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Zitate zum Nachdenken

Und noch etwas Längeres:
Der Ritt nach Isfahan

Im alten Bagdad lebte einmal ein reicher Kaufmann, der hatte eines Morgens große Lust auf frische Feigen. Er rief seinen Diener und sagte: "Geh auf den Markt und kaufe frische Feigen für mich." Der Diener tat, wie ihm befohlen.
Eine halbe Stunde später kam der Diener völlig aufgelöst vom Markt zurück und rief: "Herr, ihr müsst mir sofort ein Pferd geben, es geht um mein Leben!" Der Kaufmann frug, warum in aller Welt der Diener denn so dringend ein Pferd bräuchte.
"Herr, ich ging zum Markt um eure Feigen zu kaufen. Mitten unter den Marktleuten sah ich auf einmal den Tod. Er sah mich finster an und drohte mir. Nun muss ich schnell nach Isfahan fliehen. Denn dort lebt mein Bruder, der kann mich verstecken, damit ich dem Tod entgehe."
Der Kaufmann, der den Diener mochte, gab ihm sein schnellstes Pferd. Der Diener schwang sich in den Sattel und ritt davon in Richtung Isfahan, bald war nur noch eine Staubwolke von ihm zu sehen. Die Geschichte ließ den Kaufmann aber nicht ruhen. Er ging nun selber zum Markt und hielt Ausschau nach dem Tod. Tatsächlich fand er ihn, ging zu ihm hin und frug: "Gevatter Tod, warum hast du meinen Diener heute morgen so erschreckt und ihm gedroht?"
Der Tod: "Aber werter Herr, ich habe deinem Diener nicht gedroht. Ich war nur sehr erstaunt, ihn hier in Bagdad auf dem Markt zu sehen. Dabei soll ich ihn noch heute am Abend in Isfahan treffen ..."
 
Gefühl von Grenze darf nicht heißen: hier bist du zu Ende,
sondern: hier hast du noch zu wachsen.
Emil Gött, (1864 - 1908), deutscher Dramatiker
 
Stürme des Herbstes, wilde, wüste Gesellen, wie lieb' ich euch! Ihr wettert zusammen, was morsch und welk ist, und macht Bresche für die Entschiedenheit, den klaren, reinlichen Winter.
Emil Gött, (1864 - 1908), deutscher Dramatiker
 
Vergnügen ist ein Lied der Freiheit,
Aber es ist keine Freiheit,
Es ist die Blüte eurer Wünsche,
Aber es ist nicht ihre Frucht.

Khalil Gibran
 

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