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  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Wohin mit mir?

Es wurde hier viel geschrieben, da komm ich mit meinem kargen Wortschatz nicht mit.

Meine ehrliche Meinung dazu ist:
Du musst raus aus diesem Umfeld, an einen geschützten betreuten Ort, um alle Triggerpunkte loszuwerden.

Eine Seele kann nur heilen, an einem Ort, an dem man sich wohl fühlt.

Auch wenn so ein Schritt große Angst macht.
Wenn du da durch gehst, hast du die Chance dich selbst besser kennenzulernen, dann weißt du auch, was beruflich für dich geht und was nicht.

Du brauchst Ruhe dazu und die bekommst du bei deiner Familie nicht.

Letztendlich hängt alles miteinander zusammen und türmt sich zusammen zu einer riesen Kettenreaktion, die dich davor blockiert, aus dir heraus zu kommen und deinen persönlichen Lebensweg zu finden.

Wobei ich wohlgemerkt sagen muss, dass ich finde, du hast eine großartige Entwicklung gemacht, seit ich dich hier im Forum kennen gelernt habe.

Und zwar einen Entscheidenen, du wagst mehr und ziehst mehr Grenzen.
Lass dir das nicht kaputt machen und mach dir das nicht kaputt.

Du kannst sehr stur sein, was große Vorteile bringt, aber auch trotzig ( Trotzanteile hat wirklich jeder von uns, das ist absolut menschlich).

Vielleicht schaffst du es mit N. Eine passende Laufbahn für dich zu suchen.
Das wird aber nur dann wirklich funktionieren, wenn du den Mut findest aus dem Altgewohnten raus zu gehen.

Denk daran, was das für ein tolles Gefühl ist, wenn man mutig was ausprobiert und das Ergebnis hinterher fühlt.
Es ist großartig. Halte dich an diese Dinge und du kannst über dich hinauswachsen.

Was du auch tust, ich wünsche dir immer die Kraft und den Mut, Neues zu wagen.
 

Hallo Bücherpuppe,

schau mal hier: Wohin mit mir?. Hier findest du vielleicht was du suchst.

Manche Menschen sehen vor lauter Steinen den Weg nicht (sorry diese Bilder...) haben Angst, weil es eben für Manche schwerer im Leben ist.
Ich empfinde die meisten deiner Beiträge als sehr anmassend und übergriffig. Ich werde an dieser Stelle nicht rechtfertigen, mit welchen Schwierigkeiten im Leben ich mich konfrontiert sah und sehe, da dich dies nichts angeht und es schliesslich Kampfmaus' Thread ist. Ich hatte aber das Bedürfnis, dir nach vielen Wochen meines Eindrucks deiner Beiträge diese Rückmeldung zu geben, auch, wenn ich denke, dass sie nicht angenommen wird.

Gut, weicheierig nicht zielbringend.
Diese Bewertung der Bildsprache hast du bemüht - keiner von uns hat das so ausgedrückt und ich bin mir auch sicher, dass Styx und Binchy gleichermassen wie ich dies nicht so sehen.
 
sry.. das Bild mit dem Vogel kam ursprünglich von N. und nicht von mir. Aber ich fand das Bild passend und habe es deshalb benutzt. Hätte ich vllt. dazu schreiben sollen.

Was daran verstörend sein soll, verstehe ich nicht. Aber nicht jeder kann was mit Bildersprache anfangen.

Naja... vielleicht ist "verstörend" der falsche Ausdruck...
Ein junger Mensch mit 18 Jahren sollte beginnen, sein eigenes Leben in die Hand zu nehmen, seiner Werte, Stärken und Schwächen bewusst zu sein. Näher am Erwachsenen sein, als an einem schutzlosen Baby ( = Vögelchen) und sich auch mehr mit diesem identifizieren.

Ich möchte mir kein Urteil über Menschen mit psychischen Erkrankungen anmaßen, was ihnen hilft oder was sie in der Krankheit hält. Ich bin keine Fachfrau. Aber es kann durchaus sein, dass dieser zwar ungeliebte, aber dennoch warme Mantel einfach das ist für viele, was sie kennen. Auch wenn sie nicht glücklich sind, aber es ist vertraut und daher wagen sie es kaum, diesen Schutz zu verlassen oder tun sich schwer damit.

