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Wie pervers ist die Gesesllschaft????

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Ich wünsche uns eine außerirdische Streitmacht, die uns weit überlegen ist und uns lecker findet.
Dann darf sich niemand beschweren, weil
1. die uns überlegen sind und die auch nicht gegen ihre Natur ankommen und
2. die sich um unser Wohlbefinden sorgen bevor sie uns das Bolzenschußgerät an die Schläfe halten (die Behandeln ihr Futtervieh nämlich richtig gut - das macht die Hochentwicklung aus).

Falls dann tatsächlich jemand auf die Idee kommt zu sagen, dass wir auch ein Anrecht auf Leben haben, trotz der Tatsache, dass wir weniger weit entwickelt sind, werde ich den, und ich hoffe mir ist die Möglichkeit gegeben, persönlich mit einem Disruptor desintegrieren.



WOW.............. der beste Beitrag den ich seit langem hier gelesen habe....

Das ist genau der Spiegel, der UNS mal vorgehalten werden sollte!!!!

Ich bin sicher, SO werden wir nicht mehr lange weitermachen, weil uns die Natur bald schon

klar machen wird, was wir an ihr "verbrochen" haben....

Ich frage mich "allen Ernstes" wo bleibt bei der Menschheit.........

der so hoch gelobte "VERSTAND" 🙁 😱

LG die LE 🙂 ;-)
 
Den Nagel auf den Kopf getroffen.
Mir fällt das auch immer wieder auf. Voll zum Kotzen!
Besonders jetzt im Sommer, wo die Grillsaison anfängt und ich in den Supermärkten massenhaft Leute sehe, die für ihre Grillfressorgien einkaufen. Viel Fleisch und hauptsache billig!
Die Maßlosigkeit ist es eben.
Weil ich das so stark wahrnehme, habe ich schon keine lust mehr auf Grillen.
Und auch nicht mehr auf Spargel. Es wird jedes Jahr schlimmer, weil die Ansprüche der Leute steigen - mehr Sorten, vorgeschält, eingeschweißt....
Hat jemand schon vorgekochten entdeckt?
Alles ein Kreislauf: zuviel, zu schnell, wie aus dem Bilderbuch...
Beim Ausbruch der Vogelgrippe oder der Schweinegrippe muss man doch mal merken, das da was nicht stimmt.

Ich esse kaum noch Fleisch und Fisch, habe aber dadurch nicht das Gefühl, dass ich was ändern kann.
Leider!

Lila Laune
 
Der Mensch war schon immer ein fleischesser, daher verurteile ich es als Vegetarierin auch nicht, dass er es heutzutage immer noch tut. Aber heutzutage muss auch keiner verrecken, weil er kein Fleisch kaufen kann. Schau, ich lebe noch und sehr gesund und schlank. Wenn der Mensch nicht täglich Fleisch essen würde sonder ein- oder zweimal die Woche, würde es auch nicht so weh tun, mehr dafür zu bezahlen. Aber weil der Mensch sich nicht dreimal täglich Fleisch leisten kann, muss es so produziert werden, dass er es sich leisten kann. Aber das Tier leidet und der Mensch letztendlich auch. Also es geht einfach um die Reduzierung der Fleischaufnahme und dann aber auch bereit sein, dafür mehr zu bezahlen, damit das Geschäft für die Viehhändler rentabel bleibt. Der Mensch profitiert, das Tier und der Händler muss nicht bluten.

Ich esse auch nicht mehr wie dreimal die Woche Fleisch (Ausnahme war die Schwangerschaft). Trotzdem tut es mir im Geldbeutel weh, wenn ich noch mehr dafür zahlen müsste. Ich kaufe ja auch keine Paprika zu einem Kilopreis von über 6 Euro (wie vor ein paar Jahren). Gurken für über 80 Cent oder Kohlrabi für mehr als einen Euro kaufe ich auch nicht. Bei jedem liegt die Schmerzgrenze woanders... ich finde es nur nicht fair, deswegen auf anderen herumzuprügeln. Ich verdiene nicht schlecht, trotzdem gibts da Schmerzgrenzen. Und ich kenne einige H4-Empfänger, die sich die jetzigen Preise schon nicht leisten können. Und wenn ich dann von meiner Schwester höre, dass sie in der Schwangerschaft von Toastbrot und Nudeln leben muss, weil alles andere zu teuer ist und mir dann hier durchlesen muss, wie man eben auf genau diesen Leuten herumhackt, weil sie das "böse böse" Billig-Fleisch fördern - ja dann glaube ich auch, dass die Gesellschaft pervers geworden ist!


