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Wie mit der Situation umgehen? (F+, Affäre)

... denn DEIN Ruf ist jetzt ruiniert. Aber vielleicht macht Dir das nichts aus?
Eventuell eben doch, sonst gäbe es diesen Thread nicht.

@Ari., ich habe den Eindruck, du möchtest gern als integre Persönlichkeit betrachtet werden, bist das aber nicht.

Für die Leute bist du sowas wie "die Dorfmatratze".
Du kannst beschließen, dass du darauf stolz bist. Sowas geht theoretisch, meine Mutter war so ein Typ Mensch.
Du kannst beschließen, es wird dir nicht gerecht und es stört dich. Dann kannst du da weggehen. Kündigen, umziehen, was auch immer.
Du kannst NICHT beschließen, dass die Leute anders ticken als sie es tun. Niemand hat dir versprochen, dass das Leben gerecht ist.

Dass der dazu gehörende männliche Teil vermutlich genauso schief angesehen wird, nehme ich auch an - aber du nimmst eben nur deinen Teil so richtig wahr.
 
Wenn man einige Posts hier liest, wirkt es so als wären die Personen selbst schon einmal betrogen und hinters Licht geführt worden... Und urteilen jetzt ebenso über die TE, wie die das über die Affärenfrau/den Affärenmann des eigenen Partners getan hätten.
Das Frauenbild dahinter (Schlampe, Dorfmatratze) ist aus den 50ern.

Letztlich glaubt die TE, ihr F+ Mann führt eine offene Ehe.
Das wäre genau das einzige, was ich irgendwelchen Menschen, die neugierig moralisch ums Eck kommen sagen würde.
Verhindern kann man das Interesse nicht, nur keinen Anlass zum Nachbohren geben (geschockte Reaktion, Rechtfertigungen, Abwehr)
 
Letztlich glaubt die TE, ihr F+ Mann führt eine offene Ehe.

Nicht so unbedingt, sie zweifelt, das spielt aber letztlich keine Rolle.
Das Umfeld bastelt sich das Bild, das es sehen möchte und hält an der Moral und den Glaubenssätzen fest, die es eben möchte - und diese so perfekten Menschen greifen selbst zu moralisch fragwürdigen Verhaltensweisen.

Es ändert absolut nichts, sich darüber aufzuregen, zeigt es doch nur auf, dass Moral und Werte oft etwas... flexibel anwendbar sind.
Wie es gerade in den Kram passt. Menschlich eben. Fehlbar. Dumm.

Bleibt nur damit klarzukommen oder das Umfeld zu wechselb und dort kein Risiko einzugehen.
Alles andere ist doch Energieverschwendung und ändert gar nichts.
 
Wie geht es Dir denn aktuell?
Hat sich die Situation etwas beruhigt?
Und wie läuft es mit Deiner "Freundin"? Dass Ihr zusammen leben müsst, nachdem was passiert ist, sehe ich eigentlich als ein akutes Problem.

Das Zusammenleben ist eine Katastrophe. Ich habe ihr gesagt, dass ich ihr Verhalten und Getratsche nicht in Ordnung finde, die Freundschaft für mich beendet ist und ich die WG auflösen will. Wir können uns beide alleine die Wohnung nicht leisten, also müssen wir beide ausziehen. Sie hat da keine Lust drauf, weil der Wohnungsmarkt schwierig ist und sie generell keine Lust hat sich jetzt darum zu kümmern. Sie will die WG so beibehalten. Wir stehen beide im Mietvertag. Das heißt entweder kündigen wir beide zusammen oder gar nicht. Alleine kann ich nicht kündigen. Ich habe ihr das alles jetzt noch mal geschrieben und ihr bis zum 1.3. Zeit geben, dass sie der gemeinsamen Kündigung zustimmen kann. Wenn sie das nicht macht, dann gehe ich zum Anwalt.

Ziemlich ungewöhnlich, dass eine F+/Affäre so lange geht.

Kam bei dir nicht mal zwischendurch der Gedanke/die Frage hoch...

