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Wieviel Geld sollte man auf dem Konto mindestens haben?

bird on the wire

Aktives Mitglied
Meinst Du mit den 200 € bzw. den 5000 € der Freundin die gesamten Ersparnisse?

Wenn das so ist, dann finde ich 200 € zu wenig.

Als Richtwert finde ich einen Betrag angemessen, von 2 größeren Reparaturen oder 1 Reparatur und 1 größere Anschaffung.
Ich wäre da auch eher bei einem finanziellen Polster von mehreren 1000 €. Mir sind Schulden, Konto überziehen etc. auch einfach zu teuer. Ich sorge lieber entsprechend vor, damit ich nicht in finanzielle Schwierigkeiten komme bei Unvorhergesehenem
 

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S

SoNicht

Gast
Mache mir gerade Gedanken, wieviel Geld man auf dem Konto immer mindestens haben muss, um nicht am Hungertuch nagen zu müssen?

Meine Freundin sagt immer, sie würde niemals unter 5.000 € haben wollen, damit sie zufrieden leben kann. Sie rümpft aber über Menschen die Nase, die noch nicht mal 5.000 haben.

Ich habe immer 200€ als Notgroschen und 50€ sowieso im Haus. Gehe ganz normal arbeiten und bekomme Plus Minus 1.600€ Netto raus. Also mal bisschen mehr, mal bisschen weniger.
5000€ auf dem Konto, wie lebst man davon wenn's drauf bleibt?
Der momentane Kontostand bringt es nicht, es muss ja jeden Monat was dazu kommen, das der so bleibt.
Die Möglichkeit, beliebig viel Geld auf dem Girokonto ansammeln zu können, verleitet rund die Hälfte aller Deutschen dazu, das Girokonto als eine Art Sparkonto zu verwenden.
Das große Problem dabei: Die niedrigen Zinsen machen eine Geldanlage auf dem Girokonto wenig lukrativ – meist verliert das Geld der Sparer dort durch Inflation und Teuerung stärker an Wert, als die Zinsen es ausgleichen können
Notgroschen hatte man früher auf dem Sparbuch, jeden Monat was dazu und wen es gebraucht wurde abgeholt.
Aber selbst da gibt es heute nur noch fast nix:
 
S

Steffi88

Gast
Also ich bekomme eigentlich noch mehr. Aber ich habe mal einen Selbstversuch gestartet und möchte 2 Monate mindestens erstmal mit so wenig wie Möglich Geld auskommen. Das andere, was mir eigentlich zusteht, fließt in Projekte bzw. meiner Arbeit zurück, was ich als Spende verrechne. Und meiner Ansicht nach sind 1.600€ sehr wenig Geld. Denn man kann bei dieser Summe ja noch nicht mal von Vermögen sprechen. Wenn ich mir vorstelle, das jemand noch weniger drittel von dieser Summe erhält, bin ich froh, wenn ich mit meinem sonstigen restlichen Geld soziale Einrichtungen unterstütze. Sonst habe ich es immer für alles Mögliche wie etwa für Mode, Kosmetik, Autos (ich fahre selbst 2 Autos und mein Mann hat auch mehrere Autos, zusammen haben wir aber noch weitere 2 Familienautos. Ist bei uns so üblich.
 

Doratio

Aktives Mitglied
2 -3 Nettogehälter sind schon ein guter Anhaltspunkt. Der Grund dafür ist auch ganz einfach. Sollte dein Arbeitgeber mal überraschend Pleite gehen, oder längerfristig Kurzarbeit verordnen, dann hast du ein ausreichendes Polster um dich über Wasser zu halten.
Auch plötzlich auftauchende Ausgaben wie Reparaturen verlieren damit ihren Schrecken.
Lieber zu viele Rücklagen, als zu knapp kalkuliert.
 