Und dieses Verhalten ist selbst unter finanziell schwachen Leuten noch anzutreffen, die nicht selten übergewichtig sind.

Gehts noch? Nicht jeder Übergewichtige ernährt sich falsch, damit das mal klar gestellt ist. Es gibt auch ein Haufen "gesunder" Leute, die sich anders verhalten. Und alle auf die zu reduzieren, die sich daneben benehmen finde ich auch etwas daneben. Wie gesagt ich kenne einige H4-Empfänger und von denen ist kein einziger so.
 
Ich bin auch der Meinung,
dass nicht jeden Tag Fleisch gegessen werden muss.

Viel besser wäre es-
auf artgerechte Tierhaltung wert zu legen.
Und der Verbraucher kann da defninitv Einfluss nehmen.

Klar,
wäre es teurer-
könnte es sich nicht jeder leisten...
oder eben seltener-
...aber genau das wäre ja sicher nicht das Schlechteste...

..zumal es im Überfluss verzehrt - eh nicht mehr sooo gesund ist.

Und dass bei uns heutzutage soviel Lebensmittel weggeworfen werden-
ist eine Schande.

Klar,
wir sollten erstmal bei uns anfangen-
daher kaufe ich auch gerne mal Lebensmittel -welche einen Tag später "ablaufen"-
datumsmässig gesehen...
...denn defnitiv sind die auch noch nicht schlecht und schont sogar noch den Geldbeutel.

Insgesamt finde ich eh-
dass es uns hier zu gut geht. Wir können uns den Luxus erlauben-unsere Lebensmittel optisch auszusuchen ....
...und legen natürlich Wert darauf,
dass alles perfekt genormt -gewachsen und geformt ist...
...welche andere Gesellschaft kann sich so einen Luxus leisten???

Ich für meinen Teil kaufe Fleisch auch eher selten und unter der Woche gar nicht!!!
Unabhängig davon 😉
 
Ich esse auch nicht mehr wie dreimal die Woche Fleisch (Ausnahme war die Schwangerschaft). Trotzdem tut es mir im Geldbeutel weh, wenn ich noch mehr dafür zahlen müsste. Ich kaufe ja auch keine Paprika zu einem Kilopreis von über 6 Euro (wie vor ein paar Jahren). Gurken für über 80 Cent oder Kohlrabi für mehr als einen Euro kaufe ich auch nicht. Bei jedem liegt die Schmerzgrenze woanders... ich finde es nur nicht fair, deswegen auf anderen herumzuprügeln. Ich verdiene nicht schlecht, trotzdem gibts da Schmerzgrenzen. Und ich kenne einige H4-Empfänger, die sich die jetzigen Preise schon nicht leisten können. Und wenn ich dann von meiner Schwester höre, dass sie in der Schwangerschaft von Toastbrot und Nudeln leben muss, weil alles andere zu teuer ist und mir dann hier durchlesen muss, wie man eben auf genau diesen Leuten herumhackt, weil sie das "böse böse" Billig-Fleisch fördern - ja dann glaube ich auch, dass die Gesellschaft pervers geworden ist!



Gehts noch? Nicht jeder Übergewichtige ernährt sich falsch, damit das mal klar gestellt ist. Es gibt auch ein Haufen "gesunder" Leute, die sich anders verhalten. Und alle auf die zu reduzieren, die sich daneben benehmen finde ich auch etwas daneben. Wie gesagt ich kenne einige H4-Empfänger und von denen ist kein einziger so.