....ob du das so weitermachen willst?
....der Ärger, den du dadurch hast, möglicherweise überwiegt? Im Vergleich zu dem (wenigen?), was du von ihm hast?
....du einfach nur "komfortabel" für ihn bist? Es um die als Person kaum oder gar nicht geht?

Meine eigene Affären-Erfahrung ist begrenzt und ich habe auch nicht vor, dass zu wiederholen. Irgendwann ist das Win-Win-Gefühl in die Schieflage geraten und dann ging es langsam dem Ende zu.

Wieder zu dir: Er dürfte nicht der einzige Mann auf der Welt sein, mit dem eine unverbindliche Beziehung möglich wäre.

Warum denkst du nicht einfach ein bisschen...hm...."breiter" und gehst "fischen" am "Männer-Teich" 😉 ?

Ich hatte in der ganzen Zeit auch mal was mit anderen Männern. Es gibt nur unglaublich viele Männer, die zwar gut aussehen, aber im Bett gar nichts können. Wenn er im Bett keine 10/10 ist, dann brauche ich ihn nicht. Ich habe bisher keinen gefunden, der so gut ist wie er.

Und?
Was bringt dir das?
Das kannst du ohne Ende denken, immer wieder schreiben, es ändert nichts daran, dass es abläuft wie es eben für dich läuft.




Nein.
Du lebst nicht allein an einem Ort, wo keiner etwas über den Mann weiß, der dich besucht.
Du hast eine Mitbewohnerin und dass diese unverhofft nach Hause kommt, kann eben passieren.
Daa nicht einkalkuliert zu haben, verdrängt zu haben, liegt in deiner Verantwortung.
Du warst unvorsichtig, du bist ein Risiko eingegangen.




Natürlich musst du das nicht.
Du kannst auch einfach aushalten, womit du jetzt konfrontiert wirst.
Das liegt in deinem Entscheidungsbereich.
Das Denken und Verhalten anderer Menschen hingegen nicht. Damit musst du leben.

Eventuell eben doch, sonst gäbe es diesen Thread nicht.

@Ari., ich habe den Eindruck, du möchtest gern als integre Persönlichkeit betrachtet werden, bist das aber nicht.

Für die Leute bist du sowas wie "die Dorfmatratze".
Du kannst beschließen, dass du darauf stolz bist. Sowas geht theoretisch, meine Mutter war so ein Typ Mensch.
Du kannst beschließen, es wird dir nicht gerecht und es stört dich. Dann kannst du da weggehen. Kündigen, umziehen, was auch immer.
Du kannst NICHT beschließen, dass die Leute anders ticken als sie es tun. Niemand hat dir versprochen, dass das Leben gerecht ist.

Dass der dazu gehörende männliche Teil vermutlich genauso schief angesehen wird, nehme ich auch an - aber du nimmst eben nur deinen Teil so richtig wahr.

Du hast Dich in der Vergangenheit wissentlich auf einen verheirateten Mann eingelassen. Damit hast Du deutlich gezeigt, dass Du keinen Respekt vor Familien/Beziehungen hast. Du hast Dich auch in zweiter Ehe erneut oder weiter auf diesen Mann eingelassen. Und Du wunderst Dich nun über Respektlosigkeit der Umwelt. Wie es in den Wald reinruft...

Nicht so unbedingt, sie zweifelt, das spielt aber letztlich keine Rolle.
Das Umfeld bastelt sich das Bild, das es sehen möchte und hält an der Moral und den Glaubenssätzen fest, die es eben möchte - und diese so perfekten Menschen greifen selbst zu moralisch fragwürdigen Verhaltensweisen.

Es ändert absolut nichts, sich darüber aufzuregen, zeigt es doch nur auf, dass Moral und Werte oft etwas... flexibel anwendbar sind.
Wie es gerade in den Kram passt. Menschlich eben. Fehlbar. Dumm.

Bleibt nur damit klarzukommen oder das Umfeld zu wechselb und dort kein Risiko einzugehen.
Alles andere ist doch Energieverschwendung und ändert gar nichts.

