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Wie pervers ist die Gesesllschaft????

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bring mir doch mal lieber ein beispiel zu einem huhn oder einem schwein? das ist nämlich gefragter als rind. ..wobei milch noch ein anderes thema ist.

...und wo wird beispielsweise dieses fleisch produziert?


Ob Huhn, Schwein oder Rind. Es ist völlig egal, wenn ein Tier vorzeitig zum Schlachten geht, bringt dies dem jeweiligen Landwirt eine finanzielle Einbuße. In sehr vielen Fällen gibt es auch gar nichts bzw. man wird für die "Entsorgung" sogar noch zur Kasse gebeten.

Agrarfabriken gibt es natürlich auch. Hauptsächlich jedoch in Niedersachsen bzw. den neuen Bundesländern und sie gehören größtenteils zu großen Agrarkonzernen wie etwa wiesenhof und haben mit der ursprünglichen Form von Landwirtschaft nichts zu tun.

Und nur am Rande, ich bin kein Freund von Massentierhaltung, wobei eigentl. erst einmal zu klären wäre was Massentierhaltung eigentlich bedeutet. Meine Tiere (Pferde, Rinder, Schafe) bewegen sich völlig frei und soweit wie möglich in ihrer natürlichen Umgebung.

Der von dir verlinkte Bericht hat etwas reißerisches und basiert in vieler Hinsicht schon lange nicht mehr auf der Realität.
 
vor hundert Jahren haben die Menschen das meiste Geld für Essen ausgegeben; ich meine mich zu erinnern, dass es auch hier Threads gab, in denen darüber geklagt wurde, das Backwaren und Milchprodukte um wenige Cents teurer wurden.

In Deutschland muss niemand hungern (auch Hartz IV Empfänger nicht), vielleicht ist Massentierhaltung der Preis dafür, mir selbst gefällt es auch nicht.

Aber der Kapitalismus ist ein System, das sich verselbstständigt hat, das man nicht einfach abschaffen kann, es sei denn es bricht von alleine zusammen - aber eine gute Alternative kenne ich auch nicht

tja, guter Rat ist teuer...
 
Ich weiss ja nicht, wie reich hier scheinbar einige sind - aber wenn ich die Wahl habe, entweder auf wichtige Lebensmittel zu verzichten, weil diese so teuer sind, dass ich sie mir nicht mehr leisten kann (überspitztes Beispiel: das Schwein aus der Luxus-Suite mit Silberbesteck und eigenem Koch) oder ich habe bezahlbare Lebensmittel über deren Herkunft ich nicht thelogisch philosophisch nachdenke, dann nehme ich natürlich letzteres. Der Mensch ist evolutionstechnisch ein Allesfresser und somit ist jeder Verzicht auf einen Teil eine einseitige Ernährung und damit ungesund (da lasse ich mich auch nicht mehr auf Diskussionen ein - mit Ideologen diskutiert es sich schlecht, da die Einsicht fehlt).

Anstatt die anzuprangern, die auf billiges Fleisch angewiesen sind, prangert doch endlich mal die an, die eine andere Herstellung der Lebensmittel so teuer machen!

Zur Gesellschaft kann ich nur sagen, so haben wir die Gesellschaft, die wir selber fördern. Ich finde es beispielweise auch pervers, dass man sich auf die Schulter klopft, dass dem Sprit Bioethanol beigemsicht wird. Dieser wird nämlich aus Getreide gewonnen - woanders müssen Menschen hungern, und wir verfeuern Grundnahrungsmittel im Auto und trotzdem wird das als ökologisch anerkannt und nicht verteufelt. Wir neigen dazu, die Dinge viel zu kurzsichtig zu betrachten und unangenehme Nebeneffekte einfach zu ignorieren. Aber anstatt auf alle anderen zu zeigen, kann man erst mal bei sich selber anfangen zu reflektieren!


Eben! Genau, wir denken nicht nach, was wir essen, Hauptsache billig. Und wir sind die Gesellschaft.
 
Eben! Genau, wir denken nicht nach, was wir essen, Hauptsache billig. Und wir sind die Gesellschaft.

