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Regenbogenkatze
Gast
Hallo,
ich bin neu hier und daß ich hier gelandet bin zeigt wohl, daß ich nicht wirklich jemanden habe mit dem ich reden kann.
Heute abend ist mir mein Leben, wie ich es bisher kannte, endgültig um die Ohren geflogen und ich frage mich mal wieder: Wozu das alles? Oder: Ist das Ende vielleicht die Lösung?
Ich bin 46 Jahre alt und habe außer meinen Eltern (74 und 72 Jahre alt und alles andere als gesund), meinem 12-jährigen Kater und einem Ex-Freund niemanden. Und außer mit meinem Kater kann ich auch nicht wirklich mit jemandem reden. Meine Mutti war früher mal meine beste Freundin, aber sie nimmt sich immer alles derart zu Herzen, daß sie nächtelang wachliegt und sich selbst verrückt macht über meine Probleme. Das kann ich ihr nicht antun und so sage ich halt gar nichts mehr. Und mein Vater ist seit einer schweren Krankheit vor ca. 5 Jahren sowieso nur noch ein Schatten seiner selbst. Und mein Ex-Freund war die größte Enttäuschung meines Lebens. Als wir uns kennenlernten waren wir total ineinander verliebt und haben geglaubt wir könnten die Welt aus den Angeln heben. Als wir dann endlich im Dezember 2000 zusammengezogen sind, dachte ich jetzt habe ich endlich meinen Weg gefunden, aber schon kurz danach mußte ich feststellen, daß mein Freund nicht nur Alkoholiker war, der nach dem "Genuß" von zu viel Bier unausstehlich und auch unberechenbar wurde, nein, er hat mich zudem belogen, betrogen und nach Strich und Faden verarscht. Ich bin dann im Juli 2001 Hals über Kopf wieder aus unserer gemeinsamen Wohnung ausgezogen und zwar in die Stadt, in der ich damals einen Job hatte. Kaum hatte ich meine Wohnung bezogen, bekam ich im Februar 2002 die Kündigung und stand da: Ohne Job, in einer fremden Stadt, ohne eine Menschenseele zu kennen. Im November starb dann meinegeliebte Katze, mit der ich fast 11 Jahre mein Leben geteilt habe. Für manchen mag das ja blöd klingen, aber das hat mir total den Boden unter den Füßen weggerissen. Ich bin in ein elend tiefes schwarzes Loch gefallen und fand einfach nicht wieder raus. Bis mich dann im November 2003 ausgerechnet mein Ex-Freund um Hilfe bat. Er hatte durch wiederholtes alkoholisiertes Fahren zwei Unfälle verursacht und sich noch dazu vom Unfallort entfernt. Zudem hatte er 2,1 Promille. Der Führerschein war für 1 Jahr futsch. Naja, ich hatte ein Auto, einen Führerschein und viel Freizeit. Um ihm seinen Job zu retten hab ich ihn also morgens zum Job gefahren und nachmittags wieder abgeholt und weil die Fahrerei auf Dauer einfach zu doof war, hat er mir angeboten meine Zelte bei ihm aufzuschlagen. Ich durfte also sein Gästebett belegen und ihn zur Arbeit fahren, dafür hat er unseren Lebensunterhalt bestritten.
Keine tolle Situation, aber mir war alles lieber als alleine in meiner Wohnung zu sitzen und darüber nachzudenken, ob es nicht besser wäre Schluß zu machen. Also, bin ich geblieben. Auch noch, als mein Freund seinen Führerschein schon längst wieder zurück hatte. Ich weiß, ich hätte wieder zurück gemußt in meine Wohnung, aber ich konnte einfach nicht. Schon der Gedanke machte mir unheimlich Angst. Ich ging kaum noch raus und wenn ja, dann nur zum einkaufen in die Geschäfte, die ich schon ewig kenne. Ansonsten: Fehlanzeige. Wohin auch? Kannte ja keine Menschenseele. Ich hätte so gerne mal mit jemandem geredet, am liebsten mit jemandem der mir professionelle Hilfe hätte geben können, aber ich wußte nicht wie und an wen ich mich wenden kann.
