Stimmt. Ich kenne „zur Miete wohnen nicht“. Ich lebe tatsächlich in einem Umfeld, wo kaum jmd. in Miete wohnt. In dem Dorf wo ich aufgewachsen bin gibt es zwar mittlerweile Mietwohnungen aber zu meiner Kindheit/Jugend tatsächlich meines Wissens nicht. In dem kleinen Weiler wo ich nun lebe wohnt jeder im Eigenheim. Und auch bei Bekannte und Kollegen wohnt keiner zur Miete. Mein Jüngster wohnt am anderen Ende von Deutschland zur Miete in einer WG. Da ist auch alles so alt und abgeranzt dass ich mich da tatsächlich wohlfühlen könnte. Und meine mittlere Tochter wohnt mit ihren beiden Kindern auch in einer Mietwohnung. Sozialbau.
Das ist ja eben das was mich an einer Mietwohnung mit abschreckt. Dass alles immer so neu aussieht. Das bin ich nicht gewohnt und das mag ich auch nicht. Ich mag es, wenn Wohnungen, Häuser, Möbel…alt, bewohnt, benutzt sind.
Ja, ich wohne (noch) im Eigenheim. In einem älteren Haus. Und mit lauter alten, benutzen Möbeln, vieles von Nachbarn oder Bekannten geschenkt. Ich will und brauche da keinen Luxus. Mein Luxus hier ist der grosszügige Platz…der im Alter eben auch zu viel werden kann. Dass ich hier tun und lassen kann was ich will. Ich kann den Garten verwildern lassen, ich kann mehrere Haustiere haben, meine Enkel können hier rumtoben und rumschreien. Wir haben nur zu 2 Seiten hin Nachbarn, diexwir schon ewig kennen und mit denen wir uns gut verstehen. Zu den anderen beiden Seiten einen grossen Garten und Wald und Wiese. Hier geht nur noch ein Feldweg weiter. Das ist schon Luxus für uns. Aber das alles ist auch Kostenintensiv, viel zu gross für 2 Personen und man braucht für alle Wege ein Auto weil es so abgelegen ist.
Das sind Gründe dafür sich damit auseinanderzusetzen, das irgendwann aufzugeben.