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Zeichen

Ich will nicht das, was allgemein als "glücklich sein" bezeichnet wird.

Mußt du nicht du bist ja auch nicht glücklich.
Allgemeines Glück gibt es nicht, so wenig wie allgemeines Unglück!
Wünsch dir was!
Das Leben schenkt nur die Geburt und den Tod, für alles andre bist du verantwortlich.
Du solltest dich auch für das verantwortlich fühlen, was du denkst und empfindest,
Du bist nicht für das Universum verantwortlich: du bist verantwortlich für dich selbst.
 

Hallo Eosphorus,

schau mal hier: Zeichen. Hier findest du vielleicht was du suchst.

Ich wünsche jedem Menschen einen riesen Sack voller wunderbarer Zeichen, Begebenheiten, Menschen und Klingeltöne. Es stimmt, von etwas Gutem kann frau/man nicht genug haben und erfahren.
 
Aber: wir sind nicht in der Lage, "normale" Geschehnisse von "göttlichen" Geschehnissen zu unterscheiden. Und diese Unklarheit hat wohl auch ihren Sinn 🙂. Denn was wäre, wenn anstelle von Glauben Wissen träte?


Das ist eine gute Frage. Ich habe mich recht lange mit diesem Komplex beschaftigt. Mein Verständnis hat Folgendes bemerkt: Wir können nur Glauben, auch wenn wir vermeintlich wissen wollen! Wissen ist eine gesicherte Konstruktion auf der Basis des ofters bestätigten Glaubens (aller Dinge).

Ist man soweit im Begreifen, erkennt man die Dinge zwar in ihrer Gesamtheit labiler, allerdings aus meiner Sicht auch echter/realitätsnäher.

Schließlich bietet diese Welt mehr als man denkt, allein schon wenn man den Begriff Seele betrachtet.


Glauben kann sich auch vertiefen. Das erlebe ich nun ständig. Die Frage - nach wird man nun verrückt oder fällt man auf iwas herein will ich mit: Nein beantworten.

Die große menschl. Instanz der Reflektion und des Bewusstseins der Handlung bleibt immer erhalten. Warum meint man verrückt zu werden? Nun, der Glaube im Zusammenhang mit wie posteingangserwähnten Umständen oder Geschehnissen ist und bleibt eine vage Sache. So wie das richtig verstandene Wissen.

Im Eigentlichen kann man das gut mit dem realen Leben vergleichen. Allein die Tatsache das man nie sicher sein kann wann einem was passiert... Dennoch will man sich daran anpassen. Wir leben dann halt mit dem Bewusstsein und es hilft - die Welt/das irdische Leben nicht als Fixum und/oder eine tote Sache zu erkennen.


Das Leben ist mehr. Erkennen von Gut und Böse. Die Suche nach unserem Ursprung. Die Suche nach dem Sinn im Leben. Nach tiefer Erkenntnis.

Diese Welt ist voller Übernatürlichkeit, das hat mit dem alten Denken - oh der Blitz ist ein Zeichen Gottes nichts unbedingt etwas zu tun. Öffnet man die Augen für das Übernatürliche, wird man erschrecken - wie aktiv und vollgestopft diese Welt davon ist.

Ich könnte so vieles berichten. Nur kann auch jeder selbst suchen. Viele Dinge, welche mit dem Bösen zu tun haben sind auch objektiv nicht schön, weswegen ich dazu gar nicht schreiben möchte. Dennoch habe ich auch davor die Augen nicht verschlossen. Ich wollte einfach in keiner mir gemachten Welt leben, sondern in einer wirkl. Welt.

Das ist mir dank Jesus auch gelungen. Eine andere Seite ist das man die Dimensionen - welche im ungeheueren Ausmaß sind kaum ausmachen konnte - und nun die Welt mit Betonung auf Welt nicht besser geworden ist, nein schlechter. Doch im Gegensatz dazu habe ich die Herrlichkeit (nun muss ich hier wohl schreiben meinem geglaubten) Gottes begriffen und mir bleibt die ewige Hoffnung auf Schönheit, Trost und herrlichem Leben.

Mein Glaube ist derart vertieft worden, das ich auch Wunderzeichen bekam. Allerdings nicht mal eben so vor die Füße geschmissen. Nein, es bedurfte tiefe Annahme und über die Jahre hinweg Treue und Taten. Dann wurde ich belohnt - über die Maßen. Ich wage immer nun Neues im Glauben - im Alltag mit meinem erkannten Gott, auch auf die Gefahr hin - ihn zu verkrämen. Aber bisher hat er mich nicht enttäuscht, auch wenn ich mal eine Prüfung nicht bestanden habe.

