Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Wir leben nur noch wie Bruder und Schwester...Ich weiss nicht weiter.

Du musst auch nicht für den Rest deines Lebens auf Sex verzichten.

Vermutlich würde ich mir an deiner Stelle jemanden suchen, wenn mein Bedürfnis nach Sex so stark wäre.

Aber damit sind wir doch schon wieder beim Thema offene Beziehung, die sie im Moment noch ausschließt.

Ich schätze ihre, dass es auf den Klassiker hinauslaufen wird. Eines Tages lernt sie einen Mann kennen, mit dem sie dann früher oder später eine Affäre beginnen wird.
Und in dem Fall halte ich das noch nicht einmal für moralisch verwerflich.
 
Es gibt Beziehungen,welche sich durch Gespräche und Therapie sexuell verbessern können.

Aber zahlreiche Beziehungen,welche sexuell nicht mehr laufen, können sich sexuell nicht mehr verbessern,
da Sex viel mit dem Unterbewusstsein zu tun hat.

Ob sich Paare wegen dem fehlenden Sex nun gleich trennen müssen, bleibt jedem selber überlassen.


Eine sexuelle Beziehung kann man schnell und leicht finden, einen langjährigen Partner aber nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo SiWü74, die Lustlosigkeit Deines Mannes ist nicht in Dir bgründet. Das kam ja schon deutlich heraus. Du fühlst Dich nicht mehr begehrt und glaubst, es läge an Dir. Dabei hat Dein Mann vmtl "nur" Versagensangst. Die andere Seite, die nachlassende (geschwundene?) sex. Anziehung seinerseits durch die Veränderungen, da kann er dran arbeiten. Erworbenes Übergewicht, Eßkultur usw sind nicht schicksalhaft. Es steht allerdings zu befürchten, daß Ihr beide nicht mehr allzu viel Energie in den Erhalt der Ehe legt.
 
Ich denke, dass viele Paare ein ähnliches Problem haben. Hauptsache ist Kommunikation. Hast du versucht, mit deinem Mann zu besprechen, was du nicht magst? Wenn ja, wie war seine Reaktion? Ist er bereit etwas zu ändern?
 
meine erfahrung ist, das solche ehen - heutzutage, bei den generationen früher wars nicht ganz so extrem - die dauer eines lebens nicht ÜBERLEBEN. entweder wird sich getrennt oder fremdgegangen, beides keine option für menschen die ihren partner lieben und schätzen.


liebe te,

leider gibt es in deiner "biographie" mit diesem mann IMO ein grosses problem : euer sexleben war von anfang an nicht besonders prickeld, sondern eher unterdurchschnittlich, sagst du ja selbst. und leider - hier muss ich cucaracha in teilen zustimmen - ist es tatsächlich relativ normal, dass in den meisten langzeitbeziehungen (u.a. ehen), der sex im laufe der zeit quantitativ abnimmt. teilweise massiv (was dann zu der imo etwas zu pauschalen mehrheit von cucaracha führt, d.h. gar kein sex mehr), teilweise nur im rahmen, d.h. seltener, aber immer noch oft genügend sex.


die frage hilft dir nicht mehr, da du die vergangenheit nicht ändern kannst, aber warum hast du einen grossteil deines lebens mit einem mann verbracht, mit dem schon in jungen jahren kein wirklich schönes sexleben möglich war? war dir sex einfach nicht wichtig genug? wenn ja, warum ist der sex dir jetzt "plötzlich" wichtig? geht es dir eher um das begehrt werden? um einen partner, der dich als frau wahrnimmt und seinerseits auch mal was tut für die beziehung?


wenn ich deine beschreibung richtig verstehe, ist das problem, dass dein mann sich generell gehen lässt, und nicht wirklich ein paar-leben mit dir führt. das zeugt in meinen augen nicht gerade von respekt für den partner. man sollte sich immer mühe geben, auch nach sovielen jahren noch - ganz unabhängig vom sexleben.


