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Wohlstand für Alle!

Ja, oder es gleich wie Maschmeyer machen. Jetzt weiß ich auch wieder wie das heißt: Schneeball-System. Andere für sich Versicherungen, Fonds und Immobilien verkaufen lassen und von jedem seinen Teil abkassieren. Dazu ist weder unten noch oben eine Berufsausbildung notwendig. Wie sagte der Maestro persönlich: Wer im nächsten Frühjar schöne, duftende Rosen haben will, muß im Herbst Gülle auf den Boden bringen. Das riecht zwar nicht gut, dafür aber im nächsten Frühjahr um so besser.
Das war jetzt bittere Ironie, denn mit der Gülle die stinkt, waren damals die vielen armen Anleger gemeint die sich auf sowas eingelassen haben. Viele mit mit ihrer gesamten Altersversicherung.
Man sollte wirklich nur dort oder in das investieren, von dem man selbst etwas versteht. Und möglichst nicht auf sog. Berater hören.
 
Da bist du nicht alleine. So gut wie alle Finanz/Investement-Ratgeber (ob sie gut oder schlecht sind, spielt keine Rolle) sagen: Zunächst in die Ausbildung investieren (Schule/Studium/Fortbildungen, etc), dann Schulden abbezahlen, anschließend ein Polster aufbauen und dann, ja dann kann man den Überschuss investieren.

Wobei man halt hier auch relativ früh schon die Ar***karte ziehen kann, wenn man etwas versäumt hat. Die Weichen für das spätere Leben werden schon recht früh gestellt. Wenn man da etwas verpasst, ist das später kaum noch nachzuholen.
 
Hier stellt sich ja niemand hin der damit Geld verdient und sagt es funktioniert nicht. Denn bei den Menschen funktioniert es ja. Also Menschen, die es nicht hinbekommen, erklären den Menschen, die damit Erfolg haben, dass man eigentlich keinen Erfolg haben kann. 🙄
Die Erfolgreichen brauchen doch die Nicht-Erfolgreichen. Irgendwo muss das Geld doch herkommen, das sie verdienen.
Wenn jeder Erfolg hat, wird es doch zu einer Blase, die irgendwann zusammenbricht. Hatten wir doch schon mal ganz groß mit dem Schwarzen Freitag 1929.

Oder mit der Dotcom-Blase im Jahr 2000, oder der seinerzeit sehr umworbenen Telekom-Aktie, oder dem Edelmetalboom nach der Finanzkrise 2008. Erst Rekordwerte und Höchststände, dann jäher Absturz. Nennt man Korrektur. Man könnte auch sagen, Vermögensvernichter. Aber nein, das Geld ist nicht weg. Es haben nur andere. Wenn die Lebensersparnisse flöten gehen, ist das richtig bitter. Andere feiern damit ihr Luxusleben, Yacht, Sekt und leichte Mädchen. Und was man die Menschen nicht mit satten Gewinnen ködern kann, das probiert man mit der Angst vor Krisen. Hyperinflation, System-Reset und was weiß ich.

Die Prokon-Werbeflyer fallen mir noch ein, die so mit grüner Energie geworben haben. Davon haben sich sehr viele einfangen lassen und hatten dann den riesen Schaden...

Die Strippenzieher lassen sich aber halt immer wieder was neues einfallen. Denn mit der gleichen Masche funktioniert das nicht mehr so.

I
Einfach mal nachdenken! Es ist in Deutschland politisch gewollt, dass Menschen sich vom Kapitalmarkt fernhalten. Es soll durch Politik und Medien aktiv verhindert werden, dass man sich am fetten Schinken der Unternehmen beteiligt.
Also ich habe im TV ständig was gehört, wie toll Aktien sind und man da einsteigen soll.
Wenn man so um die Kleinanleger wirbt, muss doch irgendjemand was davon haben.
Und ob das die Kleinanleger sind, hm.

Eine Frage an die Kritiker (nicht wertend gemeint):

Was könnte man denn anders machen? Soll man gar nicht investieren? Wenn ja, worin? Wie sehen eure Alternativen aus?
Wie wäre es mit einer Garten-Parzelle und macht ein bisschen den Selbstversorger?
Da hat man wenigstens schon jetzt was davon und man muss nicht jahrzehntelang um irgendwelche Kursverläufe bangen...
 
Also ich habe im TV ständig was gehört, wie toll Aktien sind und man da einsteigen soll.
Wenn man so um die Kleinanleger wirbt, muss doch irgendjemand was davon haben.
Und ob das die Kleinanleger sind, hm.

Komisch - das höre ich garnicht. Welche Sender schaust du?

Ich höre derzeit Corona Panik und täglich neue Abstürze am Aktienmarkt. Wann hat die z.B. Tagesschau jemals empfohlen Aktien zu kaufen?

ich zitiere mal von der Seite der Tagesschau:

"Das kreischende Abbremsen der weltweiten Konjunktur ist zu beängstigend, als dass die US-Notenbank noch beruhigen könnte"
"Selbst Nullzinsen könnten massive Verluste der Unternehmen und Einkommensausfälle von Beschäftigten nicht aufwiegen"
"Ängste und Sorgen bleiben"


Irgendwo musst du doch zwischen den Zeilen lesen, dass man Aktien kaufen soll, oder? Nur wo?

