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  • Starter*in Starter*in Gelöscht
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Hallo Gelöscht,

schau mal hier: x. Hier findest du vielleicht was du suchst.

Ein Gorilla ist ja nicht mies, aber halt sehr auf Konkurrenz und Hierarchie bedacht. Mir persönlich wär das zu anstrengend.

Ich schau mir die „Gesellschaft“ lieber von außen an und nehm dann Teil, wenns mir wichtig ist oder ich muss. Ansonsten umgebe ich mich nur mit Menschen, die ich mag. Ich bin allerdings nicht besonders ehrgeizig und Machtstreben ist mir völlig fremd.

Du bist sicher noch relativ jung und willst dir deinen Platz erkämpfen. Das geht aber auch, ohne dass man andere so abwertet.

Das wirkt schon ziemlich arrogant, aber das ist dir sicher bewusst.

Sämtliche Frauen bekam ich indem ich mich ihretwegen schlug, einen Nebenbuhler dominierte/ verbal der Lächerlichkeit preis gab oder die Damen spielerisch schlecht behandelte, unterschätzte, povozierte, nicht für voll nahm, wie Luft behandelte und eine riesige, dominante Klappe hatte. Bei Männern sowieso, Dominanz ist alles.
Ich könnte mir vorstellen, dass dein Umfeld tatsächlich ein bisschen primitiv ist. Warum suchst du dir nicht Menschen, die nicht so schlicht sind?

Oder hast du Angst, dass du dann nicht mehr der Alpha bist?
 
Mein Fazit:
du wirkst nicht gerade sozialkompetent, eher der Typ mit dem man sich nicht abgeben möchte, dem man nicht vertrauen kann. Ich als Frau würde vor dir laufen gehen.
Wahrscheinlich redest du die ganze Zeit von “Respekt und Ehre“, verhälst dich aber nicht dementsprechend.

Auch wenn du dich vielleicht jetzt geändert hast, wäre es schwer dir Glauben zu schenken. Als Freund, oder Partner hätte ich immer angst das dir die Hand ausrutscht..
 
(Hab mir nicht alles durchgelesen, weil es einfach viel zu langatmig ist.)

Was ist denn ein "Biologist"? Meinst du Eugeniker? Ja, bei wird ausschließlich unter "Familien" Fortpflanzung betrieben um die "Rasse" rein zu halten.

Überhaupt ist die ganze Zivilisation eine Lüge, die erst entstand als Menschen sich in Burgen geschützt von der Außenwelt zusammenschlossen und die Waffe ablegen konnten und diese gegen Verstellung und Galanterie eintauschten. Ich hasse es aber mich zu verstellen, wohlwissend, dass eine Gesellschaft ohne Masken nicht funktioniert.

Das ist so nicht ganz richtig. Die Frage nach dem Ursprung der Zivilisation ist schwierig. Mead z.B. geht davon aus, dass die Zivilisation auf die Befunde auf Knochenbrüche zurückzuführen ist. Tiere in der Wildnis sind bei Knochenbrüchen ihrer Umwelt schutzlos ausgeliefert. Es gibt nur wenige Tierarten, die kranke und verletze Mitglieder "pflegen" und schützen. Der Grund ist einfach, dass sie sich damit selber in Gefahr bringen. Das machen sie nicht einmal absichtlich, sondern aus reinem Instinktverhalten.

Knochenbrüche, die verwachsen und verheilt sind, zeigen aber deutliche Merkmale - jemand hat diese Person beschützt, während sie verletzt war, ihre Wunden versorgt, ihr Essen und Trinken gebracht. Für Mead sind die Ursprünge der Zivilisation also in der "Gruppe" zu finden, die einander umsorgt und versorgt haben.

Die Zeit von "Burgen" und des Mittelalters, kommt auf die Betrachtungsweise an. Schon die Antike und im alten Ägypten gab es Schutzwälle - noch weiter hinaus gibt es Kontruktionen zu finden.

Naja - du kannst mitunter große Wörter um dich schleudern. Ist auch nicht schlecht. Aber deine Erkenntnisse und generellen Definitionen sind dann auch nur das - book smart. Also doch schon sehr überheblich und auf keinen wirklichen Fakten fußend.

Ich seh es da wie Werwiewas, du scheinst ein Umfeld aufzusuchen, das dich für deine "Attribute" anhimmelt, fürchtet und respektiert. Aber weiter darüber hinaus wirst du wenig Anklang finden. Es gibt viele Freundeskreise, die einander stärken, wertschätzen und helfen. Meine beste Freundin könnte sofort hier einziehen, sollte sie mal auf der Straße landen. Ebenso kann ich auch sofort bei ihr einziehen. Wir geben uns immer, wenn die Hütte brennt beim anderen, auch andere nähere Freunde, sofort eine rettende Hand. Diese "Welt" ist also nur DEINE Welt. Nicht die Welt von anderen. Somit siehst du auch nur diese Welt.