Keiner hackt auf dir herum, weil du auf den Preis deiner Einkäufe achtest. Das machen wir doch alle so. Auch ist das Fleisch nicht "böse böse". Das Tier leidet, die Paprika nicht. Es geht darum, dass wir als Verbraucher sehr viel Einfluß haben, wie unsere Lebensmittel hergestellt werden. Wenn wir eine gerade Gurke möchten, weil die besser in unsere Tüte passt, dann bekommen wir auch solch eine. Wir können es nicht hinnehmen, dass Tiere gequält werden, weil es an unsere persönliche finanzielle Schmerzgrenze geht. Was H4 Empfänger angeht, natürlich müssen die sich einschränken. Dann reduziert man z.B. den Zigarettenkonsum zugunsten von meinetwegen Billigfleisch. Man kann eben nicht alles haben. Thema Übergewichtige, die meisten haben kein gesundheitliches Problem und das Übergewicht ist hausgemacht. Sie haben Einfluß darauf in dem sie sich generell mit ihrer Ernährung beschäftigen. Was deine Schwester angeht, selbst H4 Empfänger bekommen soviel, dass es noch für Obst und Gemüse ausreicht. Dann geht man halt zum Discounter. Meine Schwester lebt lebt seit sehr vielen Jahren von H4 und mit Kind. Die leistet sich neben gesunder Ernährung auch noch Kurse für ihr Kind. Was macht deine Schwester anders? Ich kann mir vorstellen, dass sie vielleicht spart fürs Kinderzimmer aber wenn du so gut verdienst, kannst du ihr ja unter die Arme greifen statt noch mehr Billig-Fleisch zu fordern.
 
Zuletzt bearbeitet:
Keiner hackt auf dir herum, weil du auf den Preis deiner Einkäufe achtest. Das machen wir doch alle so. Auch ist das Fleisch nicht "böse böse". Das Tier leidet, die Paprika nicht. Es geht darum, dass wir als Verbraucher sehr viel Einfluß haben, wie unsere Lebensmittel hergestellt werden. Wenn wir eine gerade Gurke möchten, weil die besser in unsere Tüte passt, dann bekommen wir auch solch eine. Wir können es nicht hinnehmen, dass Tiere gequält werden, weil es an unsere persönliche finanzielle Schmerzgrenze geht. Was H4 Empfänger angeht, natürlich müssen die sich einschränken. Dann reduziert man z.B. den Zigarettenkonsum zugunsten von meinetwegen Billigfleisch. Man kann eben nicht alles haben. Thema Übergewichtige, die meisten haben kein gesundheitliches Problem und das Übergewicht ist hausgemacht. Sie haben Einfluß darauf in dem sie sich generell mit ihrer Ernährung beschäftigen. Was deine Schwester angeht, selbst H4 Empfänger bekommen soviel, dass es noch für Obst und Gemüse ausreicht. Dann geht man halt zum Discounter. Meine Schwester lebt lebt seit sehr vielen Jahren von H4 und mit Kind. Die leistet sich neben gesunder Ernährung auch noch Kurse für ihr Kind. Was macht deine Schwester anders? Ich kann mir vorstellen, dass sie vielleicht spart fürs Kinderzimmer aber wenn du so gut verdienst, kannst du ihr ja unter die Arme greifen statt noch mehr Billig-Fleisch zu fordern.

Also dein Post trieft ja wohl vor Hohn... glaubst du nicht, dass ich mein Einkommen für meine Familie brauche? Soll mein Kind hungern, weil Leute wie du der Meinung sind, ich müsse jedem, der es bräuchte in meiner Familie unter die Arme greifen, weil der Sozialstaat nicht funktioniert? Ebenso gleich davon auszugehen, dass meine Schwester raucht ist einfach nur daneben und ein dummes Vorurteil, in meiner Umgebung raucht kaum jemand und niemand ist Alkoholiker. Also da hast du dich allgemein sowas von im Ton vergriffen, denk mal darüber nach! Und danke... mittlerweile glaube ich echt, dass die Gesellschaft pervers und vorurteilsbehaftet ist. Der Mensch ist egal... Hauptsache die Ideologie bleibt unangetastet.

