FreshDumbledore
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@euFrank: Es tut mir leid, aber dein Beitrag hat mir nicht wirklich weiter geholfen. Mir ist durchaus bekannt das es Kritik an Libetts Experimenten gibt, allerdings widerlegt diese Kritik meiner Meinung nach nicht die Aussage, dass es keine Willensfreiheit gibt.
Die Aussagen von Roth halte ich für einen dümmlichen Selbsttäuschungsversuch. Wenn er sie wirklich so getroffen hat. Sicher kann der Mensch sich konditionieren in einer bestimmten Situation auf eine bestimmte Art zu handeln. Aber auch für diese Konditionierung gibt es einen Grund, denn der Mensch sich nicht aussuchen konnte. Und wenn er ihn sich bewusst ausgesucht hat, dann gibt es auch dafür einen Grund.
Auf den ersten Blick mag das logisch klingen, zu sagen ich bereite mich auf eine Situation vor und traininere, und das ist dann Willensfreiheit, aber zu sagen das man durch freien Willen seine Zukunft determiniert ist einfach Schwachsinn. Auch die Entscheidung seinen Willen zu determinieren war determiniert. Es gibt kein Entrinnen.
Und für mich gebietet der Verstand keinesfalls das ich an die Willensfreiheit "glauben" müsste. Willensfreiheit lässt einen ständig in der irrigen Annahme, das Leute das tun würde, was aus der eigenen Sicht am Besten ist. Deine und meine Erfahrung lehren, dass dem nicht so ist. Ich weiß eben das meine Freundin im Bad eine viertel Stunde länger braucht als sie sagt. Deswegen stelle ich mich darauf ein und rege mich nicht auf😀.
Wenn ich von der Annahme ausgehe Sexualstraftäter sind in ihrem Handeln determiniert (was ihr Verhalten und wissenschaftliche Untersuchen nahelegen), dann könnte man ihnen vielleicht besser helfen. Anstatt zu ignorieren, was nicht sein darf, hätten Leute die merken, dass bei ihnen etwas nicht stimmt eventuell den Mut sich in Behandlung zu begeben.
Die Aussagen von Roth halte ich für einen dümmlichen Selbsttäuschungsversuch. Wenn er sie wirklich so getroffen hat. Sicher kann der Mensch sich konditionieren in einer bestimmten Situation auf eine bestimmte Art zu handeln. Aber auch für diese Konditionierung gibt es einen Grund, denn der Mensch sich nicht aussuchen konnte. Und wenn er ihn sich bewusst ausgesucht hat, dann gibt es auch dafür einen Grund.
Auf den ersten Blick mag das logisch klingen, zu sagen ich bereite mich auf eine Situation vor und traininere, und das ist dann Willensfreiheit, aber zu sagen das man durch freien Willen seine Zukunft determiniert ist einfach Schwachsinn. Auch die Entscheidung seinen Willen zu determinieren war determiniert. Es gibt kein Entrinnen.
Und für mich gebietet der Verstand keinesfalls das ich an die Willensfreiheit "glauben" müsste. Willensfreiheit lässt einen ständig in der irrigen Annahme, das Leute das tun würde, was aus der eigenen Sicht am Besten ist. Deine und meine Erfahrung lehren, dass dem nicht so ist. Ich weiß eben das meine Freundin im Bad eine viertel Stunde länger braucht als sie sagt. Deswegen stelle ich mich darauf ein und rege mich nicht auf😀.
Wenn ich von der Annahme ausgehe Sexualstraftäter sind in ihrem Handeln determiniert (was ihr Verhalten und wissenschaftliche Untersuchen nahelegen), dann könnte man ihnen vielleicht besser helfen. Anstatt zu ignorieren, was nicht sein darf, hätten Leute die merken, dass bei ihnen etwas nicht stimmt eventuell den Mut sich in Behandlung zu begeben.