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Worauf achten bei der Partnerwahl, bei ADHS?

Heidi Klum meinte auch von sich selber...dass sie Adhs hätte.
Es ist ein Mode Wort.
Adhs gibt es, aber oft wird diese Diagnose auch missbraucht....

Bei der Partnersuche achte darauf wer zu dir passt, wen du magst und wer zu dir hält.

Das Adhs Thema würde ich bei der Partnersuche vollkommen weglassen .
 
Hmm .. ich bin gerade ein bisschen verwirrt ADHS.. Ich dachte du hättest eine andere Diagnose oder irre ich mich da?
Ja, ich habe jetzt erkannt das ich falsch diagnostiziert wurde. Ich habe ADHS, kein Borderline.
Damals wirkte die Mischung ADHS, PTBS und Depression auf die Therapeuten wie Borderline.
Da ich mich jetzt sehr viel mit ADHS beschäftigt habe, hab ich es erkannt.
 
Ja, ich habe jetzt erkannt das ich falsch diagnostiziert wurde. Ich habe ADHS, kein Borderline.
Damals wirkte die Mischung ADHS, PTBS und Depression auf die Therapeuten wie Borderline.
Da ich mich jetzt sehr viel mit ADHS beschäftigt habe, hab ich es erkannt.

Ich bin so und so keine Freundin von den Diagnosen nur wo es offensichtlich ist.
Charakterakzenturierung im Cluster B halt .. wobei der Name dann nicht ausschlaggebend ist meiner Meinung nach. Wird so und so von den meisten nur rumgeworfen wo es nicht stimmt.

Also du wurdest während einer schweren Phase wo du eine ptbs hattest / oder hast auf borderline diagnostiziert?
Krass .. ja Fehldiagnosen ..

Stigmatisierung.. bin ich keine Freundin von
solange gegenüber grenzen achten kann und irgendwie noch Empathie hat .. ist für mich so ne Diagnose .. nunja 🤷‍♀️

Hier in dem Forum wird eh jeder zweiten frau borderline unterstellt und jedem zweiten Mann Narzissmus.
Für mich ist halt der Empathie Punkt ausschlaggebend.. wenn nicht vorhanden gehts dann für mich menschlich in die falsche Richtung

Ehm zum Dating Ratschlag schwierig. Prinzipiell ruhiger .. aber ja was passendes für dich
 
Zuletzt bearbeitet:
Wurde ADHS denn endgültig und belastbar professionell bestätigt? Und erfolgt hier eine begleitende „Therapie“ zum besseren Verständnis Deiner selbst?
Eine ADHS Diagnose wird nur gestellt, wenn diagnostisch zwingende Symptome bereits vor dem 12. Lebensjahr sichtbar waren! Ist das der Fall bei Dir? Denn ADHS ist nicht nur einfach eine psychische Störung, es ist genetisch veranlagt. ADHS kann man, ohne diese genetische Veranlagung, also nicht entwickeln, das sieht bei PTBS und anderen psychischen Erkrankungen anders aus.

Auf ADHS würde ich mich also nur dann fokussieren, wenn es diagnostisch eindeutig vorliegt (Psychologe und oder Psychiater, klinisch!) und wenn die individuellen Ausprägungen dann auf dem Tisch liegen (es bedeutet ja nicht, dass man zwingend alle zugeordneten Symptome auch wirklich selbst hat!), erst dann auch die richtige Therapie dazu beginnen.

Je mehr man selbst von den individuellen Triggern und Reaktionen weiß und diese einordnen kann, umso besser kann man Partner:in auch mit ins Boot holen und Fehler innerhalb der Partnerschaft vermeiden, also wann und wie führt man Gespräche, damit diese nicht zum Überreiz umschlagen, wann ist Nähe wichtig, wann nicht. Das muss ein/e Partner/in erkennen können und auch wissen, wie der Weg ist, damit es nicht zur Überbelastung der Partnerperson auch noch führt. Überforderung ist für beide Beteiligten kein guter Begleiter, denn jeder Mensch, ob nun mit ADHS oder nicht, stößt irgendwo an die eigenen Grenzen der Belastbarkeit und das ist der Tod für jede Beziehung über kurz oder lang.
 