Das von mir Geschriebene lässt sich auf viele solcher Mechanismen erweitern, nicht nur auf psychische Krankheiten.
Hat man einen Mechanismus in der Hand mit welchem man sich den Konflikten und Gegebenheiten des Alltags entziehen kann und nutzt man diesen intensiv, wird man früher oder später immer davon abhängig. Seien es Suchtmittel oder eben Therapie.
Dabei verschwinden die Probleme im Alltag davon keineswegs, leider ganz im Gegenteil. Probleme werden in der Regel größer und / oder lösen weitere Probleme aus. Der Drang nach Flucht, nach dem "warmen Mantel" wird immer stärker. Ein sich selbst beschleunigender Kreislauf.

Dies ist, nebenbei bemerkt, einer der Hauptgründe dafür, warum ich der Meinung bin, dass Betroffene, die dieses System leben, eben keine guten Ratgeber sind, selbst wenn diese sich in die Gefühlswelt des Fragestellers besser einklinken können als Nicht-Betroffene.

Doch bei Lösungsansätzen werden eben aus den gleichen Mechanismen der Hilflosigkeit heraus nur wieder die gleichen, unheilvollen Ratschläge weitergebenen... Rückzug, Therapie, wieder Rückzug, wieder Therpie... und es werden (eigentlich harmlose Situationen) auch von außen bedrohlich dargestellt ("Lebensgefahr" durfte ich schon lesen, wenn es um ein Abendessen mit unliebsamen Teilnehmern oder einen Schulbesuch ging).

In diesem eigenen Kosmos mag man sich als Betroffener verstanden fühlen, doch ist es ein stetiges weiteres Abrutschen, Dramatisieren, Blasenbilden und Liegenlassen der Problematik bis hin ins teilweise Groteske.

Der Ausstieg wird immer schwieriger und unwahrscheinlicher.
 
Du hast hier um ehrliche Meinungen gebeten, die wir Dir geschrieben haben. Wenn Dir das zuviel ist, dann schließe den Thread.
Du tust gerade so, als wäre ich wütend und beleidigt - dabei hab ich gerade eben das hier geschrieben (was du/ihr anscheinend gekonnt überlesen hast/habt):

Ich werde mir darüber Gedanken machen, was ihr geschrieben habt und mich selbst nochmal reflektieren und dann antworten.
Danke für eure Beiträge - auch wenn sie sich gerade teilweise ungerecht und verletzend anfühlen.
!!
 
Näher am Erwachsenen sein, als an einem schutzlosen Baby ( = Vögelchen) und sich auch mehr mit diesem identifizieren.
Genau, dieser Aspekt hat mich auch irritiert (verstört ist falsch, irritierend finde ich passender). Ein nacktes Vögeli im Nest ist mit einem Baby oder Kleinkind zu vergleichen, nichtmals mit einem Kind, ein Vogelkind, das langsam fliegen lernt und schon gar nicht mit dem jugendlichen Vogel, der übermütig das Nest verlassen will, bevor er dazu in der Lage ist.
 
Du hast geschrieben, dass sich unsere Meinungen "teilweise ungerecht und verletzend" anfühlen, darauf habe ich mich bezogen.
 
gut meinen, ist das gegenteil von gut.

Das ist mit Verlaub Blödsinn... "Gut meinen" ist zunächst mal der Beginn von etwas.

Nur jemand, der es "gut meint", kann auch etwas gut machen. Dabei ist "gut machen" die Steigerung von "gut meinen" aber keinesfalls das Gegenteil!

Natürlich kann "gut meinen" in "schlecht machen" münden. Doch eine Pauschalisierung ist keineswegs zutreffend.
Und ich bin mir sicher, dass wir es hier alle mit @Kampfmaus zunächst aus unserer Perspektive zunächst "gut meinen".
 
Ich finde, dass man solche Gedanken wie, dass man sich mit psychischen Problemen identifiziert um einen Schutzwall zu haben und dass man sich wegen Überforderung durch Konfrontation in eine Krankheit flüchtet, erst mal in den Raum stellen kann. Einfach mal um eine Anregung zum Reflektieren zu haben, inwieweit dieses nun zutrifft oder nicht.

Ich habe hier aber etwas den Eindruck bekommen, dass sich manche durch @Kampfmaus (unbewusst) ein klein wenig provoziert fühlen könnten? Sorry, soll kein Angriff sein.

