Bin in meinem Leben noch nie wirklich „umgezogen“ und glaube nicht, dass ich was versäumt hab.
Vielleicht hast du doch was versäumt!
Umzüge sind m.E. auch ein Stück Lebenserfahrung und -kompetenz.
In den USA z.B. ist es ganz normal, öfters mal umzuziehen, sogar wenn man ein Haus besitzt.
Das wird dann halt verkauft, und vom Geld ein neues gekauft, wenn möglich.
Und wenn man von einer teuren Gegend wie Südkalifornien in eine billigere umzieht, hat mit dem Verkauf oft noch ein gutes Geschäft gemacht...
Wer in den USA um jeden Preis am Elternhaus festhalten, und deshalb nicht umziehen will, gilt z.B. für Arbeitgeber als maximal unflexibel, und wird entsprechend behandelt...
Meine Art zu leben ist das auch nicht, aber ich finde es absolut nicht schlecht, zur Miete zu wohnen.
Außer vielleicht, wenn man absolut kein Geld und keine Wahl hat, und in einer Schimmelbude landet.
Aber das ist bei euch doch wohl nicht so....
Natürlich ist ein Umzug stressig und nervig. Aber es ist vielleicht auch ganz gut, mal einen Cut zu machen, und mal woanders zu wohnen, und neue Leute kennenzulernen.
Oder mal ehrlich: hältst du den Umzug in eine Mietwohnung vielleicht für einen sozialen Abstieg?