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Wo lebt ihr und warum ?

Wo lebt ihr und warum ?

  • Große Großstadt

    Teilnahmen: 8 20,5%
  • Mittlere Großstadt

    Teilnahmen: 6 15,4%
  • Kleinere Großstadt

    Teilnahmen: 7 17,9%
  • Kleinstadt

    Teilnahmen: 5 12,8%
  • Kleines Städtchen

    Teilnahmen: 1 2,6%
  • Dorf

    Teilnahmen: 12 30,8%

  • Anzahl der Umfrageteilnehmer
    39

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Petra47137

Sehr aktives Mitglied
.........geboren in Erfurt lebe ich seit 11 Jahren in Duisburg.
Anfänglich war es für mich ein Kulturschock - ich reiste zurück in die 70er, denn Erfrurt war wesentlich moderener und zukunftsorientierter und vorallem auch schöner.

Zur Wende befand ich mich im Babyjahr. Im Juni´90 hätte ich wieder mit Arbeiten anfangen sollen, aber im Mai wurde mein Betrieb aufgelöst. Zusammen mit Millionen war ich quasi über Nacht in die Arbeitslosigkeit gefallen. Betriebe wurden aufgelöst und es herschte Einstellungsstop.
Es folgten Umschulungen, Fortbildungen ect. - nur eines nicht - ein fester Job.
Zudem lag ich in Scheidung und musste innerhalb von 6 Monaten eine neue Wohnung finden, da der Wohnraum für 2 Personen (meine Tochter und ich) zu groß war, um vom Amt finanziert zu werden.
Die Wohnungssuche gestaltete sich zum Horrortripp. Eigentlich war es meine Tochter, die damals den Vorschlag äußerte - warum wechseln wir nicht das Bundesland.
Ich dachte ok, im Ballungsgebiet ist es sicher einfacher einen Job zu finden, da ich zwischen meheren Städten , die alle fast übergangslos beieinander liegen, wählen konnte.

Inzwischen ist mir Duisburg sehr ans Herz gewachsen und wenn ich alle paar Jahre in Erfurt bin, dann will ich einfach nur wieder zurück - zurück nach Duisburg. Erfurt vermisse ich schon lange nicht mehr - ich bin nur noch eine Besucherin.
Duisburg ist eine sehr starke Stadt, die man fast atmen hört und auch sieht ;-)
Da ich selbst auch eine starke Persönlichkeit bin, passt dat sehr gut.
Duisburg - ich liebe Dich.

Als geborenes Stadtkind, kam für mich die Option - Dorf - nie in Frage.
 
Zuletzt bearbeitet:

Bodenschatz

Aktives Mitglied
Ich bin hier in unserer 50.000er Stadt, aufgeteilt in 4 Orte, aufgewachsen. Es ist eine "funktionale " Stadt ohne Bahnhof, Flughafen, Kino . Die Häuser sind durchweg etwa 2,5 bis 3 Geschosse hoch, ein paar Hochhäuser ausserhalb. Auf den Strassen passen immer zwei Autos aneinander vorbei - plus Bürgersteige. Man hat alles was man braucht, auch Felder ausserhalb, aber wenig "events". Ein paar Kneipen, ein Schwimmbad, Schulen, viele Kindergärten und Spielplätzte, ein riesiges Neubaugebiet mit Eigenheimen und angeblich Europas grösstes zusammen hängendes Gewerbegebiet. Es ist eher ruhig, man kennt sich vom Sehen.
Der magischen Anziehungskraft von Gross Städten mit eigener Feinstaub-Messanlage vor dem Haus, Verkehr 24/7 plus Stau plus Parkraummangel, deren zahlreichen Bezahl-Angeboten gegen feierabendliche kollektive Einsamkeit, sprich: neue Leute kennen zu lernen um die von gestern zu vergessen... hab ich nichts abgewinnen können :)
 

Neverleaving

Aktives Mitglied
Dorf. Verschiedene Gründe: Habe hier eine Wohnung geerbt, die gerade frei wurde als ich aus meiner alten Gegend wegziehen wollte. Außerdem hat meine Oma hier gewohnt, ich kannte die Gegend sehr gut und fühlte mich hier immer wohl.

Würde aber grundsätzlich auch woanders wohnen.
 

Mraky

Aktives Mitglied
Ich wohne in einem Kleinstädtchen, dass ein Stadtteil von einer Kreisstadt ist, welche knapp über 50.000 Einwohner hat.

Ich wohne hier, weil ich hier aufgewachsen bin und bis jetzt keine Motivation oder Mittel hatte, hier weg zu ziehen. Am liebsten würde ich eine eigene Wohnung haben, außerhalb der Pantoffelreichweite meiner Eltern.
 

Larissa

Mitglied
Ich habe schon immer im Pott, in GE gelebt. Jetzt wieder in dem Stadtteil, in dem ich geboren bin. Jetzt ist der Ausblick aus meinem Küchenfenster Felder und Wiesen. Dahinter leider Schlote. Auf der anderen Seite ist mein Garten für mich und meine Hunde. Erstmal bin ich hier glücklich. Aber wenn ich nicht mehr arbeiten muss, zieht es mich vielleicht ins Ausland.
 

Styx.85

Mitglied
Ich bin in einem größeren Dorf (6k Einwohner) aufgewachsen.

Zum Studieren war ich erst 5 Jahre in unmittelbarer Nähe von Frankfurt.

Dann später nochmal 3 Jahre in Karlsuhe.

Jetzt lebe ich mit meiner kleinen Familie bereits seit 8 Jahren wieder in einem idyllischen Dorf (3k Einwohner) in Oberbayern, auch weil ich ironischerweise hier auf dem Land einen guten Job gefunden habe.

Für mich selber würde ich die Stadt vorziehen. Vor allem Karlsruhe ist mir in sehr schöner Erinnnerung.

Mit Familie und einem kleinen Kind geht für mich nichts über die ländliche Idylle. Berlin, oder gar Frankfurt würde ich unserer Kleinen nicht zumuten wollen.
 

Rh143

Mitglied
Ich wohne zwar in einem "Dorf", allerdings nicht im ländlichen Raum.
Wenn's mein Job/Arbeitgeber irgendwann mal zulässt 100% von zu Hause aus zu arbeiten würde ich gerne in irgend ein kleines Dorf ziehen (je kleiner desto besser, Hauptsache stabiles Internet).
 

Peter1968

Moderator
Teammitglied
Ich lebe in einem Dorf, bin auch in einem geboren, habe aber auch schon in sehr großen Städten gelebt.
Von 400 Einwohnern bis 8,5 Millionen hatte ich schon alles dabei.
Ich finde alles hat seinen Reiz, alles Vor- und Nachteile, wenn man wirklich will kommt man auch überall schnell und gut zurecht und hat Kontakte.
Jetzt bin ich sehr zufrieden, hier die nötige Ruhe zu haben, trotzdem alles was man braucht auf kurzen Wegen zu bekommen, Landschaften zu genießen etc.
Bin Quasi "back to the roots", auch wenn die Wurzeln etwas weiter wegliegen aber ähnlich ist es schon und auch schön.
 

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