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Wie Partnerin vom Fetisch erzählen, oder: mein Leben und ich

Ich würde gerne komplett reinen Tisch machen
Hallo ANNO,
das ist natürlich deine Entscheidung, wenn ich mich in deine Frau hinein versetze tut sie mir aber ehrlich gesagt leid. Du zerstörst da in meinen Augen etwas nachhaltig bei ihr.
An deiner Stelle würde ich zuerst zu einem Therapeuten gehen und die Situation besprechen.
Ein Therapeut der sagt Pornos anzuschauen ist ganz normal, den kannst du aber gleich abhaken.

Als Partnerin fände ich es beruhigender, wenn ich wüsste mein Partner hat sich schon fachliche Unterstützung geholt und der Prozess ist schon am Laufen.

Du solltest ansonsten auch wirklich damit rechnen, das dein Geständnis zum Ende der Beziehung führt.
Bei rechtlichen Angelegenheiten sagt man geh zum Anwalt und lass dich beraten. Auch hierbei würde ich jetzt sagen, lass dich erst mal von einem Paar-Therapeuten der sich mit diesen Dingen auskennt, beraten.
Schon alleine die Porno-Sucht kann ziemlich abwertend und verletzend auf deine Frau wirken.

Aber vielleicht liege ich auch falsch und ihr geht diesen Weg von Anfang an gemeinsam.

Dann kann ich sagen was ich möchte, es schaukelt sich immer weiter hoch.
Das Risiko besteht dann halt ohne jemand drittes der zwischen euch vermitteln kann.

Ich kann jetzt auch nicht erkennen, was du dir von dem Geständnis deiner Frau Gegenüber versprichst.
Beistand?

So grundlegend haben Porno-Sucht und Fetischismus nichts mit einer Beziehung bzw Bindung zu tun.
Es geht allein um die eigene Befriedigung.
Ich befürchte, dass es dir bei deinem Geständnis auch nur vorrangig darum geht dich zu erleichtern, weniger darum wie es deiner Frau dann damit geht.
Und warum sollte sie dann mit zu einer Paar Therapie? Gibt es Probleme zwischen euch oder ist das doch eher erst mal vorrangig dein Problem?
Ich kann mir vorstellen das deine Frau es so sehen könnte.

Wie soll es denn nach dem Geständnis weiter gehen? Wie lange wird es dauern bis ihr einen passendem Therapeuten findet? Wie stellst du dir den Umgang bis dahin vor?

Die Porno-Sucht kannst du auch ohne deine Frau therapieren lassen.
Ich meine damit nicht, dass du es verheimlichen sollst, aber es ist halt einfach dein Ding und sie zu solch einer Therapie nicht mitgehen muss.

Aber alles nur meine Sichtweise dazu.
Wie du jetzt vorgehst musst du selbst entscheiden.

Ansonsten gibt es diese Bezeichnung für deinen Fetisch
"Als Transvestitischer Fetischismus oder Fetischistischer Transvestitismus wird eine Form des sexuellen Fetischismus bezeichnet, bei dem das Tragen von Bekleidung eines anderen Geschlechts das Objekt der Erregung ist."

Wie gesagt, es geht allein um die Befriedigung der eigenen Lust, was konträr zur Intimität mit dem Partner steht. Dort geht es um Hingabe und sich dem anderen aus Liebe schenken, weniger um das eigene Aufgeilen und die eigene körperliche Befriedigung.

Es ist auch nicht schlimm wenn du diese Gelüste hast, die hat fast jeder auf die ein oder anderen Art. Nur ist es ein Unterschied was wir uns in unserer Phantasie ausmalen und was wir letztendlich dann auch tun.
Manche Phantasien sollten einfach Phantasien bleiben.

Hinter dem Bedürfnis Pornos anzuschauen steht auch der Voyeurismus. Zusammen mit dem Fetisch und dem Nervenkitzel gesehen zu werden, bedienst du vielleicht beide Seiten gleichzeitig. Du selbst bist das Objekt das du beobachtest, schon interessant irgendwie.
 
wenn ich mich in deine Frau hinein versetze tut sie mir aber ehrlich gesagt leid. Du zerstörst da in meinen Augen etwas nachhaltig bei ihr.
Im schlimmsten Fall zerstört er die Beziehung. Ich habe nicht den Eindruck, dass seine Frau gegenüber diesen Dingen aufgeschlossen ist. Im Gegenteil.

