Herzschmerz91
Neues Mitglied
Hallo zusammen,
ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll, weil ich momentan so durch den Wind bin und einfach panische Angst habe. Ich liebe meine Freundin so sehr und will mein ganzes Leben mit ihr verbringen.
Meine Freundin und ich, beide 27, sind gerade in einer sehr schwierigen Phase.
Ich erzähle euch vielleicht erst einmal die Vorgeschichte.
Wir sind vor 2 Jahren zusammen gekommen. Ich war damals in einer schwierigen Zeit und meine Familie ist sehr zerstritten, daher habe ich seitdem keinen Kontakt mehr zu meinen Eltern und meinem Bruder.
Wir hatten eine sehr schöne Zeit und sind bereits nach einem halben Jahr zusammengezogen. Vielleicht würde man jetzt denken, dass dies zu früh war, aber es ist sehr gut gelaufen. Wir hatten total Spaß unsere Wohnung einzurichten, Möbel selber zu bauen und waren sehr glücklich. Im ersten Jahr haben wir auch sehr viel erlebt und zusammen mit ihren Freunden Urlaub gemacht.
Im letzten Jahr ist dies leider weniger geworden, bedingt dadurch, dass sie im Sommer ihre Masterarbeit geschrieben hat und ich meine in den letzten Monaten geschrieben habe und sie im März abgebe. Durch finanzielle Probleme war ich zeitlich sehr, sehr stark eingebunden mit der Uni, Masterarbeit und im Beruf, sodass ich oft bis spät in die Nacht lernen musste.
Durch das wenige Geld konnte ich im Urlaub zum Beispiel auch nicht sehr viel Geld ausgeben, sodass meine Freundin sich sehr schlecht gefühlt hat und das Gefühl hatte, sie müsste mich zu allen Aktivitäten und Dates zwingen. Ich habe natürlich darauf geachtet, dass wir trotzdem zusammen etwas unternehmen, aber hatte sehr stark dieses Ziel im Kopf, dass es sich in 2 Monaten ändern wird mit der Abgabe der Masterarbeit.
Sie arbeitet seit 3 Monaten nun auch in Vollzeit und muss auch öfters Überstunden machen, sodass sie oft erst um 20/21 Uhr zuhause ist.
In den letzten beiden Monaten habe ich gemerkt, dass die Zuneigung weniger geworden ist, sie mir nicht mehr so oft geschrieben hat oder gesagt hat, dass sie mich liebt. Ich habe im Dezember oft gefragt, was denn los sei und ich doch merke, dass irgendetwas ist, aber sie hat dies immer verneint. Erst vor einer Woche, als ich sie noch einmal gefragt habe, ist sie mit der Sprache rausgerückt. Sie hat dieses Gefühl, dass irgendetwas nicht stimmt und es geht ihr nicht mehr aus dem Kopf. Es tut ihr so leid, aber sie ist sich über ihre Gefühle nicht mehr sicher. Ich bin total verletzt und habe panische Angst, dass es vorbei ist. Einerseits weil ich sie nicht verlieren, andererseits weil ich einen erneuten Neuanfang (neue Wohnung, alleine wohnen) nicht noch einmal schaffe, und diesmal sogar ohne den Rückhalt meiner Familie. Ich habe dies vor 3 Jahren schon einmal durchgemacht.
Meine Frage ist nun, wie ich mich verhalten soll. Sie braucht Zeit, um sich über die Gefühle im Klaren zu werden, und ich möchte ihr auch keinen Druck machen. Sie ist momentan übers Wochenende zu Hause bei ihren Eltern. Ist dieser Abstand denn überhaupt gut momentan? Wenn man sich aus den Augen verliert, denkt sie doch weniger an mich und tendiert erst recht zu der Trennung, oder was meint ihr?
Wäre es nicht hilfreich, wenn sie wieder zurück nach Hause käme und wir gemeinsam Zeit verbringen könnten?
Wir haben uns in den letzten Tagen auch noch geküsst und umarmt. Es ist also nicht so, dass wir uns komplett fremd sind.
Sie hat mir gerade noch geschrieben, dass sie die ganze Situation nicht so wollte und mich nicht verletzten will, sie immer für mich da ist, egal was passiert und gerade gar nichts weiß. Sie hat auch gesagt, dass sie eher mit mir hätte reden müssen. Für mich klingt das leider manchmal so, als ob sie sich schon für die Trennung entschieden hat.
Wenn sie also wieder nach Hause kommen sollte, wie verhalte ich mich dann? Mache ich gar nichts mehr für die Uni, wenn sie da ist? Mache ich alles, worauf sie Lust hat oder wirkt dies dann auch zu aufdringlich und unsexy? Ach, ich bin gerade einfach so durcheinander...
ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll, weil ich momentan so durch den Wind bin und einfach panische Angst habe. Ich liebe meine Freundin so sehr und will mein ganzes Leben mit ihr verbringen.
Meine Freundin und ich, beide 27, sind gerade in einer sehr schwierigen Phase.
Ich erzähle euch vielleicht erst einmal die Vorgeschichte.
Wir sind vor 2 Jahren zusammen gekommen. Ich war damals in einer schwierigen Zeit und meine Familie ist sehr zerstritten, daher habe ich seitdem keinen Kontakt mehr zu meinen Eltern und meinem Bruder.
Wir hatten eine sehr schöne Zeit und sind bereits nach einem halben Jahr zusammengezogen. Vielleicht würde man jetzt denken, dass dies zu früh war, aber es ist sehr gut gelaufen. Wir hatten total Spaß unsere Wohnung einzurichten, Möbel selber zu bauen und waren sehr glücklich. Im ersten Jahr haben wir auch sehr viel erlebt und zusammen mit ihren Freunden Urlaub gemacht.
Im letzten Jahr ist dies leider weniger geworden, bedingt dadurch, dass sie im Sommer ihre Masterarbeit geschrieben hat und ich meine in den letzten Monaten geschrieben habe und sie im März abgebe. Durch finanzielle Probleme war ich zeitlich sehr, sehr stark eingebunden mit der Uni, Masterarbeit und im Beruf, sodass ich oft bis spät in die Nacht lernen musste.
Durch das wenige Geld konnte ich im Urlaub zum Beispiel auch nicht sehr viel Geld ausgeben, sodass meine Freundin sich sehr schlecht gefühlt hat und das Gefühl hatte, sie müsste mich zu allen Aktivitäten und Dates zwingen. Ich habe natürlich darauf geachtet, dass wir trotzdem zusammen etwas unternehmen, aber hatte sehr stark dieses Ziel im Kopf, dass es sich in 2 Monaten ändern wird mit der Abgabe der Masterarbeit.
Sie arbeitet seit 3 Monaten nun auch in Vollzeit und muss auch öfters Überstunden machen, sodass sie oft erst um 20/21 Uhr zuhause ist.
In den letzten beiden Monaten habe ich gemerkt, dass die Zuneigung weniger geworden ist, sie mir nicht mehr so oft geschrieben hat oder gesagt hat, dass sie mich liebt. Ich habe im Dezember oft gefragt, was denn los sei und ich doch merke, dass irgendetwas ist, aber sie hat dies immer verneint. Erst vor einer Woche, als ich sie noch einmal gefragt habe, ist sie mit der Sprache rausgerückt. Sie hat dieses Gefühl, dass irgendetwas nicht stimmt und es geht ihr nicht mehr aus dem Kopf. Es tut ihr so leid, aber sie ist sich über ihre Gefühle nicht mehr sicher. Ich bin total verletzt und habe panische Angst, dass es vorbei ist. Einerseits weil ich sie nicht verlieren, andererseits weil ich einen erneuten Neuanfang (neue Wohnung, alleine wohnen) nicht noch einmal schaffe, und diesmal sogar ohne den Rückhalt meiner Familie. Ich habe dies vor 3 Jahren schon einmal durchgemacht.
Meine Frage ist nun, wie ich mich verhalten soll. Sie braucht Zeit, um sich über die Gefühle im Klaren zu werden, und ich möchte ihr auch keinen Druck machen. Sie ist momentan übers Wochenende zu Hause bei ihren Eltern. Ist dieser Abstand denn überhaupt gut momentan? Wenn man sich aus den Augen verliert, denkt sie doch weniger an mich und tendiert erst recht zu der Trennung, oder was meint ihr?
Wäre es nicht hilfreich, wenn sie wieder zurück nach Hause käme und wir gemeinsam Zeit verbringen könnten?
Wir haben uns in den letzten Tagen auch noch geküsst und umarmt. Es ist also nicht so, dass wir uns komplett fremd sind.
Sie hat mir gerade noch geschrieben, dass sie die ganze Situation nicht so wollte und mich nicht verletzten will, sie immer für mich da ist, egal was passiert und gerade gar nichts weiß. Sie hat auch gesagt, dass sie eher mit mir hätte reden müssen. Für mich klingt das leider manchmal so, als ob sie sich schon für die Trennung entschieden hat.
Wenn sie also wieder nach Hause kommen sollte, wie verhalte ich mich dann? Mache ich gar nichts mehr für die Uni, wenn sie da ist? Mache ich alles, worauf sie Lust hat oder wirkt dies dann auch zu aufdringlich und unsexy? Ach, ich bin gerade einfach so durcheinander...
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