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wurde ich angelogen?

Schon, aber das Grundwissen muss einfach vorhanden sein. Wie die internen Abläufe gehandhabt werden, muss selbstverständlich erklärt werden. Wenn man das Fachwissen hat, kann man auch gescheite Fragen stellen. Aber da hapert es beim TE ja schon.

Wenn ich einen Maurer einstelle erwarte ich, dass er weiss wie man eine Mauer hochzieht und er nicht erst googeln muss wie das geht. Ob jetzt in meinem Betrieb die Backsteine ein Drittel versetzt werden oder zur Hälfte ist Einerlei.
Also als wenn ich noch nie in der Buchhaltung gearbeitet hätte und gar keinen Schimmer vom Fach hätte. Zur Erinnerung, ich habe nicht nur ein paar Wochen vorher bei Stellen gearbeitet, sondern Jahre. Das hätte ich nicht gekonnt, wenn ich nicht das Fachwissen hätte!!! Also bitte die Kirche im Dorf lassen.
 
Also als wenn ich noch nie in der Buchhaltung gearbeitet hätte und gar keinen Schimmer vom Fach hätte. Zur Erinnerung, ich habe nicht nur ein paar Wochen vorher bei Stellen gearbeitet, sondern Jahre. Das hätte ich nicht gekonnt, wenn ich nicht das Fachwissen hätte!!! Also bitte die Kirche im Dorf lassen.

Du hattest Anstellungen in der Buchhaltung. Aber hast du tatsächlich erfolgreich und längere Zeit an einer Stelle gearbeitet? Wo du dann auf eigenen Wunsch gegangen bist, um dich einer neuen Herausforderung zu stellen? Wurde dein Weggang dort bedauert, weil man einen wertvollen Mitarbeiter verabschieden musste?
 
Du hattest Anstellungen in der Buchhaltung. Aber hast du tatsächlich erfolgreich und längere Zeit an einer Stelle gearbeitet? Wo du dann auf eigenen Wunsch gegangen bist, um dich einer neuen Herausforderung zu stellen? Wurde dein Weggang dort bedauert, weil man einen wertvollen Mitarbeiter verabschieden musste?
Also bei meiner ersten Stelle in der Buchhaltung war ich sogar der einzige Mitarbeiter, der eine Gehaltserhöhung bekommen hat.
 
Also bei meiner ersten Stelle in der Buchhaltung war ich sogar der einzige Mitarbeiter, der eine Gehaltserhöhung bekommen hat.

Ok, das war aber scheinbar ganz am Anfang deiner beruflichen Laufbahn, wo du noch den "Junior Status" inne hattest. Mit längerer Berufserfahrung steigen auch die Anforderungen des Arbeitgebers an eine Person. Der Welpenschutz ist vorbei, wenn man auf die 50 zugeht.

Also - wie lange warst du im Schnitt bei deinen diversen Arbeitgebern? Und hat man jedesmal dir gesagt, dass man künftig auf deine Dienste verzichten möchte?
 
Ok, das war aber scheinbar ganz am Anfang deiner beruflichen Laufbahn, wo du noch den "Junior Status" inne hattest. Mit längerer Berufserfahrung steigen auch die Anforderungen des Arbeitgebers an eine Person. Der Welpenschutz ist vorbei, wenn man auf die 50 zugeht.

Also - wie lange warst du im Schnitt bei deinen diversen Arbeitgebern? Und hat man jedesmal dir gesagt, dass man künftig auf deine Dienste verzichten möchte?
im Schnitt 2,5 Jahre. Bei einer Firma bin ich selber weg und hab mir eine neue Stelle gesucht, weil die Firma insolvent war und es erkennbar war, dass sie untergehen wird. An meinem letzten Tag ist sie stillgelegt worden. Bei der anderen wurde per Sozialauswahl ein Teil der Belegschaft aussortiert wegen betrieblicher Gründe. Ich bin mit mehreren aus dem Team entlassen worden. Bei einer Stelle davor war ich nur 8 Monate, weil ich zu wenig Kenntnisse in Lohnbuchhaltung hatte. Ich hab einfach nicht die Leistung erbracht (das tut mir heute noch weh).
 
