Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Wie mit dem faulen Kollegen umgehen?

@Ostwind1957

Die Arbeitszeitnutzung unseres Kollegen war schon öfter Thema unter verschiedenen Kollegen ihm gegenüber.

Er hat daran nichts geändert und sieht offenbar auch keinerlei Änderungsbedarf, denn es hat ja bislang keine Konsequenzen für ihn.

Im Prinzip wäre es mir auch egal, wie lange er Pause macht und wie er seine Zeit nutzt, wenn ich es dann nicht kompensieren müsste.

Ich möchte meinen Job nicht wechseln, mir gefällt es in der Firma und mir geht es dort auch recht gut. Mit allen anderen Kollegen unsere Abteilung und in unserem Büro läuft die Zusammenarbeit einwandfrei. Ich bin nicht bereit, das freiwillig aufzugeben, ohne nicht alles versucht zu haben etwas zu ändern.

Mein Problem würde sich auch nicht ändern, wenn ich ein paar Euronen mehr verdienen würde, da ich mit meinem Gehalt eigentlich recht zufrieden bin.

Ich überlege meinen Vorgesetzten zu fragen, ob er die Arbeit nicht projektweise bestimmten Personen zuordnen kann, dass nicht mehrere in einer Sache rumpfuschen und ich dann z.B immer am Ende die Fehler anderer korrigieren muss, während er sich dann brüstet, irgendwelche Projekte betreut zu haben.
 
Hallo zusammen,

Mein junge Kollege regt mich maßlos auf. Bis auf sein spezielles Fachgebiet, in dem er seinen Berufsabschluss hat, macht er wenig richtig und ist zudem ziemlich faul.

In der Folge zieht es unser Abteilungsleiter vor, gewisse Aufgaben an die anderen Kollegen zu verteilen von denen er weiß, dass sie sie komplikationslos erledigen können und auch schnell tun. Dies betrifft meist Projekte für unseren wichtigsten Kunden.
Wenn der Abteilungsleiter ihn auf gewisse Sachen anspricht, die er liegen lassen hat, argumentiert er immer, dass er keine Zeit hatte und es nicht geschafft hat. Dass er alles mögliche liegen lässt, ist beim Abteilungsleiter nun zwischenzeitlich angekommen.

Heute hatte ich besonders viel zu tun, da ich noch die Urlaubsvertretung für einen anderen Kollegen mache und habe wieder Sonderaufgaben vom Abteilungsleiter bekommen.
Das ist grundsätzlich kein Problem für mich, auch wenn es stressig ist.

Aaaaber ich habe währenddessen festgestellt, dass der junge Kollege rund zweieinhalb Stunden Pause gemacht hat, wovon er höchstens eine halbe rausgearbeitet hat. Pro Stunde ging er einmal vor die Tür um zu rauchen was jeweils ca 15 Minuten dauerte.

Ich sehe es nicht ein die Faulheit und Inkompetenz meines Kollegen
kompensieren zu müssen.
Wie könnte ich das bei meinem Vorgesetzten thematisieren?
Ich kann ihm ja nicht vorschreiben, wie er die Arbeit verteilt oder eine Liste mit den Pausenzeiten des Kollegen vorlegen...
Warum genau lässt Du Dir alles aufs Auge drücken? Was erhoffst Du Dir davon?

Du bekommst nicht mehr Anerkennung , sondern bist der ewige Depp, dem man alles aufdrücken kann.
 
Warum genau lässt Du Dir alles aufs Auge drücken? Was erhoffst Du Dir davon?
Na was soll ich denn machen? Wenn mein Chef zu mir kommt und mir eine bestimmte Aufgabe zur Erledigung gibt, kann ich ja nicht sagen "nee, mache ich nicht". Das wäre ja Arbeitsverweigerung.

Die Projekte kommen bei unserem Abteilungsleiter an und er verteilt nach seinem Gutdünken einzelne Aufgaben. Z.B Angebote einholen, Aufträge schreiben, Budgetberechnungen für die Kunden erstellen.
Das verteilt er rundrum nach Gudünken oder keine Ahnung ob oder was er sich dabei denkt, wenn einer das Angebot einholt, der nächste den Auftrag schreibt und der Dritte die Abrechnung macht.

Im Prinzip sollen alle alles können und machen, aber der Neue versagt im kaufmännischen Bereich komplett, allerdings hat er technisches Spezialwissen.

So schickt er ihn oft zur Angebotseinholung los und das kaufmännisch/rechtliche bekommt dann jemand anderes auf den Tisch, weil er einfach seine Ruhe will und dem Neuen nicht alles 100 mal erklären will.