Mein Mann und ich hatten auch mal eine ernsthafte Krise wegen was Sexuellem (nicht zu vergleichen mit den Fetischen des TE). Null Toleranz von meiner Seite. Er hatte die Wahl zwischen mir und dieser Sache. Er hat weise gewählt. 🙂
 
Im schlimmsten Fall zerstört er die Beziehung. Ich habe nicht den Eindruck, dass seine Frau gegenüber diesen Dingen aufgeschlossen ist. Im Gegenteil.

Mein Mann und ich hatten auch mal eine ernsthafte Krise wegen was Sexuellem (nicht zu vergleichen mit den Fetischen des TE). Null Toleranz von meiner Seite. Er hatte die Wahl zwischen mir und dieser Sache. Er hat weise gewählt. 🙂
Du hast also gewonnen?
Bist du denn noch glücklich in der Beziehung?
Ist er noch glücklich?
Oder wäre es rückblickend betrachtet für euch beide doch besser gewesen, ihr hättet euch getrennt und jeder könnte nun so leben, wie er es für richtig gehalten hätte?
 
Ich würde gerne komplett reinen Tisch machen, habe hier aber auch oft gelesen das alles auf einmal meine Frau überfordern könnte.
Nein, die Wahrheit tut letztlich immer gut.
Habt ihr da eine Idee?
Alles erzählen.
Sie muss entscheiden dürfen.
Das kann sie nur, wenn sie alles weiß.
Handel jetzt, bevor ihr Kinder habt.
Sie ist lieb und wirkt bedürftig, vielleicht ist sie toleranter, als du glaubst.
 
Nein, die Wahrheit tut letztlich immer gut.

Alles erzählen.
Sie muss entscheiden dürfen.
Das kann sie nur, wenn sie alles weiß.
Handel jetzt, bevor ihr Kinder habt.
Sie ist lieb und wirkt bedürftig, vielleicht ist sie toleranter, als du glaubst.
Er könnte seine Frau beim Gespräch dann auch offen umgekehrt fragen: "Hast du nicht auch sexuelle Fantasien, die du mit mir nicht ausleben kannst?
Wie gehen wir beide nun mit all dem weiter um? Ist Trennung für dich nun der einzige Ausweg damit Jeder von uns so leben kann, wie er möchte?
Ich finde es wichtig jetzt mit dir darüber zu sprechen, denn noch haben wir keine Kinder."
 
damit Jeder von uns so leben kann, wie er möchte?
Das ist halt die Frage. Ist das Ausleben eines Fetisch wirklich gewollt oder eher ein Zwang?
Wenn ich danach denke, was habe ich da nur wieder getan, ich wollte doch damit aufhören... lebe ich doch nicht so, wie ich das möchte.

Mit der Pornographie das gleiche. Wie kommt ein Mann der in einer Beziehung ist auf den Gedanken, es ist in Ordnung andere nackte Frauen beim Sex zu beobachten und sich daran aufzugeilen?
Das ist es einfach nicht und hat in meinen Augen nichts mit unterschiedlicher Lebensweise zu tun.
Es wird auf Dauer nicht zufrieden machen, weil jegliche Bindung fehlt. Zudem ist es der Partnerin gegenüber sehr verletzend.

Evtl liegt es auch an der Angst vor zu intensiver Bindung, nicht zu viel Nähe zulassen zu wollen und daher dann mit Sex Spielchen anzufangen was von der Person mit der man eine Beziehung hat, ablenkt.
 
Nein, die Wahrheit tut letztlich immer gut.
Aber der Ehefrau nützt die Wahrheit doch nichts. Das alles zu erfahren zerstört das Bild das sie von ihrem Mann bis dahin hatte.

Normalerweise bin ich ja eigentlich auch für die Wahrheit. Wahrscheinlich weil sich darin Vertrauen zeigt und man keine Geheimnisse voreinander haben sollte.
Aber bei dieser Sache... wenn mein Partner das bei sich in Ordnung bringen würde, würde mir das wohl reichen, ich bräuchte davon nichts wissen. Vielleicht irgendwann hinterher, wenn das ganze rum ist und er sagen könnte, ich habe es in den Griff bekommen und weiß jetzt wie es dazu kam.

Naja muss jeder selbst abwägen und einschätzen können ob das eine Beziehung trägt bzw wie der Partner damit klar kommt.
 

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