Andreas900
Sehr aktives Mitglied
I.d.R. bist du Inhaber einer Stelle, die nach Tarif oder nach Besoldung bewertet ist. Dein Vorgesetzter kann dir nicht mehr Geld zahlen, weil er an die Bewertung der Stelle gebunden ist.
Ich glaube, du verstehst das System im ÖD nicht. Man verhandelt nicht um Löhne wie in der Privatwirtschaft.
Um mehr Gehalt zu bekommen gibt es grundsätzlich zwei Wege für Beamte und Tarifbeschäftigte:
1) Umsetzung auf eine höherbewertete Stelle
2) Höherbewertung der aktuellen Stelle (dafür ist aber oft ein förmliches Verfahren im Rahmen der Haushaltsplanung notwendig)
Für Beamte gibs da keinen anderen Weg.
Als Tarifbeschäftiger hast du mehr Rechte. Ein Beamter muss diese förmlichen Verfahren abwarten. Mitunter muss er sogar Jahre lang höherwertige Arbeit machen ohne dafür mehr Geld zu bekommen.
Als Tarifbeschäftiger greift die Tarifautomatik. D.h. wenn festgestellt wird, dass deine Tätigkeit höherwertiger ist, dann hast du unmittelbar das Recht auf eine höhere Tarifgruppe.
Auch dafür musst du aber nicht verhandeln, sondern es muss die Höherwertigkeit deiner Tätigkeit festgestellt werden, dann bekommst du den entsprechenden tariflichen Lohn.
Gleichwohl solltest du dir nichts vormachen: Du bist nach 4 Monaten nicht mal voll eingearbeitet. Die Probezeit dient der Feststellung deiner Eignung. Sprich: Bislang hast du vertragsrechtlich nicht mal bewiesen, dass du deinen jetzigen Job kannst - Lob vom Bürgermeister hin oder her.
Fraglich ist, ob du überhaupt in der Probezeit befördert werden kannst. Ich vermute eher nicht, zumindest dürfen Beamte das nicht.
Auch sollte dir klar sein, was der ÖD ist: Ein sehr starres, oft langsames System, welches starke soziale Strukturen hat aber kein schnelles Aufstiegssystem und keine Spitzenlöhne. Ich sage es mal vorsichtig: Hinter dem Rücken wird dich absolut jeder auslachen, wenn du nach 4 Monaten Probezeit nach einer Gehaltserhöhung fragt.
Ich glaube, du verstehst das System im ÖD nicht. Man verhandelt nicht um Löhne wie in der Privatwirtschaft.
Um mehr Gehalt zu bekommen gibt es grundsätzlich zwei Wege für Beamte und Tarifbeschäftigte:
1) Umsetzung auf eine höherbewertete Stelle
2) Höherbewertung der aktuellen Stelle (dafür ist aber oft ein förmliches Verfahren im Rahmen der Haushaltsplanung notwendig)
Für Beamte gibs da keinen anderen Weg.
Als Tarifbeschäftiger hast du mehr Rechte. Ein Beamter muss diese förmlichen Verfahren abwarten. Mitunter muss er sogar Jahre lang höherwertige Arbeit machen ohne dafür mehr Geld zu bekommen.
Als Tarifbeschäftiger greift die Tarifautomatik. D.h. wenn festgestellt wird, dass deine Tätigkeit höherwertiger ist, dann hast du unmittelbar das Recht auf eine höhere Tarifgruppe.
Auch dafür musst du aber nicht verhandeln, sondern es muss die Höherwertigkeit deiner Tätigkeit festgestellt werden, dann bekommst du den entsprechenden tariflichen Lohn.
Gleichwohl solltest du dir nichts vormachen: Du bist nach 4 Monaten nicht mal voll eingearbeitet. Die Probezeit dient der Feststellung deiner Eignung. Sprich: Bislang hast du vertragsrechtlich nicht mal bewiesen, dass du deinen jetzigen Job kannst - Lob vom Bürgermeister hin oder her.
Fraglich ist, ob du überhaupt in der Probezeit befördert werden kannst. Ich vermute eher nicht, zumindest dürfen Beamte das nicht.
Auch sollte dir klar sein, was der ÖD ist: Ein sehr starres, oft langsames System, welches starke soziale Strukturen hat aber kein schnelles Aufstiegssystem und keine Spitzenlöhne. Ich sage es mal vorsichtig: Hinter dem Rücken wird dich absolut jeder auslachen, wenn du nach 4 Monaten Probezeit nach einer Gehaltserhöhung fragt.