Der Neue rühmt sich dann vor der Geschäftsleitung, dass er das Projekt betreut hätte und der Abteilungsleiter stellt es nicht richtig, dass es ein Team- Projekt war.
Aufgrund anderer extra Aufgaben in seinem Fachgebiet ist der Neue ständig beim Geschäftsführer und bei den Dienstberatungen andere Abteilung dabei.

Ich habe hingegen glücklicherweise nur wenig Realkontakt mit unserem Geschäftsführer, so dass ich seine Selbstbeweihräucherungen auch nicht richtig stellen kann.

Was meinst du wie ich das gegenüber dem Abteilungsleiter klären kann?
 
Auch wenn ich dich verstehen kann. Ich hab mich zunächst auch geärgert. Aber einen Kollegen in die Pfanne hauen👎
Das hat nicht damit zu tun, den Kollegen in die Pfanne zu hauen, sondern damit, dass Arbeit im Team gerecht verteilt werden sollte. Da sollte sich nicht der eine torarbeiten, während der andere eine ruhige Kugel zu Lasten des anderen schieben. Denn der faule Kollege hat damit ja ofgensichtlich auch kein Problem.

Da der TE gegenüber dem Kollegen nicht weisungsbefugt ist geht die Lösung nur über den Chef. Ich würde hier genaundas anbringen, dass ich das Gefühl habe, die Arbeitslast sei zu einseitig verteilt. Listet in einem Portfolio auf, wer wofür zuständig ist, da geht es um Themenverantwortung. Falls bei euch jeder alles macht und darüber die Unausgewogenheit nicht ersichtlich wird, kömmtet ihr genau so eine Zuständigkeit einführen oder aber vereinbaren, über eine Zeit x mal zu dokumentieren, wer was getan hat. Da muss der Kollege sich schon ganz schön strecken, um seine Tage mit Tätigkeiten zu füllen, wenn da eigemtlich nichts ist. Er habe viel zu tun ist eine viel zu diffuse Antwort. Auf solche Platitüden darf man sich dann eben nicht einlassen. Aber wie gesagt muss der Chef hier eigentlich die Lösung finden.

Wenn es keine Regelung fürs Rauchen und die entfallende Zeitn gibt, muss die entweder geschaffen werden oder man muss es hinnehmen. Bei uns wird diese Zeit auch nicht nachgearbeitet. Andere quatschen eben mal beim Kaffee. Da kann der Chef höchstens intervenieren, wenn es zuviel würde. Aber auch das müsste er selber anstoßen.

Ich habe auch eine stinkfaule Kollegin. Da weiß mittlerweile jeder, dass sie faul, allerdings auch unfähig und überfordert ist. Sie geht sogar stundenlang privat Kaffeetrinken mit Freundinnen, trifft sich zum Frühstück, ist einfach nicht da. Und "da" ist das Home Office. Sie ist extrem schnell überfordert, durch die Schnellebigkeit der technischen Entwicklungen seit langer Zeit abgehängt, ist allerdings auch nicht lernwillig (selbst wenn man aufwändig alles erklärt ist sie überfordert, erledigt das Minimum, vergisst schnell, so dass man beim nächsten Mal wieder erklären müsste). Darüber hinaus ist sie psychisch angeschlagen. Bei zuviel (selbst wenn der relativ ist) Druck wird sie krank. Mittlerweile sagt da keiner mehr etwas, die Chefin hat es leider auch nicht hinbekommen, sie zur Räson zu rufen, man schleppt sie einfach mit. So kannn es auch laufen, ist der worst case. Eigentlich wäre ein Abmahnung fällig, davor schreckt die Chefin aber zurück. In solchen Fällen machst du dann gar nichts. Ich nehme das hin, machr mein Ding. Das einzige, worüber ich mich bei ihr noch ärgere ist, dass sie gegen aalles anstänkert, was wir tun. Am liebsten würde sie alles abschaffen, an dem Arbeit hängt. Nicht weil es sinnvoll wäre, sondern weil sie dann vermutlich vor sich selber eher im Reinen wäre. Da kann ich mir dann manchmal einen Seitenhieb nicht verkneifen, da mich das einfach nur annervt. Dann guckt sie pikiert wie ein Spitzmaulfrosch. Ist mir dann aber auch latte. Solche Kollegen sind einfach verzichtbar.
 
Wenn es keine Regelung fürs Rauchen und die entfallende Zeitn gibt, muss die entweder geschaffen werden oder man muss es hinnehmen. Bei uns wird diese Zeit auch nicht nachgearbeitet. Andere quatschen eben mal beim Kaffee.

Grundsätzlich stört mich das bei den anderen Kollegen auch nicht. Die gehen mal 5 min raus und arbeiten dann weiter, genauso wie man selbst mal ne Kaffeepause macht. Bei ihm ist es jedoch extrem. Er kommt 7.30 und bis 8.15 macht er grundsätzlich nichts, schwatzt mit den Kollegen, geht mit jedem zum rauchen.
8.50 Uhr heute die nächste Rauchpause , 9.50 ging er 20 min zum Supermarkt,10.30 nächste Pause. 11 uhr meinte er, es zieht sich heute so... da bin ich fast geplatzt und habe ihm gesagt, dass er gern was von mir mit machen kann, wenn ihm langweilig ist. Nein, er hätte ja ganz viel zu tun, nur keine Lust.
Leider war unser Chef micht im Haus.. Der kommt auch selten vor 8.30 Uhr und ist viel zu Terminen unterwegs, so dass er das alles nicht mitbekommt 😑.

Deine Kollegin ist ja eine unerträgliche Steigerung dessen... 😵
 
Grundsätzlich stört mich das bei den anderen Kollegen auch nicht. Die gehen mal 5 min raus und arbeiten dann weiter, genauso wie man selbst mal ne Kaffeepause macht. Bei ihm ist es jedoch extrem. Er kommt 7.30 und bis 8.15 macht er grundsätzlich nichts, schwatzt mit den Kollegen, geht mit jedem zum rauchen.
8.50 Uhr heute die nächste Rauchpause , 9.50 ging er 20 min zum Supermarkt,10.30 nächste Pause. 11 uhr meinte er, es zieht sich heute so... da bin ich fast geplatzt und habe ihm gesagt, dass er gern was von mir mit machen kann, wenn ihm langweilig ist. Nein, er hätte ja ganz viel zu tun, nur keine Lust.
Leider war unser Chef micht im Haus.. Der kommt auch selten vor 8.30 Uhr und ist viel zu Terminen unterwegs, so dass er das alles nicht mitbekommt 😑.

Deine Kollegin ist ja eine unerträgliche Steigerung dessen... 😵
Ja und was willst Du da jetzt tun? Da er offensichtlich von seinem Chef nichts zu befürchten hat, kannst Du Dich aufregen oder es auch lassen.
 
Wichtig ist, daß Du Deine Stellung und Verantwortung richtig bewertest.

Du bist verantwortlich, Deine Aufgaben zu erledigen. Mehr nicht.

Kontrolle der Arbeitszeiten, Zuweisung von Aufgaben etc. gehört nicht in Deinen Verantwortungsbereich. Es ist auch nicht Deine Aufgabe, Kollegen darauf hinzuweisen.

Es ist Sache des Vorgesetzten und der Geschäftsführung, ob ihnen die Spezialkenntnisse des jungen Mitarbeiters so wichtig für das Unternehmen sind, daß sie anderes tolerieren.
Offenbar ist es ja auch nicht so, daß der junge Kollege gar nichts leistet, wenn er seine techn. Kenntnisse bei Angeboten einsetzt und in Sonderprojekten direkt der Geschäftsleitung zuarbeitet.

Es ist durchaus usus und zu akzeptieren, daß jemand mit Spezialkenntnissen, die für das Unternehmen von Bedeutung sind, sich in andere kaufmännische Tätigkeiten nicht so einarbeitet und von solchen Tätigkeiten, die auf andere (kostengünstigere) Schultern verteilt werden können, verschont werden.

Ich verstehe aber auch, daß es Dich ärgert, wenn Du Zusatzarbeit hast, während er sich Auszeiten nehmen kann.

Die Lösung ist aus meiner Sicht, keine Zusatzarbeiten aus seinem Bereich anzunehmen mit der Argumentation, daß Du bereits ausgelastet bist. Und auf keinen Fall irgendwas ausbügeln, was der Kollege verschwitzt. Wenn jemand faul ist, muß er die Konsequenzen tragen. Wenn er für das Unternehmen so wichtig ist, wird es vielleicht gar keine negativen Konsequenzen für ihn geben. Dann gilt es diese unternehmerische Entscheidung zu akzeptieren.

Ansonsten noch ein Vorschlag, den Du Deinem Vorgesetzten unterbreiten könntest mit dem Argument Transparenz, einheitliche Fallbearbeitung, gleichmäßige Auslastung des Personals etc.:
Alle Aufgaben landen in einem elektr. Gruppenarbeitskorb, in dem jeder sich gleichmäßig bedient.
Das ist gerade in der Firma einer Freundin umgesetzt worden und die Fleißigen sind sehr zufrieden mit der Lösung, weil so transparent wird, wer wieviel arbeitet.
 

Anzeige (6)

Ähnliche Themen

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben