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(Wie viel) muss man beim Studium wirklich Üben?

Dazu kann ich nur eines sagen:

Ich habe für mein Abitur nicht gelernt. Auch in der Oberstufe des Gymnasiums nicht. Weder auf Klausuren, noch Hausaufgaben und nicht auf die großen Abi Prüfungen. Ich habe ein Abitur von 2,1

Ich habe ein abgeschlossenes Physikstudium und derzeit befinde ich mich in meinem Zweitstudium und dazu sei gesagt:

Im Physikstudium hatte ich oft 70 bis 80 Stunden Wochen! Damals hätte ich mir gewünscht, dass ich so wie "normale Berufstätige" diese "lächerlichen" 40 Stunden Wochen hätte.

In den höheren Semestern wurde es besser. Ich war damals entsetzt das sie uns plötzlich etwas Freizeit zugestehen! Sind die denn wahnsinnig, so ganz ohne Resozialisierung?! Wir wussten ja gar nichts mehr damit anzufangen... 🙄

In meinem Zweitstudium habe ich nun meine 40 Stunden Woche, aber das liegt daran, dass ich durch mein erstes Studium viele Vorteile habe, da die Fächer zusammen passen.

Und natürlich dauert eine Woche sieben Tage lang! Es ist keine Seltenheit, dass man Sonntags bis in die Nacht lernen muss, oder an sonnigen Tagen in der Bib. sitzt anstatt in der Sonne im Park!

Das ganze hängt aber auch vom Fach ab. Es gibt auch genug Studiengänge, da hat man fast nichts zu tun. Dafür haben Leute, wie z.B. Germanisten "studierte Arbeitslosigkeit".

Muss jeder für sich selbst entscheiden...
Anscheinend wird es also doch nicht ganz so leicht.
Naja ich werde es sehen wenn mein Studium beginnt,
Danke für die vielen antworten, Ich werde mich dann melden und schreiben wie schwer für mich das Studium ist.
ach ja
@Gast einige der Skripts sind über 100Seiten lang. bist du dir sicher das das nur einer Vorlesung entspricht? ich hatte mir letztes mal nur denn ersten Angesehen der 9Seiten lang war. da könnte ich mir ja vorstellen die dreifache Menge täglich zu lernen, aber ich hab kein bock 300seiten am tag zu lesen.

du musst sowas anwenden können, da reicht auswendig lernen nicht
Ich kann ehe dinge am besten lernen, indem ich die Logik dahinter verstehe.
 
Zuletzt bearbeitet:
Anscheinend wird es also doch nicht ganz so leicht.
Naja ich werde es sehen wenn mein Studium beginnt,
Danke für die vielen antworten, Ich werde mich dann melden und schreiben wie schwer für mich das Studium ist.
ach ja
@Gast einige der Skripts sind über 100Seiten lang. bist du dir sicher das das nur einer Vorlesung entspricht? ich hatte mir letztes mal nur denn ersten Angesehen der 9Seiten lang war. da könnte ich mir ja vorstellen die dreifache Menge täglich zu lernen, aber ich hab kein bock 300seiten am tag zu lesen.


Ich kann ehe dinge am besten lernen, indem ich die Logik dahinter verstehe.

Die lange mit 100 Seiten + x sind zum Teil für ein Semester bzw. mehre Wochen.
So 30-50 Seiten Lehrbuchstoff (im Skript natürlich weniger in der Kurzform) pro Vorlesung (je Woche) sind normal.

In jeden Skript steht aber sowas drin: "Das Skript dient zur Unterstützung der Vorlesung. Es ersetzt aber weder das Selbststudium der relevanten Fachliteratur, noch den Besuch der Vorlesungen, Übungen und Tutorien."