Ich lese hier leider sowas wie "Komfortzone nicht verlassen wollen", "das nackte Vögili mimen" oder "Kuschelei". Das klingt leider wenig schmeichelhaft, bzw. provozierend und eher abwertend und das ist leider nicht hilfreich.
https://www.hilferuf.de/thema/wohin-mit-mir.260364/page-10#post-3755538

Ebenso finde ich es nicht gut etwas mit als "Verlaub Blödsinn" zu bezeichnen. Das ist für eine respektvolle und produktive Unterhaltung einfach nicht förderlich.
https://www.hilferuf.de/thema/wohin-mit-mir.260364/page-11#post-3755568

Auch finde ich Vorwürfe nicht gut, wie weit man ab einem gewissen Lebensalter sein sollte und quasi "halt mal machen" soll. Dies ruft sehr stark ein Gefühl der Unzulänglichkeit hervor.

Auch finde ich es nicht gut, den Nutzen von Therapien in Zweifel zu ziehen. Ich denke, es gehört viel an Sensibilität und Feingefühl dazu, um jemandem weiterhelfen zu können, der an der Ruppigkeit, dem Gefühlsmangel in der Welt zu zerbrechen droht.
https://www.hilferuf.de/thema/wohin-mit-mir.260364/page-11#post-3755559


sry.. das Bild mit dem Vogel kam ursprünglich von N. und nicht von mir. Aber ich fand das Bild passend und habe es deshalb benutzt. Hätte ich vllt. dazu schreiben sollen.

Was daran verstörend sein soll, verstehe ich nicht. Aber nicht jeder kann was mit Bildersprache anfangen.
N. ist ja deine Therapeutin? (Sorry für die Frage.)

"Dann zieh doch aus." ist halt auch so ein schlauer Spruch, wenn auch möglicherweise gut gemeint. Man muss halt erst mal soweit sein. Deine Thera hat da sicher ein gutes, fachkundiges Bild von dir. Wir sind halt hier Laien und machen uns so unser Bild was du aus deinen Texten hier preisgibst und das vermischen wir oftmals leicht mit unseren eigenen anerzognen und mehr oder weniger unreflektierten Glaubenssätzen und den Anspruchshaltungen, die andere an uns stellen oder einst gestellt haben und die wir nun selbst an uns stellen. Somit wird auch das sozusagen Provokative aus deinen Beiträgen klar, @Kampfmaus , weil du uns an das "Kücken im Nest" in uns erinnerst, was wir nicht sein dürfen und somit nicht zulassen und verwerfen wollen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo,

ich finde auch, dass man auch mal eine vielleicht provokante These in der Raum stellen kann, deren Sinn - auch wenn sie vielleicht im ersten Moment Unwillen erzeugen mag - nicht ist, zu provozieren, sondern wirklich zum Nachdenken anzuregen.

Und dieses mit "Verlaub Blödsinn" kam als Antwort auf einen wirklich pauschalisierenden Spruch, den ich ebenso wie derjenige, der mit "Verlaub Blödsinn" geantwortet hat, unnötig und falsch empfand.

Ich habe auch das Gefühl, dass sich manche bei diesem Thema getriggert fühlen und natürlich auch aus ihrer Erfahrung logischerweise schreiben und bei manchen Äußerungen sich selbst vielleicht angegriffen fühlen. Das ist ja auch okay und solange das für Kampfmaus hier in Ordnung ist, denke ich, ist das auch möglich.

Und auch aus sehr deutlichen und vielleicht für manche "harten Worten" kann man Nutzen ziehen, denn ich kann mit dem Bild des schutzlosen Vögleins auch nicht viel anfangen, obwohl ich natürlich verstehe - so wie wir alle hier, denke ich - was gemeint ist. Aber es macht unnötig klein, schwach und hilflos und die Gefahr ist, dass man sich dann in so eine Rolle flüchtet, weil man sie kennt und weil man dann von Anderen auch so behandelt wird wie ein kleines schutzloses und völlig unselbstständiges Vögelchen.

Aber hilft das weiter? Lernt man dann dazu, wenn alle einen in Watte hüllen? Ich denke nein und daher habe ich die etwas kritischere Haltung von einigen hier auch durchaus als förderlich für Dich, Kampfmaus, empfunden. Vielleicht konntest Du auch was daraus ziehen.

Auf jeden Fall war es ein ehrliches Feedback, wie manche es hier sehen, und darum hattest Du, Kampfmaus, ja gebeten.
 
Zuletzt bearbeitet:
Gut geschrieben Binchy, vor allem das mit der Watte passt zu vielen. Ausser halt zur Kampfmaus, nicht umsonst hat sie diesen Namen gewählt.
 

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