Du hast es wirklich nicht verstanden, oder? Es gibt Leute, die haben keine Wahl, als billig zu kaufen. Sollen die deiner Meinung nach auf wichtige Lebensmittel verzichten, nur weil sie es sich anders nicht leisten können und billige Produkte geächtet werden sollen?
 
erst einmal zu klären wäre was Massentierhaltung eigentlich bedeutet

genau das, was in dem link beschrieben wird (??)
der "bericht" ist reißerisch? und basiert nicht mehr auf der realität? das musst du mir erklären.

Ich weiss ja nicht, wie reich hier scheinbar einige sind - aber wenn ich die Wahl habe, entweder auf wichtige Lebensmittel zu verzichten, weil diese so teuer sind, dass ich sie mir nicht mehr leisten kann (überspitztes Beispiel: das Schwein aus der Luxus-Suite mit Silberbesteck und eigenem Koch) oder ich habe bezahlbare Lebensmittel über deren Herkunft ich nicht thelogisch philosophisch nachdenke, dann nehme ich natürlich letzteres. Der Mensch ist evolutionstechnisch ein Allesfresser und somit ist jeder Verzicht auf einen Teil eine einseitige Ernährung und damit ungesund (da lasse ich mich auch nicht mehr auf Diskussionen ein - mit Ideologen diskutiert es sich schlecht, da die Einsicht fehlt).

ich bin alles andere als reich. ich kann mir ab und zu gutes fleisch leisten.
fleisch ist wichtig. aber lange nicht so wichtig, dass man jeden tag minderwertiges (auch weiterverarbeitetes) zum lachpreis erstehen müsste, um "gesund" zu leben.
was soll daran gesund sein?

Anstatt die anzuprangern, die auf billiges Fleisch angewiesen sind, prangert doch endlich mal die an, die eine andere Herstellung der Lebensmittel so teuer machen!

solange die nachfrage nach billigem fleisch besteht, weil die "armen leute" in den industrienationen sich möglichst oft welches gönnen wollen, solange wird es diese art von produktion geben...
 
Pervers ist genau der richtige Ausdruck, wenn nicht sogar untertrieben.
Es empfindet nur kaum einer so, weil wir das Elend ja nicht unmittelbar vor uns haben. Lässt sich also alles schön verdrängen und weiterkonsumieren. Dann interessiert es auch niemanden mehr, dass alle paar Sekunden ein Kind auf der Welt am Hunger stirbt oder krank wird weil es mangelernährt ist. Aber wir können uns es ja leisten ständig Essen wegen einer kleinen Delle wegzuschmeißen oder Tiere zu essen nur weil wir Appetit darauf haben 🙄
Das mit dem Kapitalismus klingt mir zu sehr nach Ausrede. Sollen wir es deswegen so lassen wie es ist? Um mal ein an dieser Stelle passendes Zitat zu nennen: "Wer heute an den Folgen von Hunger stirbt, wird ermordet." Und das stimmt nun mal einfach. Aber als Entschuldigung soll dann der Kapitalismus herhalten? Das ist noch perverser.
Mit Fleisch will ich gar nicht erst anfangen. Könnte man aber auch in den Griff kriegen indem man einfach zwangsweise alle mal durch 'nen Schlachthof scheucht. Mindestens die Hälfte würde anschließend zumindest vegetarisch leben, was schon mal ein kleiner Fortschritt wäre. Natürlich wäre gesetzlich ebenfalls alles schnell zu regeln, aber sich auf die Politik in der Hinsicht zu verlassen ist wohl eher eine nette Utopie.
Ich gehe ja immer davon aus, dass jeder so viel gesunden Menschenverstand und Empathie haben müsste um etwas Bewusstsein für solche Tatsachen zu haben und dementsprechend zu handeln, aber das ist wohl einfach zu viel verlangt.
 
Du hast es wirklich nicht verstanden, oder? Es gibt Leute, die haben keine Wahl, als billig zu kaufen. Sollen die deiner Meinung nach auf wichtige Lebensmittel verzichten, nur weil sie es sich anders nicht leisten können und billige Produkte geächtet werden sollen?


