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Zigaretten bei meine Mama gefunden

Hallo und danke noch einmal;
Um ein paar Dinge klarzustellen, die falsch verstanden wurden:
Ich habe nicht in ihrer Handtasche herumgewühlt, sondern nach dem Desinfektionsmittel gesucht, da sie sonst immer eins in ihrer Handtasche hat. Ebenfalls steht ihre Handtasche immer offen bei der Garderobe und wenn wir etwas brauchen heißt es immer "Schau mal in meiner Tasche" (und nicht "Ich schaue mal") deshalb habe ich mir auch nichts dabei gedacht.
Zu meinem Bruder will ich, wie schon gesagt, wegen seiner Matura nichts sagen, weil ich nicht weiß wie er darauf reagiert und ich nicht will, dass er abgelenkt ist-ist nicht unbegründet finde ich, aber für das Thema auch nicht wichtig.
Ich sage auch nicht, dass meine Mama ein psychisches Problem hat, dennoch haben sie die letzten Jahre durch meine Probleme auch mitgenommen und sonst sind auch noch ein paar Sachen. Deshalb mache ich mir Sorgen, denn wenn was los ist, ist rauchen anfangen keine gesunde Lösung.
Ich mache ihr auch keine Vorwürfe, da sie tun darf, was sie will. Und, dass sie auch ein Leben hat indem ich nicht drinnen bin ist mir auch klar, das habe ich ja auch. Aber wie gesagt mache ich mir Sorgen und, dass das für mich ein Schock war/ist, muss ich nicht rechtfertigen, ist halt so.

Ich habe eigentlich auch entschieden, nichts zu sagen (geht mich nichts an, ich kann glaube ich auch nicht richtig reagieren und würde wahrscheinlich nur einen Konflikt hervorrufen). Aber muss ich mir dann in ein paar Jahren vorwerfen, dass ich nichts gesagt habe und sie eventuell mit Problemen allein gelassen habe? Ich habe mir auch gedacht, sie ist erwachsen und muss selber damit umgehen bzw. sich selber Hilfe suchen. Aber ist das nicht zu hart, nur weil ich immer alleine kämpfe, muss es dann jeder tun. Und muss ich nicht, wenn ich vermute dass sie ein Problem hat zumindest nachfragen, auch wenn ich nicht direkt helfen kann, denn wegschauen ist doch auch falsch oder nicht? Deshalb weiß ich eben nicht, was ich tun soll und habe hier diesen Beitrag geschrieben, um mir ein paar Meinungen einzuholen. Also meine eigentliche Frage ist: Muss ich mir irgendwann vorwerfen, dass ich meiner Mama vielleicht nicht geholfen habe und sie bewusst alleine gelassen habe, auch zu meinem eigenen Schutz, weil ich es in meiner jetzigen eigenen Situation nicht ertrage und mich selber schützten will (an dem Punkt wo ich jetzt bin, muss ich einfach schauen, dass ich gut auf mich selber aufpasse um nicht wieder total abzurutschen)? Also das ist die Frage, auf die ich eine Antwort suche, da ich selber in einem inneren Konflikt zwischen "es ist ihre Angelegenheit und sie ist erwachsen" und "ich muss ihr helfen, denn das soll man doch tun (?) und meine eigenen Probleme mal zu Seite schieben, auch wenn es mir nicht gut tun wird" stehe.
 
Deine Mutter ist erwachsen und darfst ihr zutrauen, dass sie ihr Leben selbst geregelt bekommt.
Es ist nicht dein Job, dich um deine Mutter zu kümmern. Das wäre eine Rollenumkehrung. Das kann (!) nötig werden, wenn sie sehr alt ist und ihr Leben nicht mehr alleine regeln kann.

Gibt es eine sehr enge, zu enge Bindung zwischen euch?

Weshalb kämpfst du immer alleine?

