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Ziehe mich zurück, hänge im Teufelskreis.

@dasTinchen: das ist eine gute idee, vielleicht sollte ich das mal versuchen. meist war es so, dass ich dann tatsächlich kurz vorher abgesagt habe und das obwohl ich gar nix anderes vor hatte, sondern einfach weil ich halt dachte: ach, ich will lieber daheim sein. meist habe ich dann natürlich auch noch gelogen und mir ne ausrede ausgedacht :-( ich weiß, total S****. ich mache das bestimmt nicht um den anderen zu verletzen. also wie ich schon schrieb, wirkliche freunde habe ich nicht. das sind viel mehr gute bekannte. muss ich mal gucken ob ich mir da jemanden schnappe und das ausprobiere mit festen terminen. oh jeee, wenn ich das schön höre/lese: festen termin, dann spüre ich schon ne art abneigung, keine ahnung, was das ist immer ist....

Gruß
Katrischa
 
Ich weiß, wie schwer das ist, sich selbst in den A... zu treten. Ich muss mich auch zu so vielem immer und immer wieder aufraffen. Aber wenn ich es dann getan habe, denke ich mir: Warum hast du es nicht eher gemacht? War doch jetzt gar nicht so schlimm.

Manchmal denke ich, man verplempert viel zu viel Zeit mit dem Nachdenken. Man sollte Dinge einfach tun. Und wenn es nichts war, dann such ich mir das Nächste raus und fange wieder von vorne an.

Probier es einfach mal aus und wenn Du merkst, ah nee, ist doch nichts, dann lass es sein. Aber wenigstens hast Du es probiert.

Vielleicht solltest Du Dir Freunde suchen, mit denen Du was zu Hause machen kannst. Ich z.Bsp. gehe auch nicht immer gerne weg. Mal ins Kino, mal was trinken... das war es aber auch schon. Ich mache mit meinen Freunden öfters DVD- und Spieleabende. Das ist viel geselliger und kostet außerdem nicht so viel. Oder Du suchst Dir jemanden zum gemeinsamen Kochen. Irgendwas...
 
als ich deinen beitrag gelesen hab, hat es mich sofort an mich erinnert, bei mir ist es fast genauso
kann dich gut verstehen!
würde dir gern helfen bin aber an dem selben punkt, sry

Hallo!
Diesen Teufelskreis den du da beschreibst kenne ich selbst nur zu gut.Ich nehme mir oft so viel vor, wenn dann aber mein Freund nicht mitgeht, will ich auch nicht weg.Inzwischen glaube ich aber zu wissen, woran es liegt:Ich habe so eine Art soziale Phobie und gehe ungern allein aus dem Haus.Ständig hab ich Angst, es könnte mich jemand blöd anmachen (ist leider schon oft passiert).Viele Veranstaltungen die mich interessieren sind in der Stadt.Gehe dann meist doch nicht hin, weil der Weg zum Bahnhof und die Bahnfahrt schon Überwindung kosten.
Vielleicht ist es ja bei dir ähnlich.
Übrigens:Wenn ich dann erstmal in der Stadt bin, ist das Problem wie weggeblasen, wahrscheinlich weil man da einfach mehr Anonymität hat als in einem kleinen Kaff und in der Menge versinkt.
Gruß

dieses angst raus zu gehen und angemacht zuw erden und einen blöden spruch an den schädel zu kriegen eknn ich auch, passiert mir auch sehr oft, weshalb ich mich auch öfters nich trau raus zu gehen.
 
Zuletzt bearbeitet:
@dastinchen: das werde ich mal beherzigen und mich mal umschauen, hoffentlich krieg ich mich da aufgerafft. ist gar nicht so einfach. man erfindet sich selbst gegenüber ja schon blöde ausreden, nachm motto: ach, heute ist mir aber gar nicht gut, da darfste ruhig daheim bleiben etc. unglaublich, dass man dabei schon sich selbst betrügt. also, ich werde womöglich nie der große ausgeher typ sein, und das ist ja auch okay, so ist ja jeder anders. aber ich glaube bis zu einem gewissen punkt braucht der mensch einfach liebe menschen um sich herum, die man ab und an trifft und mit denen man sich unterhalten kann -außer den partner- sonst wird man scheinbar wirklich asozial. merke ich ja jetzt schon, komme kaum klar, wenn ich unter leute gehe bzw. fühle mich unwohl. eben weil da einfach die routine fehlt und ich glaube das ist auf dauer gefährlich für sich selbst und die seele.

danke für deinen ratschlag 🙂

Katrischa
 
Nein, ein großer Ausgeher musst Du nicht werden. Als ich noch mit meinem Ex zusammen war, war ich heilfroh, dass ich nicht mehr jedes Wochenende weg musste. Ist halt zu Hause auch schön. 🙂 Aber auf Dauer ist das einfach der falsche Weg. Man braucht sein ganzes Leben lang soziale Kontakte. Und etwas in der Gruppe zu unternehmen, macht doch einfach viel mehr Spaß. Es muss nicht jedes Wochenende sein, aber man sollte doch ab und an ein paar Highlights im Leben haben. Und ich denke, es wäre schon mal ein Anfang, wenn Du eine Person hättest, mit der Du regelmäßig was unternehmen kannst.
Das mit den Ausreden kenne ich... Heute musste ich mich auch wieder aufraffen, mal wieder ins Schwimmbad zu gehen. War schon lange nicht mehr.... Da gingen mir auch wieder zig Ausreden durchd den Kopf... ach, du bist doch so müde... ach, es ist sicher viel zu voll..ach, du kannst doch morgen auch noch... Jaja ... 😀
 
