Interessant, wieviel hier einen Freund oder Bekannten haben, der mal ein Zeitschriften-Drücker war, anstatt ehrlich zu schreiben,
"Ich war einst bei so einem betrügerischen Haufen auch ein Zeitschriften-Drücker"
Habt ihr nicht mal den A**** in der Hose für eine minmale Ehrlichkeit ?
Diese Drückerkolonnen, die gab es auch schon zu der Zeit, als ich Student war und als Student hat man selten genug Money in der Tasche.
Irgendein Spinner versprach mir den riesigen Reichtum, wenn ich da bei so einem Haufen mit mische. Na ich bin immer dafür gewesen, probieren geht über studieren.
Und damit war ich für wenige Tag damals ein sogenannter Drücker, ohne Reisegewerbekarte. Denn man ist damit rechtlich einer, der ein Reisegewerbe ausführt und dafür muß man eine offizielle Reisegewebekarte haben.
Aber die meisten Drücker haben keine und die meisten Drücker machen das auch nicht sehr lange, denn das ist ein Hungerleiderjob.
Die Kolonnenführer verdienen sicherlich nicht schlecht, wenn sie eine verkaufstarke Truppe haben, aber 30 Abos pro Tag zu verkaufen laut Mikennull, das ist für mich ein Wunschdenken vieler Drücker und sonst nichts.
Es ist ein Mistjob wie kein anderer.
Die mehr oder weniger stark kriminell veranlagten Kolonnenführer werben junge Leute an mit falschen Versprechungen und ein Jedermann, Weiblein und Männlein mit Krückstock oder ohne Krückstock kann sofort mitarbeiten,
Man bringt den jungen Leuten dann solche Lügengeschichten bei, daß wenn der Kunde ein Abo bestellt, ein gemeinnütziger Verein oder eben notleidende Personen dadurch einen Nutzen ziehen.
Ich gehe davon aus, daß viele die Lügenstories an der Haustüre erzählen und selbst daran glauben.
Egal welche herzzerreißende Story dabei erzählt wird, sie ist nicht wahr.
Die Wahrheit ist, der Drücker bekommt eine kleine Provision, der Kolonnenführer verdient aber an jedem Abo mit, was der Drücker verkauft.
Der Kolonnenführer arbeitet für eine fragwürdige Zeitschriften -
Vertriebsgesellschaft, an die er täglich die eingesammelten Aufträge weiterreicht.
Seit es das Widerrufsrecht für Haustürgeschäfte gibt, geht es den armen Drückern noch schlechter.
Vorsicht Falle !
Sehr haufig wird, das Datum recht unleserlich hingeschmiert und ist falsch, indem es eben ein altes Datum ist, insofern wird ein Widerspruch unmöglich, höchstens durch Gerichtsbeschluß, wobei aber der Kunde schnell in Beweisnot kommen kann und den Prozeß verliert.
Oft wird vor Unterschriftsleistung gar kein Datum vermerkt und nach Unterzeichnung erst ein altes Datum eingetragen.
Am besten man läßt die Drücker gar nicht rein und wimmelt sie sofort ab, zumal man von denen nur angelogen wird und echte schräge Vögel dabei sind.
Ich meine, daß die Zeitschrift-Verlage sehr genau die fragwürdigen Methoden der Drückerkolonnen kennen.
Aber rechtlich haben sie damit nichts zu tun und glänzen als seriöse Firmen.
Auch hier trügt der Schein.
Das Bertelmanns-Imperium hatte meines Wissen damit zuerst angefangen und glänzt schon lange als erfolgreicher Konzern im Rahmenlicht und dafür wurden hunderttausende von jungen Leuten mit Hungerprovisionen ausgebeutet, verheizt und auch zu Sfraftaten angestiftet.
Natürlich hatte Bertelsmann damit auch nie etwas zu tun.
Und daß sie nichts rechtlich damit zu tun haben, wurden die Vertriebsfirmen, die Kolonnenführer und die Drücker vorgeschoben, die alle auf eigene Rechnung arbeiten.
Gruß
Jenkins