S

Steffi88

Gast
2 -3 Nettogehälter sind schon ein guter Anhaltspunkt. Der Grund dafür ist auch ganz einfach. Sollte dein Arbeitgeber mal überraschend Pleite gehen, oder längerfristig Kurzarbeit verordnen, dann hast du ein ausreichendes Polster um dich über Wasser zu halten.
Auch plötzlich auftauchende Ausgaben wie Reparaturen verlieren damit ihren Schrecken.
Lieber zu viele Rücklagen, als zu knapp kalkuliert.
Ich bin finanziell gut abgesichert. :)
 

F123

Mitglied
Giro habe ich nie viel.... evt ende des Monats noch 500€?
ich schiebe zur Not vom TG etwas rüber ,da halte ich meist 10-15k (für größere Sachen " Auto?")

ansonsten ist mein Ziel: 1,5 Jahre mit irgendwas zur Not zu überbrücken (Krankengeld oder Arbeitslosengeld?) das bilde ich durch etwas Festgeld ab (ca 20k) was in 5k Schritten alle 6 Monaten ausläuft.

und was über diesen Marken ist landet im Depot :)
 

Andreas900

Sehr aktives Mitglied
Kommt auf die persönlichen Lebensverhältnisse an.

Als Eigentümer braucht man mehr Rücklage als ein Mieter
Mit Familie braucht man mehr
Im Alter braucht man mehr
Auch macht es Sinn, auf größere Ausgaben hin zu planen

Faustformel sind 3 Nettogehälter als Rücklage. So kann man auch eine kurze Zeit der Arbeitslosigkeit mit Rücklage und Arbeitslosengeld gut überstehen. Und egal ob die Waschmaschine kaputt geht oder was größeres am Auto ist, beides ist ohne Sorge machbar.

"Rücklage" bedeutet für mich aber alles, nicht nur Girokonto sondern auch andere allzeit verfügbare Sachen wie Bargeld oder Tagesgeld. Auf dem Girokonto würde ich aber immer mindestens 500 € liegen haben, damit kein unerwarteter Einzug (Steuer o.ä.) mich ins Minus rutschen lässt.
 

Jolina87

Aktives Mitglied
Die 2-3 Nettogehälter sind in soweit passend das die Meisten von uns entsprechend ihrer Verhältnisse leben. Bedeutet wer 4000 Netto verdient hat warscheinlich auch ganz andere Dinge die ersetzt werden müssen als jemand der von 1200 lebt.
Wenn dir TE die 2-3 zu viel sind dann überleg was du hast und was du tun würdest wenn es kaputt geht.
Deine Küche z.b. gehört die dem Vermieter rufst du den an. Gehört die dir und der Kühlschrank geht kaputt was machst du dann? Neuer? Ebay Kleinanzeigen? Ohne leben?
Rechne zusammen was ein teurer und ein billiger notfall bei dir bedeuten würde. Dann hast du einen individuellen Ansatz

Ansonsten kommt es ungemein darauf an wofür man welches Konto nutzt.
Ich bin ein Großer fan von mindestens 1000 € auf dem Giro. Nicht zum sparen sondern damit wenn der monat etwas teurer wird oder was unvorhergesehenes kommt der Dispo nicht angerührt wird. Als ich noch primär mit dem Girokonto hantiert habe hab ich die 1000 dann immer so behandelt als ob es 0 € wären. Mein Notgroschen war seperat und erreichbar auf dem Sparbuch.

200 wäre mir definitiv zu wenig. Als notgroschen im Portmonee falls man jetzt auf gleich irgendwo in Bar zahlen muss, ja. Aber für ernsthafte notfälle ist das zu wenig. Aber wenn du optimistisch bist das nie etwas passiert warum nicht.

5000 klingt ok. Das wäre bei 1600 Netto nur Knapp über den 3x. Wenn dasauf dem Giro liegt wäre nur zu überlegen ob es nicht woanders besser liegt wo es ebenso erreichbar ist aber zumindest ansatzweise Zinsen bekommt.

Die frage ist aber ob das alles ist. Wenn es keine Fonds, Sparpläne, Tagesgeld oder sonst was gibt finde ich beide beträge für jemanden der bereits ein paar Jahre arbeitet wenig. Urlaub, Rente, neues Auto alle paar Jahre (wenn man fährt) usw.. Das muss ja bespart werden, unabhängig vom Notgroschen.
 

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