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Wie schnell Sexpartnerin finden, oder "Der Männerproblemthread"

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Dir ist klar, dass ihr eine ungute Kombi seid, oder?

Von einem Suchtkranken wirst du kaum Ehrlichkeit erwarten können:


Wenn du dich nicht lösen kannst, wäre es gut dich mit dem Krankheitsbild gut auseinanderzusetzen.
Alkohol und andere für sie gefährliche Substanzen sollte es keinesfalls in deinem Zuhause geben.

Was sie woanders macht, kannst du nicht beeinflussen. Ein Partner kann nicht zugleich Erziehungsberechtigter und/oder Therapeut sein wollen.
Es gibt Anlaufstellen für Angehörige Suchtkranker, wäre doch einen Versuch wert, um für dich selbst einen besseren Umgang damit zu finden.

Und ja, wenn sie rückfällig wurde, sollte deine Freundin dazu stehen und einen Entzug machen. Das muss sie aber erst schaffen, dazu bereit sein. Keiner weiß, ob und wann sie soweit sein wird und ob die es dann schafft.
Du solltest für dich ehrlich überlegen, ob diese Beziehung mit all diesen Belastungen gut und gesund für dich ist. Und ob du nicht so wertschätzend dir selbst gegenüber sein solltest, um Selbstschutz zu betreiben und das zu beenden.
Hat auch mit Respekt dir selbst gegenüber zu tun. Und Selbstliebe.
Wenn du all das dir gegenüber nicht aufbringst, lädst du dein Gegenüber ein, das ebenfalls nicht zu tun.
Grenzen, die du nicht konsequent setzt, selbst nicht einhältst, übertreten auch andere.

Damit kenne ich mich bestens aus. 😉
Mit Sucht als indirekt Betroffener umgehen zu müssen, ist schwer. Ich habe es an einem meiner Elternteile als Kind miterleben müssen. Und dann später nochmal bei meinem Schwager.
 
Bei uns ist es so: Es klappt nicht, weil wir nie wirklich wollen: Uns Paarzeit zu nehmen. Dann istveinem das bischen Freizeit alleine oder mit Freunden/Hobbys wichtiger. Der Wellnesgutschein den ich ihr für einen gemeinsamen Wellnesstag zum Geburtstag letzes Jahr geschenkt hane liegt immer noch hier rum. Ich hatte sie schon mal drauf anfesprochen. "Ist dir das jetzt soooo wichtig,?" kam als Antwort.

Das würde ich als deutlichen Hinweis werten, dass sie Paarzeit ohne schützende Puffer wie Todos und Kinder unbedingt vermeiden möchte. Ich behaupte: sie leidet mindestens so wie du in eurer Beziehung.

Irgendwo weiter oben fiel das Wort "Beziehungsarbeit". Ich hasse dieses Wort. Es macht einem so verdammt deutlich, dass Beziehung tatsächlich auch Arbeit ist.
Ob wir das damals, als wir zusammenkamen auch schon bedacht haben? Sicherlich nicht.
Ob es uns später klar wurde? Sicherlich nicht.
Dies erst jetzt, wenn es alles "krampfiger" geworden ist.
Manchmal hätte ich stattdessen lieber was Lockeres. Aber geht aus genannten Gründen (weil ich so entschieden habe) ja nicht. Es ist es einfach nicht wert. Also bleibt ersmal nur weiter "an der Beziehung arbeiten" (zu müssen).

Reden: Mist, irgendwie hat sich das mit unserer Beziehung nicht so gut entwickelt, oder?
Was hältst du davon, wenn wir versuchen, das spielerisch so zu verändern, dass es uns beiden besser geht damit? Ich meine jetzt nicht Sex!
Ich würde mir wünschen, dass wir uns wieder besser kennenlernen, herausfinden, was der andere denkt, fühlt.

Adventskalender zücken...wäre ja was derart Neues, als fiele Ostern und Weihnachten zusammen, geht also zu jeder Jahreszeit. Und dann seht ihr, was aus diesem 24-Tage-Ritual entstehen kann und wie ihr weitermachen wollt. Vielleicht findet ihr zu einem schönen Paar-Ritual und habt dann wieder Lust, euch Zeit für einander zu nehmen?
 