Naja, meine Vermieterin, die schon bei Einzug ein halbes Dutzend mal nachgefragt hat, ob mein Job auch sicher sei und ich nicht etwa mit einer Kündigung rechnen müsse, hat gerade in letzter Zeit ständig an allem rumgenörgelt. Plötzlich wollte sie einen Schlüssel zu meiner Wohnung, wollte mir vorschreiben wie oft und wie gründlich ich meine Wohnung zu putzen habe. Kurzum, sie wollte mich raus haben ohne mir eine Kündigung zu schreiben.
Und jetzt hat sie einen Weg gefunden! Sie hat mich beim Arbeitsamt denunziert und nun hat man mir jegliche Leistung gesperrt, d. h. ich kann wieder mit einer Mietzahlung noch mit der Zahlung der Grundsicherung rechnen. Und das wiederum bedeutet, daß ich Ende August meine Miete für September nicht mehr zahlen kann, was unweigerlich dazu führen wird, daß meine Vermieterin eine Räumungsklage erzwingen wird und ich von heute auf morgen auf der Straße stehen werde.
Ich bin total am Ende und wieder mal ist niemand da mit dem ich reden kann!
Soll ich nicht lieber jetzt Schluß machen, bevor ich auf der Straße lande und meinen Eltern das Herz breche?
Was soll ich nur tun?
Ich brauche dringend Hilfe, weiß aber nicht wo ich sie bekommen kann bzw. wie sie aussehen könnte.
Wer war auch schon mal in so einer scheinbar (?) ausweglosen Situation und hat doch durchgehalten? Wer hat es geschafft und wie?
Helft mir, bitte!!
Verzweifelte Grüße
=´`..´` REGENBOGENKATZE =´`..´`=
ich bin neu hier und daß ich hier gelandet bin zeigt wohl, daß ich nicht wirklich jemanden habe mit dem ich reden kann.
Heute abend ist mir mein Leben, wie ich es bisher kannte, endgültig um die Ohren geflogen und ich frage mich mal wieder: Wozu das alles? Oder: Ist das Ende vielleicht die Lösung?
Ich bin 46 Jahre alt und habe außer meinen Eltern (74 und 72 Jahre alt und alles andere als gesund), meinem 12-jährigen Kater und einem Ex-Freund niemanden. Und außer mit meinem Kater kann ich auch nicht wirklich mit jemandem reden. Meine Mutti war früher mal meine beste Freundin, aber sie nimmt sich immer alles derart zu Herzen, daß sie nächtelang wachliegt und sich selbst verrückt macht über meine Probleme. Das kann ich ihr nicht antun und so sage ich halt gar nichts mehr. Und mein Vater ist seit einer schweren Krankheit vor ca. 5 Jahren sowieso nur noch ein Schatten seiner selbst. Und mein Ex-Freund war die größte Enttäuschung meines Lebens. Als wir uns kennenlernten waren wir total ineinander verliebt und haben geglaubt wir könnten die Welt aus den Angeln heben. Als wir dann endlich im Dezember 2000 zusammengezogen sind, dachte ich jetzt habe ich endlich meinen Weg gefunden, aber schon kurz danach mußte ich feststellen, daß mein Freund nicht nur Alkoholiker war, der nach dem "Genuß" von zu viel Bier unausstehlich und auch unberechenbar wurde, nein, er hat mich zudem belogen, betrogen und nach Strich und Faden verarscht. Ich bin dann im Juli 2001 Hals über Kopf wieder aus unserer gemeinsamen Wohnung ausgezogen und zwar in die Stadt, in der ich damals einen Job hatte. Kaum hatte ich meine Wohnung bezogen, bekam ich im Februar 2002 die Kündigung und stand da: Ohne Job, in einer fremden Stadt, ohne eine Menschenseele zu