Dieses Verhalten, das du an den Tag legst ist aber ebenso ein dir selbst auferlegtes Verhalten aus Ursache und Wirkung und spiegelt sich in deiner Wertvorstellung wieder. Somit trägst auch du diese "Maske", wenn auch nicht die "Mainstream"-Maske. Wobei sich die Frage stellt ob dies überhaupt eine Maske wäre und überhaupt. Geht aber schon in die neurologische Richtung. Egal.

Ich bedauere den Verlust an Werten ( Pflichtbewusstsein; Glauben und Familie; Autorität; Spiritualität; Heldentum; Eigenverantwortung; Leistungsbereitschaft; Mehr sein als scheinen) und Traditionen, die heute allesamt verhöhnt und verächtlich gemacht werden, während alles Abseitige krampfhaft vergöttert wird.

Meinst du? Das waren Werte der preußischen Soldaten, die Wilhelm I. in die Gesellschaft integrierte um so gefügige und nationale Bürger, die er schnell zu Soldaten instrumentalisieren konnte, einführte. Wenn du vor 100 Jahren gelebt hättest wärst du also vermutlich ein schnell toter Soldat. Diese "preußischen Tugenden" sind nicht unbedingt verloren gegangen. Danach kamen die Nazis und strukturierten alles nochmal viel krasser, in denen Mädchen zu (O-Ton) "Gebärmaschinen" erzogen werden und die Männer zu nationalsozialistischen Soldaten ausgebildet. Nach Ende des Kriegs fand man ein zerspaltetes Deutschland, Männer waren wieder zu Hause und Frauen fanden sich in der Frage der Emanzipation. Die "Tugenden" stellten nurnoch das Mahnmal des "Nazischreckens" dar und man entwickelte sich davon weg. Frauen und Männer sollten langfristig gleichberechtigt sein.

Diese Werte verändern sich immer, heute steigen wir in die Werte des Individualismus und Pluralismus. Einfach weil sich unser Lebensstandard und Politik verändert hat. Wir leben nicht mehr in einer Gesellschaft, die von politischen Machtdispositionen instrumentalisiert wird, sondern passen unsere Werte an die Gesellschaft an. Und da werden andere Dinge wichtiger. Glaube z.B. ist einfach nicht mehr wichtig für die Gesellschaft, da das Christentum einfach nicht mehr dem heutigen Zeitgeist entspricht. Es entwickeln sich neue Glaubenssätze innerhalb des Christentums (es gibt z.B. auch immer mehr schwule Priester, thank god (hehe)).

Wobei es da unterschiedliche Gewichtungen gibt je nach Region. In den Vorstädten gibt es immernoch die alten Menschen, die glauben, dass man durch eine Konversionstherapie von Homosexualität geheilt wird. Oftmals auch Menschen, die einen christlichen Glauben haben und mittels "Gott" versuchen diese Menschen wieder "umzupolen". In Berlin laufen Menschen nackt durch den Club. Well. There are many sides to life. Depends where you live.
 
Diese Engstirnigkeit und Intoleranz regt mich auf, warum sollte ich mir dumme Sprüche anhören, wenn ich doch weiß dass ich (für mich) und eig auch objektiv alles goldrichtg mache und gesund lebe

Ich kenn da genauso einen. Trinkt keinen Alkohol, macht routiniert Sport. War bei der Bundeswehr. Der kriegt von mir auch ab und zu mal einen reingedrückt. Aber jeder kriegt von mir einen reingedrückt. Und ich bekomm auch mal Sprüche kassiert.

Ich find den aber echt ganz cool. Ist bei mir eine Sache von Sympathie. Erst wenn ich super nett werde, dann ist klar - ich mag diese Person nicht.

Das findet nicht jeder toll, und das ist mir auch klar. Genauso wie es Menschen gibt, die ich nicht mag wird auch mich nicht jeder mögen. Was ich aber garnicht abkann sind Leute, die sich viel zu ernst nehmen. Das können und dürfen sie auch, gar keine Frage. Aber dann mag ich sie nicht. Das hat immer so eine rigorose Verbissenheit mit sich, die auf Dauer einfach total "patriachalisch" rüber kommt. Da halt ich mich immer fern von.

Ist dann doch auch ebenso eine Verbissenheit und Engstirnigkeit deinerseits.

Ich mach mich auch über die Proteinshakes von dem lustig. Aber ich feier ihn für seine Disziplin. Ich mag ihn halt ganz gern.
 