Am besten wartest du erstmal ab, wie die Dozenten und Prof. so ticken. Das ist von Prof. zu Prof. unterschiedlich, da jeder mehr oder weniger lehren darf, was er möchte. Dabei legt jeder Prof sein eigenes Tempo vor und definiert den Umfang des Moduls. Wer bei Prof X. durch die Klausur rasselt, kann also durchaus im nächsten Semester bei Prof. Y (die Prof. wechseln sich bei den Modulen oft ab) locker mit 1,0 bestehen.
 
wenn ich es richtig gelesen habe, studierst du e-technik, ja?

das ist wirklich nicht so simpel.. mathe ist da nicht ohne!
kenne auch ingenieurwissenschaften und es ist da einfach so, dass du viel mehr in kurzer zeit lernst. stell dir vor, du lernst den abistoff in zwei wochen (in mathe).
das klingt jetzt vielleicht abschreckend, aber man gewöhnt sich auch daran! also: keine angst, aber respekt ist angesagt.
noch ein kleiner tipp: bleib von anfang an am ball und mache regelmäßig die übungen. auch wenn es am anfang leicht ist, das steigert sich sehr schnell.
 
wenn ich es richtig gelesen habe, studierst du e-technik, ja?

das ist wirklich nicht so simpel.. mathe ist da nicht ohne!
kenne auch ingenieurwissenschaften und es ist da einfach so, dass du viel mehr in kurzer zeit lernst. stell dir vor, du lernst den abistoff in zwei wochen (in mathe).
wie man hat 2 ganze Wochen Zeit um Mathe zu lernen. Ich beschwer mich schon immer das ich in diesen Fach auf meine Mitschüler warten muss, hab letztes Jahr quarsie nur den Lehrern ab und zu zugehört und 1sen Geschenk gekriegt (auf einer FOT). wir hatten aber nicht viele Themen. Kurvendiskussion von Funktionen mit Natürlichen Exponenten und Wahrscheinlichkeitsrechnung wobei wir da nur aufgaben gerechnet haben welche man mit Baumdiagramm lösen kann(ich hielt es eigentlich für unnötig es zu zeichnen, leichten aufgaben z.b. Wahrscheinlichkeit für 6 richtige im Lotto ausrechnen kamen nicht dran was nicht heisst, dass ich das nicht auch rechnen kann).
Also so Schätzungsweise reicht auch ein Tag um das zu Lernen(ich habe kein vergleich zum Abi), wobei ich nicht weis wie viel ich beim Studium dann noch mit meiner Logik arbeiten kann.
 
Das kann man wohl pauschal nicht beantworten, das kommt auf den Studiengang an. Ein Mediziner oder Jurist lernt anders und natürlich auch andere Dinger als jemand der Sozialpädagogik studiert ...
 
wie man hat 2 ganze Wochen Zeit um Mathe zu lernen. Ich beschwer mich schon immer das ich in diesen Fach auf meine Mitschüler warten muss, hab letztes Jahr quarsie nur den Lehrern ab und zu zugehört und 1sen Geschenk gekriegt (auf einer FOT). wir hatten aber nicht viele Themen. Kurvendiskussion von Funktionen mit Natürlichen Exponenten und Wahrscheinlichkeitsrechnung wobei wir da nur aufgaben gerechnet haben welche man mit Baumdiagramm lösen kann(ich hielt es eigentlich für unnötig es zu zeichnen, leichten aufgaben z.b. Wahrscheinlichkeit für 6 richtige im Lotto ausrechnen kamen nicht dran was nicht heisst, dass ich das nicht auch rechnen kann).
Also so Schätzungsweise reicht auch ein Tag um das zu Lernen(ich habe kein vergleich zum Abi), wobei ich nicht weis wie viel ich beim Studium dann noch mit meiner Logik arbeiten kann.

Blub 🙄 und Bullshit.

Das schöne ist, dass so ziemlich alle mit diesem dummen Geschwätz an der Uni erst einmal den Kopf gewaschen bekommen.

Kleine Anmerkung: Alleine die Frage was eine Ableitung einer Funktion ist dauert i.d.R. ein gutes Jahr bei einer Arbeitsintensität von ca. 60 Stunden Wochen.

Nur weil du aus der Schule Überschriften kennen gelernt hast, mehr nicht, darfst du nicht glauben, dass du weisst worum es geht.
 
Blub 🙄 und Bullshit.

Das schöne ist, dass so ziemlich alle mit diesem dummen Geschwätz an der Uni erst einmal den Kopf gewaschen bekommen.

Kleine Anmerkung: Alleine die Frage was eine Ableitung einer Funktion ist dauert i.d.R. ein gutes Jahr bei einer Arbeitsintensität von ca. 60 Stunden Wochen.