Ebenso die Regierung:
Bundesfinanzminister Scholz führt jetzt eine Aktiensteuer ein. Also darf man demnächst bereits beim Kauf Steuern auf Aktien zahlen. Respekt! Noch nicht mal einen Cent Gewinn gemacht, aber zahlen!

Diese Idee ist so dermaßen daneben, dass sie von FDP und LINKE Kritik bekommt. Das muss man sich mal überlegen!

"Florian Toncar von der FDP kritisierte, dass die Steuer auch "ganz normale Kleinsparer" treffen könnte, "die Geld etwa für die Altersvorsorge oder ihre Kinder anlegen". Auch der Finanzexperte der Linkspartei, Fabio De Masi, bemängelte, dass die Pläne zu kurz griffen, da sie nur Aktiengeschäfte erfassten: "Über 90 Prozent der Transaktionen - darunter Derivate auf Rohstoffe oder Indizes - sind ausgenommen."

Nochmal: Wo siehst du dass Kleinanlegern Aktien empfohlen werden?

Wie wäre es mit einer Garten-Parzelle und macht ein bisschen den Selbstversorger?
Da hat man wenigstens schon jetzt was davon und man muss nicht jahrzehntelang um irgendwelche Kursverläufe bangen...

Ist das deine Empfehlung für eine Geldanlage? 😀
Der Kleingarten kostet Pacht, Arbeit und das Saatgut, Dünger, etc. ist auch nicht umsonst.

Ich habe selbst bereits Gemüse angebaut. Es ist ein tolles Hobby und ein paar EURO kann man damit sparen, aber mehr nun wirklich nicht. Höchst fraglich, ob man überhaupt die Kosten da rausholt.
 
Komisch - das höre ich garnicht. Welche Sender schaust du?

Ich höre derzeit Corona Panik und täglich neue Abstürze am Aktienmarkt. Wann hat die z.B. Tagesschau jemals empfohlen Aktien zu kaufen?

ich zitiere mal von der Seite der Tagesschau:

"Das kreischende Abbremsen der weltweiten Konjunktur ist zu beängstigend, als dass die US-Notenbank noch beruhigen könnte"
"Selbst Nullzinsen könnten massive Verluste der Unternehmen und Einkommensausfälle von Beschäftigten nicht aufwiegen"
"Ängste und Sorgen bleiben"


Irgendwo musst du doch zwischen den Zeilen lesen, dass man Aktien kaufen soll, oder? Nur wo?

Ebenso die Regierung:
Bundesfinanzminister Scholz führt jetzt eine Aktiensteuer ein. Also darf man demnächst bereits beim Kauf Steuern auf Aktien zahlen. Respekt! Noch nicht mal einen Cent Gewinn gemacht, aber zahlen!

Diese Idee ist so dermaßen daneben, dass sie von FDP und LINKE Kritik bekommt. Das muss man sich mal überlegen!

"Florian Toncar von der FDP kritisierte, dass die Steuer auch "ganz normale Kleinsparer" treffen könnte, "die Geld etwa für die Altersvorsorge oder ihre Kinder anlegen". Auch der Finanzexperte der Linkspartei, Fabio De Masi, bemängelte, dass die Pläne zu kurz griffen, da sie nur Aktiengeschäfte erfassten: "Über 90 Prozent der Transaktionen - darunter Derivate auf Rohstoffe oder Indizes - sind ausgenommen."

Nochmal: Wo siehst du dass Kleinanlegern Aktien empfohlen werden?
Öhm, z.B. in der "Börse vor acht"? Zumindest wird das Thema Börse und Aktien sehr präsent gemacht in den Medien. Du musst mal 10 Minuten vor der Tagesschau den TV einschalten. 😀 😉
Auch sonst habe ich das immer wieder aus diversen Interviews auf Nachrichtenkanälen u.a. immer wieder so rausgehört.
Aber seit dem Börsencrash habe ich auch keine Empfehlungen mehr zum Aktienkauf mitbekommen. Nur irgendwas von Expertenmeinung, dass der "normale Anleger" seine Aktien halten soll.

Scheint wohl gut zu sein, wenn es möglichst viele gibt, die 30 Jahre oder so Kapital einspeisen und den Dingen ihren Lauf lassen...

Ist das deine Empfehlung für eine Geldanlage? 😀
Der Kleingarten kostet Pacht, Arbeit und das Saatgut, Dünger, etc. ist auch nicht umsonst.

Ich habe selbst bereits Gemüse angebaut. Es ist ein tolles Hobby und ein paar EURO kann man damit sparen, aber mehr nun wirklich nicht. Höchst fraglich, ob man überhaupt die Kosten da rausholt.
Wenn man es sich ansparen kann, besser kaufen. Muss ja nicht nur strikt um Kosten und Rendite gehen. Man kann auch einfach so Freude damit haben.