Nebenbei...Woher willst du wissen, ob die Paprika beim ernten nicht auch "Schmerzen" empfindet? Schon mal mit einer gesprochen?

@Sissy:
Du hast recht, in unserer Gesellschaft wird viel zu viel weggeworfen. Ich versuche schon immer so bedarfsgerecht einzukaufen, dass es gerade so bis zum nächsten Einkaufen reicht. Nicht ganz einfach.
 
Also dein Post trieft ja wohl vor Hohn... glaubst du nicht, dass ich mein Einkommen für meine Familie brauche? Soll mein Kind hungern, weil Leute wie du der Meinung sind, ich müsse jedem, der es bräuchte in meiner Familie unter die Arme greifen, weil der Sozialstaat nicht funktioniert? Ebenso gleich davon auszugehen, dass meine Schwester raucht ist einfach nur daneben und ein dummes Vorurteil, in meiner Umgebung raucht kaum jemand und niemand ist Alkoholiker. Also da hast du dich allgemein sowas von im Ton vergriffen, denk mal darüber nach! Und danke... mittlerweile glaube ich echt, dass die Gesellschaft pervers und vorurteilsbehaftet ist. Der Mensch ist egal... Hauptsache die Ideologie bleibt unangetastet.

Nebenbei...Woher willst du wissen, ob die Paprika beim ernten nicht auch "Schmerzen" empfindet? Schon mal mit einer gesprochen?

@Sissy:
Du hast recht, in unserer Gesellschaft wird viel zu viel weggeworfen. Ich versuche schon immer so bedarfsgerecht einzukaufen, dass es gerade so bis zum nächsten Einkaufen reicht. Nicht ganz einfach.

Ich sagte auch z.B. Rauchen, vielleicht gibt es andere nicht lebensnotwendige Dinge, die jemand nicht aufgeben möchte aber eben Prioritäten setzen muss, weil man generell nicht alles im Leben haben kann. Wenn es bei deiner Schwester nur für Toast und Nudel reicht (die kosten beim Discounter ca. 1,50 € und 30 Cent/Pckg.), dann stimmt da irgendwo was nicht in der finanziellen Planung oder die Wohnung ist zu groß oder sonst was. Ich kenne auch H4 Empfänger, war im letzten Erziehungsjahr selbst H4 Empfänger. Ich weiß, dass es sehr knapp ist aber es reicht für Obst und Gemüse. Jede Verantwortung auf den Staat abzuwälzen ist nicht okay. Früher hat sich die Familie auch gegenseitig geholfen, wenn es deiner Schwester so dreckig geht und du dich drückst ihr zu helfen, warum soll der Staat diese Aufgabe übernehmen?

Der Mensch ist auch nicht egal, wenn wir hier schon über Tierschutz reden, warum sollte uns dann der Mensch egal sein. Nur geht es auch mit weniger Fleisch, weil wenn Fleisch weggeschmissen werden soll ist das noch bitterer als wenn eine Paprika im Müll landet.
Ich kenne die Gemüsesprache nicht aber du kannst ja bei Gelegenheit eine Paprika fragen, ob sie Schmerzen hatte bei der Ernte. Ein Tier hat es definitiv. Damit will ich nicht meinen, dass ein Tier mehr Wert ist als ein Mensch aber da in Deutschland wirklich keiner hungern muss, können wir es uns leisten uns über die Haltebedingungen Gedanken zu machen und Einfluß darauf zu nehmen.
 
Child of Storm:

ich verstehe Deine Argumentation. Bin aber auch der Meinung,
dass -
wenn es um Tiere und deren artgerechte Haltung geht-
man schon durchaus mal "in den sauren Apfel" beissen muss-
um eine artgerechte Tierhaltung zu gewährleisten.

Klar, es sollte bezahlbar sein. Auf der anderen Seite?
Müssen wir jeden Tag unser Schnitzel essen...
jeden Sonntag unseren Sonntagsbraten.