Es gibt drei Optionen. Die Situation ertragen. Umziehen, Job wechseln. Oder sich wehren. Die erste Option hatte ich schon vor einigen Jahren gewählt. Jetzt bin ich bei Option 3.

Ich habe bei meiner Arbeit schriftlich mitgeteilt, dass ich das Verhalten der Eltern nicht in Ordnung finde und auch nicht weiter dulde. Ich lasse mich nicht weiterhin wegen meines Privatlebens blöd anmachen. Wenn ihnen etwas an meiner Arbeitsleistung nicht gefällt, dann dürfen sie das gerne mitteilen, aber mein Privatleben hat in dem Zusammenhang nichts zu suchen. Es soll sich bitte darum gekümmert werden, dass der allgemeine Umgangston wieder zur Normalität findet. Es ist also jetzt Aufgabe der Einrichtung in der ich arbeite sich zu kümmern.

Ich werde auch den Eltern, die mich blöd anmachen ein Mal! sachlich und im normalen Ton sagen, dass sie so ein Verhalten mir gegenüber zu unterlassen haben. Wenn sie weiter machen, dann wird meine Freundlichkeit gegen Null gehen.

Ich lasse mich doch nicht verurteilen und blöd anmachen von Eltern die getrennt leben, alleinerziehend sind, Väter vorhanden sind, die keinen Unterhalte zahlen, Frauen die 4 Kinder von 4 Männern haben usw. Die sollen sich erst mal um ihr eigenes verkorkstes Leben kümmern.
 
Das heißt entweder kündigen wir beide zusammen oder gar nicht.
Reden hilft, in diesem Fall mit dem Vermieter. Sag ihm, Du möchtest ausziehen. Irgendwann wirst Du dann auch keine Miete mehr zahlen. Klar kann er zum Anwalt, aber will er den Aufwand und Ärger? Es ist doch nicht ungewöhnlich, dass einer ausziehen will, dafür gibt's sicher eine Lösung.

Was deine Mitbewohnerin will ist egal. Sie musste es ja weitererzählen, und nun kann sie die Konsequenzen tragen. Sie hat doch alles kaputtgemacht. Hat sie sich wenigstens entschuldigt?
 
Ich arbeite mit Kindern und die Eltern haben große Probleme gemacht und sich beschwert. Es hieß immer, dass man die Väter wegsperren muss, weil ich ja den Kindern ihre Väter nehme usw.

Damals hat es sich beruhigt, es wird sich auch diesmal beruhigen.

Ich sage schon sehr deutlich, dass sie mich mit ihren Meinungen und Vorwürfen in Ruhe lassen sollen, weil es sie nichts angeht

Völlig richtig, viel bewirkt hat es aber wohl nicht.


Ich habe bei meiner Arbeit schriftlich mitgeteilt, dass ich das Verhalten der Eltern nicht in Ordnung finde und auch nicht weiter dulde.

Es soll sich bitte darum gekümmert werden, dass der allgemeine Umgangston wieder zur Normalität findet. Es ist also jetzt Aufgabe der Einrichtung in der ich arbeite sich zu kümmern.

Ich fürchte, damit wirst du lediglich unbequem für deinen Arbeitgeber, der wahrscheinlich auch der Meinung ist:

mein Privatleben hat in dem Zusammenhang nichts zu suchen.

Das möglicherweise jedoch anders betrachtet als du.

Wenn sie weiter machen, dann wird meine Freundlichkeit gegen Null gehen.

Was wieder keine Begeisterung beim Arbeitgeber hervorrufen dürfte, sollten Eltern sich beklagen.
Und dann wahrscheinlich mit deiner Leistung in Verbindung gebracht werden dürfte.

Ich sage nicht, du sollst den Mund halten. Ich sehe nur auch die Arbeitgeberseite.
Die wenigsten werfen sich eine Ritterrüstung über und in den Kampf für Belegschaft, die unangenehm auffällt.
 
Reden hilft, in diesem Fall mit dem Vermieter. Sag ihm, Du möchtest ausziehen. Irgendwann wirst Du dann auch keine Miete mehr zahlen. Klar kann er zum Anwalt, aber will er den Aufwand und Ärger? Es ist doch nicht ungewöhnlich, dass einer ausziehen will, dafür gibt's sicher eine Lösung.

Was deine Mitbewohnerin will ist egal. Sie musste es ja weitererzählen, und nun kann sie die Konsequenzen tragen. Sie hat doch alles kaputtgemacht. Hat sie sich wenigstens entschuldigt?

Das ist nicht so einfach, wie man denkt. Wir stehen beide im Mietvertrag. Wir sind somit beide in der Pflicht Miete zu zahlen usw. Ich kann nicht einfach alleine kündigen, keine Miete mehr bezahlen etc. Ich mache dann den Fehler und verletze meine Pflichten. Und dann könnte man rechtlich gegen mich vorgehen. Der Vermieter würde mich aus dem Vertrag lassen, wenn sie ihm schriftlich zusichert, dass sie die Miete alleine zahlen kann. Das wird nicht passieren, weil sie es nicht kann. Wir müssen also beide kündigen. Wenn wir uns untereinander nicht einigen können, dann geht es nur mit einem Anwalt. Im schlimmsten Fall muss ich sie gerichtlich dazu zwingen die Wohnung gemeinsam zu kündigen.

Damals hat es sich beruhigt, es wird sich auch diesmal beruhigen.



Völlig richtig, viel bewirkt hat es aber wohl nicht.






Ich fürchte, damit wirst du lediglich unbequem für deinen Arbeitgeber, der wahrscheinlich auch der Meinung ist:



Das möglicherweise jedoch anders betrachtet als du.



Was wieder keine Begeisterung beim Arbeitgeber hervorrufen dürfte, sollten Eltern sich beklagen.
Und dann wahrscheinlich mit deiner Leistung in Verbindung gebracht werden dürfte.

Ich sage nicht, du sollst den Mund halten. Ich sehe nur auch die Arbeitgeberseite.
Die wenigsten werfen sich eine Ritterrüstung über und in den Kampf für Belegschaft, die unangenehm auffällt.

Es wird nicht dazu führen, dass ich gekündigt werde. Wir kennen alle die schöne Personalsituation in Kitas. Im Moment ist der Personalschlüssel bei uns so, dass wir die Kita zu machen können, wenn jemand krank wird oder hoffen müssen, dass an dem Tag nicht so viele Kinder kommen.

Das bewirkt, dass ich aktuell in der besseren Position bin. Wenn ich gekündigt werde oder selber kündigen würde, dann hätte nicht nur mein Arbeitgeber ein Problem, sondern auch die Eltern. Betreuung wird dann schwierig.
 
Ich hatte in der ganzen Zeit auch mal was mit anderen Männern. Es gibt nur unglaublich viele Männer, die zwar gut aussehen, aber im Bett gar nichts können. Wenn er im Bett keine 10/10 ist, dann brauche ich ihn nicht. Ich habe bisher keinen gefunden, der so gut ist wie er.
Das lässt tief blicken. Was hast du denn so zu bieten für die Männer?
 
Reden hilft, in diesem Fall mit dem Vermieter. Sag ihm, Du möchtest ausziehen. Irgendwann wirst Du dann auch keine Miete mehr zahlen. Klar kann er zum Anwalt, aber will er den Aufwand und Ärger? Es ist doch nicht ungewöhnlich, dass einer ausziehen will, dafür gibt's sicher eine Lösung.

Was deine Mitbewohnerin will ist egal. Sie musste es ja weitererzählen, und nun kann sie die Konsequenzen tragen. Sie hat doch alles kaputtgemacht. Hat sie sich wenigstens entschuldigt?
Es liegt doch nicht an der Verantwortung vom Vermieter, dass die beiden sich verstritten haben und eine von beiden kündigen möchte…
Warum wird ihm nun der schwarze Peter zugeschoben?

Gesetzlich kann er nicht eine Person aus dem Vertrag lassen, ohne Genehmigung aller Parteien.
Das wäre nämlich Gesetzesbruch.

@Ari. : Vielleicht gibt es einen Kompromiss und ihr findet eine gute Lösung für alle.
 

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