nun aber zurück zum ist-status. ich kann mir nicht vorstellen, dass du deinen mann - was den sex angeht - ändern kannst. schon in jungen jahren hatte er scheinbar keinen besonders hohen sexdrive, und auch keine besondere motivation es irgendwie besonders zu gestalten. und du hast dich damit zufrieden gegeben. die chance, dass sich da JETZT noch irgendwas zum guten wendet sehe ich bei ungefähr 0% (sorry für die harten worte). selbst in jungen jahren dürfte es schwierig gewesen sein, einen solchen mann (gilt aber auch für beziehungen, wo die frau "das problem" ist) in sofern "zu verändern", dass schöner sex mit ihm regelmässig möglich ist, aber nach so vielen jahren? da ist imo hopfen und malz verloren, wie man so schön sagt.


an deiner stelle würde ich in ruhe in mich gehen und mir eine reihe fragen stellen, :

1) was ist mir selbst wichtig?
2) gehts mir um sex?
3) um das körperliche?
4) um das gefühl, geliebt und begehrt zu werden?
5) respekt in der beziehung?
6) paarerlebnisse

und so weiter. werde dir im klaren darüber, was dein partner tun und ändern müsste, damit du glücklicher wärst. und dann frage dich, ob diese "änderungen" zu viel verlangt wären, und wenn nicht, ob eine chance besteht, dass diese änderung stattfindet.

zusätzlich dazu musst du dich fragen, was die qualität eurer bezeihung ausmacht, was deinen mann für dich zu etwas besonderem macht. losgelöst vom sexleben. welche gründe gibt es, bei ihm zu sein? was macht dich glücklich an ihm? was müsste er besser oder anders machen, oder was könntest du selbst tun?

wenn du dir über alles im klaren bist, kannst du eine entscheidung treffen. gut möglich, dass es bei euch gar keine basis mehr gibt für eine beziehung. gut möglich, dass nur ein paar stellschrauben gedreht werden müssen. das steht und fällt imo aber damit, wie wichtig dir sex, also das körperliche, jetzt, mitte 40, tatsächlich sind. in diesem punkt wirst du von deinem partner wohl keine grosse veränderung bekommen. in anderen punkten vielleicht schon.


die richtung, in die cucaracha hier geht (kein sex normal, fremdgehen/affäre), gefällt mir persönlich nicht. mir tun leute leid, die sich auf diese art und weise mit "sex im alter" (und mal im ernst liebe te, du bist 44, also noch jung!) abfinden bzw es als normal empfinden, dass es eben so ist.

ich kenne genug leute, die auch nach vielen vielen jahren noch regelmässig sex haben. aber auch das nützt dir natürlich mit deinem problem ebensowenig wie die feststellung,dass kaum noch sex normal ist
 
Meine Erfahrung ist, dass die Mehrheit der langjährig verheirateten Ehepaare keinen Sex mehr miteinander haben.

weiß nicht ob man das so verallgemeinern kann, es hängt doch sehr davon ab wie die beziehung zwischen den menschen ist.. die leute gewöhnen sich eben schnell und wollen nicht aus ihrer komfort zone raus .. das heißt für sie aber nicht dass sie sich nun einfach damit abfinden sollte ..

ich finde du solltest erneut das gespräch suchen, bis eben eine lösung dabei raus kommt. vl. eine paartherapie in erwägung ziehen die raus findet wo genau das problem liegt ?
 