Nur spätestens jetzt bin ich auch schon im Schreiben für die Allgemeinheit wohl zu weit entfernt als das man mir noch allzu leicht trauen möchte, was?

Warum? Nun weil wir auch mit solchen, garantiert nicht allzu häufigen Meinungen eher grundsätzlich etwas Böses ahnen. Ist das verwunderlich? Nein. Ich sehe es an Filmen, wenn Gläubige gar abartig dargestellt werden. Ich sehe es an Taten von Gläubigen, die anscheinend egal welcher Religion - im so betrachteten Extrem gefährlich und bösartig wurden oder wirken.

Nur bitte verkennt nicht das es auch mindestens genauso oft Ungläubige trifft. Und genau das ist es was den Glauben wirkungslos erscheinen lässt. So sieht man das auch die und die nicht bewahrt sind....

Dann weiter entstehen immer die Volksmünder, welche Fragen stellen - die auf keiner religiösen Schule basieren und Gott von dort aus schon in Frage stellen, allein weil es das Böse gibt.

Es ist ein Komplex, dem wir nicht entrinnen können - ob nun so oder so. Das Gute ist: die Tat bleibt die Tat und wenn diese nicht Gutes hervor bringt dann ist diese schlecht.

Aber im tiefen Verstehen der Mächte und Zeiten, ist es auch nicht leichter damit umzugehen. Ich selbst habe echte Wunder erlebt - und das ist öfter für viele Gläubige und Ungläubige der Fall als man meint. Erschreckt nicht wenn ihr danach zum Beispiel auf Youtube sucht.

Dann weiter: es hat mein ich zwar gewandelt, aber die menschl. Eigenschaften bleiben immer erhalten. Somit auch das irdische Denken, das Zweifeln und Klagen, das Freuen und Leben und leben lassen.

Also: keine Angst vorm Glauben - hinterfragen bleibt erhalten und nein sagen auch. Nur Mut! man kann vieles mitmachen was Gott einem anbietet, nur ich denke "in dessen" geht er davon aus, das wir eher Absagen als Zusagen.

Wen wundert es. Was ich über ihn begriffen habe, den welchen ich treffen durfte, den einen lebendigen, den Messias: Seine Wunder sind Kleines für ihn, doch unser Glauben ist verwunderlich im Gegenzug. Ja, so kann ich es nenne.


Nur das Zweifeln, das ist unsere Schwäche, das gefällt ihm nicht. Er will nicht weiter als das wir sind - für ihn, auf das er uns zum Heil werden kann. Und wenn er gibt, dann haltet eure Schürzen auf, denn ihr werdet nicht halten können was dann kommt.

Nun werde ich mal aufhören zu Schwafeln. Das frömmelde Sabbeln - wird ja gern beklagt. Ich werde auch hier nicht den fleißigen Schreiberling übernehmen, welcher auf alles eine Antwort hat. So bin ich nicht und ich verstelle mich nicht, dennoch lasse ich mich gern mal auf solchen Text von mir ein.


Bis dann mal.
Peaceberg
 
Zuletzt bearbeitet:
Hey,
ich muss sagen, an "Gott" als Persönlichkeit oder Wesen in irgendeiner Form glaube ich nicht. Gott übersetze ich für mich persönlich gerne mit "das Ganze". Denn unsere Welt ist so groß und komplex, bis ins kleinste Detail, dass ich sie wohl nie begreifen werde. Trotzdem wirkt alles so wunderbar zusammen und gleicht sich immer aus. Ich verneige mich vor dem Leben und unserer Welt, ohne zu wissen (und ohne mir vorstellen zu wollen), welchen Ursprung es hat. "Das Ganze" beinhaltet für mich auch jeden von uns und jedes Tier, die Natur, das Universum - einfach alles. So sehe ich mich auch nicht getrennt, sondern als Teil des "Ganzen". 🙂

Ich bin aber trotzdem offen für andere Sichtweisen und kann verschiedene Glaubensrichtungen sowie wissenschaftliche Ansätze nachvollziehen. Letztlich ist es ja jedem selbst überlassen wie er es sieht.

