Wo kommt das eigentlich her, dass man z.B. mal einen Vierer ausprobieren möchte? Wo kommt das her, das man gespangt werden möchte usw.?
Heutzutage gibt es halt viele Möglichkeiten, herauszufinden/zu erfahren was so möglich ist. Einschlägige Erotikportale, Tausende Erfahrungsberichte von "Usern wie du und ich".
Wenn man sich nur mal als Beispiel für ein Erotiktoy interessiert, kann man z.B. Benutzererfahrungen anderer Käufer wie Sand am Meer finden.
Es gibt Reportagen und Berichte von Influencern, Youtube-Sternchen, die alle über Sexualität sprechen usw.
Dann gibt's natürlich frei zugänglich passende "Filmchen".
Möglicherweise möchten viele Leute (und gerade Jugendliche) aufgrund dessen solche Dinge mal erleben oder ausprobieren.
Vielleicht auch (das ist natürlich wieder nicht allgemeingültig gemeint) fühlen manche Menschen auch, als ob sie etwas verpasst haben im Leben, wenn sie es nicht mal ausprobiert haben
Das ist bei mir nicht anders.
Aber manche Menschen wollen sexuelle Dinge ausprobieren/erfahren auch eher aus schlechteten Gründen heraus, weil sie z.B. "mitreden" wollen, dazugehören wollen, anderen Menschen was "vorweisen" wollen. In einem anderen Thread hier im Forum wurde von "Bodycount" (Anzahl Sexpartner) gesprochen. Aus meiner Sicht ein abschreckend schlechtes Beispiel. Warum sollte es denn gut sein, einen hohen Bodycount zu haben?
Da gillt es, das sehr differenziert zu betrachten.
Wegen solchen eher "negstiven" Gründen, sollte man die Dinge nicht ausprobieren.
Sindces aber keine negstiven "Grunde", dagegen schon. Warum nicht?
Im vorliegenden Fall haben sich jetzt scheinbar 4 Menschen mit gleicher Gesinnung gefunden. Das kommt vermutlich nicht so oft vor, eine solche Konstellation. Es wird sich über Sexualität ausgezauscht. Kann sein, dass auch das eine Minderheit an Menschen tun, die sich untereinander als Freunde bezeichnen. Hier ist es jetzt so.
Warum sollten sie es also nicht einmal ausprobieren?
Denn wann fängt die sexuelle Findungsphase denn an, wann ist sie abgeschlossen? Ist sie jemals abgeschlossen?
Wenn man es nicht in jungen Jahren ausprobiert, ja wann denn dann? Wann ist der beste Zeitpunkt, solche Etfahrungen zu machen? Meiner Meinung nach im jungen Erwachsenenalter.
Woher soll man denn wissen, ob man polygam oder monogam leben möchte, wenn man es nie ausprobiert hat?
Woher soll man wissen, ob man gewisse Dinge tatsächlich ausleben will oder sie sich doch nur in seiner Fantasie vorstellen möchte?
Wer ausprobieren kann und will aus eher "positiven" Gründen heraus, der sollte es tun, bei all den Möglichkeiten heute, um sich dann für einen Weg entscheiden zu können.
Je älter man wird, desto schwieriger wird es. Dann ist man vielleicht eher froh, seinen Partner/Partnerin behalten zu können weil man sich viel mit ihm/ihr aufgebaut und erreicht hat trotz "sexueller Differenzen" und trotz des Gefühls im Leben sexuell was verpasst zu haben. (Ja, hier spreche ich jetzt durchaus wieder von mir selbst. Aber auch ich bin da sicher kein Einzelfall, wenn vielleicht auch in der Minderheit).