Hallo liebe Community,
ich weiss leider nicht mehr so richtig weiter. Vielleicht kann mir jemand noch einen Rat geben.
Ich fang mal an meine Geschichte zu erzählen:
Mein Mann (47 Jahre) und ich (44 Jahre) sind seit knappen 26 jahren zusammen und davon 20 Jahren verheiratet.
Haben 2 Söhne (21 Jahre und 16 Jahre).
Als Familie funktioniert alles super, nur als Ehepaar wird es halt immer schlimmer.
Am Anfang war alles schön, so wie es sein soll in einer Ehe. wir haben Ausflüge gemacht, waren hin und wieder mal aus, sind Tanzen gegangen. Mal mit Freunden mal alleine.Ich muss aber dazu sagen, dass wir nie ein super Sexleben hatten. Leider lag das Problem bei meinem Mann.Er denkt viel nach und macht sich oft viele Gedanken, was ihm auf die Psyche schlägt. Sein Job macht ihm auch keinen Spass, sucht sich aber auch nichts neues.Wir hatten Sex, aber eben nicht sehr häufig. So wie es aber war, war es für mich okay. Damit konnte ich gut leben.
Mit der Zeit ist leider irgendwie alles eingeschlafen. Zuerst bemerkte ich das so gar nicht, weil man sich ja um naja ich sag es mal so, man hat halt den Alltag zu bewältigen, Arbeit, Haushalt, Kinder.
An richtigen Sex, was ja ein Ehepaar auch mal hat, war gar nicht zu denken. Mein Mann war irgendwann auch mal beim Arzt und lies sich solche Tabletten für die Manneskraft verschreiben. Naja das ging dann mal so mal so. Die Granate im Bett war er eh nie. gab sich auch meiner Meinung nach nie richtig Mühe.Irgendwann ging es nicht mal damit.
So nun ist vergangendes Jahr unser grosser Sohn ausgezogen. Und irgendwie begann ich da über unsere Ehe nachzudenken.
Ob ich da plötzlich mehr Zeit hatte, oder hätten wir als Paar gehabt.Vorher bemerkt ich aber auch, das mein Mann sich auch körperlich veränderte. Er bekam einen Bauch, der dicker und dicker wurde.
Mich allerdings dann total abtörnt.
Ich finde ihn auch nicht mehr sexuell anziehend.
Wir unternehmen nichts als Paar, und wenn doch, dann immer nur mit Familie, oder Freunden oder so. Also nie als Paar alleine.
Manchmal bin ich einfach nur noch genervt von ihm, mich stört manchmal wie er isst, wie er trinkt,
ich weiss dass es so nicht richtig ist, aber er nimmt mich als Frau nicht wahr.
Er begehrt mich nicht.
Vor einem Jahr habe ich das Gespräch mit ihm gesucht und sogar Trennung angesprochen, dass wir etwas ändern müssen,..und das ich so in der Ehe nicht mehr so richtig glücklich bin. Das es sich nur noch wie Bruder und Schwester anfühlt.
Kein Sex , keine gemeinsamen Erlebnisse, nichts.
Er selber hat es nicht so empfunden, für ihn war es alles okay.
Es versprach mir , dass er wegen seinem Problem der Mannerkraft zum Arzt geht und dagegen etwas unternehmen möchte. Natürlich mit der Bitte, ihn dabei zu unterstützen.
Ich setze ihn auch nicht unter Druck, lasse ihn auch wegen dem Sex in Ruhe( weil die letzten Male ging es leider total in die Hose). Das ist allerdings schon 10 Monate her.
Ich kann allerdings auch nicht sagen, ob ich selber um diese Ehe kämpfen möchte.
Ich weiss nicht, ob es nur noch Gewohnheit ist.
Ich weiss aber, das mein Mann mich liebt. Er hört mir zu, er steht zu mir, wir können über Gott und die Welt reden,nur nicht über unsere Probleme (mein Mann kann es nicht).
Aber reicht mir das? Möchte ich das die nächsten Jahre.
Ich bin ratlos, weiss nicht wirklich weiter.

Das ist die exakte Beschreibung meiner Ehe seit nunmehr 15 Jahren. Ich habe mich auch schon in andere Frauen verliebt, bzw. fand andere Frauen sexuell sehr anziehend aber das waren genau diese Charaktere mit denen ich vor meine Ehe nur Stress und Ärger hatte und deswegen niemals mit ihnen eine harmonische Ehe hätte führen können. Darunter hätten die Kinder schwer gelitten und das wollte ich auf keinen Fall.
.
Ich wäre ja schon froh wenn meine Frau sich einmal sexy stylen würde, aber diesbezüglich macht sie NULL. Sie kommt mir manchmal vor wie ein Mann.
 

Anzeige (6)

Autor Ähnliche Themen Forum Antworten Datum
E Hilfe : wir leben nur noch nebeneinander her Liebe 34
G Manchmal verläuft das Leben komisch... Liebe 108
G Mit 30 noch Jungfrau? Was noch tun im Leben? Liebe 34

Ähnliche Themen

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben