Doch, das gibt es leider.
Vor einigen Jahren habe ich die Buchhaltung für die kleine Tochter gGmbH einer großen Einrichtung gemacht. Die Hauptbuchhalterin der Mutter gGmbH war irgendwann komplett überfordert. Unter anderem gab es eine Systemumstellung und sie musste zwei neue Mitarbeiter einarbeiten. Nach außen hat sie sich nichts anmerken lassen und auch nicht um Hilfe gebeten. Sie hat ein Chaos auf den Konten verursacht, wie man sich das kaum vorstellen kann, besonders auf den Debitorenkonten. Sie hatte zum Teil an den Debitorenkonten vorbei direkt ins Hauptbuch gebucht und Positionen ausgeziffert, die nichts miteinander zu tun hatten. Das ging so tief, dass die offenen Forderungen nicht mehr zweifelsfrei den richtigen Zahlungspflichtigen zugeordnet werden konnten. Auch nicht durch hinzuziehen einer externe Fachfirma bzw. wäre der zeitliche und finanzielle Aufwand nicht tragbar gewesen. Auch so war der Verlust groß, es musste ein hoher Betrag abgeschrieben werden.