Der Mensch war schon immer ein fleischesser, daher verurteile ich es als Vegetarierin auch nicht, dass er es heutzutage immer noch tut. Aber heutzutage muss auch keiner verrecken, weil er kein Fleisch kaufen kann. Schau, ich lebe noch und sehr gesund und schlank. Wenn der Mensch nicht täglich Fleisch essen würde sonder ein- oder zweimal die Woche, würde es auch nicht so weh tun, mehr dafür zu bezahlen. Aber weil der Mensch sich nicht dreimal täglich Fleisch leisten kann, muss es so produziert werden, dass er es sich leisten kann. Aber das Tier leidet und der Mensch letztendlich auch. Also es geht einfach um die Reduzierung der Fleischaufnahme und dann aber auch bereit sein, dafür mehr zu bezahlen, damit das Geschäft für die Viehhändler rentabel bleibt. Der Mensch profitiert, das Tier und der Händler muss nicht bluten.
 
Hallo Child of Storm!

Du hast es wirklich nicht verstanden, oder? Es gibt Leute, die haben keine Wahl, als billig zu kaufen. Sollen die deiner Meinung nach auf wichtige Lebensmittel verzichten, nur weil sie es sich anders nicht leisten können und billige Produkte geächtet werden sollen?
Ich sehe das so:

Den meisten Deutschen geht es in unserem Land noch so gut, dass sie sich die notwendigen Lebensmittel für eine gesunde Ernährung leisten können es aber ohne Not nicht tun. Statt dessen wird das Geld für manchen Unfug wie zB Alkohol, Lotto, breite Felgen etc. ausgegeben.

Und dieses Verhalten ist selbst unter finanziell schwachen Leuten noch anzutreffen, die nicht selten übergewichtig sind.

Sicher gibt es auch wenige Menschen in unserem Land, die nicht mehr in der Lage sind, sich gesundes Essen zu leisten. Aber die sollte man nicht als pauschales Argument dafür anführen, dass man nicht anders kann als Tiere zu quälen, um die Ernährung unserer Bevölkerung sicherzustellen. In diesem Land ist so gut wie niemand gezwungen, Fleisch zu essen, um gesund zu bleiben oder nicht zu verhungern.
 
Ich wünsche uns eine außerirdische Streitmacht, die uns weit überlegen ist und uns lecker findet.
Dann darf sich niemand beschweren, weil
1. die uns überlegen sind und die auch nicht gegen ihre Natur ankommen und
2. die sich um unser Wohlbefinden sorgen bevor sie uns das Bolzenschußgerät an die Schläfe halten (die Behandeln ihr Futtervieh nämlich richtig gut - das macht die Hochentwicklung aus).

Falls dann tatsächlich jemand auf die Idee kommt zu sagen, dass wir auch ein Anrecht auf Leben haben, trotz der Tatsache, dass wir weniger weit entwickelt sind, werde ich den, und ich hoffe mir ist die Möglichkeit gegeben, persönlich mit einem Disruptor desintegrieren.
 
genau das, was in dem link beschrieben wird (??)
der "bericht" ist reißerisch? und basiert nicht mehr auf der realität? das musst du mir erklären.

Was ist der Maßstab für Massentierhaltung?

Vllt. ein feedlot in den USA http://www.marlerblog.com/uploads/image/feedlot_lg.jpg mit Hunderttausenden von Rindern. So gesehen ist der größte Rindermastbetrieb Europas in Meck-Pom mit ca. 25ooo Rindern eigentlich "nur" ein Kleinstbetrieb.


Zu deinem Link und den darin enthaltenen Unwahrheiten Massentierhaltung - Teil 2 von 4 | Helles Köpfchen

Die männlichen Rinder werden schon als Kälbchen in oft winzige Verschläge gebracht, (und an den Beinen angekettet)

Ist schon seit fast 10 Jahren verboten!

Anforderungen aus der Klberhaltungsverordnung :: Rind24.com :: Das Milchvieh- und Rinderhalterportal vom und fr den Landwirt

Anforderungen an die Haltung
  • trockener sauberer Liegebereich
  • Kälber müssen ungehindert liegen, aufstehen und sich hinlegen können
  • Anbindevorrichtungen dürfen nur verwendet werden, wenn den Kälbern hier durch keine vermeidbaren Schäden entstehen können (für maximal 1 Stunde während des Fütterns)
  • Kälber müssen Sicht- und Berührungskontakt haben.

Genau wie für Kälber gibt es auch noch Tierhaltungs- bzw. Tiertransportverordnungen für alle anderen Nutztiere mit teilweise drastischen Sanktionsmöglichkeiten. Einfach "gurgeln".
 
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