Wir leben auch so schon genug im Überfluss-
alles andere als mit unserem Körper und unserer Gesundheit im Einklang.

Wir sind und bleiben eine Wegwerfgesellschaft. Und dies auf der "Schulter" von Tieren indirekt durch unseren Konsum negativ mitzubeeinflussen-
das kann nicht im Sinne einer modernen Gesellschaft sein.

Klar,
wenn das Fleisch teurer wäre-
könnte es eine Art Luxus für Reiche darstellen...
...auf der anderen Seite,
was spricht wirklich dagegen-
es dann in anderer Form sich einzusparen.

Ein Raucher kann es sich auch mal leisten-
auf eine Schachtel Zigaretten mehr am Tag zu verzichten. Ist eh schon viel gesünder-
unabhängig davon.

Ja-
und jemand der vielleicht öfters mal Essen geht-
kann einfach mal auch darauf verzichten...

jo...
und wer jedes Wochenende meint-
er müsse ins Kino gehen-
der kann ja schließlich auch mal auf einen Kinobesuch verzichten...

...gut, das sind jetzt nur Beispiele.
Aber ich hoffe, Du weisst-
worauf ich hinaus will.

Wenn jemand was wirklich möchte-
wenn ein Lebensmittel für jemanden z.B. unverzichtbar scheint-
dann muss er tiefer in die Tasche greifen müssen. Ja-
in diesem Falle schon. Und genau das muss er eben dann halt irgendwo einsparen.
Irgendwie wird das schon irgendwo auch möglich sein. Das macht mir keiner weis.

Dass Du versuchst-
so wenig Lebensmittel wie möglich-
wegzuwerfen-
ist natürlich ein gutes Beispiel-
dessen Du für Dich persönlich vorangehst.

Denn es ist einfach auch pervers-
wenn man beobachten muss...
wie hierzulande die Lebensmittel tonnenweise in den Müll geworfen werden und in Dritten Ländern die Menschen regelrecht verhungern.

Ja. Das ist wirklich mehr als pervers.

Genauso wie der Widerspruch, der in E10 steckt. Angeblich der Umwelt zuliebe-
doch an den Menschen und deren Bedürfnisse in ärmeren Ländern-
denkt wohl auch niemand.

Diese Entwicklung sehe ich mehr als bedenklich 🙄

Weisst Du,
viel kann ein Einzelner sicher nicht bewirken...
doch jeder kann seinen Teil für einen überlegteren Konsum innerhalb unserer Gesellschaft beitragen.

Dieser allumfassende Überfluss-
der nur im Wegwerfen besteht-
ja, der ist für mich mehr als pervers.
 
Der unten eingefügte Text ist aus der Seite http://www.helles-koepfchen.de/artikel/3037.html . Ich finde, es passt zum Thema.

(Ausschnitt)
Länder wie Brasilien stellen große Mengen an Lebensmitteln für den "Export" (also den Verkauf ins Ausland) her, während ein Teil der eigenen Bevölkerung hungert. In Brasilien angebaute Sojabohnen - für die Anbauflächen wird der Regenwald abgeholzt - dienen zu einem Großteil nicht der Ernährung von Menschen, sondern der Ernährung von "Schlachttieren" in Europa und Nordamerika. Dort benötigt man Tierfutter, um genügend Fleisch für den Weltmarkt zu produzieren.

Rund ein Viertel des weltweit produzierten Getreides wird verwendet, um Tiere, die für den späteren Verzehr durch den Menschen bestimmt sind, zu mästen. Im Grunde ist dies eine riesige Verschwendung: Ohne Massentierhaltung - und entsprechend im Falle einer deutlichen Einschränkung des Fleischkonsums - könnten wesentlich mehr Menschen auf der Welt satt werden. Ein neuer Trend ist der Anbau von Mais für Biotreibstoffe - während also ein Teil der Weltbevölkerung hungert, nutzt man Lebensmittel gleichzeitig für Zwecke, die viel weniger dringlich erscheinen.
 
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