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Wie teuer ist es zur Fusspflege zu gehen?

Hallo, es ist folgendes: mein Vater ist Mitte 70 und hat sich bei einem Hausunfall eine Zehe gebrochen. Als ich seinen nackten Fuss sah, stellte ich fest, dass seine Fuesse ziemlich ungepflegt waren - lange, gelbe Naegel, rauhe Stellen, Hornhaut, Nagel eingewachsen usw.

Mein Vater sagte mir, dass er nicht mehr so richtig an die Fuesse rankommt und schlecht sieht, was er macht. Also dachte ich an eine professionelle Fusspflege.
Ich kenne mich da selber null aus, weiss nur, dass meine Oma (als sie noch lebte) vor 20 Jahren immer zur Fusspflege gegangen ist.

Ich habe dann im Branchenbuch und im Internet geschaut und fand 8 Praxen fuer Fusspflege in der kleinen Stadt, wo mein Vater wohnt. (ich selbst wohne wo anders)
Ich habe dann alle abtelefoniert, bis auf eine Dame waren alle irgendwie kurz angebunden und nicht gerade freundlich.

Nun gut, bei einer Praxis sagte man mir, sie arbeiten nur mit medizinischem Rezept, bei 6 Praxen wurde mir gesagt, sie nehmen keine neuen Kunden mehr auf und sind fuer Monate ausgebucht. Bei der letzten Praxis war eine Frau mit osteuropaeischem Akzent dran, die schlecht deutsch konnte und unfreundlich wurde, als ich nicht gleich alles verstand.
Sie hatte noch Termine frei und wuerde meinen Vater in 2 Wochen dran nehmen. Sie sagte, dass "nur Naegel machen" 40 Euro kosten wuerde, alles weitere wuerde dann teurer werden.
Ich bin ehrlich gesagt etwas erschrocken, ist das so teuer? Mein Vater hat auch nur eine kleine Rente.
Meine Frage nun: Kennt sich da jemand aus und geht selbst zur Fusspflege und wieviel bezahlt ihr dafuer? Danke.
 

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momo28

Moderator
Teammitglied
Leider ist es so, dass immer öfter Preise über 40 Euro verlangt werden.

Ich kenne aber auch Fußpflegepraxen, die aufgrund der Coronamaßnahmen einen Aufschlag von ca. 3 Euro verlangen, so dass dort die Preise jetzt knapp über 30 Euro liegen.

Wichtig ist, dass ihr nach einer guten medizinischen Fußpflege schaut, die sich auch mit verschiedenen Problemen an den Füßen auskennt.

Kannst du deinen Vater abholen und ca. alle 5 - 6 Wochen zur Fußpflege bringen. Dann wäre vielleicht auch der Nachbarort möglich.
 

Peter1968

Moderator
Teammitglied
Bei eingewachsenen Fußnägeln, brüchigen Fußnägeln, Hornschwielen etc, reden wir eigentlich auch schon von Podologen bzw medizinischer Fußpflege und nicht von kosmetischer Fußpflege.
Also unbedingt darauf achten.
Vielleicht kann tatsächlich da auch über den Hausarzt ein Rezept geschrieben werden. Vielleicht da auch mal mit der Krankenkasse Verbindung aufnehmen.
Ansonsten kenne ich es von mir (allerdings lediglich kosmetische Fußpflege), ich bezahle immer 32-40€ (derzeit zusätzlich 5€ Aufschlag).
 

Frau Rossi

Aktives Mitglied
Vielleicht kann man die Dame auch nutzen um erstmal Grund reinzubringen.
Dann kann man in Ruhe weiterschauen und vielleicht auch eine mit Hausbesuchen finden.
Arzt drüberschauen lassen ob er vielleicht Fusspflege aufschreiben kann und z.B. Nagelpilz vorliegt.
Jede vernünftige Fusspflegerin käme mit den genannten Problemen klar auch wenn es nichts kosmetisches ist(Fussnagellack...).
Es gibt Hornhautsocken die funktionieren ganz gut vielleicht daran denken als Vorarbeit.
Danach aber die Füsse gut trocknen denn sonst besteht Ausrutschgefahr.
 

tonytomate

Aktives Mitglied
Diese Leute machen eine Arbeit, die sicherlich alles andere als angenehm ist. Alles kostet Geld. 1x Duschen 20 Euro, Haare kämmen 5 Euro Zuzahlung, wenn man bedürftig ist. Evtl. sollte er Grundsicherung beantragen.
 
