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Würde Euch eine Behinderung bei einem Partner stören

Hallo
glaube bin so ganz anders als die meisten hier...😱
einen rollstuhlfahrer als partner möchte ich nicht.kann ich nicht mit umgehen.
ich glaube fast alles was man sieht an behinderungen ist für mich schwierig,weiß nicht warum.alles was erst dann heraus kommt wenn man sich kennt und nah ist,ist dann viel einfacher.narben,naja kommt drauf an wieviele.


naja,gibt soviele behinderungen....
kannte auch wen,der stotterte, anfangs wars etwas befremdlich,doch als man sich öfter traf wars total okay. eigentlich wars so ,wie wenn ich jemand anderen neuen kennen lernte...erst etwas befremdlich eben distanzierter und dann eben ganz normal,war aber nicht mein typ von mann.

bei seelischen dingen und geistigen muß ich auch passen.hab sovieles erlebt,das ich keine kraft mehr dazu hätte...die jemand eventuell in dem falle von einem braucht.

bin schon sodas ich eigentlich ganz "normale" (entschuldigt diesen ausdruck...weiß nicht wie ichs sagen soll...gesunde?) menschen um mich haben möchte ausgenommen eben kleinere dinge....

hoffe bin damit jetzt nicht jemanden auf den fuß getreten 😱

sonnenlichtlein
 
Was für mich an seelischen Behinderungen No-Go´s für eine Beziehung wären, sind Borderline und Schizophrenie.

Borderline hab ich bei einer früheren Freundin erlebt - dieses ständige extreme Schwanken zwischen vergötternder Liebe und abgrundtiefem Hass wäre mir zu kraftraubend.

Schizophrenie hat die Frau des ehemals besten Freundes meines Vaters - und was der, wenn er zu Besuch war und sich bei meinem Vater ausgeheult hat, von ihr erzählt hat - nee, das bräuchte ich auch nicht.


OT: Wisst Ihr, welchen körperbehinderten Menschen ich total bewundere? Bettina Eistel. 🙂 Sie kam ohne Arme auf die Welt und ist heute eine sehr erfolgreiche Dressurreiterin, die regelmäßig bei den Paralympics dabei ist. Hab mal einen Fernsehbericht über sie gesehen - Hut ab, wie sie mit dem Pferd umgeht und wie sie dann reitet - spitzenklasse!!!! An ihrer sensiblen Zügelführung (mit dem Mund und den Füßen) könnte sich so mancher gesunde Reiter eine dicke Scheibe abschneiden.
 
ein kumpel...freund...von mir ist seit 15 jahren nach nem motorradunfall vom 3.halswirbel abwärts gelähmt. zuvor sind wir zusammen motorrad efahren, haben feten gefeiert, sind zusammen weggegangen. dann der unfall.
er ist wahsinn. meistens gut drauf und einfach unheimlich stark. er hat ein behindertengerechtes haus gebaut, arbeitet, und organisiert seine zivis und sonstigen betreuer. und er st oft unterwegs. konzerte, kneippen, vorträge. er ist so vielseitig interessiert. er macht halt das was er noch kann. vor allem mit dem computer, den er hauptsächlich über seinen "james",... eine "mundsteuerung"...bedient.
er schart die leute um sich. da ist immer jemand da. da finden wirklich echte begegnungen statt. mit oberflächlichkeit kommst du da nicht weit. er muß klare ansagen machen, wer was machen soll. ihn trinken lassen, ihn füttern (teilweise kann er das mit ner am arm fixierten gabel und mit bloßer willenskraft selber), die oft verkrampften hände masieren, wo man ihn hinschieben soll und wie, damit er nicht umkippt oder rauskippt. er hat das drauf. er ist selbstbewußt. er ist der mensch, den ich am meisten bewundere. er ist einfach toll und ich bin froh, dass ich ihn kenne und vor seinem unfall schon kannte.
 
