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Wie schaffe ich es emotionalen Abstand zu gewinnen?

Der einzige Weg bis zu seiner Therapie die Ehe aufrecht zu erhalten war, mich emotional abzukapseln. Jetzt haben wir den Salat. Ich dachte wenn ich nur lang genug merke, dass er sich verändert hat,dann kommen die Gefühle, die Wetschätzung als Liebespartner wieder aber dem ist bislang nicht so. Ich weiß nicht ob so etwas therapiert werden kann?
Sicher kann eine (Paar)Therapie dazu führen, dass sich ein Paar wieder annähert, dazu gibt es diese Therapien ja. Aber das ist ein steiniger Weg und ich habe das Gefühl, du willst ihn gar nicht mehr gehen. Das ist völlig ok, nur solltest du dich nicht selbst belügen. Aber wenn du in die Richtung denkst, dich von deinem Mann zu trennen, dann beziehe da besser nicht einen Neuen mit ein, dessen Gefühle du noch nicht mal kennst, und mit dem du noch nie Alltagszeit verbracht hast. Sondern überleg dir genau, wie du dein neues Leben - mit Kindern - dann organisieren würdest.
 
Hallo Soul-Sister,
Ich war wieder wach. Das ist grad wirklich ein Problem. Das Kopfkarussell dreht sich ständig. Mal schneller, mal langsamer.

Schön, dass ihr einen Weg gefunden habt mit den Vorwürfen deines Mannes umgehen zu können.

Ich weiß nicht ob die Emotionen für meinen Mann nochmal wiederbelebt werden können. Der Prozess mich von ihm emotional zu entfernen hat länger gedauert.Vorausgegangen ist, dass er mich immer wieder hintergangen hat. Wieso er das getan hat verstehe ich aus seiner Vergangenheit heraus, dafür brauch ich keinen Psychologen, der mir das erklärt. Der einzige Weg bis zu seiner Therapie die Ehe aufrecht zu erhalten war, mich emotional abzukapseln. Jetzt haben wir den Salat. Ich dachte wenn ich nur lang genug merke, dass er sich verändert hat,dann kommen die Gefühle, die Wetschätzung als Liebespartner wieder aber dem ist bislang nicht so. Ich weiß nicht ob so etwas therapiert werden kann?
Im Klartext: Er hat dich betrogen? Dann Hut ab, dass du versuchst, damit verständnisvoll umzugehen, noch mit ihm zusammen bist.

Er hat also für sich eine Therapie gemacht. Hat er denn dir vermitteln können, dass er sich bewusst ist, was er emotional da bei dir angestellt hat und dass er jetzt erstmal die Bringeschuld hat?

Wir hatten vor Kurzem (nur) zwei Paartherapiestunden und mein Partner hat, glaube ich, das erste Mal verstanden, dass er bei einem bestimmten Thema Empathie mit mir haben muss, nachdem die Therapeutin genau nachvollziehen konnte, wie es mir geht. Bis dahin hatte er immer abgebügelt, ich würde übertreiben. Vielleicht brauchst du da mal jemanden, der dir den Rücken stärkt?
 
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Sicher kann eine (Paar)Therapie dazu führen, dass sich ein Paar wieder annähert, dazu gibt es diese Therapien ja. Aber das ist ein steiniger Weg und ich habe das Gefühl, du willst ihn gar nicht mehr gehen. Das ist völlig ok, nur solltest du dich nicht selbst belügen. Aber wenn du in die Richtung denkst, dich von deinem Mann zu trennen, dann beziehe da besser nicht einen Neuen mit ein, dessen Gefühle du noch nicht mal kennst, und mit dem du noch nie Alltagszeit verbracht hast. Sondern überleg dir genau, wie du dein neues Leben - mit Kindern - dann organisieren würdest.
Ach, so streng würde ich das nicht sehen. Klar erstmal ausziehen, in eine eigene Wohnung vielleicht oder der Mann zieht aus. Aber parallel kann man doch schon einmal weiterdenken, wenn da Gefühle für einen anderen Mann da sind. Natürlich müssten die dann gegenseitig sein...
 
Zuletzt bearbeitet:
Man kann nicht einfach ausziehen, die Kinder mitnehmen und voraussetzen, dass der Ehemann sich damit einverstanden erklärt. Mal eben ausziehen geht leider nicht. Von allen anderen Fragen rund ums Eigentum mal ganz zu schweigen. Man benötigt da gedankliche Klarheit, bevor man da ein Klötzchen aus dem Stapel zieht und der Turm stürzt dann ein.
 
Man kann nicht einfach ausziehen, die Kinder mitnehmen und voraussetzen, dass der Ehemann sich damit einverstanden erklärt. Mal eben ausziehen geht leider nicht. Von allen anderen Fragen rund ums Eigentum mal ganz zu schweigen. Man benötigt da gedankliche Klarheit, bevor man da ein Klötzchen aus dem Stapel zieht und der Turm stürzt dann ein.
Das meine ich gar nicht, ohne Planung ausziehen. Sondern natürlich auch beraten lassen beim Rechtsanwalt, ggf. doch eine Ehetherapie, die in eine Trennung führt und dann in das Trennungsjahr gehen.

Doch, es soll Ehemänner geben, die sich einverstanden erklären und Frauen, die eine Trennung gut finanzieren können. Das muss ja nicht immer im Krieg enden. Du weißt doch gar nicht, was auf seiner Seite los ist. Wir haben im Freudeskreis ein Pärchen mit Kindern, da hatte sie sich getrennt, er dann aber schnell wieder eine neue Beziehung. Die Stimmung ist schon noch ein bisschen gespannt zwischen den beiden, aber im Großen und Ganzen funktioniert das ganz gut.
 

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