Leider ist es so, dass immer öfter Preise über 40 Euro verlangt werden.

Ich kenne aber auch Fußpflegepraxen, die aufgrund der Coronamaßnahmen einen Aufschlag von ca. 3 Euro verlangen, so dass dort die Preise jetzt knapp über 30 Euro liegen.

Wichtig ist, dass ihr nach einer guten medizinischen Fußpflege schaut, die sich auch mit verschiedenen Problemen an den Füßen auskennt.

Kannst du deinen Vater abholen und ca. alle 5 - 6 Wochen zur Fußpflege bringen. Dann wäre vielleicht auch der Nachbarort möglich.
Das ist nicht ganz so einfach. Ich habe selber kein Auto und fahre alles mit oeffentlichen Verkehrsmitteln. Mein Vater wohnt in einer kleinen Stadt und ringsherum gibt es in ca. 35 bis 40 Fahrminuten nur viele kleine Doerfer. (ich wohne selbst auf einem Dorf). Erst dann kommt die naechste kleine Stadt.
 
Bei eingewachsenen Fußnägeln, brüchigen Fußnägeln, Hornschwielen etc, reden wir eigentlich auch schon von Podologen bzw medizinischer Fußpflege und nicht von kosmetischer Fußpflege.
Also unbedingt darauf achten.
Vielleicht kann tatsächlich da auch über den Hausarzt ein Rezept geschrieben werden. Vielleicht da auch mal mit der Krankenkasse Verbindung aufnehmen.
Ansonsten kenne ich es von mir (allerdings lediglich kosmetische Fußpflege), ich bezahle immer 32-40€ (derzeit zusätzlich 5€ Aufschlag).
Das waren eigentlich fast alles Podologen, wo ich angerufen habe. Der Hausarzt kennt die Fuesse meines Vaters durch den gebrochenen Zeh, aber der wird ihm kein medizinisches Rezept dafuer ausstellen, dass bekommen nur Leute mit Diabetes und dergleichen, sagte er ihm.
 
Vielleicht kann man die Dame auch nutzen um erstmal Grund reinzubringen.
Dann kann man in Ruhe weiterschauen und vielleicht auch eine mit Hausbesuchen finden.
Arzt drüberschauen lassen ob er vielleicht Fusspflege aufschreiben kann und z.B. Nagelpilz vorliegt.
Jede vernünftige Fusspflegerin käme mit den genannten Problemen klar auch wenn es nichts kosmetisches ist(Fussnagellack...).
Es gibt Hornhautsocken die funktionieren ganz gut vielleicht daran denken als Vorarbeit.
Danach aber die Füsse gut trocknen denn sonst besteht Ausrutschgefahr.
Ja, etwas anderes bleibt wohl auch nicht uebrig, als es erstmal bei der Dame zu versuchen. Sein Hausarzt hat die Fuesse schon gesehen, schreibt aber kein Rezept aus.
 
Diese Leute machen eine Arbeit, die sicherlich alles andere als angenehm ist. Alles kostet Geld. 1x Duschen 20 Euro, Haare kämmen 5 Euro Zuzahlung, wenn man bedürftig ist. Evtl. sollte er Grundsicherung beantragen.
Mir ist schon klar, dass alles im Leben Geld kostet und das Fusspflege nicht besonders toll fuer den Ausfuehrenden ist, alles verstaendlich, aber ich war im ersten Moment nicht auf Summen von 40 bis 70 Euro (mit Sonderleistungen) eingestellt, nicht fuer Jeden sind das Peanuts.
 

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