Doch, das gibt es leider.

Vor einigen Jahren habe ich die Buchhaltung für die kleine Tochter gGmbH einer großen Einrichtung gemacht. Die Hauptbuchhalterin der Mutter gGmbH war irgendwann komplett überfordert. Unter anderem gab es eine Systemumstellung und sie musste zwei neue Mitarbeiter einarbeiten. Nach außen hat sie sich nichts anmerken lassen und auch nicht um Hilfe gebeten. Sie hat ein Chaos auf den Konten verursacht, wie man sich das kaum vorstellen kann, besonders auf den Debitorenkonten. Sie hatte zum Teil an den Debitorenkonten vorbei direkt ins Hauptbuch gebucht und Positionen ausgeziffert, die nichts miteinander zu tun hatten. Das ging so tief, dass die offenen Forderungen nicht mehr zweifelsfrei den richtigen Zahlungspflichtigen zugeordnet werden konnten. Auch nicht durch hinzuziehen einer externe Fachfirma bzw. wäre der zeitliche und finanzielle Aufwand nicht tragbar gewesen. Auch so war der Verlust groß, es musste ein hoher Betrag abgeschrieben werden.
ich hab mich sogar beworben auf einige Stellen, da wurde mir erst im Vorstellungsgespräch gesagt, dass sie GAR KEINE Buchhaltung haben, und dass ich die erst aufbauen soll, im Alleingang. Und dass Vorgänger die Buchhaltung mit lauter Fehlern überzogen haben, die ich nun wieder ausbügeln soll.
 
Eine Firma mit so einer Buchhaltung wie vom TE beschrieben gibts gar nicht. Der Staat will schliesslich auch pünktlich die Mehrwertsteuerdingsbums sehen. Und der Staat wartet nicht, sondern büsst. Und das nicht zu knapp.

In den alten Threads des TE hat er auch schon ähnliche Zustände beschrieben. So viel Pech kann gar niemand haben, immer an solche Firmen zu geraten.
Leider bin ich bisher immer an schwierige Firmen geraten. Bei der letzten Firma wollte ich gerne Probearbeit machen, um die Firma mal kennenzulernen und einen Eindruck von der Arbeit zu bekommen. Aber das wurde mir verwehrt. Entweder ich unterschreibe oder ich tue es nicht. Fürs Kennenlernen ist die Probezeit da, so die Personaler. Wahrscheinlich war das Kalkül.
 
Bei einer Stelle davor war ich nur 8 Monate, weil ich zu wenig Kenntnisse in Lohnbuchhaltung hatte. Ich hab einfach nicht die Leistung erbracht (das tut mir heute noch weh).

Lohnbuchhaltung ist doch nochmals ein Spezialgebiet, wo man eine Zusatzqualifikation 'Payroll Manager' haben sollte. Dachtest du, du kannst dir das irgendwie selbst aneignen? Oder wie kam es zu der Anstellung, wenn du das noch nie gemacht hast und keine Ahnung davon hast.... du musst doch dann im Gespräch glaubhaft versichert haben, dass du das kannst.
 
Leider bin ich bisher immer an schwierige Firmen geraten. Bei der letzten Firma wollte ich gerne Probearbeit machen, um die Firma mal kennenzulernen und einen Eindruck von der Arbeit zu bekommen. Aber das wurde mir verwehrt. Entweder ich unterschreibe oder ich tue es nicht. Fürs Kennenlernen ist die Probezeit da, so die Personaler. Wahrscheinlich war das Kalkül.
Aber jetzt findest Probearbeit dann doch plötzlich eher scheixxe?
Oder wie ist folgender Beitrag zu deuten?
es wird bunter. ich hab eine Mail bekommen, dass ich zu einer Probearbeit eingeladen werde. Aber die soll erst im Juni stattfinden. aber Probearbeit heißt nicht, dass man auch genommen wird. ich war bei Probearbeiten und am Ende hieß es doch, wir haben eine besser geeignete Person genommen. Stellensuche ist ein absolut saudummer Job.
 

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