ja,... genau so ist es bei mir. eigentlich gibt es keinen grund und ich erfinde zig ausreden. heute bin ich ganz bewußt nach der arbeit mal nicht gleich nach hause gegangen. bin erst mit dem rad in die city zur post (wenn auch nur zur post aber immerhin), dann mit dem rad zurück -die bewegung tat schon gut-, dann hab ich gedacht, .. oh, jetzt regnet es, neee, einkaufen musst du nicht, lieber schnell nach hause. und da hat es klick gemacht und ich bin dann doch einkaufen. was ist schon regen??? so wild nun auch nicht.

du hast recht und das ist der punkt, den ich auch so sehe... soziale kontakte sind wichtig, auch wenn man es nicht für möglich hält, weil man nie lust hat auf treffen. aber was wäre, wenn es z.b. niemanden mehr gäbe? nicht mal mehr jemand, der mit einem telefoniert? und soweit wird es kommen, wenn ich die wenigen kontakte nicht pflege! das wäre ja gruselig. umso penetranter würde ich wahrscheinlich meinen freund belagern und dann würd ich wohl alles riskieren... ich will mal gucken, dass ich das mal in die hand nehme. aber auch diesen punkt kenne ich wieder. da bin ich dann motiviert, plane , mache, tue und irgendwann reißt der faden wieder ein und ich stehe wieder am anfang :-( das macht mir ein wenig angst. naja.... nun soll ich mal nicht gleich schwarz sehen...

Hast Du es denn aus eigener Kraft geschafft mit dem Überwinden, "dastinchen" ? oder warst DU auch mal in THerapie?

Katrischa
 
Das mit dem Rad fahren ist doch ein guter Anfang. Du musst ja nicht gleich Bäume ausreißen. Aber setz Dir doch immer mal wieder kleine Ziele. Einfach mal raus, wenn das Wetter schön ist. Du musst ja keine Stunden unterwegs sein, sondern einfach mal ne halbe/Stunde raus und was tun. Und so machst Du es mit anderen Dingen auch.

Nein, ich war noch nie in Therapie, stand aber schon mal kurz davor. Allerdings wegen einer anderen Sache. Manchmal denke ich, dass es mir auch heute noch gut tun würde, einfach mal sowas in Angriff zu nehmen. Naja, auf der einen Seite geht es mir gut, auf der anderen denke ich, dass ich doch oft ne depressive Verstimmung habe.... weshalb ich ja aber nicht gleich zum Doc muss. Irgendwie wurschtelt ich mich durch. 🙂 Wobei ich selbst merke, dass es mir viel, viel besser geht, wenn ich mir selbst in den Hintern trete und einfach aktiver werde. Z.Bsp. habe ich nun auch wieder mit dem Sport angefangen. Lange habe ich mich nicht aufraffen können, aber wenn ich das erste Mal geschafft habe, geht es mir viel besser und ich bin wieder motiviert. Ich glaube, es geht auch gar nicht ohne Motivation und sich immer wieder selbst antreiben. Sonst wäre es ja zu einfach.
 
wow,das ist echt heftig.lese hier gerade deinen beitrag und ich muss sagen mir geht es ganz genau so.ich will es aber nicht.ich will freunde und spaß.aber ich fühle mich wie gefangen auf meinem bett mit fernseher und essen. nur habe ich nicht mal einen freund.hab leider auch keine ahnung wie ich die situation ändern kann.ist es echt falsch zu einem psychologen zu gehen?
 
@Gast. Wenn Du noch nie eine Therapie oder dergleichen gemacht hast, würde ich Dir dazu raten um mal zu schauen wie/warum usw. das so gekommen ist bei Dir und vor allem wie du da wieder herauskommst. Gerade weil Du Dich nicht wohl fühlst und es nicht alleine aus eigener Kraft schaffst. Wenn Du jetzt ein Mensch wärst, der so leben WILL und damit klarkommt, dann gäbe es wohl weniger nen Anlass zum Psychologen zu gehen.

Ich versuche gerade mir selbst in den Hintern zu treten und irgendwie klappt es. Fühle mich zwar nicht wohl in diversen Situationen aber ich überwinde erstmal meinen Schweinehund und das ist schon mal gut. Der Rest kommt wohl irgendwann hoffentlich von selbst.

Das mit dem Essen kenne ich auch... ich neige leider auch dazu meine Langeweile mit Essen zu überbrücken, wenn ich Daheim bin :-(

Gruß
Katrischa
 
Ich weiss leider nicht wie ich dir helfen soll.
Der Alex hat schon recht.
Was ich dir eigentlich schreiben möchte ist nur, das du weisst das du nicht alleine bist, denn mir ergeht es genau gleich.
Bin auch froh hier im Forum zu sein einfach auch um zu sehen das man nicht alleine mit seinen Problemmen dasteht, sondern das es "da draussen" genauso Menschen gibt die genau das gleiche mitmachen...
Wünsche dir noch ganz viel Kraft und Mut auf deinem Weg.
lg.Sunny
 

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