Mit der Pornographie das gleiche. Wie kommt ein Mann der in einer Beziehung ist auf den Gedanken, es ist in Ordnung andere nackte Frauen beim Sex zu beobachten und sich daran aufzugeilen?
Das ist es einfach nicht und hat in meinen Augen nichts mit unterschiedlicher Lebensweise zu tun.
Es wird auf Dauer nicht zufrieden machen, weil jegliche Bindung fehlt. Zudem ist es der Partnerin gegenüber sehr verletzend.
Es ist für die Partnerin verletzend.
Wieso so pauschalisierende Behauptungen?
Ich verstehe absolut nicht, wieso ein Film in irgendeiner Weise verletzend sein sollte, als eine Art Konkurrenz gesehen werden kann.
Ein offener, ehrlicher Umgang miteinander wird so unmöglich.
Sex mit sich selbst ist Privatsache, sofern man den Partner nicht einbindet.
Liebesromane und -filme wären dann ebenso zu sehen, der angeschwärmte Sänger, Schauspieler, da geht's eben mehr über die emotionale Ebene.
Heimliche Fantasien hatten da schon die Urgroßmütter.
Und auch Frauen sind nicht alle blind für schöne Körper, gutaussehende Menschen.
Für mich (!) ist das alles Quatsch.
Ich war nicht mal so neugierig, welche Filme da bevorzugt werden, dass ich da gefragt hätte; mir ist die Privatsphäre heilig.
Kam aber vor, dass da etwas angesprochen wurde, mit mir in Verbindung gebracht wurde, was ich als Vertrauensbeweis wertete, mir zeigte, dass er meiner Haltung, mir vertraut und weiß, dass wir über ALLES sprechen können.
Selbstbefriedigung ist für mich normaler Bestandteil von Sexualität und hat nichts mit einer Beziehung, Paarsex zu tun.
Ich hätte ihm umgekehrt auch den Vogel gezeigt, wäre er auf mein Spielzeug eifersüchtig gewesen oder mein Kopfkino. Das ihn schon interessierte; warum auch nicht. Aber auch voller Respekt der Privatsphäre, die zurückhaltend einfließende Info, dass er neugierig ist, aber keine Fragen, mir die Entscheidung überlassend. Erst nach klarem Signal zeigend, dass die Neugierde sehr groß ist, fragend.
Nie entstand daraus ein Problem, im Gegenteil.
Anders könnte ich mir den Umhang beim besten Willen nicht vorstellen.
Ich sehe bei Freunden (ja, wir reden über solche Themen tatsächlich), was das für eine Belastung für beide ist, wenn einer derartige Schwierigkeiten hat, mit Pornos und SB umzugehen. Und finde das traurig und unnötig. Manchmal ist es aber unmöglich, einen anderen Zugang zu einem Thema zu finden. Schwer für beide Partner.
Das ist halt die Frage. Ist das Ausleben eines Fetisch wirklich gewollt oder eher ein Zwang?
Wenn ich danach denke, was habe ich da nur wieder getan, ich wollte doch damit aufhören... lebe ich doch nicht so, wie ich das möchte.
Beides möglich, kann zwanghaft und mit Leid verbunden sein, kann gewollter Spaß sein, der kein bisschen belastend ist.
Kann auch von äußeren Umständen abhängig sein, wie der Partner damit umgeht.
Es gibt viele tolerante Ehefrauen.. welche das Thema verdrängen.
Kopf in den Sand, mein Mann macht das nicht, ja.
Naja, muss jeder selbst wissen.
"Hast du nicht auch sexuelle Fantasien, die du mit mir nicht ausleben kannst?
Siehe EP, sie nutzt geöffnete Türen nicht.
Nach seiner Beichte wird sie bestimmt nix über ihre Sexwünsche berichten.
Bisher kam da von ihr eh nichts, auch wenn der Weg dahin geebnet wurde:
Wenn ich frage ob sie Fetische hat kommt nur "eigentlich nicht".