Aber nun zu den Zeichen, ja, sowas ist mir auch schon widerfahren und ich war offen genug, es als "Zeichen" bzw. als besondere Begebenheit akzeptieren zu können. Ich war damals am Grab meines verstorbenen früheren besten Freundes und es war Herbst, alles voller Blätter. Ich ging in die Hocke und fing an das Grab zu säubern. Irgendwann hörte ich dann Geräusche hinter mir, leises Piepen oder so, ich drehte mich um und da stand ein kleiner Vogel, der mich scheinbar beobachtete. Er machte nichts weiter, blickte nur zu mir. So sahen wir uns ein paar Augenblicke gegenseitig an, dann setzte er sich in Bewegung und hüpfte um mich herum, mitten auf das Grab meines Freundes, direkt vor mir auf so einer Schildkröten-Figur, von denen mein Freund mehrere auf dem Grab hat (waren seine Lieblingstiere). Und der Vogel drehte sich um und sah mich wieder direkt an. Wieder ein paar Augenblicke lang und das war sehr bewegend für mich. Ich hatte den Gedanken und das Gefühl, ich werde gesehen und wahrgenommen - im positiven Sinn. Und das es eben eine Bedeutung hat, das ich da bin und tue, was ich tue. Kurz darauf hüpfte der Vogel schließlich zur Seite und flatterte wenig später ein Stück weiter. Er ist praktisch wieder in den Hintergrund getreten aber war noch in der Nähe.

Da könnte man sicher mehr hinein interpretieren, aber ich kenne den genauen Grund oder Ursprung nicht. Möglich, das es auch nur ein seltsamer Zufall war, aber das ist mir alles egal denn es gab mir ein sehr schönes Gefühl, das ich gerne mitnehme. Ich kann sagen das Leben oder "das Ganze" hat es mir geschenkt und es ist in jedem Fall richtig. So freue ich mich hier zu sein und als Teil des Ganzen wahrgenommen zu werden, sowie es auch der Vogel ist und mein Freund, unabhängig von Zeit und Form - doch will ich an dieser Stelle nicht zu sehr abschweifen.

Mir ist die Frage nach dem Ursprung nicht so wichtig wie anderen vielleicht, es geht mir mehr um die Wirkung. Der Ursprung, gerade wenn es um das Leben an sich und "höheres" geht, ist für mich zu weit weg, zu groß und nicht greifbar, deshalb bleibe ich lieber hier sozusagen.
Man könnte auch sagen ich halte mich an das 2. der 10 Gebote, was ich witzig finde. Denn da heißt es ja, man soll sich kein Bildnis oder Gleichnis machen, von dem was im Himmel, auf Erden und unter der Erde, im Wasser ist. Man soll "sie" nicht anbeten. Und für mich persönlich wäre ein personifizierter Gott auch schon eine Vorstellung, ein Bildnis, ein Gedanke, aber nicht mehr. Und das brauche ich nicht.

Nun, wenn es so einen Gott gibt und er will das ich es anders sehe, wird er mich sicher dahin führen oder sich mir zeigen, aber bis dahin möchte ich mir keine Vorstellung von dem machen, was außerhalb meiner Reichweite liegt.
Auch im Buddhismus wird übrigens vor Vorstellungen "gewarnt" und ich denke das ist sehr vernünftig, entsteht doch durch Vorstellungen allein viel Leid und Streit, das teilweise einfach vermieden werden könnte. Und ich muss mir nichts vorstellen um zu sehen was gut ist und was nicht.

Das ist dann auch der letzte Punkt den ich noch mit ansprechen möchte: Aus meiner Sicht ist und wirkt etwas Gutes auch immer "gut", sonst ist es letztlich was anderes. Und da schaue ich sehr genau hin und nehme jedes Konstrukt auseinander, denn in fast allen Bereichen und Konzepten kann sich sowohl Gutes und Hilfreiches, als auch Schlechtes und Schädliches verbergen.
Hilfreiches nehme ich gerne an, egal woher es kommt. Wenn beispielsweise im Namen einer Religion Gutes getan wird, Menschen geholfen wird oder ich eine neue, hilfreiche Perspektive oder Einsicht bekomme, dann freue ich mich und bedanke mich, aber ich muss der Religion nicht gleich in allen Punkten zustimmen oder ihr deshalb folgen. Es macht sie für mich in ihrer Gesamtheit auch nicht unbedingt richtig oder besser als etwas anderes. Genauso kann ich keinen Krieg für eine "gute Sache" gutheißen, denn Krieg ist etwas schädliches, destruktives. Für mich paradox, wenn man etwas Gutes mit etwas Schädlichem erreichen will. Der Weg ist doch das Ziel..

In diesem Sinne,
danke und alles Gute für euch 🙂
 

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