Dein jetziger Job ist völlig klar. Wenn du derart auf der Kippe stehst, ist deine einzige Aufgabe an deiner Stabilisierung zu arbeiten.
Gesunder Egoismus ist nötig, wenn man für andere da sein möchte. Das kann man gut leisten, wenn es einem selbst gut geht. Also kümmere dich um deine Gesundung. Nichts anderes wünscht sich mit Sicherheit deine Mutter.

Benutze nicht ein unwichtiges Thema, um dich von dir selbst abzulenken.
 
...
Ebenfalls steht ihre Handtasche immer offen bei der Garderobe und wenn wir etwas brauchen heißt es immer "Schau mal in meiner Tasche" (und nicht "Ich schaue mal") deshalb habe ich mir auch nichts dabei gedacht.
Dann lagen die Ziegaretten offen und das hat nichts heimliches. Sie muss dann ja davon ausgehen, dass die Zigaretten gesehen werden.

...
Deshalb mache ich mir Sorgen, denn wenn was los ist, ist rauchen anfangen keine gesunde Lösung.
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Naja, deine Muttee raucht hin und wieder mal eine Ziegarette, mehr nicht. Wenn sie jetzt jeden abend besoffen auf dem Sofa liegen würde, dsnn hättest du Grund, die Sorgen zu machen, aber bei ein paar Ziegaretten? Sie raucht ja nicht einmal Kette. Das hättest du schon gemerkt.

...
Muss ich mir irgendwann vorwerfen, dass ich meiner Mama vielleicht nicht geholfen habe und sie bewusst alleine gelassen habe, auch zu meinem eigenen Schutz, weil ich es in meiner jetzigen eigenen Situation nicht ertrage und mich selber schützten will
...
Nein. Du brauchst dir deswegen nichts vorwerfen. Rauchen ist zwar ungesund und auch eine Sucht. Aber das ist Kaffee trinken ebenfalls. Und solange sie ab und zu mal eine raucht und sich nicht die nächste Ziegarette an der letzten ansteckt, ist alles im grünen Bereich. Wie gesagt, nicht gesund, aber eine Tafel Schokolade kann such schädlich sein.

Also das ist die Frage, auf die ich eine Antwort suche, da ich selber in einem inneren Konflikt zwischen "es ist ihre Angelegenheit und sie ist erwachsen" und "ich muss ihr helfen, denn das soll man doch tun (?) und meine eigenen Probleme mal zu Seite schieben, auch wenn es mir nicht gut tun wird" stehe.
Es ist tatsächlich ihre Angelegenheit und du wirst sie hinnehmen müssen. Deine Mama ist erwachsen und weiß, dass Rauchen nicht gesund ist. Aber sie darf das selbst entscheiden, ob sie rauchen möchte oder nicht.
Wenn es dich tatsächlich arg stört, könntest du sie ansprechen und ihr sagen, dass du die Ziegaretten gefunden hast und dir Sorgen machst. Aber es ist letztendlich ihre Entscheidung.
 
