Aber: wir sind nicht in der Lage, "normale" Geschehnisse von "göttlichen" Geschehnissen zu unterscheiden. Und diese Unklarheit hat wohl auch ihren Sinn 🙂. Denn was wäre, wenn anstelle von Glauben Wissen träte?
Das ist eine gute Frage. Ich habe mich recht lange mit diesem Komplex beschaftigt. Mein Verständnis hat Folgendes bemerkt: Wir können nur Glauben, auch wenn wir vermeintlich wissen wollen! Wissen ist eine gesicherte Konstruktion auf der Basis des ofters bestätigten Glaubens (aller Dinge).
Ist man soweit im Begreifen, erkennt man die Dinge zwar in ihrer Gesamtheit labiler, allerdings aus meiner Sicht auch echter/realitätsnäher.
Schließlich bietet diese Welt mehr als man denkt, allein schon wenn man den Begriff Seele betrachtet.
Glauben kann sich auch vertiefen. Das erlebe ich nun ständig. Die Frage - nach wird man nun verrückt oder fällt man auf iwas herein will ich mit: Nein beantworten.
Die große menschl. Instanz der Reflektion und des Bewusstseins der Handlung bleibt immer erhalten. Warum meint man verrückt zu werden? Nun, der Glaube im Zusammenhang mit wie posteingangserwähnten Umständen oder Geschehnissen ist und bleibt eine vage Sache. So wie das richtig verstandene Wissen.
Im Eigentlichen kann man das gut mit dem realen Leben vergleichen. Allein die Tatsache das man nie sicher sein kann wann einem was passiert... Dennoch will man sich daran anpassen. Wir leben dann halt mit dem Bewusstsein und es hilft - die Welt/das irdische Leben nicht als Fixum und/oder eine tote Sache zu erkennen.
Das Leben ist mehr. Erkennen von Gut und Böse. Die Suche nach unserem Ursprung. Die Suche nach dem Sinn im Leben. Nach tiefer Erkenntnis.
Diese Welt ist voller Übernatürlichkeit, das hat mit dem alten Denken - oh der Blitz ist ein Zeichen Gottes nichts unbedingt etwas zu tun. Öffnet man die Augen für das Übernatürliche, wird man erschrecken - wie aktiv und vollgestopft diese Welt davon ist.
Ich könnte so vieles berichten. Nur kann auch jeder selbst suchen. Viele Dinge, welche mit dem Bösen zu tun haben sind auch objektiv nicht schön, weswegen ich dazu gar nicht schreiben möchte. Dennoch habe ich auch davor die Augen nicht verschlossen. Ich wollte einfach in keiner mir gemachten Welt leben, sondern in einer wirkl. Welt.
Das ist mir dank Jesus auch gelungen. Eine andere Seite ist das man die Dimensionen - welche im ungeheueren Ausmaß sind kaum ausmachen konnte - und nun die Welt mit Betonung auf Welt nicht besser geworden ist, nein schlechter. Doch im Gegensatz dazu habe ich die Herrlichkeit (nun muss ich hier wohl schreiben meinem geglaubten) Gottes begriffen und mir bleibt die ewige Hoffnung auf Schönheit, Trost und herrlichem Leben.
Mein Glaube ist derart vertieft worden, das ich auch Wunderzeichen bekam. Allerdings nicht mal eben so vor die Füße geschmissen. Nein, es bedurfte tiefe Annahme und über die Jahre hinweg Treue und Taten. Dann wurde ich belohnt - über die Maßen. Ich wage immer nun Neues im Glauben - im Alltag mit meinem erkannten Gott, auch auf die Gefahr hin - ihn zu verkrämen. Aber bisher hat er mich nicht enttäuscht, auch wenn ich mal eine Prüfung nicht bestanden habe.
Nur spätestens jetzt bin ich auch schon im Schreiben für die Allgemeinheit wohl zu weit entfernt als das man mir noch allzu leicht trauen möchte, was?
Warum? Nun weil wir auch mit solchen, garantiert nicht allzu häufigen Meinungen eher grundsätzlich etwas Böses ahnen. Ist das verwunderlich? Nein. Ich sehe es an Filmen, wenn Gläubige gar abartig dargestellt werden. Ich sehe es an Taten von Gläubigen, die anscheinend egal welcher Religion - im so betrachteten Extrem gefährlich und bösartig wurden oder wirken.
Nur bitte verkennt nicht das es auch mindestens genauso oft Ungläubige trifft. Und genau das ist es was den Glauben wirkungslos erscheinen lässt. So sieht man das auch die und die nicht bewahrt sind....
Dann weiter entstehen immer die Volksmünder, welche Fragen stellen - die auf keiner religiösen Schule basieren und Gott von dort aus schon in Frage stellen, allein weil es das Böse gibt.
Es ist ein Komplex, dem wir nicht entrinnen können - ob nun so oder so. Das Gute ist: die Tat bleibt die Tat und wenn diese nicht Gutes hervor bringt dann ist diese schlecht.
Aber im tiefen Verstehen der Mächte und Zeiten, ist es auch nicht leichter damit umzugehen. Ich selbst habe echte Wunder erlebt - und das ist öfter für viele Gläubige und Ungläubige der Fall als man meint. Erschreckt nicht wenn ihr danach zum Beispiel auf Youtube sucht.
Dann weiter: es hat mein ich zwar gewandelt, aber die menschl. Eigenschaften bleiben immer erhalten. Somit auch das irdische Denken, das Zweifeln und Klagen, das Freuen und Leben und leben lassen.
Also: keine Angst vorm Glauben - hinterfragen bleibt erhalten und nein sagen auch. Nur Mut! man kann vieles mitmachen was Gott einem anbietet, nur ich denke "in dessen" geht er davon aus, das wir eher Absagen als Zusagen.
Wen wundert es. Was ich über ihn begriffen habe, den welchen ich treffen durfte, den einen lebendigen, den Messias: Seine Wunder sind Kleines für ihn, doch unser Glauben ist verwunderlich im Gegenzug. Ja, so kann ich es nenne.
Nur das Zweifeln, das ist unsere Schwäche, das gefällt ihm nicht. Er will nicht weiter als das wir sind - für ihn, auf das er uns zum Heil werden kann. Und wenn er gibt, dann haltet eure Schürzen auf, denn ihr werdet nicht halten können was dann kommt.
Nun werde ich mal aufhören zu Schwafeln. Das frömmelde Sabbeln - wird ja gern beklagt. Ich werde auch hier nicht den fleißigen Schreiberling übernehmen, welcher auf alles eine Antwort hat. So bin ich nicht und ich verstelle mich nicht, dennoch lasse ich mich gern mal auf solchen Text von mir ein.
Bis dann mal.
Peaceberg