Objektiv alles richtig zu machen - naja, was ist daran objektiv richtig? Auf meinem Sterbebett möchte ich nicht liegen und sagen "Objektiv hab ich alles richtig gemacht." sondern da liegen und mir denken "Ich hab gelacht, ich hab getanzt, ich hab geweint. Fehler gemacht. Ich hab geliebt und wurde geliebt. Ich hatte eine echt tolle Zeit. Und nun ist sie vorbei."

Objektiv mach ich so viel falsch. Aber ich hab's so gern, wenn es objektiv falsch ist mit meinen Freunden zu lachen, ein Bier zu trinken und spät abends dann doch die intimen Gespräche über Ängste und Sorgen zu führen obwohl es doch schon längst "Schlafenszeit" wäre.

Ich find man muss auch kein "Hippie" sein und klatschend "Mein Freund, der Baum" singen, während man Blumen um sich schmeißt. N Mittelweg ist halt, wie bei allem, ganz fein.

Nicht naiv alles bejahen und glauben jeder will einem nur Gutes, aber auch nicht jähzornig, jeder will einem nur Schlechtes.
 
Was stört die anderen das überhaupt, mir ist es gänzlich egal, wer was isst.
Naja, ich könnte mir vorstellen, dass du deine gefühlte Überlegenheit schon ganz schön raushängen lässt.

Klopfst du dir ernsthaft auf die Schulter, weil du deine Freundin nicht hintergehst? Sollte eigentlich selbstverständlich sein für einen integren Menschen.
 
Nun, im Wörter umherschleuden scheinst auch du nicht der Unbedarfteste zu sein. Das ist zum Beispiel auch ein Verhalten, das man häufig unter Männern beobachten kann. Der eine versucht mit seinen Muskeln zu brillieren, der Andere halt mit Klugscheißerei und ähnlichem.

Nun, zumindest weiß ich wovon ich rede. 😉 - als Frau, but thanks for the prejudice.

Kannst dir ja mal bzgl. der Black Lives Matter Farce die Statistiken angucken, da dürftest du ja auch an vorderster Front stehen.

Ich bin mir der Statistiken durchaus bewusst. Und ich werf nicht mit Steinen um mich. Egal. Anderes Thema.

Zudem käme ich mir schwul dabei vor.

Du armer, armer Mensch. I'm so sorry for you.
 
@Tacheles

Du schreibst es ja selbst, es ist ziemlich anstrengend. So wirken auch deine Beiträge auf mich. Ständig im Kämpf. Zu dritt gegen 10! Das Messer in der Tasche. Heldenmut. Ewiger Kampf.

Ich kenne deine Gedanken. Lange dachte ich wie Thomas Hobbes: Der Mensch ist dem Menschen ein Wolf (homo homini lupus). Überall nur Kampf und Rivalität. Die Welt geteilt - und ich gegen Alle!

Ich bin jetzt etwas über dreißig und diese Gedanken haben sich nicht immer bestätigt. Freunde haben mir gezeigt, dass sie für mich da sind. Ich vertraue dem Leben und weiß auch in harten Zeiten: Es wird mir gut gehen. Ich vertraue dem Schicksal. Ich glaube, aus Erfahrung, an das Gute im Menschen.

Besonders im Berufsleben musste ich aber auch immer wieder einstecken. Hierarchien zu akzeptieren fällt mir bis heute schwer. Es gibt sie und sie sind knallhart. Da habe ich schon viele Wölfe erlebt. Ich bin ein guter und fleißiger Mitarbeiter. Besonders mit meiner Kreativität bin ich den meisten Vorgesetzten weit voraus gewesen. Gute Ideen auszutauschen und eine vertrauensvolle Atmosphäre zu schaffen ist allerdings eine Kunst. Also bleibt es oft dabei: Wölfe! Gerade ein Chef macht schnell von davon gebraucht, was ich "Die Power-Rule Number One" nenne: Der der oben hockt, pinkelt dem der unten hockt auf den Kopf." Ein trotziger Gedanke, ich weiß.

Da du auch die Biologie erwähnt hast: Der Mensch hat - wie jeder Räuber - seine Augen vorne und nicht seitlich wie Beutetiere. Selbstverständlich ist diese eine pseudowissenschaftliche Analogie, aber als Sinnbild finde ich es ganz anschaulich.

Ich kann dir auch keine Antworten geben, aber ich musste an eine Szene aus dem Film Conan - Der Barbar denken, die ich noch aufschreiben möchte:

Lehrer: "Was ist für einen Mann das schönste im Leben?"
Schüler: "Die weite Steppe, ein schnelles Pferd, der Falke auf seiner Faust und der Wind in seinem Haar!"
Lehrer: "Falsch!! Conan - sag du es mir!"
Conan: "Zu kämpfen mit dem Feind, ihn zu verfolgen und zu vernichten und sich zu erfreuen am Geschrei der Weiber!"
 
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