kennen. Im November starb dann meinegeliebte Katze, mit der ich fast 11 Jahre mein Leben geteilt habe. Für manchen mag das ja blöd klingen, aber das hat mir total den Boden unter den Füßen weggerissen. Ich bin in ein elend tiefes schwarzes Loch gefallen und fand einfach nicht wieder raus. Bis mich dann im November 2003 ausgerechnet mein Ex-Freund um Hilfe bat. Er hatte durch wiederholtes alkoholisiertes Fahren zwei Unfälle verursacht und sich noch dazu vom Unfallort entfernt. Zudem hatte er 2,1 Promille. Der Führerschein war für 1 Jahr futsch. Naja, ich hatte ein Auto, einen Führerschein und viel Freizeit. Um ihm seinen Job zu retten hab ich ihn also morgens zum Job gefahren und nachmittags wieder abgeholt und weil die Fahrerei auf Dauer einfach zu doof war, hat er mir angeboten meine Zelte bei ihm aufzuschlagen. Ich durfte also sein Gästebett belegen und ihn zur Arbeit fahren, dafür hat er unseren Lebensunterhalt bestritten.
Keine tolle Situation, aber mir war alles lieber als alleine in meiner Wohnung zu sitzen und darüber nachzudenken, ob es nicht besser wäre Schluß zu machen. Also, bin ich geblieben. Auch noch, als mein Freund seinen Führerschein schon längst wieder zurück hatte. Ich weiß, ich hätte wieder zurück gemußt in meine Wohnung, aber ich konnte einfach nicht. Schon der Gedanke machte mir unheimlich Angst. Ich ging kaum noch raus und wenn ja, dann nur zum einkaufen in die Geschäfte, die ich schon ewig kenne. Ansonsten: Fehlanzeige. Wohin auch? Kannte ja keine Menschenseele. Ich hätte so gerne mal mit jemandem geredet, am liebsten mit jemandem der mir professionelle Hilfe hätte geben können, aber ich wußte nicht wie und an wen ich mich wenden kann.
Naja, meine Vermieterin, die schon bei Einzug ein halbes Dutzend mal nachgefragt hat, ob mein Job auch sicher sei und ich nicht etwa mit einer Kündigung rechnen müsse, hat gerade in letzter Zeit ständig an allem rumgenörgelt. Plötzlich wollte sie einen Schlüssel zu meiner Wohnung, wollte mir vorschreiben wie oft und wie gründlich ich meine Wohnung zu putzen habe. Kurzum, sie wollte mich raus haben ohne mir eine Kündigung zu schreiben.
Und jetzt hat sie einen Weg gefunden! Sie hat mich beim Arbeitsamt denunziert und nun hat man mir jegliche Leistung gesperrt, d. h. ich kann wieder mit einer Mietzahlung noch mit der Zahlung der Grundsicherung rechnen. Und das wiederum bedeutet, daß ich Ende August meine Miete für September nicht mehr zahlen kann, was unweigerlich dazu führen wird, daß meine Vermieterin eine Räumungsklage erzwingen wird und ich von heute auf morgen auf der Straße stehen werde.
Ich bin total am Ende und wieder mal ist niemand da mit dem ich reden kann!
Soll ich nicht lieber jetzt Schluß machen, bevor ich auf der Straße lande und meinen Eltern das Herz breche?
Was soll ich nur tun?
Ich brauche dringend Hilfe, weiß aber nicht wo ich sie bekommen kann bzw. wie sie aussehen könnte.
Wer war auch schon mal in so einer scheinbar (?) ausweglosen Situation und hat doch durchgehalten? Wer hat es geschafft und wie?
Helft mir, bitte!!
Verzweifelte Grüße
=´`..´` REGENBOGENKATZE =´`..´`=
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