Da es ja hier um einen "neuen" Partner, sprich eine Kennenlernsituation geht, sage ich mal, es kommt auf den Grad der Behinderung bzw. deren Sichtbarkeit an. Grad wenn man jemanden neu kennenlernt, muss ja auch optisch eine gewisse Anziehung da sein. Einige Narben am Körper würden mich nicht stören, großflächig-sichtbar verbrannte Haut schon. Hinken wäre kein Problem, eine Lähmung dagegen schon.

Nebenbei wär mir noch wichtig, ob Derjenige trotz Behinderung völlig selbstständig lebt oder Hilfe braucht. Letzteres würde mich wohl abschrecken, weil es mir doch erstmal um einen gleichberechtigten, souveränen Partner ginge und nicht darum, jemanden in irgendeiner Form zu "betreuen".

Ganz schwer wird es bei seelischen/psychischen Behinderungen, nicht zuletzt weil man die ja oft nicht so schnell erkennt. Bei Depressionen, an denen Derjenige "arbeitet", wäre es sicher nicht so das Problem, bei einer echten Persönlichkeitsstörung würde ich passen.
 
wenn ich dinge lese wie das ist mir zu anstrengend/kompliziert dann kann ich das schon irgendwie nachvollziehen. gerade bei pflegefällen oder allgemein körperlichen sachen. dies ist oft nicht nur mit zeit sondern auch mit geld verbunden. doch wenn es einem seelisch nicht gut geht kann ich doch nicht daher kommen und sagen das ist zu kompliziert. mein gott wem ging es denn noch nicht schlecht wer hatte denn noch keine depression in egal welchem alter. man kann auch gleich sagen "ich habe keine lust zu investieren da ich ja eigentlich was haben wollte". muss ja einfach sein ein tolles bequemes leben zu führen. ich hoffe und wünsche euch das ihr nie nie nie nie in so eine situation kommt wo ihr in einem loch steckt und dann jemand daher kommt und euch sagt "ne du bist zu anstrengend".
 
Gefühlskälte wäre für mich eine Behinderung, mit der ich nicht klarkommen würde.
😉
 
Da bin ich ganz Deiner Meinung zapp.
Sch....warum wohnt nur jeder in Berlin und hat keinen Führerschein und ich blöde K. frage danach erst wenn meine Gefühle schon wieder im fortgeschrittenen Stadium sind🙄🙁Sch.
 
Ich habe diesen Thread bereits gestern entdeckt, bin aber noch am überlegen wie und ob und überhaupt.

doch wenn es einem seelisch nicht gut geht kann ich doch nicht daher kommen und sagen das ist zu kompliziert. mein gott wem ging es denn noch nicht schlecht wer hatte denn noch keine depression in egal welchem alter. man kann auch gleich sagen "ich habe keine lust zu investieren da ich ja eigentlich was haben wollte".
Ist dir in diesem Zusammenhang zufällig die Verteilung aufgefallen? Depressive Männer sind generell unerwünschter bei Frauen, als depressive Frauen bei den Männern.
 
irgendwie ist der Thread falsch aufgezogen.

Wer geht schon los und sucht einen Partner indem er fragt, wen mit Behinderung könnte ich denn ertragen??? 😕

Gut, wenn man lange zusammen ist, und dann kommt sowas, dann wäre die Threadüberschrift angezeigt.

Aber so.

Eigentlich ist es doch so, dass man genau weiß (wissen sollte) auf was man steht, was man braucht und wenn man das findet (schwer genug), dann kann es doch sein, dass der eine oder andere eine Behinderung in Kauf nimmt, wenn sie außerhalb der Dinge steht, die er unbedingt braucht. Ein anderer sagt dann: booh, was der alles in Liebe trägt!! Aber vielleicht fällt es ihm leicht das zu tragen, weil alles, was er braucht da ist, die Behinderung etwas darstellt, was für ihn sekundär ist. Für den Beobachter ist vielleicht etwas wichtig, was durch die Behinderung zerstört ist,
und er kann genau diese Behinderung nicht tragen, dafür andere Dinge, die für einen anderen absolut wichtig sind.

Für Freundschaften, die sich wegen gewissen Dingen finden, sollten Behinderungen allerdings weniger Entscheidungspunkt sein müssen.

Sigi
 

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