Dir ist klar, dass ihr eine ungute Kombi seid, oder?
Ja, ich weiß das genauestens. Darum habe ich zu Anfang die Fronten geklärt. Sie machte da auch den Eindruck sie habe ihr Suchtproblem erkannt....Wie gesagt, absolute Ambivalenz in dem Thema.
Alkohol und andere für sie gefährliche Substanzen sollte es keinesfalls in deinem Zuhause geben.
Ich kenne mich sehr gut damit aus, ich wurde das erste mal mit 15 abhängig.
Diese Seite da ist super, das was dort steht kann ich alles nachvollziehen. Sie ist selbst Kind eines Süchtigen, vermutlich kommt vieles daher.
Was sie woanders macht, kannst du nicht beeinflussen. Ein Partner kann nicht zugleich Erziehungsberechtigter und/oder Therapeut sein wollen.
Ich weiß das. Mittlerweile. Lange Zeit dachte ich ich könne ihr beibringen was ich gelernt habe.
Es gibt Anlaufstellen für Angehörige Suchtkranker, wäre doch einen Versuch wert, um für dich selbst einen besseren Umgang damit zu finden.
Da war ich. Die Dame dort hat ihr zur Therapie geraten. Ich sagte noch ich kann sie nicht davon überzeugen oder sie zwingen. Da wurde mir mitgeteilt ich könne ihr aber sagen das ich mir das wünsche. Das habe ich gemacht und meine Freundin meinte dann sie macht eine Therapie.
Du solltest für dich ehrlich überlegen, ob diese Beziehung mit all diesen Belastungen gut und gesund für dich ist.
Ist sie definitiv nicht. Sie ist sehr ungesund für mich.
Mein Herz ist mittlerweile in 30 Teile zersplittert, so oft wie sie es gebrochen hat nur um mich dann wieder einzulullen mit ihren Versprechen. Ich bekomme ungesund hohen Blutdruck durch sie...Werde teilweise rückfällig weil sie mich anstiftet und so weiter, bekomme psychotische Schübe und sowas. All das, wie sie auf mich wirkt, löst bei ihr dennoch nicht die durchgehende Erkenntnis aus das sie ein Problem hat.

Darum denke ich schon lange das sie allein sein muss um ihren Weg zu gehen und tiefer zu fallen als sie schon ist, danach sucht sie scheinbar.

Und ob du nicht so wertschätzend dir selbst gegenüber sein solltest, um Selbstschutz zu betreiben und das zu beenden.
Sollte ich. Aber es fällt mir sehr schwer mich von Menschen zu trennen weil ich ziemlich einsam bin und keinen Freundeskreis in unmittelbarer Nähe habe.
Da kann mir keiner helfen. Ich muss das selbst schaffen.
Ich dachte schnell was neues finden hilft vielleicht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ach früher gabs doch einfach nichts wirklich Tiefgründiges zu besprechen. Man wußte doch überhapt nicht was in der Welt so abgeht, was man selbst wollte, usw. Schlicht: Es gab kein Redebedarf.
Dem würde ich widersprechen wollen. Es gab sehr viel Tiefgründiges. Ich war schon mit 17 in Therapie.... 🤐
 
Dem würde ich widersprechen wollen. Es gab sehr viel Tiefgründiges. Ich war schon mit 17 in Therapie.... 🤐
Ok. Das ist natürlich was Anderes dann. Meine Eltern hätten sollen in Therapie gehen wegen ihrer eigenen Probleme. Das hätte mir bestimmt auch was gebracht, wer weiß...
 
Hm. Thema Sucht. Kenn ich auch zur Genüge.
Ich finde den Ansatz passend, dass es ein (hilfloser, dysfunktionaler) Versuch zur Selbsttherapie ist. Die Sucht ist ein Symptom. Darunter liegt viel Schmerzhaftes, Verzweiflung, Ohnmacht.

Ich vetstehe jetzt, dass du nicht so einfach gehen kannst @Bärt .
Ist nicht einfach, einem Menschen, den man geliebt hat, zuzuschauen, wie er sich selbst zerstört. Das tut sehr weh. Und was sie dir antut, ist auch schlimm. Ambivalenz.... Horror. Ich persönlich hasse Ambivalenz. Und Lügen gehen gar nicht. Sie zerstört damit deine Liebe, das ist so tragisch.
Sie ist wahrscheunlich einfach zu "krank". Sie will dir möglicherweise nicht weh tun. Kann aber auch nicht anders. Keine Entschuldigung! Nur ein Erklärungsversuch.
 
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