(Hab mir nicht alles durchgelesen, weil es einfach viel zu langatmig ist.)
Was ist denn ein "Biologist"? Meinst du Eugeniker? Ja, bei wird ausschließlich unter "Familien" Fortpflanzung betrieben um die "Rasse" rein zu halten.
Überhaupt ist die ganze Zivilisation eine Lüge, die erst entstand als Menschen sich in Burgen geschützt von der Außenwelt zusammenschlossen und die Waffe ablegen konnten und diese gegen Verstellung und Galanterie eintauschten. Ich hasse es aber mich zu verstellen, wohlwissend, dass eine Gesellschaft ohne Masken nicht funktioniert.
Das ist so nicht ganz richtig. Die Frage nach dem Ursprung der Zivilisation ist schwierig. Mead z.B. geht davon aus, dass die Zivilisation auf die Befunde auf Knochenbrüche zurückzuführen ist. Tiere in der Wildnis sind bei Knochenbrüchen ihrer Umwelt schutzlos ausgeliefert. Es gibt nur wenige Tierarten, die kranke und verletze Mitglieder "pflegen" und schützen. Der Grund ist einfach, dass sie sich damit selber in Gefahr bringen. Das machen sie nicht einmal absichtlich, sondern aus reinem Instinktverhalten.
Knochenbrüche, die verwachsen und verheilt sind, zeigen aber deutliche Merkmale - jemand hat diese Person beschützt, während sie verletzt war, ihre Wunden versorgt, ihr Essen und Trinken gebracht. Für Mead sind die Ursprünge der Zivilisation also in der "Gruppe" zu finden, die einander umsorgt und versorgt haben.
Die Zeit von "Burgen" und des Mittelalters, kommt auf die Betrachtungsweise an. Schon die Antike und im alten Ägypten gab es Schutzwälle - noch weiter hinaus gibt es Kontruktionen zu finden.
Naja - du kannst mitunter große Wörter um dich schleudern. Ist auch nicht schlecht. Aber deine Erkenntnisse und generellen Definitionen sind dann auch nur das - book smart. Also doch schon sehr überheblich und auf keinen wirklichen Fakten fußend.
Ich seh es da wie Werwiewas, du scheinst ein Umfeld aufzusuchen, das dich für deine "Attribute" anhimmelt, fürchtet und respektiert. Aber weiter darüber hinaus wirst du wenig Anklang finden. Es gibt viele Freundeskreise, die einander stärken, wertschätzen und helfen. Meine beste Freundin könnte sofort hier einziehen, sollte sie mal auf der Straße landen. Ebenso kann ich auch sofort bei ihr einziehen. Wir geben uns immer, wenn die Hütte brennt beim anderen, auch andere nähere Freunde, sofort eine rettende Hand. Diese "Welt" ist also nur DEINE Welt. Nicht die Welt von anderen. Somit siehst du auch nur diese Welt.
Dieses Verhalten, das du an den Tag legst ist aber ebenso ein dir selbst auferlegtes Verhalten aus Ursache und Wirkung und spiegelt sich in deiner Wertvorstellung wieder. Somit trägst auch du diese "Maske", wenn auch nicht die "Mainstream"-Maske. Wobei sich die Frage stellt ob dies überhaupt eine Maske wäre und überhaupt. Geht aber schon in die neurologische Richtung. Egal.
Ich bedauere den Verlust an Werten ( Pflichtbewusstsein; Glauben und Familie; Autorität; Spiritualität; Heldentum; Eigenverantwortung; Leistungsbereitschaft; Mehr sein als scheinen) und Traditionen, die heute allesamt verhöhnt und verächtlich gemacht werden, während alles Abseitige krampfhaft vergöttert wird.
Meinst du? Das waren Werte der preußischen Soldaten, die Wilhelm I. in die Gesellschaft integrierte um so gefügige und nationale Bürger, die er schnell zu Soldaten instrumentalisieren konnte, einführte. Wenn du vor 100 Jahren gelebt hättest wärst du also vermutlich ein schnell toter Soldat. Diese "preußischen Tugenden" sind nicht unbedingt verloren gegangen. Danach kamen die Nazis und strukturierten alles nochmal viel krasser, in denen Mädchen zu (O-Ton) "Gebärmaschinen" erzogen werden und die Männer zu nationalsozialistischen Soldaten ausgebildet. Nach Ende des Kriegs fand man ein zerspaltetes Deutschland, Männer waren wieder zu Hause und Frauen fanden sich in der Frage der Emanzipation. Die "Tugenden" stellten nurnoch das Mahnmal des "Nazischreckens" dar und man entwickelte sich davon weg. Frauen und Männer sollten langfristig gleichberechtigt sein.
Diese Werte verändern sich immer, heute steigen wir in die Werte des Individualismus und Pluralismus. Einfach weil sich unser Lebensstandard und Politik verändert hat. Wir leben nicht mehr in einer Gesellschaft, die von politischen Machtdispositionen instrumentalisiert wird, sondern passen unsere Werte an die Gesellschaft an. Und da werden andere Dinge wichtiger. Glaube z.B. ist einfach nicht mehr wichtig für die Gesellschaft, da das Christentum einfach nicht mehr dem heutigen Zeitgeist entspricht. Es entwickeln sich neue Glaubenssätze innerhalb des Christentums (es gibt z.B. auch immer mehr schwule Priester, thank god (hehe)).
Wobei es da unterschiedliche Gewichtungen gibt je nach Region. In den Vorstädten gibt es immernoch die alten Menschen, die glauben, dass man durch eine Konversionstherapie von Homosexualität geheilt wird. Oftmals auch Menschen, die einen christlichen Glauben haben und mittels "Gott" versuchen diese Menschen wieder "umzupolen". In Berlin laufen Menschen nackt durch den Club. Well. There are many sides to life. Depends where you live.