Nur weil du aus der Schule Überschriften kennen gelernt hast, mehr nicht, darfst du nicht glauben, dass du weisst worum es geht.

wie? eine Ableitung war bei uns eine Funktion die die Steigung bei einem x Wert angibt.
Die zweite Ableitung gibt die Zunahme oder Abnahme der Steigung an.
die dritte Ableitung gibt Zu/Abnahme der Zu oder Abnahme der Steigung an.
Wieso sollte das ein Jahr dauern? ich hab auch nie behauptet das wir die Themen intensiv behandelt haben. Ich hab ehr im gegenteil gesagt das wir bei der Wahrscheinlichkeitsrechnung nur bis zum Baumdiagramm gekommen sind. wir haben Extrempunkte, Sattelpunkte, Wendepunkte, Funktions Bestimmungen, Flächeninhalte und Rauminhalte von Rotationskörpern durch genommen und noch ein par andre Kleinigkeiten. Wir hatten das mit Funktionen wie z.b.
F(x)=4x³+3x²+4x-6 gemacht.
 
Zuletzt bearbeitet:
wie? eine Ableitung war bei uns eine Funktion die die Steigung bei einem x Wert angibt.
Die zweite Ableitung gibt die Zunahme oder Abnahme der Steigung an.
die dritte Ableitung gibt Zu/Abnahme der Zu oder Abnahme der Steigung an.

Was ist x?

Was für eine Funktion?

Auf welchen Räumen definiert und mit welcher Dimension?

Was ist Steigung?

Was ist zu- oder abnahme?

wir haben Extrempunkte, Sattelpunkte, Wendepunkte, Funktions Bestimmungen, Flächeninhalte und Rauminhalte von Rotationskörpern durch genommen und noch ein par andre Kleinigkeiten.

Kleinigkeiten? All das für sich sind bereits riesen große Themen!

Wir hatten das mit Funktionen wie z.b.
4x³+3x²+4x-6 gemacht.

Was ist das? Eine Funktion ist das gewiss nicht.

Mathematik ist ordentlich!

Hier zum ansehen mal zwei sehr gute Analysis (Was du unter Funktionen kennst) und Algebra (Was du unter Grundrechenarten und auch Vektorrechnung kennst) Skripte aus meiner Uni.

Links:

http://home.mathematik.uni-freiburg.de/soergel/Skripten/ANALYSISmitBildern.pdf

http://home.mathematik.uni-freiburg.de/soergel/Skripten/ALGEBRAmitBildern.pdf

Und das ist nur die Spitze der Grundthemen! Da kommt dann noch vieles mehr!
 
Also, so wie ich das sehe, bist du anscheinend durchaus mathematisch begabt. Allerdings kannst du allein mit dieser Begabung nicht ein Studium durchziehen, weil vieles nicht trivial ist und du auch viel mehr Stoff in einer kürzeren Zeit lernst, als an einer Schule.
Du hast geschrieben du gehst an eine Fachhochschule, durch die Organisation ist dort vieles "freundlicher" als an einer Universität.
Aber auch wieder typabhängig...
Du wirst dich in deinem Studium sicherlich mit der höheren Mathematik auseinandersetzen.
Schau mal, hier ist eine Online-Formelsammlung:
Da kannst du mal schauen, was auf dich zukommt.
Höhere Mathematik - Formelsammlung -- in HTML und PDF

Im ersten Semester wirst du dich sicherlich mit komplexen Zahlen, Folgen und Reihen und Vektoren beschäftigen.

Kannst dich ja mal reinlesen.

Aber ganz wichtig:
Letzten endes wird dir hier niemand sagen können, wie und inwieweit du für dein Studium geeigent bist.
Du brauchst dir auch keine Sorgen machen.
Ich hab sogar die Erfahrung gemacht, dass dies von Nachteil ist.
Lass es einfach auf dich zukommen. Sei für alles offen. Mach deine Erfahrungen, aber rechne auch damit, dass du ab und zu auch mal richtig ranklotzen und pauken musst und es dir nicht mehr so leicht fällt wie früher.

Noch ein anderer Tipp:
Geh am besten ins studivz und such nach einer Gruppe von älteren Semestern deines Studiengangs und stell denen Fragen.
Die können dir sicherlich bessere Antworten geben, als die Leute hier.
Und vielleicht lernst du auch jemanden kennen, mit dem du mal um die Häuser ziehen kannst... 😉
 

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