@Gene08
Danke für deine Tipps.
Ja, ich bin da sehr sicher. Kindheit die dazu passt und Vererbung ist auch vorhanden.

Ich lass das aber erstmal ganz sein mit Partnersuche, war nur eine Frage falls ich wieder Lust bekommen sollte eine Beziehung zu führen. Mir ist die Lust erstmal vergangen.
Arbeite lieber erstmal weiter an mir.
 
@Gene08
Danke für deine Tipps.
Ja, ich bin da sehr sicher. Kindheit die dazu passt und Vererbung ist auch vorhanden.

Ich lass das aber erstmal ganz sein mit Partnersuche, war nur eine Frage falls ich wieder Lust bekommen sollte eine Beziehung zu führen. Mir ist die Lust erstmal vergangen.
Arbeite lieber erstmal weiter an mir.
Bleibt immer noch die Frage, wie du damit umgehen willst, wenn du mal gerade Lust auf Zweisamkeit etc. hast (aber eben jetzt keine Beziehung anstrebst)...
 
Wenn beide ADHS haben kann das gut funktionieren, wenn auch beide bescheid wissen.
Verständnis lässt sich für ADHS-Traits nur aufbringen wenn man sich damit auskennt - darum kann es sehr gut funktionieren, weil man den anderen besser einschätzen kann.
Dann tut man sich das "Mode-Diagnose-Stigma" nicht an, das gerade in Streits aufkommen kann und sehr verletzend ist. Normale Menschen halten die Diagnose leider oft für einen Schutzschild, der nur dazu da ist, sich vor den Konsequenzen seiner Handlungen zu drücken.
Zwei undiagnostizierte oder unreflektierte ADHSler wiederum landen häufiger in toxischen Beziehungen. Das liegt vor allem an der schwierigen Impulskontrolle, da schaukelt man sich sehr schnell hoch.
Aus dieser Warte wäre oft jemand besser, der sehr ausgeglichen ist als Gegenpol.

Es gibt also klare Pros und Kontras bei Beziehungen mit Menschen mit oder ohne ADHS und am Ende kommt es wieder auf das Individuum an.
Achte darauf, dass dich dein Partner nicht runterzieht, es soll eine aufbauende Beziehung sein, keine Abwärtsspirale Zweier, die beide mit dem alltäglichen Leben vielleicht nicht so gut zurechtkommen. Versuche auch das Lovebombing zu minimieren. Für ADHS ist es ganz normal, dass die erste Phase besonders intensiv ist und man dann etwas nachlässt. Die gleichen Techniken, die bei Hyperfokus/Blockade helfen, helfen hier auch die Kurve abzuflachen.
Schließlich möchte ich noch sagen, dass ADHS nichts per se Negatives ist (aus der Perspektive eines Partners). Das Leben mit jemand der ADHS hat kann besonders erfüllend, aufregend, spannend, liebevoll, romantisch usw. sein, wenn man weiß worauf man sich einlässt und halbwegs damit umgehen kann.
 
Ich kann dir meine Erfahrung schildern. Ich habe während meiner Beziehung die Diagnose erhalten (Ich bin schon 32) und für uns beide war ein großer AHA-Moment. Wir haben von da an gemeinsam recherchiert und wir hatten plötzlich für so vieles eine Antwort. Er war bereit, mit mir daran zu wachsen, anstatt es als "Krankheit" angesehen und hat mich immer wieder für meinen Superfokus gelobt, anstatt sich darüber aufzuregen, dass ich ihn da manchmal aus den Augen verliere. Zerbrochen ist die Beziehung trotzdem, aber das lag an anderen Umständen/meinem Trauma. Was ich damit sagen will: Er war ein Ruhepol, der mich geerdet hat - ich wiederum habe ihm nötige Energie gegeben. (und ganz oft auch geraubt haha) Er war ein guter Mensch. Also, die Antwort, die ich dir geben kann: Finde einen guten Menschen, egal, welche Diagnose man ihm gegeben hat.
 

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