Wie "schön", dass es anderen auch so geht. Manchmal mag man ja unter Familie/Freunden seinen Mund gar nicht mehr aufmachen, weil man das Gefühl hat, dass einen keiner versteht. Ich stecke mitten in der Jobkrise und der Gedanke, die nächsten 30 Jahre von morgens bis abends im Büro zu sitzen, machen mich langsam krank. Jetzt gucke ich mich zwar nach anderen Jobs um, aber da ist eben auch der finanzielle Aspekt nicht außer Acht zu lassen. Ich könnte jetzt definitiv was anderes machen, aber dann gehe ich nur noch arbeiten, um meine Wohnung, Versicherungen, Auto und Sprit zu bezahlen. Und ein paar Kröten bleiben noch zum Essen übrig. Ja super, ist das der richtige Weg? Arbeiten, vielleicht mit ein bisschen mehr Spaß, aber chronisch Pleite?! Super. Ich habe zwar noch einen Nebenjob, aber in dem müsste ich dann zwangsläufig auch mehr arbeiten, damit ich wenigstens noch was sparen kann.
Ich weiß nicht, in welche Richtung ich soll. Mich überfällt nach kurzer Zeit immer eine Monotonie und Langeweile im Büro, dass ich das Gefühl habe, dass es im Prinzip gar nichts für mich gibt. Und ich kenne einige, die wirklich glücklich in ihrem Job sind... wieso nicht ich?!
Ich stehe vor der Arbeitslosigkeit, drehe mich im Kreis, habe keine Ahnung wie es weitergehen soll.. ja und am Ende wird mir erstmal nichts anderes übrig bleiben, als wieder ins Büro zu gehen, bis ich weiß, was ich will, was mich glücklich macht oder endlich der Lottogewinn kommt.