Aber Empfehlungen mache ich hier keine. Nur Gedankengänge mitteilen...
 
Zuletzt bearbeitet:
Aber seit dem Börsencrash habe ich auch keine Empfehlungen mehr zum Aktienkauf mitbekommen. Nur irgendwas von Expertenmeinung, dass der "normale Anleger" seine Aktien halten soll.

Und genau das meine ich 🙂

Es gibt ein paar Schönwetter-Experten, die bei gutem Börsenklima gelegentlich zu Aktien raten. Schaut man dann die Special-Interest-Känale wie "Börse vor acht" oder "NTV Börse", bekommt schon mal sowas mit. Sowas schaut man aber i.d.R. nur wenn man bereits Aktien hat.

Selbst diese Börsen Kanäle hören aber bei Krisen wie jetzt sofort auf Aktien zu empfehlen.

Die Beliebtheit von Aktien in Deutschland ist im internationalen Vergleich unterirdisch.
https://de.wikipedia.org/wiki/Aktionärsquote

2016 hatten gerade mal 6% der Deutschen Aktien.
Schweden 19%, UK 23%, Schweiz 20%, USA 25% ...

Deutsche haben eine Aversion gegen Sachwert. Das gleich bei Immobilien
51% der Deutschen haben Wohneigentum.
Frankreich 65%, Spanien 75%, Polen 84% ...

Wenn man voraussetzt, dass Sacheigentum und betriebswirtschaftliches Eigentum Quelle für Wohlstand und Gerechtigkeit ist, muss man konstantieren, dass Deutsche viel zu wenig besitzen, und sich viel zu viel auf Bank- und Versicherungsprodukte sowie staatliche Leistungen verlassen. Es leben überdurchschnittlich viele Deutsche von der Hand im Mund. Und selbst wer Geld hat, legt es nicht in Sachwerte an.

Wenn man es sich ansparen kann, besser kaufen. Muss ja nicht nur strikt um Kosten und Rendite gehen. Man kann auch einfach so Freude damit haben.

Stimmt! Aber dann reden wir über zwei verschiedene Dinge.

Du sprichst davon, eine Garten-Parzelle zu kaufen, Gemüse anzubauen und das ganze aus Hobby und Freude zu betreiben.
Ich rede von Geldanlagen und der Vermehrung von Vermögen.
 
Stimmt! Aber dann reden wir über zwei verschiedene Dinge.

Du sprichst davon, eine Garten-Parzelle zu kaufen, Gemüse anzubauen und das ganze aus Hobby und Freude zu betreiben.
Ich rede von Geldanlagen und der Vermehrung von Vermögen.
Eine Gartenparzelle ist auch ein Sachwert und eine Absicherung. Mit dem Extra, dass man sich dazu noch Tomaten & Co ziehen kann. Quasi so eine Art "Dividende". 😉

Wenn man voraussetzt, dass Sacheigentum und betriebswirtschaftliches Eigentum Quelle für Wohlstand und Gerechtigkeit ist, muss man konstantieren, dass Deutsche viel zu wenig besitzen, und sich viel zu viel auf Bank- und Versicherungsprodukte sowie staatliche Leistungen verlassen. Es leben überdurchschnittlich viele Deutsche von der Hand im Mund. Und selbst wer Geld hat, legt es nicht in Sachwerte an.
Ich glaube, ein Punkt ist der, die Angst, eine falsche, teure Entscheidung zu treffen. Und das Ding mit der Überforderung. Weiter vorne im Thread wurde ja dazu schon was geschrieben.
 
Zuletzt bearbeitet:
Eine Gartenparzelle ist auch ein Sachwert und eine Absicherung. Mit dem Extra, dass man sich dazu noch Tomaten & Co ziehen kann. Quasi so eine Art "Dividende". 😉

Mit dem Sachwert gebe ich dir Recht. Land und Immobilien, also auch eine Gartenparzelle sind Sachwerte.

Bei der Dividende möchte ich es zumindest abgrenzen:
Aktien schütten Dividenden aus, weil die Unternehmen Gewinne machen - ohne dein Zutun.

Dein Garten schüttet erstmal gar keine Dividende aus. Er ermöglicht dir nur darin zu arbeiten und falls (!) du das profitabel machst, kannst du etwas Geld verdienen/einsparen.

Aktien sind also echtes passives Einkommen während deine Gartenparzelle dir nur ermöglicht mit noch mehr Arbeit mehr zu verdienen. Arbeit begrenzt aber deine Einkommen, da du nicht endlos arbeiten kannst.

Ich glaube, ein Punkt ist der, die Angst, eine falsche, teure Entscheidung zu treffen. Und das Ding mit der Überforderung. Weiter vorne im Thread wurde ja dazu schon was geschrieben.

Nachvollziehbar, ja!

Wo wir aber auch wieder bei dem Punkt sind, wie Vermögen gemacht wird: Durch Wissen, Entscheidungen, Risiko, Investment, kurzum den Fleiß Wissen anzueignen und den Mut Entscheidungen zu treffen.
 

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