Hallo und danke nochmal an alle, eure Meinungen haben mir sehr geholfen;
Ich glaube es ist besser weiterhin nichts zu sagen. Aber, wie gesagt meldet sich da irgendwie mein Gewissen und ich will das nicht bereuen, also sogesehen steck hinter meinem Beitrag auch auf eine Art Egoismus.
Und wie lange gilt, dass ich mich als Kind nicht um meine Eltern sorgen muss, sondern ab wann bin ich auch ein anderer Erwachsener, der dann schon helfen muss/soll? Und sind meine Probleme und mein psychischer Zustand eine Begründung nichts zu tun?
Zu unserem Verhältnis: es ist nicht schlecht oder so, aber ich würde jetzt auch nicht behaupten, dass ich ihr super nahe stehe und alles erzählen kann. Die letzten Jahre haben unser Verhältnis auch belastet und in gewisser Weise verändert. Kurz gesagt würde ich behaupten, es ist okay.
Weshalb ich immer alleine kämpfe: so ganz kann ich es nicht erklären, ich glaub zum einem Teil bin ich einfach so und zum anderen haben mich einfach die unglücklichen Umstände, die noch dazugekommen sind, hineingedrückt. Ganz alleine bin ich ja nicht, da ich die Therapie mache und die wirklich super passt (mir meiner Therapeutin hat es sofort geklickt und auch die Art der Therapie ist die richtige) aber die ist nicht immer da, so bin ich auch damit alleine. Ich wüsste auch nicht mit wem ich sonst darüber reden soll um ehrlich zu sein. Aber ich komme mit meinem "alleine Kämpfen" ganz gut klar. (für mich bin ich nicht ganz alleine, denn ich habe noch einen Kater {ich hoffe ihr denkt jetzt nicht, dass es mir komplett fehlt} und der ist...,ich kann das gar nicht erklären da gibt es keine Worte für, er tut mir einfach gut. Ich habe in ungefähr ein Jahr und ich bin unglaublich dankbar für ihn-er hat mir nicht mein Leben gerettet, sondern mir mein Leben (wieder)geschenkt) Aber das ist ja jetzt auch nicht weiter wichtig.
Ich weiß jetzt was ich tun soll, mehr oder weniger, und möchte mich noch mal bedanken für die vielen Meinungen, ihr habt mir wirklich sehr weitergeholfen!
 
Ich finde es ganz ganz schade, dass Du nicht gewillt bist, mit Deiner Mutter über Deine Sorgen zu sprechen. Sie ist die einzige, die Dir Deine Ängste nehmen könnte.
Habt Ihr kein gutes Verhältnis?
 
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Und wie lange gilt, dass ich mich als Kind nicht um meine Eltern sorgen muss, sondern ab wann bin ich auch ein anderer Erwachsener, der dann schon helfen muss/soll? Und sind meine Probleme und mein psychischer Zustand eine Begründung nichts zu tun?
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Helfen wegen dem rauchen deinee Mutter kannst du, wenn sie nicht mehr alleine zum Zigarettenautomaten laufen kann. Dann nimm ihr einfach den Weg ab und hol ihr welche.
Wegen ein paar Zigaretten die deine Mama quarzt, ist keine Hilfe notwendig. Wenn sie harte Drogen konsumieren würde oder alkogolabhängig wäre, dann wäre das was anderes. Aber wo fängt das an?
Musst du tätig werden, wenn deine Mama ab und zu mal Pralinen isst? oder ein Glas Wein trinkt? Was ist wenn sie jeden Morgen Kaffee trinkt? Oder jeden Abend eine Tüte Chips isst? Ganze Abende vor dem Fernseher verbringt oder im Internet?

Was ich sagen will, es gibt so viele Dinge, die man tun kann, die schädlich sind. Aber es bedarf da keines Eingreifens dritter, wenn es sich um Dinge handelt, die einfach legal und irgendwo auch normal sind.
Wenn du ein Kind hättest und deine Mama in Gegenwart deines Kindes rauchen würde, dann wäre es ok, da zu intervenieren. Denn für dein Kind trägst du die Verantwortung. Aber für deine Mutter trägt nur deine Mutter die Verantwortung. Und solange sie Dinge tut, die absolut legal und im Rahmen sind, ist das ihre Sache.
Wenn es exessiv wird, sie die Kontrolle verliert oder andere dadurch gefährdet sieht das anders aus. Aber deine Mama raucht nur, vielleicht nur zwei drei Zigaretten am Tag, vielleicht auch mehr. Es ist ihre Sache, auch wenn es nicht schön ist und dich vielleicht sogar stört. Jedenfalls ist das kein Grund, warum du irgendwann dafür zur rechenschaft gezogen werden kannst, wenn das ausarten sollte oder sie davon krank wird oder...oder...oder.
Kümmere dich um dich. Wie ich lese geht es dir selbst nicht gut. Da sollte deine Aufmerksamkeit liegen.
 

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