschen und Leiden. Er sieht das unendliche Selbst in allem und alles im unendlichen Selbst, welches sein Wesen ist. Der Selbstverwirklichte bekennt seine Erfahrung so:

Ich bin unendlich, unvergänglich, selbstleuchtend, selbstexistierend. Ich bin ohne Anfang und Ende. Ich bin nicht geboren, sterbe nicht, bin ohne Veränderung oder Verfall. Ich durchdringe und durchschaue alle Dinge. In den unzähligen Universen von Gedanken und Schöpfungen BIN NUR ICH ALLEIN."
Robert Adams


Die Schüler fragten Jesus:
"Sag uns, wie wird unser Ende sein?"
Jesus sagte: "Habt ihr den Anfang erkannt, dass ihr jetzt das Ende sucht?
Wo der Anfang ist, wird das Ende sein. Gesegnet ist, wer am Anfang steht.
Ihr werdet das Ende kennen und den Tod nicht schmecken." Lehrspruch 18


"Gesegnet sind die, die eins sind und auserwählt, denn sie werden das Königreich finden.
Von dort seid ihr gekommen und dorthin werdet ihr zurückkehren." Lehrspruch 49


Buddha = der Erwachte.
Die Definition von Erleuchtung: Das Ende allen Leidens.
 
Zuletzt bearbeitet:

Anzeige (6)

Ähnliche Themen

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben