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Wie mit dem faulen Kollegen umgehen?

Sporty321

Mitglied
Hallo zusammen,

Mein junge Kollege regt mich maßlos auf. Bis auf sein spezielles Fachgebiet, in dem er seinen Berufsabschluss hat, macht er wenig richtig und ist zudem ziemlich faul.

In der Folge zieht es unser Abteilungsleiter vor, gewisse Aufgaben an die anderen Kollegen zu verteilen von denen er weiß, dass sie sie komplikationslos erledigen können und auch schnell tun. Dies betrifft meist Projekte für unseren wichtigsten Kunden.
Wenn der Abteilungsleiter ihn auf gewisse Sachen anspricht, die er liegen lassen hat, argumentiert er immer, dass er keine Zeit hatte und es nicht geschafft hat. Dass er alles mögliche liegen lässt, ist beim Abteilungsleiter nun zwischenzeitlich angekommen.

Heute hatte ich besonders viel zu tun, da ich noch die Urlaubsvertretung für einen anderen Kollegen mache und habe wieder Sonderaufgaben vom Abteilungsleiter bekommen.
Das ist grundsätzlich kein Problem für mich, auch wenn es stressig ist.

Aaaaber ich habe währenddessen festgestellt, dass der junge Kollege rund zweieinhalb Stunden Pause gemacht hat, wovon er höchstens eine halbe rausgearbeitet hat. Pro Stunde ging er einmal vor die Tür um zu rauchen was jeweils ca 15 Minuten dauerte.

Ich sehe es nicht ein die Faulheit und Inkompetenz meines Kollegen
kompensieren zu müssen.
Wie könnte ich das bei meinem Vorgesetzten thematisieren?
Ich kann ihm ja nicht vorschreiben, wie er die Arbeit verteilt oder eine Liste mit den Pausenzeiten des Kollegen vorlegen...
 
Ist das der Kollege aus Deinem letzten Strang?

Spreche doch mal den Kollegenan und sage ihm am Ende, dass Du Dich beim Vorgesetzten beschweren wirst, wenn er sich nicht ändert 😉

Hallo Buntehäsin!
Ja, genau der ist es...
Ich habe da noch eine konkrete Sache, auf die ich ihn ansprechen muss.

Ich hatte ihn bereits im Januar auf eine Sache angesprochen, weil er wieder etwas nicht im System abgelegt hatte. Daraufhin hat er mir natürlich in Hörweite unseres Vorgesetzten "großzügig" angeboten, eine weitere Abrechnung in dieser Sache 'zur Strafe' freiwillig zu machen. Nun fragte der Kunde mich nach dieser Abrechnung, weil ich dort als Sachbearbeiter eingetragen war und durfte feststellen, dass er auch das nicht erledigt hat.

Wenn ich ihn anspreche, weiß ich genau, dass ich zur Antwort bekomme, dass er das 'noch nicht' geschafft hat und es in Arbeit ist.

In diesem Fall müsste ich ihn darauf hinweisen, vielleicht dann doch mal die eine oder andere Rauchpause weniger zu machen und es somit etwas eskalieren lassen.

Er würde antworten, dass er seine Rauchpausen raus arbeitet und ich müsste dann antworten, dass dies nicht stimmt oder ihn fragen, wann er zB. die heutigen zweieinhalb Stunden rausgearbeitet haben will.

Andererseits sehe ich mich nicht in der Position im Vorschriften über seine Arbeitszeiten zu machen oder sonstige Anweisungen zu erteilen, ich bin ihm nicht vorgesetzt.

Ich habe auch eigentlich keine Lust mich von meinem Vorgesetzten für unangenehme Gespräche vors Loch stellen zu lassen.

Mein Vorgesetzter spricht mit ihm immer in verständnisvollen Ton wie mit einem kleinen Kind.

Am Ende fürchte ich, dass ich mir noch den Unmut meines Vorgesetzten auf mich ziehe, wenn ich auf meine Art mit dem Kollegen spreche.

Ich bin eher direkt und sehr deutlich.

So sehr ich die verständnisvolle Art meines Chefs im allgemeinen schätze, geht sie mir in diesem Punkt sehr auf die Ketten.
 
Du selbst wirst da wenig machen können, das muss über den Vorgesetzten gehen.
Aber wie kann ich das ansprechen?
Ich kenne sowas von den anderen Kollegen überhaupt nicht und habe sowas auch in meinen bisherigen Jobs nicht erlebt. Da hilft man sich gegenseitig oder nimmt dem anderen Arbeiten ab, z.B dass man die Urlaubsarbeit so gut wie möglich und nicht nur so viel wie absolut nötig mitmacht.
 
Aber wie kann ich das ansprechen?
Ich kenne sowas von den anderen Kollegen überhaupt nicht und habe sowas auch in meinen bisherigen Jobs nicht erlebt. Da hilft man sich gegenseitig oder nimmt dem anderen Arbeiten ab, z.B dass man die Urlaubsarbeit so gut wie möglich und nicht nur so viel wie absolut nötig mitmacht.
Konkret, das was liegen geblieben ist vorbringen.
 
Aber wie kann ich das ansprechen?
Ich kenne sowas von den anderen Kollegen überhaupt nicht und habe sowas auch in meinen bisherigen Jobs nicht erlebt. Da hilft man sich gegenseitig oder nimmt dem anderen Arbeiten ab, z.B dass man die Urlaubsarbeit so gut wie möglich und nicht nur so viel wie absolut nötig mitmacht.
Ansprechen halt. Dass er zu lange Pausen macht, Raucherpausen und und und.
Nicht nur hier ausheulen, sondern mal Tacheles beim Chef reden.
 
Hallo Buntehäsin!
Ja, genau der ist es...
Ich habe da noch eine konkrete Sache, auf die ich ihn ansprechen muss.

Ich hatte ihn bereits im Januar auf eine Sache angesprochen, weil er wieder etwas nicht im System abgelegt hatte. Daraufhin hat er mir natürlich in Hörweite unseres Vorgesetzten "großzügig" angeboten, eine weitere Abrechnung in dieser Sache 'zur Strafe' freiwillig zu machen. Nun fragte der Kunde mich nach dieser Abrechnung, weil ich dort als Sachbearbeiter eingetragen war und durfte feststellen, dass er auch das nicht erledigt hat.

Wenn ich ihn anspreche, weiß ich genau, dass ich zur Antwort bekomme, dass er das 'noch nicht' geschafft hat und es in Arbeit ist.

In diesem Fall müsste ich ihn darauf hinweisen, vielleicht dann doch mal die eine oder andere Rauchpause weniger zu machen und es somit etwas eskalieren lassen.

Er würde antworten, dass er seine Rauchpausen raus arbeitet und ich müsste dann antworten, dass dies nicht stimmt oder ihn fragen, wann er zB. die heutigen zweieinhalb Stunden rausgearbeitet haben will.

Andererseits sehe ich mich nicht in der Position im Vorschriften über seine Arbeitszeiten zu machen oder sonstige Anweisungen zu erteilen, ich bin ihm nicht vorgesetzt.

Ich habe auch eigentlich keine Lust mich von meinem Vorgesetzten für unangenehme Gespräche vors Loch stellen zu lassen.

Mein Vorgesetzter spricht mit ihm immer in verständnisvollen Ton wie mit einem kleinen Kind.

Am Ende fürchte ich, dass ich mir noch den Unmut meines Vorgesetzten auf mich ziehe, wenn ich auf meine Art mit dem Kollegen spreche.

Ich bin eher direkt und sehr deutlich.

So sehr ich die verständnisvolle Art meines Chefs im allgemeinen schätze, geht sie mir in diesem Punkt sehr auf die Ketten.
da kann wohl nur der vorgesetzte helfen, der muss das mit dem kollegen klären.

schau nach deinen sachen und lass bloß nichts von diesem kollegen erledigen wo am ende dein name drunter steht.
 
Entweder ist euer Verhältnis so, dass ihr unter Kollegen sachlich darüber reden könnt. Oder eben nicht. Aber zum Vorgesetzen gehen 🤔 ...... und über die Arbeitsmoral und Arbeitsweise eines Kollegen zu beschweren. Sorry, meiner Meinung nach ganz miese Masche.

Auch wenn ich dich verstehen kann. Ich hab mich zunächst auch geärgert. Aber einen Kollegen in die Pfanne hauen👎
Ich hab in so einer Situation den Vorgesetzen angesprochen, dass meine Arbeit mehr Lohn wert ist, als der, den ich bekomme. Meine Leistungen hervor gehoben, das ich ordenliche zuverlässige Arbeit abliefere, an unterschiedlichen Orten einsetzbar bin, immer wieder für andere einspringe, und nur im Nebensatz erwähnt, dass das doch weit mehr ist als Kollege XY bringt. Ohne ihn und seine Arbeit negativ anzusprechen. Denn das geht mich nix an!

Darauf meinte er, ich wäre eh ganz oben an der Lohnspitze, er könne wegen mir die Lohngrenzen nicht sprengen. Wenn mir das nicht gefiele, müsse ich gehen.

Ha, der hat mich nicht gekannt. Das Gespräch war im August, im Oktober hatte ich 10jähriges. Die 600 DM hab ich noch mit genommen und im Januar in Sack gehauen.

Der Alkoholiker ist geblieben, hat weiterhin 3 Anläufe gebraucht um brauchbares abzuliefern.

Und ich hatte an der neuen Stelle gleich zu Beginn 2,50 DM mehr ...... und das war schon was 1989
 

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