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Wohlstand für uns alle. Wie schlagen wir die "Elite"?

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Müssen Menschen, die sich selbst und anderen helfen immer auch entspannt sein?

Was ich mich eigentlich Frage: Kommen wir nicht mittlerweile viel zu selten in eine Situation, in der wir wirklich beurteilen können, ob uns jemand helfen würde, also rein selbstlos? Ich würde nämlich behaupten, dass ich sehr viele Menschen kenne, die hilfsbereit sind und dies auch aktiv ausleben...ich frage mich nur, wo diese Hilfsbereitschaft ihre Grenze hat...

PS: Falls ich die Diskussion missverstehe, ohne die letzten 10 Seiten gelesen zu haben, dann klinke ich mich natürlich wieder aus🙂
 
Was mir dazu noch einfiel:

Wir müssen die "Elite" gar nicht schlagen. Das tut sie irgendwann selbst - Stichworte: Zusammenbruch überschießender Populationen; Raubbau an Ressourcen. -- nur mit dem Wohlstand ist's dann auch Essig.

Viele Grüße
 
Zuletzt bearbeitet:
Müssen Menschen, die sich selbst und anderen helfen immer auch entspannt sein?

Natürlich nicht. Jedoch ist diese Welt in vieler Weise doch schon oberflächlich und beschleunigt genug. Warum sollte man andere Menschen und sich selbst mehr stressen, als es zwingend notwendig ist? Das hilft doch nicht. Zu viel Stress führt zu Ängsten, Depressionen und ggf. zu Komplettversagen. Dann hast du eine weitere Nummer, die in unserem Sozialsystem betreut werden muss, obwohl es vielleicht auch anders hätte ausgehen können. Manchmal ist das Leben auch ein Sprint, aber im Großen und Ganzen doch wohl eher ein Marathon.

Was ich mich eigentlich Frage: Kommen wir nicht mittlerweile viel zu selten in eine Situation, in der wir wirklich beurteilen können, ob uns jemand helfen würde, also rein selbstlos? Ich würde nämlich behaupten, dass ich sehr viele Menschen kenne, die hilfsbereit sind und dies auch aktiv ausleben...ich frage mich nur, wo diese Hilfsbereitschaft ihre Grenze hat...

Gibt es denn selbstlose Hilfe? Das ist natürlich eine mehr oder minder philosophische Frage.

Hinter jeder guten Tat bzw. Handlung steckt ja meist auch das Gefühl bzw. der Gedanke, dass es "selbst einem etwas gibt". Sonst würde man es nicht tun.

PS: Falls ich die Diskussion missverstehe, ohne die letzten 10 Seiten gelesen zu haben, dann klinke ich mich natürlich wieder aus🙂

Ich denke, du verstehst alles richtig.
 
Was mir dazu noch einfiel:

Wir müssen die "Elite" gar nicht schlagen. Das tut sie irgendwann selbst - Stichworte: Zusammenbruch überschießender Populationen; Raubbau an Ressourcen. -- nur mit dem Wohlstand ist's dann auch Essig.

Viele Grüße

Stimme zu. Wenn man so will, dann war das mit der "Elite" auch nur ein kleiner "Scherz". Als "Elite" könnte man Menschen bezeichnen, die materiell und geistig wohlständig sind. Das trifft aber auf die meisten Menschen nicht zu. Alternativ: Es ist für jeden Menschen möglich.
 
Mir ist die Elite prinzipiell egal, je nach Definition gehöre ich als Mitteleuropäer mit Arbeit und ohne Schulden ja schon dazu.
Viel wichtiger als die Elite ist mir bestimmte Dinge und Werte zu schützen. Umweltschutz und Menschenrechte möchte ich als erstes nennen.
Natürlich hat das auch mit der Elite bzw. allen Menschen zu tun, die wohlhabend sind oder Macht haben, aber nicht nur.

Ich finde es wichtig, dass man im kleinen anfängt statt sich im Philosophieren gegen eine Elite zu verlieren. Handle gemäß dem Motto "Jeder tut was er kann".

Soziale Projekte unterstützen, zur Wahl gehen, nachhaltige Produkte "fair trade" kaufen etc. Naturschutz beginnt im eigenen Garten. Menschlichkeit beginnt im Bekannten- und Familienkreis.

Die Standardreaktion der meisten Menschen ist aber "warum soll ICH, wenn es andere auch nicht tun?" Eigentlich fühlt sich niemand verantwortlich für das Elend auf der Welt - das ist das tragische. Oder die Menschen sagen "Mein Einfluss ist so gering, dass ich eh nichts ändern kann". Das ist eine "kollektive Unverantwortlichkeit".

Und selbst die Elite (wer auch immer das ist) denkt ja oft ähnlich. Das merkt man am Konkurrenzdenken zwischen den Staaten. Umweltschutz? Warum soll ich sowas machen wenn es der andere Staat auch nicht macht?

Durch uneigennütziges Denken verliere ich Geld oder Arbeitsplätze, lieber nicht! Soziale Ungerechtigkeiten, Krieg und Umweltverschmutzung sind weit weg. Und ob das überhaupt alles stimmt? Im Zweifel ist der Treibhauseffekt eine Lüge und am Krieg sind andere Schuld.

Das Problem daran die Elite und alle Probleme der Welt zu besiegen, liegt darin, dass wir zwar massiv in der Überzahl sind, aber viele die Elite nicht bekämpfen, sondern bewundern und selber danach streben.

Der Mensch ist ein soziales Wesen, er tritt sogar uneigennützig für andere Stammesmitglieder ein. Aber eben nur wenn er soziale Beziehungen zu den anderen hat. Sobald der Mensch abstrakt Steuern zahlen soll, mit Fremden teilen soll, ist seine Bereitschaft schnell begrenzt.

Ich glaube, wer Elite schlagen will, sollte vor allem zwei Dinge beherzigen:
- selber gutes tun und als Vorbild handeln
- Sozialen Zusammenhalt (am besten auf der ganzen Welt) fördern

Wenn uns andere Menschen etwas bedeuten, dann verhalten wir uns alle (auch die Elite) weniger egoistisch.
 
Ich bezweifel das man die Eliten jemals schlagen kann ohne selbst zur Elite zu werden, und damit meine ich nicht Geld haben sondern sich für seine Ideen einzusetzen und Risiken einzugehen.
Die Geschichte wurde immer von einzelnen Leuten oder kleinen Gruppen an Leuten geschrieben, nicht von der Masse.
 
Vor allem sind das gewachsene Strukturen. Man sollte nicht davon ausgehen, dass die Medici, Fugger, Krupps, Quandts, Rothschilds, Rockefellers, Königshäuser und Co. mit der Zeit an Macht verloren haben.

Wenn ich das Wort "Elite" lese, dann gehe ich natürlich nicht davon aus, dass ein Andreas900 zu dieser Elite zählt, oder irgendeinein Politiker...

Danke 😀

Du hast aber natürlich Recht. Manche monopolähnlichen Strukturen sind tief verwachsen und kein staatliches Handeln trifft sie wirklich. Entweder Steuersätze hören zu früh auf, oder es gibt keine Vermögenssteuer, oder Erbschaftssteuer wird umgangen oder die Eliten nutzen ihren Einfluss um negatives abzuwenden.

Am Ende werden wir doch auch alle gegeneinander ausgespielt.
 
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