Das scheint ja dein generell einziger Beitrag zu sein, unter nahezu jedem Thread, ich frage mich, was du dir davon versprichst.....
Zum Thema:
Zeitmanagement, Prioritäten und Co - sind meiner Auffassung nach gerade in fortgeschrittenem Alter und gerade wenn längere Single Phasen davor lagen, ein großes Thema. Sei denn man hat keinerlei Interessen und sucht sehnsüchtig einen Partner, der die Zeit füllt und das Glück bringt. Das geht in der Regel schief. Ist allgemein bekannt, dass das ein Partner nicht leisten kann.
Ich finde es völlig ok, wenn man Hobbys hat, allerdings muss man sich überlegen, ob man Zeit für eine Beziehung hat. Ich finde, Egoismus und eigene Bedürfnisse sind ein sehr schwammiger Übergang. Ich würde niemals meiner Partnerin empfehlen, ihre Hobbys aufzugeben. Das kann sie nur selber entscheiden. Ich würde persönlich aber auch keine Partnerin suchen, die viele Hobbys hat, wenn mein Bedürfnis ein anderes ist oder in der Kennenlernphase - in der ihr weitläufig noch seid - mich eben gegen eine solche Partnerin entscheiden.
Zu hoffen, dass der Partner sich schon noch irgendwann so kneten und ändern lässt, dass es mir gefällt, kann man aufgeben, das wird nicht passieren. Oder der Partner wird unglücklich oder fällt ins alte Schema zurück.
Wie gesagt, ein extrem weit verbreitetes Problem, auch wenn @Bunthäsin seit Monaten glaubt, dieses Thema existiert nur einmal auf der Erde. Ich war lange Zeit im Leichthletik, später auch im Ausdauersport als Trainer unterwegs und habe die Diskussionen zwischen den meisten Paaren nahezu jede Woche erlebt. Meistens waren die Männer auf Wettkämpfen und die Frauen wollten das nicht. Bei den jüngeren Teilnehmern war das oft noch lockerer, in den Senior Klassen hat es oft nur dann gut geklappt, weil beide Paare sich damit abgefunden haben. Aber wenn der eine jeden Samstag auf Wettkampf ist und der andere mit sich nichts anzufangen weiß, wird es schlicht dauerhaft zum Problem, aber das ist eher das Problem des hobbylosen Partners als jenen Partners, der Interessen und Hobbys hat. Die Lösung liegt nicht darin, dass einer der beiden etwas aufgibt, die Lösung liegt darin, dass einer der beiden sich die Zeit sinnvoll füllt. Aber das kann er nur selber tun.